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Thema: Putins Offensive in Samara

  1. #1

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    Putins Offensive in Samara

    Rhetorisches Feuerwerk in Samara

    Ohne greifbare Ergebnisse, aber mit einem ungewöhnlich heftigen Schlagabtausch ist der EU-Russland-Gipfel in Samara zu Ende gegangen. Russlands Präsident Wladimier Putin mokierte sich über den Begriff "lupenreiner Demokrat", nahm die Razzien im Vorfeld des G-8-Gipfels in Deutschland aufs Korn - und lobte Angela Merkel für ihre Arbeit als EU-Ratsvorsitzende. Die Kanzlerin hatte sichtlich Mühe, bei Putins rhetorischem Feuerwerk mitzuhalten.


    SAMARA. „Lettland hat den Grenzvertrag mit Russland ratifiziert", sagte Merkel. Es sollte eine der wenigen positiven Neuigkeiten vom Krisengipfel in Samara sein. Doch dann flüsterte Putin ihr etwas zu. Die Kanzlerin stockte, Putin ergriff das Wort: „Es geht um Litauen", sagte er auf Englisch. Merkel blieb nichts anderes übrig, als sich zu korrigieren - und das Thema zu wechseln.

    Die Szene ist typisch für die Stimmung in Samara. Ein angriffslustiger, auftrumpfender Putin traf auf eine defensive, am Anfang sogar verlegene Kanzlerin. Der russische Präsident lobte erstmal sich selbst: Unter seiner Ägide sei Russland zu einer wirtschaftlich gesunden, politisch stabilen und strategisch einflussreichen Nation aufgestiegen, behauptete Putin in seinem Eingangsstatement.

    Dann kam er zur Sache: Die eigentlich geplanten Verhandlungen über eine neues Partnerschafts- und Kooperationsabkommen mit der EU habe man nicht starten können. Aber das sei „kein Drama", so Putin. Er habe volles Verständnis dafür, dass die EU "erst ihre inneren Probleme lösen" müsse, um mit Russland verhandeln zu können.

    Der größte Problemfall ist aus russischer Sicht Polen. Die Regierung in Warschau hat die EU-Verhandlungen wegen des russischen Embargos gegen polnisches Fleisch mit einem Veto blockiert Putin findet das absurd - und sagte es auch: „Was haben Fleischlieferungen aus Polen mit der Zusammenarbeit im Weltraum und anderen gemeinsamen Projekten zu tun", fragte er um gleich die Antwort zu geben: „Nichts."
    http://www.handelsblatt.com/news/Pol...in-samara.html
    Ein peinlicher Auftritt der superdemokratischen EU. Das Gemerkel wäre lieber zu Hause geblieben. Wer Streit will, den bekommt ihn auch.

  2. Nach oben   #2
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    Demo in Samara

    Polizeiterr*r gegen Demonstranten ist in Samara bzw. bei den Anreisenden genauso zu verurteilen wie beim Heiligendamm und seinen Vorläufern. Ich sehe da im Gegensatz zu vielen Journalisten und Politikern keinen qualitativen Unterschied.

    Wer aber Demonstrationen gutheisst und unterstützt, wo Parolen wie "Nation, Heimat, Sozialismus" (siehe Spiegel) gebrüllt werden und die Mehrheit der Demonstranten auch aus diesem Lager kommt, der stellt sich mit diesem Pack auf eine Stufe.

    Natürlich haben auch Neonazis das bürgerliche Recht der Demonstrationsfreiheit, aber deutsche Politiker (Merkel ehem. FDJ-Mitglied) und deutsche Journalisten (Reitschuster Focusmitglied) sollten sich überlegen ob es richtig ist sich vehement auf die Seite der Neonazis zu stellen.

    Oder gilt bei ihnen die Aussage, die unsere Eltern schon hatten, "das habe ich nicht gewusst"?

    Neonazis sind zu bekämpfen wo es nur geht und es ist nötig ihnen jeden Boden zu entziehen, wo sie sich selbstdarstellen können. Die deutschen Medien/Journalisten haben viel dazu beigetragen, dieses braune Pack nun hoffähig zu machen.

    Einer der im wahrsten Sinne des Wortes die Nase voll hat von dem braunen Mob


  3. Nach oben   #3
    Avatar von Sandra
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    Zitat Zitat von Gunnar
    Einer der im wahrsten Sinne des Wortes die Nase voll hat von dem braunen Mob
    Du bist nicht der Einzige, ich moechte sogar noch ein wenig Hobelspaenne auf das Feuer legen, ich habe ueberhaupt spaetestens seit der nun praktisch Bestaetigten Geschichte des Falles "Christian Klar" eine mords Wut im Bauch! Auf ein ganz bestimmtes Land, wo sich schon in den 70ern anscheinend genuegend Menschen klammheimlich hinter diesen wieder gestellt haben pfui...so kann man Ideale verraten.

