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Thema: Auswandern nach Russland

  1. #61

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    In Russland sein, heisst noch nicht in Russland bleiben

    Ich fürchte, momentan müssen Sie ihre Gehaltsvorstellungen wöchentlich dem Dollar-, bzw. Euro-Kurs anpassen. Theoretisch gesehen ist dieser Lohn vermutlich richtig errechnet, aber: Es gilt dasselbe wie für Ihre Qualifikation - seien Sie in allem flexibel, rechnen Sie mit allem. Wenn Ihnen jemand einen niedrigeres Gehalt anbietet und dafür eine Wohnung zu einem vernünftigen Preis, sagen Sie nicht nein. Versuchen Sie erst, in dem Land Fuss zu fassen - in Russland sein, heisst noch nicht in Russland bleiben. Stabilität ist alles. Wegen der Wirtschaftskrise (die gerade erst so richtig beginnt) werden vielerorts die Fetzen fliegen, und wer nicht gut angeschnallt ist, fliegt mit. Alles Gute! ;-)

  2. Nach oben   #62
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    ... zum Gehaltsniveau in Moskau ...

    ... kann ich nichts sagen. Mein Spezialgebiet ist "Kaliningrad".
    Uwe Niemeier
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  3. Nach oben   #63

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    ... ja und noch was: Vielleicht sollten Sie sich nicht allzu stark auf Moskau fixieren. Natürlich liegt dort viel Geld, aber Russland ist ein grosses Land. Vielleicht wär ja eine andere Stadt auch ganz nett - zB. Kaliningrad...

  4. Nach oben   #64

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    Moskau...

    Ich bin so sehr auf Moskau fixiert, weil es vor allem diese Stadt ist, die mich so fasziniert, außerdem habe ich meine Freunde dort. Ich kenne mich auch mit der Situation in anderen Teilen Rußlands nicht so gut aus, d.h. ich wüßte nicht was man dort verdienen sollte, oder wie hoch die Preise sind. Würde ich ein Angebot aus sagen wir mal Kazan oder Jekaterinburg bekommen, würde ich zwar auch nachdenken, aber Moskau ist eben Moskau. Außerdem denke ich, dass der Faktor mit der Voreingenommenheit bei der Einstellung von Ausländern in anderen Städten eine noch größere Rolle spielt, oder nicht?


  5. Nach oben   #65
    Kaliningrad-Domizil.RU
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    ... Subjektivismus und persönliche Sympathien ...

    ... spielen wirklich eine Rolle. Kaliningrad würde ich gegenwärtig nicht als Alternative empfehlen. Es gibt zu viele Fragen, auf die gegenwärtig noch keine Antwort gefunden wurde (in Kaliningrad) und für einen Ausländer, der sich in Kaliningrad anstellen lassen will, berechne ich die Chancen nicht auf "Null" sondern auf "-1".
    Uwe Niemeier
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  6. Nach oben   #66
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    Guten Abend Haze...

    Zitat Zitat von Haze Beitrag anzeigen
    Versuchen werde ich es auf jeden Fall. Ist die Einschätzung meiner Kollegin mit den 60.000 RUB netto für Moskau denn annähernd korrekt?
    ..., ich kann Dich nur beglückwünschen zu Deinem Ansinnen, wäre ich 30 Jahre jünger, würde mich auch keiner aufhalten können, um meine Existenz in Russland aufzubauen (ich meine aber nicht vor 30 Jahren...)!
    Uwe hat schon Recht mit dem, was er Dir darlegt und erklärt. Top Arbeitsplätze sind eine gewisse Rarität für Ausländer. In anderen Ebenen hat Russland gut ausgebildete eigene Fachkräfte, auch aus anderen ehemaligen Sowjetrepubliken. Z. B. arbeiten auch aus der Ukraine über eine Millionen Arbeitskräfte in Russland auf allen Gebieten, die die Wirtschaft zu bieten hat.
    Die geschätzten 60.000 Rubel im Monat entsprechen z.Zt. knappe 1000,- Euro, womit Du leben kannst, in Moskau oder St.Petersburg aber schon wieder etwas knapper.
    Schau Dir mal die interessante, bei Domizil veröffentlichte, monatliche Übersicht der Lebenshaltungskosten in Königsberg an.
    Da hast Du einen recht guten Überblick, der aber nur eine Richtlinie für Russland darstellt. Richtung Sibirien wird es in den Großstädten etwas günstiger, doch die Verdienste unterscheiden sich ja auch. ( Übersicht Januar 2015: http://kaliningrad-domizil.ru/portal...-kaliningrad-/ )
    Hast Du denn schon über einen anderen Weg nachgedacht, in Russland tätig zu werden? Oft suchen Firmen wie z.B. Bosch, Siemens, DPD, Logistikfirmen und viele andere Fachleute, die für Jahre in Russland arbeiten wollen. Dort wärst Du mit Deinen guten Russischkenntnissen in Wort und Schrift bestimmt gut aufgehoben. Wer sagt, dass sich daraus nicht auch ein späterer Daueraufenthalt mit Arbeitserlaubnis entwickeln könnte? Dir ständen sicher viele Tore offen. Was an Auslandskräften von den Firmen gesucht, gebraucht wird, das ist leicht herauszufinden.
    Vielleicht hilft Dir dieser kleine Tip.
    Wünsche Dir viel Erfolg und berichte mal, falls sich etwas entwickelt!
    Viele Grüße Russfreund
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  7. Nach oben   #67

