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Thema: Lage der russischen Wirtschaft

  1. #241
    Avatar von Katyn
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    Zitat Zitat von Dagobert Duck Beitrag anzeigen
    Habe ich was von Wohlfahrt geschrieben?
    Ressourcen sind Big Business... schauen sie die Angelsächsischen Unternehmen, Anglo American, Rio Tonto, Cameco, Exxon...

    Was für ein Unsinn in ihren Gehirn produziert wird...

    Hat Rockefeller umsonst gearbeitet, oder sein Geld an arme Yankees verteilt?
    In den USA leben 1/6 der Bevölkerung von der Sozialhilfe.
    Sie schrieben: "arbeiten müssen diese nicht, sondern können..."
    Kein Wunder, dass sie die entsprechende Antwort bekommen. Nebenbei, wir müssen auch nicht arbeiten. Wir können!
    Im Gegensatz zu Russland haben wir hohe Gehälter und genug Steuerzahler, die unseren Arbeitslosen mehr Geld zukommen lassen, als der Russe im Durchschnitt verdient.
    Das heißt ganz konkret: Euer Land ist so arm, dass unsere Arbeitslosen mehr geschenkt bekommen als Russen verdienen. Gecheckt?

  2. Nach oben   #242
    Avatar von Dagobert Duck
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    Können Sie mir sagen, wieso ein Busfahrer in Polen 650 Euro (umgerechnet) netto bekommt und eine Deutscher 2450 Euro, oder eine Lehrerin 800 und in Deutschland 3200...?
    Alle machen die selbe Arbeit, und haben die gleiche Produktivität.

  3. Nach oben   #243
    Avatar von Katyn
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    Zitat Zitat von Dagobert Duck Beitrag anzeigen
    Können Sie mir sagen, wieso ein Busfahrer in Polen 650 Euro (umgerechnet) netto bekommt und eine Deutscher 2450 Euro, oder eine Lehrerin 800 und in Deutschland 3200...?
    Alle machen die selbe Arbeit, und haben die gleiche Produktivität.
    Weil Russland die Ukraine überfallen hat. Ist doch klar. Russland ist an allem schuld.
    Sobald wir den Krieg gewonnen haben, wird Russland Reparationen an die polnischen Lehrer und Busfahrer zahlen müssen. Und auch an mich wegen meiner verpfuschten Frisur.

  4. Nach oben   #244
    Avatar von Dagobert Duck
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    Rassismus gegen Russ-Wikinger...

    Zitat Zitat von Katyn Beitrag anzeigen
    Weil Russland die Ukraine überfallen hat. Ist doch klar. Russland ist an allem schuld.

    Also doch...
    Ich habe sie Geistig richtig eingeschätzt!

    Schönen Abend noch... in der Anstalt...

  5. Nach oben   #245
    Avatar von Katyn
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    Zitat Zitat von Dagobert Duck Beitrag anzeigen
    Also doch...
    Ich habe sie Geistig richtig eingeschätzt!

    Schönen Abend noch... in der Anstalt...
    Wenn sie schwachsinnige Antworten geben, darf ich das auch.
    Mal im Ernst, sie schreiben mir, dass Deutschland keine Flugzeuge und Autos baut... Hallo?!

  6. Nach oben   #246
    Avatar von Dagobert Duck
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    Zitat Zitat von Katyn Beitrag anzeigen
    Weil Russland die Ukraine überfallen hat. Ist doch klar. Russland ist an allem schuld.
    Sobald wir den Krieg gewonnen haben, wird Russland Reparationen an die polnischen Lehrer und Busfahrer zahlen müssen. Und auch an mich wegen meiner verpfuschten Frisur.
    Ärzte können helfen!

  7. Nach oben   #247
    Avatar von Katyn
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    Zitat Zitat von Dagobert Duck Beitrag anzeigen
    Ärzte können helfen!
    Bei ihnen würde ich das mal bezweifeln. Sie sind älter als die Steinkohle und können bis heute nicht richtig schreiben.

  8. Nach oben   #248
    Avatar von Katyn
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    Zitat Zitat von Dagobert Duck Beitrag anzeigen
    Also doch...
    Ich habe sie Geistig richtig eingeschätzt!