  4. Nach oben   #4

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    Zitat Zitat von Gunnar
    Polizeiterr*r gegen Demonstranten ist in Samara bzw. bei den Anreisenden genauso zu verurteilen wie beim Heiligendamm und seinen Vorläufern. Ich sehe da im Gegensatz zu vielen Journalisten und Politikern keinen qualitativen Unterschied.

    Wer aber Demonstrationen gutheisst und unterstützt, wo Parolen wie "Nation, Heimat, Sozialismus" (siehe Spiegel) gebrüllt werden und die Mehrheit der Demonstranten auch aus diesem Lager kommt, der stellt sich mit diesem Pack auf eine Stufe.

    Natürlich haben auch Neonazis das bürgerliche Recht der Demonstrationsfreiheit, aber deutsche Politiker (Merkel ehem. FDJ-Mitglied) und deutsche Journalisten (Reitschuster Focusmitglied) sollten sich überlegen ob es richtig ist sich vehement auf die Seite der Neonazis zu stellen.

    Oder gilt bei ihnen die Aussage, die unsere Eltern schon hatten, "das habe ich nicht gewusst"?

    Neonazis sind zu bekämpfen wo es nur geht und es ist nötig ihnen jeden Boden zu entziehen, wo sie sich selbstdarstellen können. Die deutschen Medien/Journalisten haben viel dazu beigetragen, dieses braune Pack nun hoffähig zu machen.

    Einer der im wahrsten Sinne des Wortes die Nase voll hat von dem braunen Mob
    Also laut der russ. Polizei hat sie Mister Kasperle und Limonow nicht am Fliegen gehindert, sondern die Flugtickets und Ausweise kontrolliert. Sie haben sie gründlich made in the USA durchsucht. Dass Kasperle&Co auch gleich Samara ferngeblieben sind, ist auch klar...

    Ob rot oder braun, sie gehören für mich alle verboten, wenn sie die anderen Menschen t*ten wollen! Was die Limonow-Anhänger betrifft, so glaube ich, dass sie weitaus gefährlicher sind als man glaubt. Das ist eine richtige Mischung aus braun und rot, dazu noch gewalttätig, nicht umsonst heißt ihr Presseorgan Limonowka=Handgranate. Damit ist auch klar, wer die waren Extremisten sind. Würden sie nach DE kommen, würde Schäuble sie nach nur einem Monat als Terr*risten bezeichnen. Sogar er kann zwischen einer rechten Protestpartei (DVU) und einer Kriminellen Vereinigung (NPD) unterscheiden.

    Dass Herr Reitschwulster von der Polizei gefangen genommen wurde, wird aber die deutsche Presse freuen. Dann hat sie wieder was zu meckern. Ich würde den Typ dann sofort nach Sibirien verfrachten. Die Pre$$titutes von ARD, ZDF und allen anderen Programmen mit ihren manipulierten Reportagen gehören auch dahin. Dann kann er von dort aus sich mit Maxim unterhalten.

  5. Nach oben   #5
    Also ich fand es erst mal ganz große Klasse, dass Putin endlich die diplomatische Zurückhaltung bei solchen Treffen aufgegeben und Klartext gesprochen hat. Das war überfällig. Ist zwar schon zur Kriegskonferenz passiert, doch nicht bei Treffen mit EU-Vertretern.

    Aber ich will mal auf was anderes hinaus. Das entscheidende Detail bei einem solchen Disput ist immer die Verursacherfrage. Ich hatte mir eine längere Zusammenfassung der Pressekonferenz auf Phoenix angeschaut. Sowohl da als auch vorher in den Bilderbergnachrichten wurde es so dargestellt, dass die Merkeline mit ihrer nicht mal allzu scharfen Äußerung zur "Meinungsfreiheit" der Ausgangspunkt war. Dem war aber noch nicht mal so. Ausgangspunkt des Schlagabtauschs war die versammelte deutsche Hofjournaille namentlich mit Thomas Roth von der ARD, Udo van Kampen vom ZDF und Wulf Schmiese von der FAZ.
    http://www.radio-utopie.de/index.php?themenID=511

    Merkels dargestellter Auslöser war die notgedrungene Antwort auf die direkte Provokation der Medien-Spaltungs-Abteilung in Person eines Herrn Roth. Es muss nicht betont werden, in welchem Auftrag solcherart Spaltungsbestrebungen erfolgen. Es ist die gleiche Strategie wie im ehemaligen Jugoslawien, in denen den Teilrepubliken ein Ultimatum zur Loslösung gestellt wurde, wie im Irak, wo die Besatzer mittlerweile seit 3 Jahren durch Zivilisten untergeschobene Bombenladungen versuchen, eine ethnische Spaltung zu erreichen. Nur die Methoden sind angepasst und damit verschieden.

