+ Auf Thema antworten
Seite 5 von 6 ErsteErste 123456 LetzteLetzte
Ergebnis 121 bis 150 von 179

Thema: Russlands Präsident W. W. Putin

  1. #121

    Dabei seit
    06/2005
    Beiträge
    246
    Zitat Zitat von Gunnar
    wir unterliegen durch die aktuelle gesetzgebung den gesetzen unseres serverstandortes.
    das beinhaltet, dass strafbare äusserungen von uns gelöscht werden müssen.
    nun können wir nicht jedesmal einen anwalt anrufen ob man das sagen darf oder nicht.
    wenn einer augenscheinlich reaktionäre, rassistische, s*xistische äusserungen von sich gibt, dann ist es besser das zu löschen, als ärger mit dem gesetz zu haben.
    ich halte jedenfalls wegen reaktionären, rassistischen und s*xistischen äusserungen meinen kopf nicht hin.
    ich denke, dass ich mir das noch aussuchen darf, wofür ich notfalls einen prozess riskieren würde.
    deswegen haben wir ja auch z.b. google-analyse von unseren seiten genommen.
    bevor ein abmahnungsprozess gekommen ist.
    ist nun mal so, auch wir unterstehen geltenden gesetzen.

    gruss gunnar
    Und was ist euer "serverstandort"? Russland? und in russland sind "reaktinäre,rassistische und s*xistische" Äußerungen strafbar, oder wie? Ach, Moder, Moder, manchmal ist Russland so lustig!

  2. Nach oben   #122

    Dabei seit
    06/2005
    Beiträge
    246
    Zitat Zitat von Ewgenij
    ja gunner, kein sorge ich bin voll und ganz auf deiner seite. ich bin der meinung solche vögel wie feier sollten die volle haftung übernehmen was sie hier im internet los werden. ergo auf der stelle erschiessen. ohh dann landen wir ja wieder bei stalin.
    Ist diese Äusserung einer von Natur aus s*xuell benachteiligten Person als löschungswürdig zu werten?

  3. Nach oben   #123
    Russland.RU
    Dabei seit
    09/2003
    Ort
    Russland, 249100 Tarusa
    Beiträge
    140
    Zitat Zitat von Freidenker
    Und was ist euer "serverstandort"? Russland? und in russland sind "reaktinäre,rassistische und s*xistische" Äußerungen strafbar, oder wie? Ach, Moder, Moder, manchmal ist Russland so lustig!
    serverstandort ist deutschland.
    freinichtdenker, bisher nicht einmal einen treffer gelandet.

  4. Nach oben   #124

    Dabei seit
    06/2005
    Beiträge
    246
    Zitat Zitat von Gunnar
    serverstandort ist deutschland.
    freinichtdenker, bisher nicht einmal einen treffer gelandet.

    Na, dann losziehen, verklagen Sie mich, worauf warten Sie noch? Höffentlich haben Sie mein IP gespeichert, oder? Ich habe auch alle russistische Beiträge gespeichert, die mir nützlich sein werden
    Wir treffen uns im Gericht, freue mich schon darauf!

  5. Nach oben   #125
    Russland.RU
    Dabei seit
    09/2003
    Ort
    Russland, 249100 Tarusa
    Beiträge
    140
    Zitat Zitat von Freidenker
    Na, dann losziehen, verklagen Sie mich, worauf warten Sie noch? Höffentlich haben Sie mein IP gespeichert, oder? Ich habe auch alle russistische Beiträge gespeichert, die mir nützlich sein werden
    Wir treffen uns im Gericht, freue mich schon darauf!

    was ist denn jetzt los, zuviel kaffee getrunken?
    probleme mit dem kopf?

    ich lösche sachen, damit ICH nicht verklagt werde, oder unsere zeitung.

    wir sind für die inhalte verantwortlich, wenn sie längere zeit ( 1-3tage )ungelöscht oder unkommentiert stehen bleiben, gelten beiträge als mit zustimmung des forenbetreibers geschrieben.

    versuch doch wirklich einmal zu denken bevor du so einen überdrehten mist absonderst.
    wenigstens versuchen.

  6. Nach oben   #126

    Dabei seit
    06/2005
    Beiträge
    246
    Zitat Zitat von Gunnar
    was ist denn jetzt los, zuviel kaffee getrunken?
    probleme mit dem kopf?

    ich lösche sachen, damit ICH nicht verklagt werde, oder unsere zeitung.

    wir sind für die inhalte verantwortlich, wenn sie längere zeit ( 1-3tage )ungelöscht oder unkommentiert stehen bleiben, gelten beiträge als mit zustimmung des forenbetreibers geschrieben.

    versuch doch wirklich einmal zu denken bevor du so einen überdrehten mist absonderst.
    wenigstens versuchen.

    Ach Sie Armer, warum wissen Sie denn nicht, was gemäß dem deutschen Recht strafbar ist und was nicht? Wenn Ich Zeit hätte, wäre euer Laden bereits aufgeflogen. Aber warten Sie noch. Sie sind anscheinend zu blöd, um zu wissen, welche Inhalte als strafbar eigestuft werden können und lassen Sie es unkommentiert und ungelöscht. Ich habe alle antisemitische, zum Teil volksverhetzerische Beiträge kopiert und werde alles an Hagalil.com weiterleiten. Darüber hinaus wird ein offenbar rassistischer Beitrag an die Staatsanwaltscheft weitergeleitet.
    Ich kann die Dummheit bis zu einem gewissen Grad akzeptieren, das macht sogar Spaß, sonst hätte ich ja nicht in diesem Forum geschrieben. Aber Sie sind dümmer als erlaubt, denn sie wissen nicht einmal, was Sie als rechtswidrig löschen müssen. Ich kapiere überhaupt nicht, wieso Sie hier moderieren, wenn es ihnen an elementaren Kompetenz fehlt?