    Schönen Abend noch... in der Anstalt...
    So einfach wird man sie los? Feine Sache! Merk ich mir.

  9. Nach oben   #249
    Avatar von Dagobert Duck
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    Westliche Sanktionen sind für Moskau "großartig" – ein US-Ökonom analysiert


    Der Wirtschaftskrieg, den der Westen gegen Russland entfesselt hat, ist nach hinten losgegangen und könnte dem Land viel Gutes bringen, so der ehemalige Wall-Street-Finanzanalyst Michael Hudson gegenüber der deutschen Tageszeitung Junge Welt. In einem am Samstag veröffentlichen Interview sagte Hudson:

    "Die Sanktionen des Westens sind großartig für Russland. Jedes Land, das von US-Sanktionen bedroht ist, ist gezwungen, sich selbst zu versorgen."

    Er sagte, dass die Sanktionen Russland effektiv zur Importsubstitution gedrängt hätten und das Land auf dem besten Weg sei, sich völlig von westlichen Waren unabhängig zu machen.

    Anstatt deutsche Autos zu importieren, wendet sich Russland an China, um seine eigene Automobilindustrie zu entwickeln. Russland ist nun zügig dabei, die Abhängigkeit vom Westen oder bei Industriegütern durch eine eigene Produktion im Inland zu ersetzen. Das einzige, was sie nicht gleichwertig produzieren können, sind Walt-Disney-Filme und italienische Handtaschen", sagte der Wirtschaftswissenschaftler und fügte hinzu, dass Russland zwar wahrscheinlich nicht in der Lage sein wird, einige der Luxusgüter, die es früher importiert hat, in großen Mengen zu produzieren, seine Wirtschaft aber weitgehend autark werden wird.

    Hudson wies auch darauf hin, dass die Sanktionen zwar darauf abzielten, Russlands Gewinne aus Energieexporten zu verringern, aber stattdessen "dem russischen

    Staatshaushalt durch die Verknappung von Öl und Gas Mehreinnahmen beschert." Er erklärte:

    "Russland ist der große Nutznießer der deutschen Energieembargopläne. Je weniger Gas Russland verkauft, desto mehr Geld verdient es."

    Dabei verwies der Wirtschaftswissenschaftler auf die in die Höhe schießenden Energiepreise, die mit dem Rückgang der russischen Exporte steigen.

    Die auf die russische Wirtschaft abzielenden Sanktionen haben auch die nationale Währung, den Rubel, nicht destabilisiert und damit den Prozess der Entdollarisierungbeschleunigt, so der Analyst.

    "Schon vor dem Krieg in der Ukraine gab es Bestrebungen zur Entdollarisierung ... Niemand hatte erwartet, dass der Prozess so schnell in Gang kommen würde ... Aber [...] Washington hat alle Konten in Dollar und Euro eingefroren, also musste sich Russland aus dem Dollarsystem verabschieden. Und das hat dem russischen Rubel geholfen. Die Absicht hinter den westlichen Sanktionen war, den Rubel-Kurs zum Einsturz zu bringen, um russische Importe zu verteuern ...

    Stattdessen konterte die russische Regierung und beschloss: Wenn wir nicht inEuro für Öl, Gas, Titan und Aluminium bezahlt werden, muss der Westen in Rubel zahlen. Und so hat der Rubel an Wert gewonnen. Man kann durchaus sagen, dass sich der Westen ins eigene Knie geschossen hat."

    Hudson merkte jedoch an, dass der "größte Nutznießer" der gegen Russland verhängten Sanktionen Washington sei. Das liege daran, dass Europa, das stark von russischer Energie abhängig ist, somit gleichzeitig mit Energie- und Nahrungsmittelkrisen konfrontiert werde, und daher kaum die Möglichkeit habe, sich um andere Angelegenheiten zu kümmern.

    "Im Grunde ist es Washington egal, ob Russland den Krieg [in der Ukraine] gewinnt, denn den USA ist es gelungen, ihreKonkurrenz in Europa, vor allem Deutschland, auszuschalten."