    Als dann Putin daraufhin das Wort ergriff, wurde das Gesicht des "regierenden" Hosenanzugs immer länger. Er war sich bei diesem Treffen ganz offensichtlich der strategischen Schwäche sowohl des Landes als auch der vertretenden EU bewusst. Das grundlegende Problem der EU ist Amerika mit all seinen einflußgebenden Institutionen innerhalb Europas. Den von da inthronisierten Politvertretern kann es im Prinzip egal sein, wie lange sie sich an der Macht halten können. Werden sie in ihren Ländern zum Teufel gejagt, fällt immer noch ein reiches Konto für treue transatlantische Dienste ab. Da ist die Zukunft des eigenen Landes weniger wichtig.

    Dennoch sollte man sich einige von Putins Bemerkungen zur Entwicklung dick hinter die Ohren schreiben.
    Aber das in Tallin ein Demonstrant get*tet wurde, daran erinnern Sie sich nicht, dabei wurde er keinesfalls zufällig umgebracht. Das war keine fahrlässige Tötung, das war eine vorsätzliche Tötung. Dieser Mensch wurde ohne Hilfe gelassen, er verblutete und kam zu Tode.
    (...)
    Lassen Sie uns, als Russland und EU, interessiert sein an den Entwicklungen untereinander. Ob wir das wollen oder nicht, diese Beziehungen werden sich entwickeln.
    (...)
    Ich möchte nochmals betonen, wir wollen mit unseren europäischen Partnern zusammenarbeiten, wir sind interessiert aneinander, und ... (Pause) ... ob jemand das will oder nicht, DAS WIRD SO LAUFEN.
    Unsere Aufgabe, die Aufgabe der Menschen die sich mit der politischen Tätigkeit beschäftigen, ist es das zu gewährleisten, im Interesse von Millionen von Menschen.
    Es ist völlig egal, ob die öl- und kapitalvertretende Cheney-Connection neue Störmanover über Polen, Estland oder Litauen ansetzt, ob die Bilderbergvertreter in der Presse zu weiteren russischen Dämonisierungen ansetzen - diese Entwicklung kann nur verzögert, aber nicht aufgehalten werden. Zumal Russland immer mehr und erweiterte Optionen zur Verfügung hat. Vielleicht höchstens mit Krieg und damit als Ergebnis völlig neuen Strukturen.

  6. Nach oben   #6

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    "Zumal Russland immer mehr und erweiterte Optionen zur Verfügung hat. Vielleicht höchstens mit Krieg und damit als Ergebnis völlig neuen Strukturen"

    Stimmt. Es werden täglich mehr Olígarchen. Nur hat die Russland nicht zur Verfügung, vielmehr haben die Oligarchen Russland zur Verfügung. Und natürlich dessen Arsenal von den Oligarchenmedien vielleicht übertrieben zu Wunderwaffen hochgejubelten jedoch zweifelsfrei nuklearen Bewaffnung.
    Und natürlich gibt es in RU kein Äquivalent zu der "öl- und kapitalvertretenden Cheney-Connection " nicht doch.

    Welcher Oligarch bezahlt für den romantisierenden Schwachsinn der hier verzapft wird? Dagegen ist BILD direkt noch objektiv.

  7. Nach oben   #7

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    Sie schauen doch einmal im Monat hier vorbei. Alles was Sie können, ist auf die (russischen) Oligarchen zu schimpfen. Wenn Sie lieber Blöd-Nieveau bevorzugen, dann bleiben Sie bitte bei ihrem Lieblingsblatt. Was anders hab' ich nicht von Ihnen erwartet. Ansonsten sollten Sie schon sachlich bleiben und und keine Märchen erzählen, sondern für ihre Meinung auch die Beweise liefern. Schimpfen Sie doch bitte in einem Kinderchat.

  8. Nach oben   #8

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    Colt du solltest seinen Beitrag mal lesen... und verstehen anstatt glech den reflexreaktion an den tag zu legen, die immer gezeigt wird wenn nur ein hauch kritik kommt. der einwurf dass die oligarchen russland zur verfügung haben und nicht andersherum gilt immernoch. nur wird das ganze jetzt geschickter verkauft also in den 90ern. russland ist eben sehr lernfähig. es lernt so schnell vom westen, dass einem schon bange wird...

  9. Nach oben   #9
    Zitat Zitat von vladimirbush
    Es werden täglich mehr Olígarchen. Nur hat die Russland nicht zur Verfügung, vielmehr haben die Oligarchen Russland zur Verfügung.
    So, tatsächlich?
    Dann hätte sich Putin seine Aktionen nach der Amtsübernahme mit Berezowski & Co., seine Umstrukturierungen getrost sparen können. Oder mit Chodorkowski. Aber sicher sind die Jungs nur an bevorzugten Urlaubsorten - meist bei ihren vorherigen Auftraggebern. Kann ich verstehen, die haben sich 'nen netten Ruhestand verdient. Ich frag mich sowieso, warum Berezowski damals bei Putin nicht ganz flüssig war.

