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Thema: Internet-Mafia aus Russland zu vermieten

  1. #1

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    Internet-Mafia aus Russland zu vermieten

    Internet-Mafia aus Russland zu vermieten
    Bei "Russian Business Network" gibt es Netz-Betrug auf Bestellung

    Enden die Daten in den Händen des „Russian Business Network“? Foto: bilderbox

    Von Harald Waiglein


    Die "schlimmste aller schlimmen" Internet-Firmen.
    Zehntausende Kontodaten ausspioniert.

    Wien. Nicht jede ehrenwerte Gesellschaft ist tatsächlich ehrenwert, auch wenn sie einen scheinbar respektablen Namen wie Russian Business Network (RBN) trägt.
    Laut einem aktuellen Bericht von VeriSign, einer der weltweit größten Internet-Sicherheitsfirmen, ist RBN aus St. Petersburg die "schlimmste aller schlimmen" Internet-Firmen.

    RBN ist ein Dienstleistungsanbieter für kriminelle Internet-Operationen im ganz großen Stil. Wer anonym Spams oder Phishing-Mails verschicken, PCs mit Trojanern infizieren oder Kinderp*rnographie vertreiben will, der kann das mit Hilfe von RBN tun.

    Offiziell gibt es die Firma nicht. Sie ist nirgends registriert, die Geschäftsführung besteht nur aus Internet-Spitznamen, die Webseiten sind unter anonymen Adressen registriert. Kunden erteilen ihre Aufträge über das Internet und bezahlen mit elektronischem Geld.

    Ein großangelegter Betrug von RBN im Vorjahr war "Rock Phish" - eine Mail-Aktion, bei der Empfänger verleitet wurden, Bankkonto-Daten preiszugeben. Allein mit "Rock Phish" dürfte RBN nach Schätzung von VeriSign 150 Mio. US-Dollar verdient haben.

    Logische Entwicklung
    Dass Internet-Kriminelle nun zu integrierten Gesamt-Anbietern werden, ist für Josef Pichlmayr, Geschäftsführer der Wiener Internet-Sicherheitsfirma Ikarus, lediglich "eine logische Entwicklung". Früher hätten Hacker Viren oder Sicherheitslücken verkauft, nun kämen sie drauf, dass sie auch gleich die dazugehörigen Dienstleistungen verkaufen können, sagt Pichlmayr.

    Ein beliebter Trick des RBN ist es, Hacker-Software auf legalen Webseiten einzubauen. Dadurch kann etwa ein User ganz normal auf der Homepage seiner Bank sein Passwort eingeben. Ohne sein Wissen werden die Daten allerdings sofort an Kriminelle weitergeleitet.

    VeriSign hat einen der RBN-Server gehackt, und dabei 30.000 derartige Datensätze gefunden. "Bei jedem größeren Trojaner im Vorjahr gibt es eine Verbindung zu RBN", so die Sicherheitsfirma.

    Obwohl westliche Behörden längst auf RBN aufmerksam geworden sind, bleiben die russischen Stellen untätig. Eine Erklärung könnten die Gerüchte bieten, wonach viele Beamte auf der Gehaltsliste von RBN stehen. Der Chef der Firma, ein gewisser "Flyman", soll angeblich sogar mit einem einflussreichen Politiker verwandt sein.

    Freitag, 31. August 2007

  2. Nach oben   #2

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    Die einzige Internetmafia kommt aus den USA mit ihren Sch*ßspam- und Phishing-Mails. Oder sind da etwa auch die Chenesen am Werk?

  3. Nach oben   #3
    Avatar von Sandra
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    Zitat Zitat von colt47
    Die einzige Internetmafia kommt aus den USA mit ihren Sch*ßspam- und Phishing-Mails. Oder sind da etwa auch die Chenesen am Werk?
    Also Viagraspam und Pen*sverlaengerung bekomme ich eindeutig nicht von den Russen! Dafuer aber taeglich an die 20 Stueck, auch die freundlichen Schreiben irgendwelcher deutscher Banken etc. kommen nicht aus Russland! Mei, es ist wirklich immer das Selbe, wie schoen das klar ist wer die Boesen und wer die Guten sind.

  4. Nach oben   #4
    Avatar von Sandra
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    Zitat Zitat von Ravensburger
    Dadurch kann etwa ein User ganz normal auf der Homepage seiner Bank sein Passwort eingeben. Ohne sein Wissen werden die Daten allerdings sofort an Kriminelle weitergeleitet.
    Was sollen den das fuer Banken sein, sorry aber das gehoert ins Reich der Maerchen! Bankenplug wird anders gemacht naemlich auf gut glueck in dem einfach Wahllos leute mit deutschen Internetseiten angeschrieben werden, auch dann wenn es eben keine Deutschen sind und man kein deutsches Bankkonto hat !

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