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Thema: ein paar Fragen zum Aufenthalt in Russland als Tourist

  1. #1

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    ein paar Fragen zum Aufenthalt in Russland als Tourist

    Hallo miteinander!

    Was hier im Forum irgendwie ein wenig fehlt, sind Reisetipps für Russland-Touristen/Besucher. Gerade wenn man das Land noch nicht kennt stellen sich einem in Vorbereitung der Reise doch immer einige Fragen. Daher möchte ich hier mal anfangen, welche zu stellen - natürlich darf die Liste gerne von anderen Interessierten fortgesetzt werden :-)

    1) Strom
    Kann ich elektrische Geräte wie Rasierer, Fön, Handyladegerät etc aus Deutschland (oder anderen Ländern) in Russland betreiben oder brauche ich einen Adapter? Bisher habe ich da verschiedene Aussagen gehört.
    Gibt es regionale Unterschiede? Mich würde das auch speziell fürs Kaliningrader Gebiet interessieren.

    2) Geld
    Kann man in Russland problemlos am Automaten Geld abheben mit europäischen Kreditkarten? Funktionieren ggf. auch EC-Karten? Sind Geldwechselstuben empfehlenswert oder sollte man direkt in Banken tauschen?

    Wie gesagt, bei Bedarf die Liste einfach fortsetzen :-)
    Und natürlich Danke für hilfreiche Antworten!

  2. Nach oben   #2
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    zu 1) Ja kannst du. In Kalinigrad erst recht.

    zu 2) Ja, Karten gehen auch. Wechselstuben dürfen es meines Wissens nicht mehr, d.h. wenn, dann MUSST du auf die Bank gehen.

    Gern geschehen! Wenn du noch was brauchst, melde dich hier und es wird geholfen...


  3. Nach oben   #3

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    Wow, so schnell schon eine so hilfreiche Antwort - ich sage vielen Dank! :-)

    Bzgl. Strom ists halt so, das man in manchen Reiseführern liest, man bräuchte einen Adapter. Habe aber eben auch schon gehört, das es auch so ginge. Den "Neuling" verwirrt sowas halt

  4. Nach oben   #4
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    Zitat Zitat von Eisenbahner Beitrag anzeigen
    Den "Neuling" verwirrt sowas halt
    Das ist verständlich. Mach dir aber keinen Kopf, im gesamtrussischen Westen hast du da keine Probleme. Wenn du das erste Mal nach Kaliningrad kommst, wirst du dich eh wundern, wie "unrussisch" der Oblast ist.*



    *sorry Uwe, den konnte ich mich jetzt nicht verkneifen :-) :-) :-)

  5. Nach oben   #5
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    ... ich habe etwas geschlafen

    ... ich muss mich wohl erst wieder an das Vorhandensein eines Forums gewöhnen. Bin zu sehr mit meinem eigenen Portal beschäftigt und vernachlässige dann die Partnerportale - ...tschuldigung.
    Ja, es sagen viele, dass Kaliningrad westlich (unrussisch) ist. Damit machen wir ja auch ein wenig Reklame - ist also nicht "diskriminierend" für mich. Für mich ist wichtig, dass Kaliningrad "Rot-Blau-Weiss" ist und bleibt ...

    In Kaliningrad selber kann man sich fühlen wie in irgendeiner anderen deutschen Stadt. Man braucht keine Adapter, keine Spezialtechnik. An allen Ecken und Kanten gibt es Geldautomaten, das Handynetz ist dicht, dichter am dichtesten.
    Wer ganz speziell an Kaliningrad interessiert ist, der sollte mal auf www.kaliningrad-domizil.ru schauen. Das ist ein tagaktuelles Informationsportal mit vielen Hinweisen (kostenlosen) rund um Kaliningrad.