    Auch die Aktionen vor wenigen Jahren mit Abramovics alter Firma (Sibneft?) zeigen, dass Putin die russischen Oligarchen zur geostrategischen Ausrichtung Russlands einsetzt, anstatt sich von ihnen dirigieren zu lassen. Unter Jelzin war natürlich das genaue Gegenteil der Fall - mit einer weiteren Instanz der westlichen Bankiers als Dirigenten der Oligarchen. Es ist ja durchaus verständlich, auf die derzeitigen Oligarchen zu fluchen - daraus die Verhältnisse aus den 90-ern herzuleiten, ist reichlich weltfremd. Aber das hatten wir schon mal.

    Und den typisch reflexartig reagierenden, ganz besonders Dauerbegriffsstutzigen, die typische westliche Schablonen als "Verstehen" verkaufen wollen, muss ich allerdings bedauernd mitteilen, dass es im Beitrag um was ganz anderes ging.

  10. Nach oben   #10

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    Zitat Zitat von maxim
    der einwurf dass die oligarchen russland zur verfügung haben und nicht andersherum gilt immernoch. nur wird das ganze jetzt geschickter verkauft also in den 90ern. russland ist eben sehr lernfähig. es lernt so schnell vom westen, dass einem schon bange wird...
    Ja die mindestens seit Yeltzin immer gleiche Sachlage wird immer mehr im CNN
    Stil verkauft... das ist in der tat Anlass für Sorge. Sonderbar wären es die USA würden viele auf die einfachste Idee kommen nämlich das Chodorkowski
    eine Bauernopfer war damit der Rest darunter gauner wie Potanin die in den USA längst in Jail sitzen würden ungestört weitermachen kann...
    das Volk ist erstmal beruhigt, ja es geht gerecht zu...

  11. Nach oben   #11

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    Zitat Zitat von vladimirbush
    Ja die mindestens seit Yeltzin immer gleiche Sachlage wird immer mehr im CNN
    Stil verkauft... das ist in der tat Anlass für Sorge. Sonderbar wären es die USA würden viele auf die einfachste Idee kommen nämlich das Chodorkowski
    eine Bauernopfer war damit der Rest darunter gauner wie Potanin die in den USA längst in Jail sitzen würden ungestört weitermachen kann...
    das Volk ist erstmal beruhigt, ja es geht gerecht zu...
    Scheint so, als wären Sie wahrlich besorgt um RU. Wollen Sie hier allen ernst machen, dass RU-Oligarchen besser Demokratiespielen als US-Grosskapitalisten? Den Grosskotzbroken in den USA gehört alles, niemand von denen hat jemals irgendwo gesessen, schon gar nicht wegen Steuerhinterziehung. Ich sage es noch mal: Erzählen Sie keine Märchen!

  12. Nach oben   #12
    Zitat Zitat von colt47
    Also laut der russ. Polizei hat sie Mister Kasperle und Limonow nicht am Fliegen gehindert, sondern die Flugtickets und Ausweise kontrolliert. Sie haben sie gründlich made in the USA durchsucht. Dass Kasperle&Co auch gleich Samara ferngeblieben sind, ist auch klar...
    Was mich mal interessieren würde, ist, welches denn nun der tatsächliche Grund für das Fernbleiben unseres netten Gariks war. Die Bilderbergpresse sprach ja von einer Verhinderung der Teilnahme an der Veranstaltung ohne die Gründe zu nennen. Also Hindeutung auf Willkür der russischen Behörden. Jetzt mal unabhängig davon, ob dies zutreffend ist oder nicht - im Terr*rland wird schon seit Monaten so verfahren. Dort gab es schon mehrere Fälle, in denen Personen an Flügen zu Demonstrationen u.ä. Veranstaltungen gehindert werden. Natürlich erfährt man nichts davon in der Karnevalspresse, das war auch bei einer Demo mit 1 Mill. Teilnehmern dort sowie einer Antikriegsdemo in Madrid mit 400.000 Teilnehmern der Fall. Aber über dem Teich ist ja auch "Terr*rgefahr" das schon allgemeingültige Zauberwort, dass auch schon ein Rollstuhlfahrer am anderen Ufer kennt.

    Nach einem Artikel des Spiegelfechters wurden einige der Organisatoren tatsächlich umfassend gefilzt, wobei bei ihnen große Mengen an Putschwerbegeldern gefunden wurden.
    http://www.spiegelfechter.com/wordpr...lfleischgipfel
    Dabei beruft er sich auf diesen Artikel:
    http://vz.ru/politics/2007/5/17/82965.html
    Das ist mir jetzt zu mühsam, das alles durchzugehen und zu übersetzen, zumal ich dafür einige Zeit brauchen würde. Doch Ihr könnt damit sicher mehr anfangen. Passen würde es auf jeden Fall in die allgemeine Methodik, in die Garik eingebunden ist, wie die Beispiele in Jugoslawien, der Ukraine, in Weißrussland und auch jüngst in Russland zeigten.