  10. Nach oben   #250
    Avatar von Katyn
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    Zitat Zitat von Dagobert Duck Beitrag anzeigen
    Westliche Sanktionen sind für Moskau "großartig" – ein US-Ökonom analysiert


    Der Wirtschaftskrieg, den der Westen gegen Russland entfesselt hat, ist nach hinten losgegangen und könnte dem Land viel Gutes bringen, so der ehemalige Wall-Street-Finanzanalyst Michael Hudson gegenüber der deutschen Tageszeitung Junge Welt. In einem am Samstag veröffentlichen Interview sagte Hudson:

    "Die Sanktionen des Westens sind großartig für Russland. Jedes Land, das von US-Sanktionen bedroht ist, ist gezwungen, sich selbst zu versorgen."

    Er sagte, dass die Sanktionen Russland effektiv zur Importsubstitution gedrängt hätten und das Land auf dem besten Weg sei, sich völlig von westlichen Waren unabhängig zu machen.

    Anstatt deutsche Autos zu importieren, wendet sich Russland an China, um seine eigene Automobilindustrie zu entwickeln. Russland ist nun zügig dabei, die Abhängigkeit vom Westen oder bei Industriegütern durch eine eigene Produktion im Inland zu ersetzen. Das einzige, was sie nicht gleichwertig produzieren können, sind Walt-Disney-Filme und italienische Handtaschen", sagte der Wirtschaftswissenschaftler und fügte hinzu, dass Russland zwar wahrscheinlich nicht in der Lage sein wird, einige der Luxusgüter, die es früher importiert hat, in großen Mengen zu produzieren, seine Wirtschaft aber weitgehend autark werden wird.

    Hudson wies auch darauf hin, dass die Sanktionen zwar darauf abzielten, Russlands Gewinne aus Energieexporten zu verringern, aber stattdessen "dem russischen

    Staatshaushalt durch die Verknappung von Öl und Gas Mehreinnahmen beschert." Er erklärte:

    "Russland ist der große Nutznießer der deutschen Energieembargopläne. Je weniger Gas Russland verkauft, desto mehr Geld verdient es."

    Dabei verwies der Wirtschaftswissenschaftler auf die in die Höhe schießenden Energiepreise, die mit dem Rückgang der russischen Exporte steigen.

    Die auf die russische Wirtschaft abzielenden Sanktionen haben auch die nationale Währung, den Rubel, nicht destabilisiert und damit den Prozess der Entdollarisierungbeschleunigt, so der Analyst.

    "Schon vor dem Krieg in der Ukraine gab es Bestrebungen zur Entdollarisierung ... Niemand hatte erwartet, dass der Prozess so schnell in Gang kommen würde ... Aber [...] Washington hat alle Konten in Dollar und Euro eingefroren, also musste sich Russland aus dem Dollarsystem verabschieden. Und das hat dem russischen Rubel geholfen. Die Absicht hinter den westlichen Sanktionen war, den Rubel-Kurs zum Einsturz zu bringen, um russische Importe zu verteuern ...

    Stattdessen konterte die russische Regierung und beschloss: Wenn wir nicht inEuro für Öl, Gas, Titan und Aluminium bezahlt werden, muss der Westen in Rubel zahlen. Und so hat der Rubel an Wert gewonnen. Man kann durchaus sagen, dass sich der Westen ins eigene Knie geschossen hat."

    Hudson merkte jedoch an, dass der "größte Nutznießer" der gegen Russland verhängten Sanktionen Washington sei. Das liege daran, dass Europa, das stark von russischer Energie abhängig ist, somit gleichzeitig mit Energie- und Nahrungsmittelkrisen konfrontiert werde, und daher kaum die Möglichkeit habe, sich um andere Angelegenheiten zu kümmern.