    Hier der Link zu "Besuchsplanung für Kaliningrad"

    und der Link zum Infomaterial "SOS-Situationen in Kaliningrad"
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    Uwe Niemeier

  6. Nach oben   #6

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    Danke euch nochmal für die Antworten und Ratschläge :-)

    Eine Frage hat sich aber nun, wo ich mit der Detailplanung meines Aufenthaltes beschäftigt bin, doch noch ergeben:

    Ich plane, 1-2 Reisen per Zug in der Oblast Kaliningrad zu machen. An sich ist ja alles kein Problem, über die RZD-Website findet man ja Fahrpläne und Preisangaben. Mich beschäftigt jetzt dazu noch: Zu welchen Uhrzeiten kann man in Kaliningrad, vornehmlich am Hauptbahnhof/Südbahnhof Fahrkarten erwerben? Weiss da jemand was zu den Öffnungszeiten? Ich werde wohl Regionalzüge, in einem Fall aber wohl auch einen Fernzug benutzen. Gibts da unterschiedliche Schalter, so wie in Polen? Oder geht das alles an einem? Können die Angestellten dort ggf. ein bisschen englisch oder gar deutsch? Mein Russisch ist leider nur sehr bruchstückhaft.

  7. Nach oben   #7
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    Fahrkarten kann man ...

    in Kaliningrad am Südbahnhof (Hauptbahnhof) im Hauptgebäude für Fernzüge kaufen und für Fahrten innerhalb des Gebietes gibt es links vom Hauptbahnhof einen gesonderten Eingang wo Fahrkarten verkauft werden.
    Ich kann es nicht mit Bestimmtheit sagen, aber Nachts werden ganz bestimmt keine Fahrkarten verkauft. Ich gehe mal davon aus, dass ab 07.00 bis 21.00 Uhr ganz bestimmt ein Fahrscheinverkauf ist.
    Fremdsprachenkenntnisse wird es bis 2018 bei Schalterpersonal ganz bestimmt geben. Zum jetzigen Zeitpunkt möchte ich das auch bezweifeln. Es fahren kaum Ausländer mit dem Zug ... Und von internationalen Zügen können wir komplett schweigen.
    Uwe Niemeier

  8. Nach oben   #8

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    Ok Uwe, da danke ich Dir für die Infos. Nachts werde ich sicher keine Fahrkarten kaufen wollen Mir gehts halt eher darum, wie ich mich da zeitlich am besten einrichte. Die Anzahl der Züge, gerade ostwärts, ist ja durchaus recht beschränkt. Naja, ein wenig Russisch spreche ich glücklicherweise, sodass es irgendwie gehen sollte *optimistischbin*

  9. Nach oben   #9

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    Erstmal Danke an Uwe für seine detailierte Zusammenstellung von nützlichen Infos und Tipps zu Kaliningrad auf seiner Website!

    Zwei Fragen kamen mir dabei jetzt aber doch noch auf:

    1) Gibt es in Kaliningrad und vor allem auch in Zelenogradsk sowas wie einen Fahrradverleih? Also kann man sich als Tourist dort tageweise auch ein Fahrrad ausleihen? Ich frage deshalb, weil ich inzwischen von Gegenden mit gut ausgeschilderten Radwegen im Kaliningrader Gebiet gelesen habe.

    2) Die Vorortzüge zu den Küstenorten fahren vom Nordbahnhof ab? Laut RZD-Website fahren diese ab Südbahnhof (Yushni) und halten dann nochmal an diesem neuen Vororthaltepunkt (Sem?). Was ist da nun richtig?

  10. Nach oben   #10
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    zu 1): In Zelenogradsk auf alle Fälle.

  11. Nach oben   #11
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    ... also, da bin ich im Moment ...

    etwas überfragt. Soweit ich mich orientiere müssen alle Züge Richtung Küste über den Nordbahnhof (also den Bahnhof im Stadtzentrum) fahren. Einige der Züge beginnen am Nordbahnhof, einige beginnen aber schon am Südbahnhof (Hauptbahnhof). Auf der Strecke gibt es Haltepunkte, z.B. "Selma". Ist ein relativ neues Wohngebiet mit intensiver Bautätigkeit. Der Haltepunkt befindet sich direkt am neuen "Rynok", der eigentlich mal als Ersatz für den Zentralbasar im Stadtzentrum Kaliningrads geplant war. Bei einem Besuch - mal so nebenbei bemerkt - lohnt sich ein Besuch dieses neuen Marktes durch Touristen. Findet man so eigentlich in Westeuropa nicht.
    Fahrrad - ist ein kommendes Thema in Kaliningrad. Die Stadt unternimmt jetzt sehr viel für die Entwicklung der Fahrradwege. Kostet natürlich viel Geld, aber auch in Deutschland kommt nicht alles über Nacht. Zum jetzigen Zeitpunkt wird ein großes Projekt umgesetzt: Die gesamte Ostrowski-Strasse (begonnen an der ul. Newskowo), über die Gaidara-Strasse bis hin zum neuen Wohnviertel "Selma" werden instandgesetzt, Fußgängerwege und Radfahrwege angelegt. Das ganze geht in ziemlichem Tempo voran ... Da ich dort selber wohne, freue ich mich jeden Tag über die Baufortschritte.