  13. Nach oben   #13
    Avatar von Sandra
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    Ich finde es nur Schade, dass sich Putin erst zum Ende seiner Amtszeit aufschwingt und Klartext redet. Unabhaengig davon dass ich die Wasserleiche wirklich nicht mag, von einem Russland mit einem Praesidenten der sich bei der Journallie so formuliert koennte letztlich ganz Europa profitieren. Was hier die Diskussionen zu Oligarchen angeht, so frage ich mich einfach ob hier manche Leute ueberhaupt wissen wie diese entstanden sind? Zur Nachhilfe: Gorbi hat dem Komsomol die Erlaubnis gegeben (und auch finanziert)die ersten privaten Unternehmen zu gruenden! Aus dem Grunde sind auch viele sog. Oligarchen Komsomoelchen! Wessen Idee das war? Ich vermute leider nicht die von Gorbi...uebrigens der Gorbi ueber den die Deutschen nur gutes zu sagen wussten. So frage ich mich aber natuerlich, wenn Gorbi toll war, warum zum Geier schimpft ihr ueber Oligarchen?

  14. Nach oben   #14

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    Zitat Zitat von colt47
    Scheint so, als wären Sie wahrlich besorgt um RU. Wollen Sie hier allen ernst machen, dass RU-Oligarchen besser Demokratiespielen als US-Grosskapitalisten? Den Grosskotzbroken in den USA gehört alles, niemand von denen hat jemals irgendwo gesessen, schon gar nicht wegen Steuerhinterziehung. Ich sage es noch mal: Erzählen Sie keine Märchen!
    Da besteht wohl erheblicher Informationsbedarf...mit Dogmen und Ideologien
    kann man endlos um sich werfen...
    Nein es gibt keinen Unterschied zwischen der RU Oligarchie und dem Grosskapital...oder doch, es gibt einen:das Großkapital steckt 10000 Potanins
    mühelos auf einmal in die tasche.

  15. Nach oben   #15

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    Zitat Zitat von Sandra
    So frage ich mich aber natuerlich, wenn Gorbi toll war, warum zum Geier schimpft ihr ueber Oligarchen?
    Gorbi war und ist noch auf der CIA payroll. Wer sagt denn dass Gorbi toll war?
    Richtig ist: es wird gesagt dass Gorbi toll war. So oft bis man es für plausibel hält.

  16. Nach oben   #16
    Avatar von Tauroggen
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    "vladimirbush:
    Gorbi war und ist noch auf der CIA payroll."

    Glaubt außer dem Verfasser das hier gesagte irgendjemand?

    fragt freundlich
    Tauroggen

  17. Nach oben   #17

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    Schwierige Frage. Gorbi war im Westen geliebt und war gegenüber dem Westen loyal. Ob das nur den freien westlichen Medien zu verdanken ist, sei dahin gestellt. Eins ist sicher: Gorbi hat SU-RU schwach gemacht. Und er hat wenig um die innere Probleme des Landes gekümmert. Das war sein politisches Fiasko.
    Es gibt momentan nur eine Quelle, auf die diese Behauptung stützen kann. Und sie gibt es nur in RU. Wurde noch nicht übersetzt. Denn in DE oder ENG wäre sie überall verboten. Das ist das Buch von Platonow "RU unter der Freimauerherrschaft". Dort wird auch klar, wie eng die CIA Kontakte mit den Freimauerlogen pflegt. Auch Gorbis Namen taucht auf. Aber das ist sicher eine Verschwörungstheorie, nur eine von Hunderten. Völlig an der Realität vorbei, vollkommend aus der Luft gegriffen.
    http://www.rus-sky.org/history/library/plat7/plat7.htm

  18. Nach oben   #18
    Avatar von Tauroggen
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    @ colt47

    Schade, kann leider kein Russisch. Das Buch hätte mich schon interessiert. Nun, vielleicht bietet sich in einer schönen Gegend in Rußland mal ein Kompaktkurs in Russisch an, den man als nutzbringende Tätigkeit im Urlaub absolviert.

  19. Nach oben   #19
    [QUOTE="Tauroggen"]
    Meines Erachtens hatte Gorbatschow die Aufgabe, die Grundlagen für die Zersplitterung der SU zu legen. Mit einem geschwächten Russland unter Jelzin konnte dann der Ausverkauf erst richtig losgehen. Ob dies Gorbatschow von Beginn an bewusst war, darüber lässt sich streiten. Zitatende
    Die Frage ist wer hat offiziell den Job "Beerdigung der SU" eingelaeutet. Nach meiner Meinung, gegenueber Gorbi natuerlich nicht die CIA. SU war pleite, dies wusste auch Gorbi und Co. Das Leute im Umkreis des Kremels und des KGB auf der Zahlliste der Amerikaner standen, dies kann man vermuten (siehe auch Afghanistankrieg). Gorbi gehoerte auch nach meiner Meinung sicherlich nicht dazu. Sein Job war die Beerdigung einzuleiten, aber mit ziemlicher Sicherheit kostenlos. Ich stimme durchaus der Meinung zu, er war a) Naiv und b) anschliessend war es zu spaet. Anders wuerde ich hier aber Jelzin in dieser Frage einstufen. Weder Naiv noch nicht auf der Zahlliste stehend.
    Der Wunsch nach Beachtung und der Wunsch geliebt zu werden, duerften die Triebfeder bei Gorbatschow gewesen sein. Gorbi war uebrigens indirekt ein Zoeglin von Andropow (nur so am Rande vermerkt). Andropow wollte ihn hoechstwahrscheinlich benutzen, nur hat sich dann ein anderer oder andere bedient.