    "Im Grunde ist es Washington egal, ob Russland den Krieg [in der Ukraine] gewinnt, denn den USA ist es gelungen, ihreKonkurrenz in Europa, vor allem Deutschland, auszuschalten."
    Jetzt gibt es erstmal neue Sanktionen. Öl-Preisdeckel für Russland auch über Drittstaaten. Wäre eine super Sache.
    Da kann Russland auch nichts mit Selbstversorgung machen.
    Fragen sie mal ihre Tante und ihren Onkel, was die dazu meinen.
    Ich vermute, da ist noch Luft nach oben. Wir lassen uns einfach noch ein paar neue Sanktionen einfallen. Man könnte den Rubel im Westen komplett verbieten. Alle Rubelkonten schließen.

    Haben wir das Studio von RT in Berlin eigentlich schon abgerissen?

  11. Nach oben   #251
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    "Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius null - und das nennen sie ihren Standpunkt."

    Sanktionen:

    Die Definition von Wahnsinn ist: immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten. “
    Wenn Du diese Hypothese wiederlegen möchtest, musst Du Dich mit einer richtigen Koryphäe messen - und zwar mit Albert Einstein. Von ihm stammt dieses Zitat und es hat was.

  12. Nach oben   #252
    Avatar von Katyn
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    Zitat Zitat von Dagobert Duck Beitrag anzeigen
    Sanktionen:

    Die Definition von Wahnsinn ist: immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten. “
    Wenn Du diese Hypothese wiederlegen möchtest, musst Du Dich mit einer richtigen Koryphäe messen - und zwar mit Albert Einstein. Von ihm stammt dieses Zitat und es hat was.
    Das würde voraussetzen, dass dieses Zitat überhaupt zutrifft. Es sind ja immer wieder andere, neue Sanktionen.

    Das wäre erstmal von ihnen zu beweisen. Nur weil sie unter dem Begriff Sanktionen zusammengefasst werden, sind sie ja unterschiedlicher Natur. Wahrscheinlich würde der Wahnsinn eher auf Russlands Militäroperation zutreffen. Sie versuchen immer das Gleiche und erwarten ein anderes Ergebnis. Pahahahahaha

  13. Nach oben   #253
    Avatar von Dagobert Duck
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    Jetzt geht auch den Bajuwaren die Luft aus... Bayern in die 2. Liga?

    Permanenter Wohlstandsverlust“

    Inflation in Bayern auf höchstem Wert seit über 50 Jahren - 2023 Rezession erwartet-

    https://www.donaukurier.de/nachricht...wartet-6662127

  14. Nach oben   #254

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    Rußlands Auslandsverschuldung sinkt trotz Sanktionen weiter

    📉Russlands Auslandsverschuldung ist auf ein Rekordtief gefallen

    Die Auslandsverschuldung Russlands ist im dritten Quartal 2022 um 34 Mrd. $ oder 7,2 % auf 436,8 Mrd. $ gesunken, so die Angaben auf der Website der russischen Zentralbank.

    Russlands Auslandsverschuldung war am 1. Oktober so niedrig wie seit 15 Jahren nicht mehr, nämlich seit dem 1. Juli 2007, als sie bei 399,5 Mrd. USD lag.

    Im ersten Quartal 2022 sank die russische Auslandsverschuldung von 482,1 Mrd. USD am 1. Januar um 30,5 Mrd. USD und stieg im zweiten Quartal um 19,1 Mrd. USD (aufgrund der positiven Neubewertung der auf Rubel lautenden Staatsschulden). Infolgedessen verringerte sich die russische Auslandsverschuldung im Zeitraum Januar-September 2022 um 45,4 Mrd. USD bzw. 9,4 %.

    Die Auslandsverbindlichkeiten gingen in allen institutionellen Sektoren zurück, mit Ausnahme des Staatssektors, wo ein leichter Anstieg der Verschuldung auf eine positive Neubewertung der auf die Landeswährung lautenden Staatsschuldtitel zurückzuführen war

    Die Auslandsverschuldung anderer Sektoren ging am deutlichsten zurück, was vor allem auf die Rückzahlung von Kreditverbindlichkeiten gegenüber Gebietsfremden zurückzuführen ist, auch im Rahmen von Direktinvestitionsbeziehungen, so der Kommentar der CBR zur Dynamik der Auslandsverschuldung seit Anfang 2022.