    Fahrradverleih ist auch im kommen, aber konkretes kann ich dazu nicht sagen. Habe mich damit zu wenig beschäftigt, weil ich (trotz aller Fortschritte in KLD) trotzdem Angst habe auf dem Fahrrad zu fahren. Die Autofahrer sind zu rücksichtslos und es passieren zu viele Unfälle.

    Aber weil wir gerade bei den Bürgersteigen sind. Kaliningrad beginnt jetzt auch in zentralen Straßen neues Pflaster für Blinde auszulegen, wo diese mit dem Blindenstock die notwendigen Informationen am Pflaster ertasten können.

    Uwe Niemeier

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  12. Nach oben   #12

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    Alles klar, danke euch, werde das in Zelenogradsk mal probieren. Da ist das Ausleihen eines Fahrrads sicher eine schöne Alternative, um sich die Gegend und vor allem die Natur anzuschauen und mal ein Stück auf die Kurische Nehrung zu radeln.

    In Kaliningrad selbst werde ich sicher eher den ÖPNV nutzen. Hab da neulich etwas von 10er-Karten gelesen, die man an Kiosken bekommt. In Uwes Infoschreiben steht nur was von Einzeltickets. Hat sich da was geändert?

  13. Nach oben   #13
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    ... oho, als Fan des Kaliningrader Nahverkehrs ...

    ... bin ich eigentlich gut informiert. 10er-Karten höre ich zum ersten Mal und scheint mir auch sehr unwahrscheinlich. Der Kaliningrader Nahverkehr ist in den Händen von mehreren privaten Firmen und dem stadteigenen GorTrans. Es gibt kein einheitliches Ticket (erst ab 2015) und demzufolge kann es auch keine 10er-Karte geben, denn man kann auch nicht zwischen den einzelnen Bussen/Linien mit dem gleichen Ticket umsteigen - jedes Mal muß neu bezahlt werden, da ja auch der andere genutzte Bus durchaus einer anderen Firma gehören kann. Also, mit einer Wahrscheinlichkeit von 99.99Prozent gibt es keine 10er-Karten, sondern höchstens ein doppeltes Lächeln der Schaffnerin, die den Fahrschein im Bus, Trolleybus oder der Tram verkauft ...
    Uwe Niemeier
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  14. Nach oben   #14

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    Gut, also muss ich danach gar nicht erst suchen, sondern kann direkt einsteigen und vor Ort bezahlen. Im Prinzip dasselbe System wie auf Barbados

  15. Nach oben   #15
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    ... ich weiß nicht, wie das ...

    ... auf Barbados ist, aber in Kaliningrad haben wir noch den "persönlichen" Kontakt zu unserem Schaffner. Ist es nicht nett, wenn man noch weiß, wer einem den Fahrschein verkauft? (in Deutschland möchte man nun wissen, welches Huhn das Ei gelegt hat, welches ich zum Frühstück esse, oder welche Kuh sterben mußte, damit ich ein Steak essen kann ...). Und vor allem ist die Kommunikation interessant, wenn der Schaffner mal wieder mit einem Schwarzfahrer in intensiven Gedankenaustausch tritt, oder einer 80-jährigen Oma erklärt, dass sie ihren Rentnerausweis dabei haben muss, wenn sie denn billiger fahren will ... das alles hat man in Deutschland nicht - ach wie langweilig.
    Aber bitte unbedingt beachten, dass bis 2015 der gesamte Nahverkehr in Kaliningrad neu organisiert wird und es dann auch ein elektronisches Ticket gibt. Dann fallen alle diese Kommunikationsmöglichkeiten weg. Ich überlege schon aufs Dorf zu ziehen ...
    Uwe Niemeier
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  16. Nach oben   #16