  20. Nach oben   #20

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    Was soll das heissen "SU war pleite" ?
    Hatte die SU etwa Staatsanleihen begeben die SU nicht bedienen konnte?

  21. Nach oben   #21
    Avatar von Sandra
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    Die Su konnte unter anderem Dank Wettruesten und kuenstlich tiefen Erdoel und Goldpreisen den Warenmarkt der Bevoelkerung nicht mehr decken. Man kann unterschiedlich als Staat pleite gehen!

  22. Nach oben   #22

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    Zitat Zitat von Sandra
    Die Su konnte unter anderem Dank Wettruesten und kuenstlich tiefen Erdoel und Goldpreisen den Warenmarkt der Bevoelkerung nicht mehr decken. Man kann unterschiedlich als Staat pleite gehen!
    ja die SU setzte genauso wie heute RU auf Rohstoffe...heute sitzen Oligarchen die absolut gar nichts von Wirtschaft verstehen auf RU's Reichtum... und investieren in ausländische Unternehmen.
    wem das wohl nützt?

    Und was war denn mit dem Rubel? Der SU Rubel war nicht konvertierbar oder einfach ausserhalb von SU einfach wertlos. Export und Import in US Dollar genau wie heute. Wie und warum wurde der Rubel konvertierbar?

  23. Nach oben   #23
    Avatar von Sandra
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    Zitat Zitat von vladimirbush
    Wie und warum wurde der Rubel konvertierbar?
    Die langfristige Prognose dass der Dollar irgendwann kolabiert ist gelaeufig. Der Rubel ist Heute frei konvertierbar, wenn ich auch bis Heute noch nicht gehoert habe das eine Bank ausserhalb der GUS den Rubel als Kontenwaehrung akzeptiert. Allerdings ist dies sicherlich langfristig die Idee der Zentralbank und dazu keine Schlechte. Der Rubel ist Heute in einer tadellosen Verfassung, und wenn niemand dummheiten begeht duerfte er dies auch noch lange bleiben. Langfristig also der richtige Weg. Zumindest China benutzt auch die Konvertierung, andere Laender werden frueher oder spaeter folgen. Irgendwann auch Westeuropa und zwar unter dem Druck der Unternehmen die langfristig hier Millionenumsaetze machen aber vor Ort fertigen oder kaufen. Auch Gas soll in den naechsten Jahren auf eine Rubelabrechnung umgestellt werden. Dies auch damit die EU nicht zu fest jammert, den eine langfristige Abrechnung in Euros macht den Euro teuer und davor hat die EU angst wie der Teufel vor dem Weihwasser. Ein teurer Euro bedeutet einen Exportrueckgang in die Dollarstaaten.

  24. Nach oben   #24

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    Was interessantes zur Darstellung des Gipfels in Samara auf dem OPT
    http://www.novayagazeta.ru/data/2007/37/01.html

    Обстоятельства

    Как канцлер Германии разгоняла оппозицию

    Что показывал Первый канал

    ЕРА
    После пресс-конференции. Первые эмоции

    Первый канал в очередной раз продемонстрировал свои безграничные информационные способности. В результате Ангела Меркель предстала в российском эфире осуждающей российские Марши несогласных.

    Пресс-конференция Владимира Путина, председателя комиссии ЕС Жозе Мануэла Баррозу и федерального канцлера Германии Ангелы Меркель по итогам встречи на высшем уровне прошла в Самарской области, в пансионате “Волжский утес”. Сюжет о важном политическом событии корреспондента Максима Боброва выходил в эфир несколько раз. Состоялось и прямое включение журналиста Антона Верницкого. Все эти выпуски вела Юлия Панкратова.

    По версии Первого, “Владимир Путин и Ангела Меркель близки в оценках” “протестных акций в Самаре, приуроченных специально к саммиту”. И действительно, из цитат, приведенных Бобровым, именно такой вывод и напрашивался.

    В эфире Владимир Путин говорил: “Мне они не мешают. Любые акции должны быть проведены в рамках действующего законодательства и не мешать гражданам. Нужно подчиняться требованиям закона и местных властей, которые в соответствии с действующим законодательством должны определять место тех или иных акций”.