    Die Verschuldung der staatlichen Verwaltung sank im dritten Quartal um 7,1 Mrd. $ bzw. 9,6 % auf 67,4 Mrd. $ und stieg im Zeitraum Januar-September 2022 um 4,1 Mrd. $ bzw. 6,5 % auf 63,4 Mrd. $.

    Die Auslandsverschuldung des Bankensektors (Banken und Zentralbank) verringerte sich im dritten Quartal um 5,9 Mrd. $ bzw. 5,3 % auf 105,6 Mrd. $. In den ersten neun Monaten des Jahres 2022 sank die Verschuldung des Sektors um 8,8 Mrd. $ bzw. 7,7 % auf 114,4 Mrd. $.

    Gleichzeitig verringerte sich die Auslandsverschuldung anderer Sektoren im dritten Quartal um $20,9 Mrd. bzw. 7,3% auf $263,7 Mrd. und in den ersten neun Monaten um $40,7 Mrd. bzw. 13,4% auf $304,4 Mrd.

  15. Nach oben   #255

  16. Nach oben   #256

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    Der Rückgang des russischen BIP wird sich vertiefen

    Freigeben 03.11.22 17:02 Szenarien und Prognosen
    Analysten von
    "Alfa-Bank"
    Trotz der Tatsache, dass wir für September mit einer Verschlechterung der Wirtschaftstätigkeit gerechnet hatten, übertraf das Ausmaß der negativen Veränderungen unsere Prognosen. Das russische BIP fiel im September um 5,0% im Jahresvergleich und lag damit weit unter dem Rückgang von 4,0% im August; Der Einzelhandelsumsatz sank im September um 9,8% gegenüber einem Rückgang von 8,8% im August, während die Arbeitslosigkeit leicht von 3,8% im Vormonat auf 3,9% stieg. Die schwache Verbrauchernachfrage führte zu einer Verlangsamung der Inflation, die im Oktober etwa 0,2% im Monatsvergleich betrug. Wir erwarten, dass die Daten für Oktober eine zusätzliche Kompression der Wirtschaft zeigen werden, und halten daher den wirtschaftlichen Kontext für ungeeignet für die Pläne der Zentralbank der Russischen Föderation, den Zyklus der Senkung des Leitzinses zu beenden.



    Der Einzelhandelsumsatz sank im September um 9,8% im Jahresvergleich, das ist schlechter als unsere Erwartungen: Die Dynamik des Einzelhandelsumsatzes fiel schlechter aus als unsere Erwartungen – wenn wir erwartet haben, dass es im September nur eine leichte Vertiefung des Konsumrückgangs geben würde, haben sich die Indikatoren in Wirklichkeit stark verändert. Nach einem Rückgang von 8,8% im Jahresvergleich im August sank der Einzelhandelsumsatz im September um 9,8% im Jahresvergleich; Infolgedessen zeigte der Indikator für 9M22 einen Rückgang von 5,5% y / y. Diese negative Dynamik ist hauptsächlich auf das Non-Food-Segment zurückzuführen, wo der Verbrauch im September um 15,0% im Jahresvergleich gegenüber einem Rückgang von 14,0% im August zurückging. Wir sehen dies als Zeichen dafür, dass sich die Nachfrage angesichts steigender Unsicherheit verschlechtert hat, und wir gehen davon aus, dass sich der Verschlechterungstrend im Oktober fortsetzen wird.

    Die Arbeitslosigkeit stieg im September auf 3,9 Prozent: Die Abschwächung des Konsums ging einher mit einer gewissen Verschlechterung des Arbeitsmarktes. Lag die Arbeitslosenquote im August bei 3,8%, stieg sie im September auf 3,9%. Wir halten diesen Anstieg nicht für dramatisch, da der russische Arbeitsmarkt ohnehin durch ein komprimiertes Arbeitskräfteangebot gekennzeichnet ist, insbesondere angesichts der Tatsache, dass etwa 1,0 Millionen Menschen nach der Ankündigung der Teilmobilisierung aus dem Arbeitsmarkt ausgeschieden sind. Dennoch könnte die steigende Arbeitslosigkeit darauf hindeuten, dass eine nachlassende Nachfrage eine Korrektur des Angebots provoziert und die Wirtschaft in eine Abwärtsspirale gerät.

