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Thema: NATO-ein Fass ohne Boden

  1. #1

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    NATO-ein Fass ohne Boden

    Russlands Generalstabschef warnt Finnland vor rücksichtslosem NATO-Beitritt
    Finnland sollte sich die Folgen seines möglichen NATO-Beitritts gut überlegen.
    Diese Auffassung brachte der Generalstabschef der Streitkräfte Russlands, Armeegeneral Juri Balujewski, am Freitag vor Journalisten in Helsinki zum Ausdruck. Dort weilt er zurzeit zu einem Arbeitsbesuch.

    "Das ist zwar Ihr gutes Recht, selbst über die NATO-Mitgliedschaft zu entscheiden, aber Sie sollten sich die Folgen dieses Schritts gut überlegen", warnte der hochrangige Militär.

    In diesem Kontext hob er die Tatsache hervor, dass nicht alle Mitgliedsstaaten der Allianz "absolut positive Erfahrungen in diesem Bereich haben". "So mussten die neuen NATO-Teilnehmer gewissermaßen ihr eigenes Gesicht und ihre Selbstständigkeit verlieren", unterstrich der Generalstabschef.

    Außerdem stellte er fest, dass Finnlands möglicher NATO-Beitritt auch die Interessen Russlands berühren wird. "Wir brauchen eine klare Erläuterung, welche Folgen Ihre Teilnahme an der NATO für unsere gegenseitigen Beziehungen haben wird", so Balujewski.

    "Russland und seine Gesellschaft wollen sicher sein, dass der NATO-Beitritt seiner nächsten Nachbarn keine Gefahr für die demokratische Entwicklung der russischen Gesellschaft in sich birgt", hieß es.
    http://russland.ru/rupol0010/morenews.php?iditem=14365

  2. Nach oben   #2

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    НАТО попросили быть разборчивее

    Процессы расширения НАТО вызывают все больше вопросов не только у соседей альянса, но даже и у его участников. В пятницу министр по особым поручениям по делам общественной интеграции Латвии Кастенс Оскарс заявил, что его страна выступает против принятия в НАТО всех желающих.

    Россия выступает "категорически против" возможного вступления Грузии в НАТО

    возможное вступление Украины в блок НАТО России не угрожает

    http://www.dni.ru/news/polit/2006/11/24/94312.html

  3. Nach oben   #3

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    Nato in Riga

    aus russischer Sicht

    http://www.globalresearch.ca/index.p...articleId=3975

    Immer wieder interessant eine Teilnehmerliste zu überfliegen.
    Archivare - an die Arbeit.

  4. Nach oben   #4

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    Aufteilung zwischen zwei Militärblöcken

    "Nesawissimaja Gaseta": Iwanow für Aufteilung der Welt zwischen zwei Militärblöcken

    Russlands Verteidigungsminister Sergej Iwanow hat vorgeschlagen, die Welt zwischen der Organisation des Vertrages über kollektive Sicherheit (OVKS) und der Nato aufzuteilen.

    Nach seiner Ansicht würde "die Entwicklung eines Mechanismus des Zusammenwirkens zwischen der Nato und der OVKS mit einer anschließenden exakten Abgrenzung der Zuständigkeitsbereiche" zu einer Festigung der internationalen Sicherheit beitragen. Wie die "Nesawissimaja Gaseta" am Montag schreibt, wird mit Iwanows Vorschlag die Epoche der Konfrontation zwischen der Nato und den Warschauer Vertragsstaaten wieder ins Leben gerufen.

    Der OVKS gehören heute Armenien, Weißrussland, Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan, Russland und Usbekistan an, die insgesamt rund 70 Prozent des früheren UdSSR-Territoriums einnehmen. Für Moskau stellt dieses Territorium eine Zone dar, der ihr besonderes militärpolitisches und wirtschaftliches Interesse gilt.

    Äußerungen im Geiste des Kalten Krieges waren auch beim jüngsten Nato-Gipfel in Riga zu vernehmen. US-Senator Richard Lugar warf Russland vor, es wolle seine Energiesouveränität mit niemandem teilen. Indessen bestehe eine der programmatischen Aufgaben der Organisation in der Gewährleistung der Energiesouveränität der Teilnehmerländer.

    Als Moskau der Zerstörung der Berliner Mauer zugestimmt hatte, erwartete Russland von der Nato, diese würde ihr Versprechen einhalten und keine Osterweiterung betreiben. Jetzt sind aber ehemalige Verbündete Moskaus aus dem Wahrschauer Vertrag sowie die ehemaligen baltischen Unionsrepubliken der Nordatlantischen Allianz beigetreten. Indem Moskau der Allianz ein neues Format der Beziehungen in Europa vorschlägt, reagiert es eindeutig auf die Konfrontationsstimmungen in den Beziehungen mit der Nato. Die Nato ist nicht abgeneigt, sich auf Kosten neuer GUS-Mitgliedsländer weiter zu entwickeln. Russland ist entschieden dagegen.