    Ангела Меркель продолжала: “Что касается демонстрантов, то я очень хорошо понимаю: если они применяют насилие, бросаются камнями и бьют витрины, их, конечно, нужно ограничивать в действиях”. (То есть по всему выходило, что участники Маршей несогласных склонны именно к таким действиям, Меркель их не одобряет и согласна в том, что организаторов нужно ограничивать, — Первый ведь не упомянул, как канцлер закончила этот пассаж.)

    Максим Бобров продолжал: “Президент РФ прокомментировал и попытки увязать отношения Москвы и ЕС с громкими уголовным делами, в частности, убийствами Анны Политковской и Александра Литвиненко”. Владимир Путин в эфире Первого: “Это должно быть расследовано сначала. Судебными инстанциями должны быть приняты решения. И только тогда можно делать выводы. А вот то, что демонстранта убили в Таллине, об этом вы опять почему-то не вспоминаете. И не просто убили случайно, это не убийство по неосторожности, это сознательное убийство. Человека оставили без помощи, истекать кровью, и он умер”.

    Антон Верницкий этого пассажа в своем включении попросту не заметил. Зато он предпринял попытку пересказать вопрос корреспондента “Коммерсанта”. “Первый вопрос на конференции саммита касался опосредованно, — пересказывая вопрос коллеги говорил Верницкий. — Почему на “Большой восьмeрке” много демонстрантов, а в России их не видно, они мешают президенту Путину?” И вот после этого и звучали ответы Путина и Меркель. Цитата про демонстрации выглядела так же, как у Боброва.

    Неувязка вышла и с пересказом последнего вопроса. “За последний вопрос, заданный немецким журналистом, Владимир Путин даже поблагодарил автора, — говорил Верницкий. — “Вы чистый демократ или нет?”. Далее следовала цитата из Путина. “Что такое “чистой воды”, что такое “чистой крови”, что такое в современном мире быть “чистым немцем” без всякой примеси или “чистым русским” без всякой примеси? — цитировал президента Первый. — У нас, знаете, как говорят: каждого русского, если потереть как следует, там татарин появится. Что такое “чистая демократия”, где вы еe видели? Есть “чистые демократы” у нас где-нибудь в мире, в той же самой Германии? Это всегда вопрос политической оценки и желание увидеть — стакан наполовину полный или наполовину пустой”.

    Как было на самом деле

    А вот как эти части пресс-конференции выглядели на самом деле. “Новая” жирным шрифтом и курсивом выделяет те куски, которые в разном виде (неточно пересказав или точно процитировав) продемонстрировал Первый.

    Андрей Колесников (“Коммерсантъ”): У меня три коротких вопроса, каждому из лидеров — по одному. Первый вопрос, наверное, к госпоже Меркель. Недавно в ряде немецких городов, очевидно, в рамках подготовки к саммиту “восьмерки” прошли, как мы знаем, обыски и облавы среди радикальных общественных организаций, а при разгоне демонстрантов применялись довольно жесткие спецсредства. Скажите, откуда эта жестокость? Вопрос к г-ну Баррозу. Вы родом из Португалии, слишком хорошо знаете, что такое фашизм. Как в ЕС относятся вообще к неофашизму и к тому, что устанавливаются памятники фашистам в некоторых городах ЕС? И, наконец, у меня вопрос к г-ну Путину. Скажите, пожалуйста, Владимир Владимирович, чего вам дались Марши несогласных? Пусть бы люди ходили и ходили себе, вот чем они вам мешают? Спасибо. Можно начать с ответа на последний вопрос.

    Владимир Путин: Марши несогласных, как вы обратили внимание, проводятся не только в России, а и в очень многих других, практически во всех странах мира <...>. На улицу люди выходят, как правило, не потому, что они приветствуют действия властей, а для того, чтобы выразить свое отношение и иметь возможность выразить свои критические замечания <...>. И в этом смысле Россия не является исключением. Мне они ничем не мешают. Я полагаю, что любые акции должны быть проведены в рамках действующего законодательства и не мешать другим гражданам жить нормальной жизнью. Нужно подчиняться действиям, требованиям закона и местных властей, которые в соответствии с действующим законодательством определяют — и должны определять — место тех или иных акций. Это касается и России, это касается и наших партнеров в Евросоюзе. <…>

    Ангела Меркель (в переводе): В связи с саммитом “Большой восьмерки” в Хайлигендамме будут очень большие демонстрации, в которых примут участие тысячи демонстрантов. И нет никакой озабоченности, что эти демонстрации не смогут быть проведены. <…> Те облавы, которые произведены в связи с очень длительным преследованием атак с пожарами, у нас Генеральная прокуратура занималась этим вопросом, расследовала его. Это криминальные элементы, которые указывают на то, что они имеют сеть по всей Германии.