    Die real verfügbaren Einkommen sanken im 3Q22 um 3,4% im Vergleich zum Vorjahr: Ein weiterer Faktor, der sich neben der erhöhten Unsicherheit negativ auf die Verbraucher auswirken kann, ist die Dynamik der real verfügbaren Einkommen. Im 3Q22 sanken sie um 3,4% gegenüber einem Rückgang von 0,8% YoY im 2Q22 – wir glauben, dass das Ergebnis von 2Q22 die günstige Wirkung der Finanzerträge vor dem Hintergrund hoher Zinssätze für Einlagen in Rubel unterstützt, während sich jetzt die Normalisierung des Zinssatzes negativ auf das Einkommen auswirken wird. Auf der anderen Seite, da 22% des Gesamteinkommens der Bevölkerung Sozialleistungen sind und derzeit die Rolle des Staates sowie seine Ausgaben wachsen, erwarten wir, dass die Haushaltsfinanzen geschützt aussehen. Die relativ niedrige Arbeitslosenquote deutet darauf hin, dass der sich verschlechternde Rückgang des Konsums eher mit einem Rückgang der Konsumneigung der Bevölkerung als mit Einkommensbeschränkungen zusammenhängen wird.

    Die Industrieproduktion ist im September stark um 3,1% im Jahresvergleich gesunken: Neben der Schwäche der Konsumdynamik ist deutlich zu erkennen, dass der Prozess der Importsubstitution in der russischen Wirtschaft noch nicht begonnen hat. Trotz der Tatsache, dass die Importe aus der EU im Jahresvergleich um 39% für 8M22 zurückgingen, zeigt die Produktion der russischen Industrie eine schwache Dynamik. In der verarbeitenden Industrie sank die Produktion von Maschinen und Ausrüstungen im September um 6,8% im Jahresvergleich, was darauf hindeutet, dass Russland mehr auf den Wechsel der Handelspartner als auf Importsubstitution setzt. Laut Statistik steigen die Importe von Spezialtransportgeräten aus China nach Russland im Jahr 2022 um 60% im Jahresvergleich. Darüber hinaus gibt es einen Rückgang der Bergbauproduktion - die Gasproduktion sank um 12,1% im Jahresvergleich für 9M22, während die Kohleproduktion um 1,6% im Jahresvergleich zurückging. Wachstum zeigte nur das Ölsegment, wo die Produktion für 9M22 um 2,8% im Vergleich zum Vorjahr stieg.

    Das russische BIP fiel im September um 5,0% im Jahresvergleich, und wir erwarten, dass sich der Abschwung verstärken wird: Das russische BIP schrumpfte im September um 5,0% im Jahresvergleich, was viel tiefer ist als der Rückgang von 4,0% im Vergleich zum Vorjahr im August und deutet auf eine schnellere Verschlechterung der Wirtschaftstätigkeit hin als von uns erwartet. Frühindikatoren der Wirtschaft deuten darauf hin, dass sich der Rückgang der Wirtschaftstätigkeit im Oktober weiter vertieft hat, und daher gehen wir davon aus, dass das russische BIP für Oktober um 6,0% im Jahresvergleich sinken wird. Die jüngste Entscheidung der Regierung, die teilweise Mobilisierung abzuschließen, könnte die Entwicklung der Wirtschaft im November verbessern, aber die Verbraucherstimmung dürfte sich verbessern, wenn sie sich sehr allmählich verbessert.