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    Hallo Rusfreund...

    Danke für deine Antwort. Klar hab ich schon bei deutschen Firmen nachgesehen, aber da gibt es zwei Probleme. Zum einen verfüge ich nicht über die Ausbildung, die dort gewünscht wird, denn das sind meist technische Berufe. Ich hingegen habe einen Magister der Philologie in Germanistik, sprich: Ich bin zwar zertifiziert in mehreren Sprachen, darunter russisch, allerdings habe ich halt nur dies anzubieten, und darüber hinaus 7 Jahre Berufserfahrung im Bankwesen (Kundendienst, Buchhaltung, Mahnabteilung), allerdings bin ich da über einen Job im Kundendienst reingerutscht und habe keinerlei Diplom für diese Tätigkeit. Ich hoffe, dass diese Berufserfahrung mir eine Chance bietet. Das zweite Problem ist, dass ich mein Diplom nicht in Deutschland erworben habe, ich bin damals vor den Studiengebühren nach Polen geflohen und habe mein Studium hier abgeschlossen. Das ist ein Magister/Master wie jeder andere, allerdings herrscht in deutschen Firmen leider immer noch die Ansicht, dass Diplome aus dem Ausland, wenn sie nicht gerade in den USA erworben wurden, minderwertig sind. Aber ich denke, von größerer Bedeutung ist, dass deutsche Firmen im Ausland mich einfach nicht brauchen, trotz der Sprachkenntnisse.

  8. Nach oben   #68
    Kaliningrad-Domizil.RU
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    ... die Chancen eine Arbeit ...

    ... im russischen Bankensystem zu erhalten (also im Bereich des Kundendienstes, Management, Bürotätigkeiten usw) sind "Null" oder noch weniger. Russland befindet sich seit Mitte 2013 in einer Banken-Disziplinierungsphase. Alleine im vergangenen Jahr haben 89 Banken ihre Lizenz verloren und tausende Mitarbeiter freigesetzt. Der Prozess setzt sich auch in diesem Jahr fort und ich gehe davon aus, dass in diesem Jahr mindestens 50 Banken geschlossen werden. Selbst die Banken, die auf soliden Füßen stehen und das Vertrauen der Zentralbank genießen, nehmen in der gegenwärtigen Phase Personaloptimierungen vor.
    Uwe Niemeier
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  9. Nach oben   #69

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    Das klingt ja alles...

    nicht sonderlich hoffnungsvoll. Es scheint ja ähnlich schwierig zu sein nach Rußland auszuwandern wie z.B. nach Australien auszuwandern. Ich habe gerade eine Buchhalterstelle bei einer größeren amerikanischen Firma in Moskau gefunden, auf die ich mich direkt beworben habe. Mal sehen.