    Это абсолютно нормальное поведение. Что касается демонстраций, в том числе в Гамбурге, — всегда в тех случаях, когда демонстранты применяют силу, полиция должна действовать… И они, конечно, будут производиться во время встречи “Большой восьмерки”. <…>

    Немецкий журналист (не представлен): <…> И вопрос г-ну президенту. Если вы сравниваете поведение демонстрантов с другими странами, г-н Каспаров сейчас сидит в аэропорту, потому что у него нет паспорта, его у него отобрали, милиция изъяла компьютеры. Почему у вас такой страх — дать свободу таким немногочисленным демонстрантам выразить свое мнение?

    Путин: <…> Теперь что касается того, чего мы боимся, чего не боимся. Вы знаете, после семи лет работы, после того, как была восстановлена территориальная целостность РФ, значительно укреплен ее оборонный потенциал, институты государства и демократии, в четыре раза (если мы будем исчислять в евро) выросли доходы российских граждан, в два раза (в реальном исчислении)… Нам нечего бояться маргинальных групп, тем более столь малочисленных, о которых мы знаем. Но правоохранительные органы во всех странах практически применяют средства превентивного воздействия. Хорошо это или плохо? Я думаю, что это далеко не всегда оправданно. И сегодня приводились такие примеры, и в Германии есть такие примеры. В превентивном порядке производятся аресты, задержания и так далее. В Гамбурге задержаны 146 человек. Это у нас 200 собирались демонстрировать, а там только 160, по-моему, человек задержали. <…>

    Меркель (в переводе): Что касается демонстрантов, я очень хорошо понимаю: если они применяют насилие, если бросаются камнями, если бьют витрины, стекла машин, то, конечно, важно их ограничивать в действиях. Это не означает, что мы ставим под вопрос монополию государства на власть, но если человек ничего еще не сделал, если он просто находится в пути к демонстрации, это все-таки другое дело.

    Вопрос (в переводе): Если вспомнить три саммита, прошедших в Лахти, убийство Политковской, потом саммит в Хельсинки, убийство Литвиненко и вот последний пример с задержанием Каспарова. Каким образом это можно согласовать со стратегическим партнерством? <…>

    Путин: Если позволите, я сделаю пару замечаний тоже. Что касается превентивных действий, то полиция, правоохранительные органы в европейских странах тоже действуют в превентивном порядке, а не только реагируют на насилие со стороны демонстрантов. И мы знаем примеры предварительных превентивных арестов и совсем свежие примеры, не будем показывать пальцем — прямо сейчас, накануне, совсем недавно, несколько дней назад. Поэтому это, повторяю, общая проблема. Первое. Второе. Преступления, о которых вы сказали. Убийство Политковской, убийство, гибель Литвиненко. Это должно быть расследовано сначала. И судебными инстанциями должны быть приняты соответствующие решения. И только тогда можно искать виновных и делать какие-то выводы. А вот то, что демонстранта убили в Таллине — об этом вы опять почему-то не вспоминаете. И не просто убили случайно, это не убийство по неосторожности — это сознательное убийство: человека оставили без помощи истекать кровью, и он умер. Об этом тоже давайте не будем забывать. И мы же в связи с этим не ставим вопрос о том, нужно ли нам развивать стратегические отношения с Евросоюзом. Я думаю, что это не имеет под собой никаких оснований, никакой почвы <…>

    Вопрос газеты “Франкфутер альгемайне цайтунг” (в переводе): Г-н Путин, дискуссия о правах человека показывает, что такая дискуссия существует и в Германии в вопросе о том, насколько г-н Путин является демократом “чистой воды”. Откуда, вы думаете, появились сомнения в Европе в вашей возможности быть демократом? Как вы сами видите себя — как демократа “чистой воды”? И является ли это вашей целью, чтобы вас видели таковым? <…>

    Путин: Очень хороший вопрос Вы задали. Благодарю вас за это. Что такое “чистой воды”? <…> (Далее цитата полностью тождественна сюжетам Первого. — Н. Р.) Хочу еще раз подчеркнуть, мы хотим работать с нашими европейскими партнерами. Мы заинтересованы друг в друге. И хочет этого кто-то или не хочет, это все равно будет идти. <…>

    Подготовила
    Наталия Ростова

    21.05.2007

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    Zitat Zitat von vladimirbush
    ja die SU setzte genauso wie heute RU auf Rohstoffe...heute sitzen Oligarchen die absolut gar nichts von Wirtschaft verstehen auf RU's Reichtum... und investieren in ausländische Unternehmen.
    wem das wohl nützt?
    Wem das nützt? Niemand. Man sollte die eigene schlaue Köpfe beschäftigen.
    Aber die sind schon längst weg, in den Westen. RU war schon immer ein Rohstofflager. Es ist aber oft besser, ein Rohstofflager zu sein als Saporoschez in der Ukraine zu produzieren.
    Wenn schon RU keine eigene Industrie hat, so soll sie in die ausländische Industrie aufkaufen. Aber heutzutage kann man in den Westen gar nicht investieren. Es gibt zu viele Unsicherheiten, keine todsichere Sachen.
    Da liegt auch das Problem. Man investiert in die falschen Länder.


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