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    Auf Barbados läuft es genauso wie von Dir beschrieben: einsteigen, Fahrschein zum Festpreis im Bus kaufen und fahren, soweit man will. Steigt man um, zahlt man neu. An sich keine so schlechte Lösung, vor allem in Bezug auf den von Dir beschriebenen menschlichen Kontakt :-)

    Genau auf solche Dinge bin ich in Russland ohnehin sehr gespannt. Es ist definitiv einiges anders als wir Westeuropäer es kennen, so ganz auf den normalen Alltag bezogen. Ich freue mich sehr darauf, das zu entdecken. Einiges kenne ich aus Erzählungen meiner früheren Russisch-Lehrerin, sodass ich nicht ganz blauäugig nach Russland reise.

    Übrigens, eine Geschichte nebenbei: Als ich in Japan an einem Bahnhof nach dem Fahrpreis für eine Shinkansen-Fahrt fragte, hätte man sicher eine schnelle Info aus dem Computer erwartet. Aber in diesem High-Tech-Land nahm die Dame am Schalter ihr dickes Tarifbuch heraus, schaute in einer Tabelle nach, tippte mir den Preis für Hin- und Rückfahrt in einen Taschenrechner und zeigte ihn mir. Sowas erwartet man dort ja so gar nicht - aber das macht das Reisen so spannend :-)

  17. Nach oben   #17
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    ... ja, ja, die Japaner ...

    ... stell Dir vor, die von Dir genannte nette japanische Dame hätte das alles am Computer eingegeben und um Dir die Abfrageergebnisse zu zeigen hätte sie das Ding demontieren müssen und zu Dir nach draußen tragen ... hat also alles so seinen tieferen Sinn.

    Sicher ist es in Russland auch im Nahverkehr interessanter.

    In Deutschland z.B. sitze ich im Bus und schlafe eine Runde. Jede Haltestelle wird laut angesagt und so kann ich das aussteigen nicht verpassen. Aber da ich schlafe, verpasse ich vermutlich interessante Momente während der Fahrt auf der Strecke. In Kaliningrad werden die Haltestellen nur selten angesagt. So kann ich nicht schlafen, muß immer aufmerksam die Fahrt verfolgen um das Aussteigen nicht zu verpassen. Dadurch sehe ich viel und kann das dann gleich bei meinen täglichen Nachrichten aus Kaliningrad mit verarbeiten.

    Und auch das bezahlen Cash ist interessant (man muss allem eine interessante Seite abgewinnen). Der Fahrschein kostet die wahnsinnige Summe von 15 Rubel. Und ich versuche immer im voraus zu erahnen, ob mir die Schaffnerin gewogen ist oder nicht. Ich gebe ihr 100 Rubel. Mag sie mich nicht, bekomme ich das Restgeld von 85 Rubel in kleinen Münzen zu ein oder zwei Rubel zurück. Mag sie mich, gibt es großes Geld. In Deutschland gibt es die schnöden Automaten - da gibt es nichts zu "erahnen".

    Und es gibt auch keine Fahrpläne in Kaliningrad. Ich wette dann immer mit mir selber, wie lange ich auf den 30er-Bus warten muss - und verschaffe mir damit immer (nun, nicht immer, aber immer öfter) ein Erfolgserlebnis. In Deutschland ist das langweilig. Wenn da steht das der Bus um 07.05 Uhr kommt, dann kommt er auch.

    So, genug rumgealbert für heute ...
    Uwe Niemeier
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  18. Nach oben   #18

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    Na da bin ich optimistisch, da ich immer nett und freundlich bin, werde ich wohl nur großes Wechselgeld bekommen

    Nein, ich lass das ganz unbedenklich auf mich zukommen, bin da nicht so ängstlich wie manch anderer, der sich in einer fremden Gegend nur ins Taxi setzt oder an die Hand des Reiseleiters muss^^

  19. Nach oben   #19
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    Och Eisenbahner, fahr einfach mal hin und lass dich überraschen. Ist lustiger als man glaubt (bzw. hier vernimmt!). Du wirst deine helle Freude haben...