  10. Nach oben   #70
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    Hahaha,

    Zitat Zitat von Haze Beitrag anzeigen
    nicht sonderlich hoffnungsvoll. Es scheint ja ähnlich schwierig zu sein nach Rußland auszuwandern wie z.B. nach Australien auszuwandern. Ich habe gerade eine Buchhalterstelle bei einer größeren amerikanischen Firma in Moskau gefunden, auf die ich mich direkt beworben habe. Mal sehen.
    ... da fällt mir noch ne gute Variante ein:
    berühmt sein, gutes Konto haben, dann bekommst Du kurzfristig fast in allen Ländern der Welt ein Aufenthaltsrecht, ja mitunter sogar die Staatsbürgerschaft ..., aber Otto Normal hats etwas schwieriger!
    Mit Deinen russischen Sprachkenntnissen kannst Du auch auf russischen Seiten nach Arbeitsmöglichkeiten und Angeboten gut suchen, schon probiert? Яндекс (yandex.ru) ist eine recht gute Plattform, aber sicher weitaus bessere Tips kann Dir Uwe sicher geben. Sollte Dein PC keine kyrillische Tastatur haben, so kriegst Du diese preiswert per Internet, denn russisch mußt Du schon im Schriftverkehr kommunizieren!
    Пока,
    Rusfreund

  11. Nach oben   #71

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    Zitat Zitat von rusfreund Beitrag anzeigen
    ... da fällt mir noch ne gute Variante ein:
    berühmt sein, gutes Konto haben, dann bekommst Du kurzfristig fast in allen Ländern der Welt ein Aufenthaltsrecht, ja mitunter sogar die Staatsbürgerschaft ..., aber Otto Normal hats etwas schwieriger!
    Mit Deinen russischen Sprachkenntnissen kannst Du auch auf russischen Seiten nach Arbeitsmöglichkeiten und Angeboten gut suchen, schon probiert? Яндекс (yandex.ru) ist eine recht gute Plattform, aber sicher weitaus bessere Tips kann Dir Uwe sicher geben. Sollte Dein PC keine kyrillische Tastatur haben, so kriegst Du diese preiswert per Internet, denn russisch mußt Du schon im Schriftverkehr kommunizieren!
    Пока,
    Rusfreund
    Eine russische Tastatur besitze ich, ebenso die Fähigkeit diese zu benutzen, ich kommuniziere ja schließlich auch mit meinen Freunden auf russisch, ich bin ja kein totaler Anfänger. Ich suche zur Zeit bei Linkedin.

    Uwe schrieb oben ja bereits, dass er alles andere als zuversichtlich ist. Mich würde interessieren, ob es jemand aus diesem Forum geschafft hat nach Rußland auszuwandern ohne ein volles Bankkonto zu haben, ein hohes Tier in einer Firma zu sein oder gar eine Firma zu gründen.

  12. Nach oben   #72

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    So...

    Ich habe tatsächlich einen Arbeitgeber gefunden, der mich gerne einstellen würde. Es ist zwar nicht Moskau, sondern eine etwas kleinere Stadt an der Wolga, aber immerhin, es ist Rußland. Mein potentieller Arbeitgeber schickt mir die Einladung fürs Visum per Kurier. Meine Frage an die Community: Welche Kosten erwarten mich für das Visum (es geht wohl erst einmal um ein Jahr)? Ich finde da doch im Internet äußerst widersprüchliche Aussagen, welche von 30 bis 1000 Euro gehen, und die Konsularinformationen auf der Homepage der russischen Botschaft sind doch sehr verwirrend. Außerdem, brauche ich eine Geburtsurkunde, polizeiliches Führungszeugnis usw.? Muß jedes dieser Dokumente eine Apostille haben, sollte ich sie brauchen? Wie sieht es aus mit Übersetzungen? Für Info danke ich!

  13. Nach oben   #73
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    Классно

    Zitat Zitat von Haze Beitrag anzeigen
    Ich habe tatsächlich einen Arbeitgeber gefunden, der mich gerne einstellen würde. Es ist zwar nicht Moskau, sondern eine etwas kleinere Stadt an der Wolga, aber immerhin, es ist Rußland. Mein potentieller Arbeitgeber schickt mir die Einladung fürs Visum per Kurier. Meine Frage an die Community: Welche Kosten erwarten mich für das Visum (es geht wohl erst einmal um ein Jahr)? Ich finde da doch im Internet äußerst widersprüchliche Aussagen, welche von 30 bis 1000 Euro gehen, und die Konsularinformationen auf der Homepage der russischen Botschaft sind doch sehr verwirrend. Außerdem, brauche ich eine Geburtsurkunde, polizeiliches Führungszeugnis usw.? Muß jedes dieser Dokumente eine Apostille haben, sollte ich sie brauchen? Wie sieht es aus mit Übersetzungen? Für Info danke ich!
    Glückwunsch und alles Gute!
    Ich würde Dir empfehlen, Dich an einen guten Visumdienst zu wenden. Da wirst Du gut beraten und die Welt kostet das nicht( 1000 Euro ist utopisch). Denke, Du mußt dann beim Migrationsdienst in Ru auch den Gesundheitscheckup über Dich ergehen lassen, ist aber unproblematisch, für Russland aber zum Schutz der Bevölkerung normal.
    Frage doch bitte Uwe vom Kaliningrad-Domizil, er hat immer top Infos.
    Für längere Aufenthalte benötigst Du auch Geburtsurkunde mit Apostille, ebenso polizeiliches Führungszeugnis, welches neu sein muß(glaube nicht älter als max 1 Monat), auch mit Apostille. Übersetzungen dazu nur von zugelassenen Übersetzern in Russland mit notarieller Bestätigung. Wohnnachweis ist auch erforderlich in Ru, wird aber sicher von Deinem zukünftigen AG erledigt(?)!
    Alles Gute, Du wirst Dich in Dein Wolgastädtchen verlieben...
    rusfreund