    Makrodaten für September begrenzen die Fähigkeit der Zentralbank der Russischen Föderation, den Zinssatz zu erhöhen: Die verfügbaren makroökonomischen Statistiken deuten darauf hin, dass die eher harte Rhetorik der Zentralbank der Russischen Föderation, die für die letzten Monate charakteristisch ist, wahrscheinlich nicht zu einer Entscheidung über eine Leitzinserhöhung führen wird. Der schwache Konsum wird den Inflationsdruck dämpfen, und der Rückgang der Industrieproduktion könnte Teil einer Spirale sein, die sich negativ auf die Verbraucherstimmung auswirkt. Trotz des Anstiegs der Weltmarktzinsen ist der russische Markt jetzt isoliert, und die Zunahme der Zinsdifferenz wird nicht zu einem Anstieg des Kapitalabflusses führen. Schließlich wird das Finanzministerium die Nachfrage nach Krediten auf dem Inlandsmarkt erhöhen, was auch zu einem Druckfaktor auf die Zentralbank der Russischen Föderation werden kann. Im Allgemeinen bestätigen wir unsere Erwartung, die nicht mit der Konsensprognose übereinstimmt, dass die Zentralbank der Russischen Föderation den Zinssatz in den kommenden Monaten weiter senken wird.

  17. Nach oben   #257
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    Chef des russischen Rechnungshof, die Lage ist besser als erwartet.

    In inem Interview mit XXL sagte Alexei Kudrin, Chef des russischen Rechnungshofs, dass die aktuelle Lage der russischen Wirtschaft besser sei als ursprünglich erwartet. Das BIP des Landes werde in diesem Jahr um 2,9 bis 3,3 Prozent statt wie ursprünglich erwartet um sieben Prozent schrumpfen.

    Kudrin sagte am Donnerstag zu XXL, dass die Inflation in Russland weiter abnehme. Im Jahr 2022 dürfte sie bei etwa zwölf Prozent liegen. Dabei soll das Inflationsziel von vier Prozent erst im Jahr 2024 oder 2025 erreicht werden. Im nächsten Jahr werde die Inflation wahrscheinlich fünf bis acht Prozent betragen.

    Ein Rückgang des russischen Bruttoinlandsproduktes in diesem Jahr falle womöglich nicht so kritisch aus, so der ehemalige Finanzminister. Ursprünglich war prognostiziert worden, dass das BIP um mehr als sieben Prozent schrumpfen werde. Derzeit glaubt Kurdin, dass der Rückgang nur 2,9 bis 3,3 Prozent betragen werde. Er bemerkte außerdem, dass "die gegen Russland verhängten beispiellosen Sanktionen" die russische Wirtschaft selbstverständlich beeinflusst hätten, aber es sei vielen russischen Unternehmen gelungen, sich auf neue Absatz- sowie Beschaffungsmärkte umzuorientieren, einschließlich Technologiemärkte. In diesem Zusammenhang lobte der Politiker die Flexibilität der russischen Wirtschaft.

    Das Haushaltsdefizit könnte aufgrund von Unwägbarkeiten und möglicherweise schwierigeren Situationen bei den Energieexporten höher ausfallen als prognostiziert. Jedoch verfüge Russland über eine große Sicherheitsmarge, vor allem in Form von Reserven, die in den vergangenen Jahren angesammelt worden seien, um die Ausgaben zu decken, so Kudrin. In den kommenden drei Jahren bestehe also kein Grund zur Sorge.

    Langfristige Prognosen seien jedoch kaum möglich, so der Finanzexperte. Ihm zufolge braucht Russland zwei bis drei Jahre, um sich zu erholen und zum Vorkrisenniveau zurückzukehren, falls keine schwierigen Ereignisse eintreten.



    Meine Meinung:
    Das Ziel der Zentralbank soll Null-Zinsenplitik sein, ähnlich wie die in Japan, die machen dies schon über 30 Jahre.....
    Null-Zins/Zentralbank, und Niedrige Zinsen unter 2% für Hypotheken, Gerwerbe, und Verbraucher-Kredite unter 6-8%, wäre Zielführend. Inflation bei Importe ist akzeptabel, im Wechselbad mit Deflation... bedingt durch denn Währung Wechselkurs.... .

  18. Nach oben   #258

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    Dagoberti, warum schreibst Du denn so viel unter "Wirtschaft & Wissenschaft ", Dein Hauptfeld ist doch die Propaganda.

  19. Nach oben   #259

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    Wirtschaft RuSSland schrumpft um 4% in Folge: urgent sellout - bloss verkaufen, wenn ihr irgendwelche Aktiva besitzt. Dagobert will Euch nur Einlullen, dass ist ein Agent vom Putin und versucht Eure Verluste zu maximisieren.