  20. Nach oben   #20

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    Genauso mache ich das auch! Die Vorfreude ist ist vorhanden und wird immer größer

  21. Nach oben   #21
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    Zugegeben, Ecken und Kanten hat's. Aber je offener du bist, umso spassiger werden so manche Situationen. Bleib einfach locker und gelassen. Auf einer indischen Bank läuft auch nicht alles nach Plan. Aber was hilft's wenn du im Dreieck hüpfst? Siehste...

  22. Nach oben   #22
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    ... ich fühle mich nur für Kaliningrad zuständig. Da haben wir eigentlich solche Höhepunkte nicht. In den Sommermonaten gibt es eine ganze Reihe von Musikfestivals (z.B. City-Jazz), welches seit einigen Jahren stattfindet und von Jahr zu Jahr an Popularität zunimmt. Aber a la "Oktoberfest" - nein, das haben wir NOCH nicht.
    Uwe Niemeier

  23. Nach oben   #23
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    Feste finden naturgemäss in der wärmeren Jahreszeit, also Sommer, statt. Persönlich finde ich den Spätsommer Ende August/Anfang September am schönsten. Da haben sich die Bremsen schon verzogen und selbst die Moskitos sind schon satt. Ansonsten kann das für empfindsame Gemüter recht biestig werden. Allerdings sollte man zu der Zeit besser die Badehose zuhause lassen und eher einen Pullover einpacken, Abends kann es dann schon kühl werden...

  24. Nach oben   #24

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    Natürlich hat Kaliningrad ein Oktoberfest ;)

    Lieber Uwe, natürlich hat auch Kaliningrad ein Oktoberfest Die Werbung dazu stand groß und breit letzte Woche im Europa-Center am Siegesplatz. Wenn ich das passende Foto dazu in meinen Dateien finde (habe die Werbung extra geknipst) zeige ich es hier auch gerne :-)

  25. Nach oben   #25
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    ... ja, ja, die Reklame. Wir (Firma Kontakt und Kaliningrad-Domizil) hatten auch vor gut einer Woche das "Oktoberfest" im "Haus am Ring" organisiert. Da wurde durch einen bekannten Koch deftige Speisen zubereitet und durch einen Sponsor Bier ausgeschenkt und dazu ein paar wissensvermittelnde Informationen überbracht ... Das war unser Oktoberfest.
    Aber all diese Veranstaltungen, egal wie groß sie angekündigt werden, sind trotzdem nicht mit dem zu vergleichen, was ein Tourist oder Kaliningrad-Besucher oder Russland-Besucher erwartet. Es sind kleine Veranstaltungen ...
    Uwe Niemeier

  26. Nach oben   #26

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    Zitat Zitat von domizil Beitrag anzeigen
    Aber all diese Veranstaltungen, egal wie groß sie angekündigt werden, sind trotzdem nicht mit dem zu vergleichen, was ein Tourist oder Kaliningrad-Besucher oder Russland-Besucher erwartet. Es sind kleine Veranstaltungen ...
    Das ist aber auch gut so. Ich finde es hier in Deutschland schon grauenvoll, das mittlerweile jede Stadt meint, das Oktoberfest immitieren zu müssen. Sowas gehört nach Bayern und nicht nach Berlin oder ins Ruhrgebiet.
    Genauso sollte das auch für Kaliningrad sein, denn ein bayrisches Volksfest hat nichts mit dem historischen Königsberg oder dem heutigen Kaliningrad zu tun. Da sind mir eigene Feste, die für die Region typisch sind, viel lieber :-)

  27. Nach oben   #27
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    ... ja, völlig richtig und das ist an sich eines unserer Probleme in Kaliningrad.