  14. Nach oben   #74

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    Hallo liebe Leute!

    Irgendwie scheint man in der Botschaft in Berlin keinen Termin mehr zu bekommen? Weiß jemand näheres? Ich möchte lieber dort mein Visum beantragen, da ich da lediglich 49 Euro zahle, und nicht 100 wie beim Visaservice.

  15. Nach oben   #75
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    Hallo Haze,

    ... ich dachte, Du badest schon in der Wolga!
    Seit 2-3 Jahren gibt es bei der russischen Botschaft keine direkten Termine mehr. Es wird alles über einen Service der Russischen Botschaft abgearbeitet, der natürlich etwas mehr kostet, aber kein Visadienst ist, den Du zusätzlich noch bezahlen mußt. Man hat sich an das schon lange bestehende dt. System, welches in Rus praktiziert wird. Ist aber nun auch effektiver, als die ewigen Warteschlangen vor dem russischen Konsulat, also eine Verbesserung.
    Hier findest Du alle Informationen, auch zur elektronischen Beantragung:
    http://russische-botschaft.de/de/consulate/visafragen/
    Hier der direkte Weg:
    http://berlin.kdmid.ru/
    Viel Glück wünscht
    Rusfreund

  16. Nach oben   #76

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    Haha, nein Rusfreund, am 21.06 fliege ich, die Einladung kam erst vor 2 Wochen.

    Ich habe in der russischen Botschaft angerufen, und die meinten, sie hätten ein technisches Problem, daher gebe es vor dem Juni keine Termine. Das Visum kostet bei denen 47 oder 49 Euro, ich weiß es nicht mehr genau, bei diesem Visadienst kostet es mit Servicegebühr um die 100. Wenn es keine andere Möglichkeit gibt, werde ich diesen nutzen, aber grundsätzlich sehe ich es nicht ein Serviceleistungen in Anspruch zu nehmen, die ich eigentlich nicht brauche. So habe ich z.B. auch $200 gespart, indem ich den Flug direkt bei den russischen Fluggesellschaften buchte, und nicht etwa via Tripsta oder ähnlichen Dienstleistern.

    Ich werde auf jeden Fall hier im Forum schreiben, wie es mir dort ergeht.

  17. Nach oben   #77
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    @ Haze

    """Ich werde auf jeden Fall hier im Forum schreiben, wie es mir dort ergeht."""
    ... Na, das hoffe ich doch - und die Ernährung ist in Russland mehr als gesichert, obwohl es den BRDDR-Käse nicht mehr gibt:

    Von: Dr. Yavuz Özoguz (29 Mai 2015)
    Iran ersetzt Deutschland in Russland – Ist das nicht Käse?
    Die deutsche Regierung schadet weiterhin der eigenen Wirtschaft, um dem USraelischen Imperium zu dienen!
    Es gibt bestimmte Ausdrücke in der deutschen Sprache, bei dem beschrieben wird, wie jemand einem anderen Menschen in eine Körperöffnung kriecht, in die er normalerweise nicht passen würde. Da jene Ausdrucksweise aus Anstandsgründen von Muslimen nicht in den Mund bzw. auf die Tastatur genommen werden dürfen, muss diese etwas umständliche Beschreibung gewählt werde, um darzulegen, wie die amtierende deutsche Regierung sich gegenüber dem US-Imperium verhält auf Kosten der eigenen Wirtschaft, der eigenen Arbeitsplätze, der eigenen Steuereinnahmen und auf Kosten des Wohls der eigenen Bürger! In wie weit hier ein eklatanter Bruch des eigenen Amtseids der Amtsträger vorliegt, muss das deutsche Volk selbst entscheiden, wenn sie denn eines Tages aufwacht.Nutznießer ist – und das dürfte jetzt wirklich viele Deutsche überraschen – die Islamische Republik Iran. Seitdem Deutschland am Gängelband USraels einen Wirtschaftskrieg gegen Russland eröffnet hat um den Rubel zu zerstören und die russische Wirtschaft zu schwächen, haben die Russen – welch Wunder – Gegenmaßnahmen ergriffen. Seitdem klagt die gesamte deutsche Lebensmittelindustrie über den Einbruch der Exporte in das wirtschaftliche Wachstumsland Russland. Deutsche Firmen können seit über einem Jahr keinen Käse und keine anderen Produkte vieler Lebensmittelbereiche mehr nach Russland liefern und beklagen die Absatzeinbußen. Zuvor war Deutschland sehr stark auf dem russischen Markt vertreten. Die USA haben mit der Aufforderung an ihre Marionetten in Europa die Russen zu boykottieren zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Zum einen wollten sie den Russen Schaden zufügen und damit Druck auf sie ausüben. Zum anderen wollten sie den europäischen Wirtschaftsmächten, die immer „mächtiger“ werden, einen Wachstumsriegel vorschieben. Denn wer wachsen darf und wie viel bestimmt immer noch das Imperium. Einen eigenen Schaden hatten die USA nie zu befürchten, denn wer kauft schon Käse (oder gar Autos und Kühlschränke) aus den USA?Die willfährigen Europäer – allen voran das unsouveräne Deutschland – sind weiterhin bereit dem jeweils eigenen Volk zu schaden, wenn man dadurch zur „internationalen Gemeinschaft“ USraels gehören darf. Die europäischen Staatsherren sind offensichtlich bereit dafür jeden noch so dreckigen Preis zu zahlen und merken in diesem Machtwahn immer weniger, wie isoliert die „internationalen Gemeinschaft“ USraels in der Welt ist. Der Westen kann seine sich selbst suggerierte Vormachtstellung nur noch mit immer brutaleren militärischen Methoden aufrechterhalten. Wie ein souveränes Land sich immer mehr in Richtung der Freiheit entwickeln kann, hätte die Bundesrepublik in den letzten 36 Jahren von der Islamischen Republik Iran lernen können. Zwar hat die Befreiung vom US-Imperium das Land sehr viel gekostet, aber jetzt sind sie frei und keine Macht der Welt kann ihnen vorschreiben, was sie zu tun haben. Und auch Russland scheint diesen Weg gehen zu wollen.Der Käse, den die Deutschen zuvor geliefert haben, wird fortan von der Islamischen Republik Iran geliefert werden. Man mag es glauben oder nicht, aber die Islamische Republik Iran ist zu einem Lebensmittelexportland herangewachsen. Neben Milchprodukten wollen die Russen auch Fleisch und Geflügel importieren. Die entsprechenden Genehmigungen an ein halbes Dutzend volkseigene Großunternehmen im Iran wurden letzte Woche von den Russen erteilt, nachdem zuvor bereits zwei Dutzend Unternehmen Fischprodukte und andere Lebensmittel nach Russland exportieren durften. Während in Deutschland noch immer die absurde Vorstellung herrscht, dass die Iraner selbst nicht genügend Fisch, Fleisch und Milcherzeugnisse zur Verfügung hätten, hat die Widerstandswirtschaft, die Imam Chamene’i seit über einem Jahr zur Staatsräson erklärt hat, sich derart konstruktiv entwickelt, dass jetzt auch solch ein großes Land wie Russland mit Waren beliefert werden kann. Kleiner Nebeneffekt dabei ist, dass viele Russen jetzt auch Halal-Fleisch zu essen bekommen. Wer weiß, welche Auswirkungen das noch haben wird in dem Land, dass einstmals den ersten Brief Imam Chomeinis an ein mehrheitlich nichtmuslimisches Volk gerichtet hatte. Wenn die deutschen sich auch befreien wollen, sollten sie den historischen Brief Imam Chamene’is lesen, der an sie und ihre jungen Leute gerichtet ist. Und dann werden sie feststellen, dass es wahrlich Käse ist, weiterhin das eigene Volk dem USraelischen Imperium zu verkaufen!


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