    Eine Konfrontation zwischen zwei Blöcken im Geiste des Kalten Krieges soll einige postsowjetische Republiken von einem voreiligen Nato-Beitritt abhalten. Deshalb erhebt die OVKS als eine Neuauflage des Warschauer Vertrags ihren Anspruch auf einen Platz in Europa. Zu den potentiellen Verbündeten des Blocks gehören die asiatischen Länder, die zur Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit gehören, in erster Linie die VR China. Dies wäre bereits eine Kraft, die sich mit der Nato durchaus messen könnte.
    http://de.rian.ru/analysis/20061204/56414125.html

  5. Nach oben   #5

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    Israel bildet Kommission für NATO-Beitritt

    Israel prüfe die Möglichkeit eines NATO-Beitritts für eine effektivere eigene Sicherheit, sollte Iran in Besitz von Atomwaffen kommen, schreibt die Zeitung „Jerusalem Post“ am Dienstag. Für die Bewertung der Perspektiven und die Ausarbeitung einer Strategie zum Anschluss an die Nordatlantikallianz wurde eine ministeriumsübergreifende Kommission gebildet, der Vertreter des Verteidigungsministeriums, des Außenministeriums und des Rates für nationale Sicherheit angehören.
    http://www.russlandonline.ru/rupol00...p?iditem=15046

  6. Nach oben   #6

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    NATO festigt Partnerschaft mit Kasachstan

    Die NATO hat die Absicht, die Partnerschaft mit Kasachstan zu festigen, erklärte Robert Simmons, Sonderbeauftragter des NATO-Generalsekretärs für den Kaukasus und Zentralasien. „Ihr Präsident Nursultan Nasarbajew hat unlängst neue Minister für jene Ämter ernannt, mit denen die NATO gut zusammenarbeitet.

    Ich bin in die Republik gekommen, um sie persönlich kennen zu lernen und unsere Partnerschaft zu festigen“, sagte Simmons am Mittwoch, nach seinem Gespräch mit dem neuen kasachischen Außenminister Marat Taschin.

    „Es ist schon ein Jahr vergangen, seit Kasachstan und die NATO den Individuellen Plan für die Partnerschaft angenommen haben. Wir haben die Absicht, im März seine Erfüllung zu bewerten. Die beiden Seiten haben neue Empfehlungen und Vorschläge unterbreitet. Wir werden uns bemühen, sie in dieses Programm aufzunehmen“, teilte Simmons mit.

    Am Vortag erörterte er mit dem neuen kasachischen Verteidigungsminister, Danial Achmetow, die internationale und die regionale Sicherheit.

    Die Zusammenarbeit Kasachstans mit der Allianz „ist eines der ernsthaften Instrumente des Investitionsschutzes in dieser Region“, betonte Achmetow.

    „Es muss gesagt werden, dass an der wirtschaftlichen Entwicklung von Kasachstan alle europäischen Länder, einschließlich der USA, teilnehmen. Deshalb ist die Schaffung einer entsprechenden Marinestruktur meines Erachtens ein ernsthaftes Instrument, um Investitionen einer Reihe von Ländern zu garantieren, die strategische Partner unseres Staates bei der wirtschaftlichen Zusammenarbeit sind“, sagte Achmetow in einem Gespräch mit Simmons.

    Der Individuelle Plan für die Partnerschaft zwischen Kasachstan und der NATO sieht Maßnahmen der Nordatlantikallianz zur Ausbildung und Umschulung von kasachischen Militärs, Hilfe bei der Reformierung des Verteidigungssystems und die Aufstellung von Seestreitkräften auf dem Kaspischen Meer vor.

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    USA versprechen Auflösung des NATO-Stützpunktes in Kirgisien

    Die NATO werde ihre Air Force Base im kirgisischen Manas auflösen, sobald die Operationen in Afghanistan und im Irak abgeschlossen seien, verkündete General Michael Mosley, Stabschef der US-Luftwaffe, am Donnerstag in einem Briefing in New York.

    Auch die Stützpunkte in Afghanistan und im Irak seien dort nicht auf ewig stationiert worden, sagte Mosley. „Wir möchten dort (in Afghanistan und im Irak) so schnell wie möglich alle unsere Angelegenheiten erledigen, um in unsere ständigen Stationierungsorte zurückziehen zu können.“

    Die militärische Präsenz der NATO in Kirgisien sei nicht gegen Russland gerichtet, sondern sie diene dem Kampf gegen den Terr*rismus, versicherte der US-General.

    „Wir und Russland haben viele gemeinsame Ziele wie die Bekämpfung des Terr*rismus, der internationalen Kriminalität und des Dr*genhandels. Wir tauschen mit russischen Piloten Erfahrungen und Informationen aus, arbeiten in Europa und im Pazifik zusammen, insbesondere bei der Seenotrettung“, äußerte Mosley. Der Stützpunkt in Kirgisien habe für den Einsatz in Afghanistan eine Schlüsselbedeutung. „Er wird von den Transportflugzeugen genutzt und spielt im Kampf gegen den Terr*r in ganz Asien eine wichtige Rolle.“

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