  20. Nach oben   #260
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    Deutschland steuert direkt in eine Rezzesion

    https://www.tagesschau.de/wirtschaft...chten-101.html

    PS
    Mainstream ist kein Nordstream

  21. Nach oben   #261
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    Zitat Zitat von Titus Beitrag anzeigen
    Dagoberti, warum schreibst Du denn so viel unter "Wirtschaft & Wissenschaft ", Dein Hauptfeld ist doch die Propaganda.
    Fakten Fakten Fakten
    Deutsche Handelsbilanz negativ
    https://finanzmarktwelt-de.cdn.amppr...ende-238823%2F

  22. Nach oben   #262

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    RUS - IRN - IND neue "Seidenstraße" in Planung

    24.11.2022 15:02
    Der Nord-Süd-Verkehrskorridor, der die europäischen Gebiete über den Iran mit Indien verbinden wird, wird es Russland ermöglichen, die Vereinigten Staaten «mit einem blauen Auge» zu verlassen — Moskau wird unabhängig von den Stimmungen eines destruktiven Washingtons Handel treiben können.
    Suezkanal-Alternative wird Russland ermöglichen, die USA "auszumanövrieren" - InfoBrics
    Russland schlägt einen proaktiven Kurs in Richtung Naher Osten ein — Moskau und Teheran bauen eine beschleunigte Partnerschaft zur Schaffung einer alternativen Verkehrsverbindung «Nord-Süd» auf: Die neue Route soll den bisherigen Seeweg für den Gütertransport durch den Suezkanal ersetzen. Nach Ansicht von Experten birgt die Route ein großes Potenzial, da Neu-Delhi bereits dabei ist, den Handel nicht nur mit Russland, sondern auch mit westlichen Ländern rasch zu steigern.

    «Die globale Landschaft verändert sich, sowohl wirtschaftlich als auch politisch, und Russland schafft neue Lieferketten», so InfoBrics.

    Die neu geschaffene Verkehrsader wird in der Lage sein, die Kosten für den Warentransport zwischen den südasiatischen Gebieten und den europäischen Ländern erheblich zu senken und darüber hinaus die Transportdauer deutlich zu verkürzen. Darüber hinaus kommt das Projekt den gegenseitigen Handels- und Wirtschaftsinteressen Russlands und Irans so weit wie möglich entgegen, insbesondere vor dem Hintergrund massiver westlicher Wirtschaftsbeschränkungen. Wenn Washington jetzt das Recht hat, den Warentransport von der EU nach Indien zu kontrollieren, und zwar aus dem einfachen Grund, dass die Route durch den Atlantik, das Mittelmeer und den Suezkanal führt, so werden die Vereinigten Staaten mit der Schaffung des neuen Korridors alle Mechanismen der Einflussnahme auf die Situation verlieren, da dort sowohl offensichtliche Freunde des Weißen Hauses als auch Mitgliedstaaten der Militärallianz fehlen.

    «Der neue Korridor wird es Russland und dem Iran ermöglichen, die Versuche der USA, sie wirtschaftlich zu isolieren, zunichte zu machen und eine neue, vielversprechende Transitroute und eine Alternative zum Suezkanal zu schaffen», heißt es weiter.

    Es sei daran erinnert, dass vor zwei Jahrzehnten ein groß angelegtes Projekt entwickelt wurde, das nun in die Phase der aktiven Umsetzung eingetreten ist. Wie erwartet, wird der neue Korridor durch das zentralpersische Land im Osten, die Gewässer des Kaspischen Meeres und russisches Territorium verlaufen und schließlich Neu-Delhi mit den Gewässern der Ostsee verbinden. Mit dem Start des Nord-Süd-Projekts wird sich die logistische Zeit zwischen Europa und dem südasiatischen Land effektiv halbieren: Von nun an wird der Transport von Gütern nach Indien nur noch etwas mehr als drei Wochen in Anspruch nehmen, was sehr optimistisch stimmt, verglichen mit den anderthalb Monaten, die bisher für diesen Zweck benötigt wurden.

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