    Unser ehemaliger Gouverneur G. Boos, der leider im Jahre 2010 von der hiesigen Bevölkerung "verscheucht" wurde, hatte mal den Begriff "Brand Kaliningrad" geprägt. Da gab es mal eine Zeit, wo alle irgendwie stolz an diesem Begriff gearbeitet hatten, zumindest Überlegungen angestellt hatten, was man denn für diesen Begriff an Image produzieren kann - bisher ohne greifbares Resultat.

    Der Bernstein ist das Eine, der City-Jazz das Andere, aber eine ähnliche kulturelle Veranstaltung wie Oktoberfest ... Es gab ja mal die Ost-Messe. Die war landwirtschaftlich ausgerichtet. Vielleicht könnte man ein "Ostpreussen-Erntedankfest" organisieren - natürlich mit einem etwas anderen Namen ... Na, mal sehen, wie wir diesen Gedanken "unauffällig" rüberbringen.

    Übrigens haben wir den Sonntagsspaziergang fertig gestellt und morgen werden dann unsere Portalnutzer über Deinen Besuch in Kaliningrad lesen könnnen. Habe auch einen Link auf unsere hiesige Diskussion im russlandforum eingebaut. Als Fotogalerie habe ich die Kaliningrad-Galerie ausgewählt. Dein zweites Album ist dann in der kommenden Woche das Thema für den Sonntagsspaziergang - wenn Du einverstanden bist.
    Uwe Niemeier

  28. Nach oben   #28

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    Zitat Zitat von domizil Beitrag anzeigen
    Der Bernstein ist das Eine, der City-Jazz das Andere, aber eine ähnliche kulturelle Veranstaltung wie Oktoberfest ... Es gab ja mal die Ost-Messe. Die war landwirtschaftlich ausgerichtet. Vielleicht könnte man ein "Ostpreussen-Erntedankfest" organisieren - natürlich mit einem etwas anderen Namen ... Na, mal sehen, wie wir diesen Gedanken "unauffällig" rüberbringen.
    Gute Idee, vor allem ziemlich passend zur außerhalb von Kaliningrad ja doch sehr landschaftlich geprägten Oblast.

    Übrigens haben wir den Sonntagsspaziergang fertig gestellt und morgen werden dann unsere Portalnutzer über Deinen Besuch in Kaliningrad lesen könnnen. Habe auch einen Link auf unsere hiesige Diskussion im russlandforum eingebaut. Als Fotogalerie habe ich die Kaliningrad-Galerie ausgewählt. Dein zweites Album ist dann in der kommenden Woche das Thema für den Sonntagsspaziergang - wenn Du einverstanden bist.
    Gerne, da sage ich schon vorab mal vielen Dank!
    Ich habe neulich bei meinem Treffen mit Jan auch schon zu ihm gesagt, das ich Dich gerne auch mit aktuellen Infos für die Domizil-Seite - was halt an Infos ggf noch fehlt/unvollständig ist - unterstützen möchte. Muss mir daber selber erstmal durchlesen, was alles an Infos schon vorhanden ist, denn das ist ja glücklicherweise schon eine wirklich große brauchbare Menge!

  29. Nach oben   #29
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    ... ich bin dankbar für jede Hilfe. Vielleicht findet Ihr (Du und Jan) Artikel in den deutschen Massenmedien, die dann auf dem Portal veröffentlicht werden können. Das können durchaus auch Artikel sein, über deren Inhalt man sich streiten kann - dann streiten wir uns eben auf dem Portal ...
    Oder Ihr findet jemanden der in Kaliningrad war und darüber ein paar Zeilen schreiben will. Das müssen nicht immer Lobhudeleien sein - auch kritische Berichte sind gefragt und helfen allen Beteiligten darüber nachzudenken, was man besser machen kann.
    Wir möchten auch gerne mehr bewegte Bilder (Videos) zeigen. Zur Zeit entwickeln wir das Format "Kaliningrad in 99 Sekunden". Vielleicht haben andere auch Videos die wir zeigen sollen ...

    Also es gibt Unmengen von Möglichkeiten. Wir können auch gerne allgemeine russische Themen anschneiden. Wir sind zwar ein regional platziertes Portal, aber wenn das Thema allgemein interessant ist, so können wir auch darüber berichten - bei Bedarf auch kontrovers.
    Uwe Niemeier


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