  7. Nach oben   #127
    Russland.RU
    Dabei seit
    09/2003
    Ort
    Russland, 249100 Tarusa
    Beiträge
    140
    Zitat Zitat von Freidenker
    Ich habe alle antisemitische, zum Teil volksverhetzerische Beiträge kopiert und werde alles an Hagalil.com weiterleiten. Darüber hinaus wird ein offenbar rassistischer Beitrag an die Staatsanwaltscheft weitergeleitet.
    na endlich ist die katze aus dem sack, freidnichtenker schreibt hier nur und provoziert nur um uns ans bein zu pinkeln.
    warum nicht gleich so.
    hätte sich freinichtdenker doch gar nicht so lange verstecken brauchen.
    na dann man los.
    das die uni-münster es überhaupt zulässt, dass solche leute deren zugänge nutzen dürfen.
    versuch es doch einfach mal mit einem guten psychater anstatt hier amok zu laufen.
    wenn sie dann schon beim staatsanwalt sind, dann melden sie doch die rechtsnationale, klerikale, boulevardzeitung über russland gleich mit. die haben ihren server auch in deutschland und noch nichtmal ein richtiges impressum.
    aber ist schon klar, warum freinichtdenker nur uns auf die nerven gehen will.
    ein schelm, wer böses dabei denkt.

  8. Nach oben   #128
    Avatar von Sandra
    Dabei seit
    10/2004
    Ort
    Moskau
    Alter
    43
    Beiträge
    1.107
    Zitat von Freidenker (nicht denker)
    Ich habe alle antisemitische, zum Teil volksverhetzerische Beiträge kopiert !
    Solche Beitraege entstammen im Regelfall aus ihrer eigenen Feder ! Sie glauben doch nicht im Ernst das wir angst vor dem Staatsanwalt haben !Ich schlage vor, dass wir diesen mentalen Psychoten einfach weiter nicht mehr beachten

  9. Nach oben   #129

    Dabei seit
    11/2005
    Beiträge
    239
    Freier ich muss zugeben ich analysieren Menschen auf ihr inneres. Ich Hobbypsychologe kann sie wenn sie wollen analysieren, falls das nicht klappen sollte gibt es noch die russische Methode.

    Soll einer zu mir noch sagen ich wäre nicht freundlich.

  10. Nach oben   #130

    Dabei seit
    10/2006
    Ort
    Westliche Bananenrepublik
    Beiträge
    1.288

    Die Angst der Tschekisten vor der Verschwörung

    Russland in der Krise (II): Die Stärke des Wladimir Putins ist seine Fähigkeit zur Analyse. Sie ist zugleich seine große Schwäche.

    An Jelzin glaubte das russische Volk anfangs mehr als an Gorbatschow. Er war einer der Ihren: Er trank und nahm nie ein Blatt vor den Mund. Doch das war pure Sinnestäuschung; wir verwechselten den physischen Recken mit einem politischen. Jelzin tat alles, um dem Volk die Demokratie zu geben, dann wandte er sich von ihr ab. Die Schocktherapie der Wirtschaftsreformen, bei der die Bevölkerung ihre Ersparnisse verlor, deren Sinn man aber den Leuten nicht zu erklären geruhte, brachte die Volksseele zum Kochen.

    Mit fliegenden Fahnen lief das Volk zu den Kommunisten oder demagogischen Nationalisten vom Schlage Schirinowskis über. Dem Trüppchen der Reformer fiel nichts Besseres ein, als intern das russische Volk zu einem Haufen Idioten zu erklären. Enttäuscht vom Volk, sorgten sich die Reformer nun lieber um ihr eigenes materielles Wohlergehen, während Jelzin, der in den Tschetschenienkrieg hineingetappt war, bei Oligarchen und Tschekisten Deckung suchte. Dass er bis zum Ende seiner Präsidentschaft die Freiheit der russischen Medien nicht antastete, ist ihm allerdings hoch anzurechnen.

    Blickt man heute zurück auf die wilden neunziger Jahre, begreift man, wie viele Chancen vertan worden sind. Je mehr Zeit vergeht, desto deutlicher werden der Edelmut des naiven Gorbatschow und Jelzins politische Tölpelhaftigkeit. Das Volk begann, sich nach einer starken Hand, nach Recht und Ordnung zu sehnen.

    Als Jelzin politisch schon im Sterben lag, führte er höchstselbst Putin als Garant für seine persönliche Sicherheit an die Macht. Bedacht auf seinen eigenen Schutz, hatte Jelzin schon nicht mehr das Land im Sinn. Zu Sowjetzeiten hatte der KGB geschickt den Mythos in die Welt gesetzt, sowjetische Geheimagenten seien die besten Söhne der Heimat. In Putin erblickte das Volk die Verkörperung dieses Mythos, seinen Retter.

    Nach sieben Jahren Regierung unter Putin scheint mir heute die zugleich starke und schwache Seite des Präsidenten seine Positionierung als Analytiker zu sein. Die starke Seite des Analytikers Putin besteht darin, dass er zum rationalen Erfassen komplexer, widersprüchlicher Erscheinungen bereit ist. Er hat mit dem russischen Volk viele gemeinsame Eigenschaften: die Schwäche für eine starke Staatsmacht, den Glauben an ein starkes Russland, das Bestreben, vom Westen alles Nützliche zu übernehmen, dabei aber nicht seine russische Seele "zu verkaufen". Doch die Putinsche Analyse, die der alten Tschekisten-Schule Tribut zollt, neigt dazu, gleich Verschwörung und Provokation zu wittern, wo es um Verteidigung von Werten und Interessen geht, die sich von denen Russlands - jedenfalls wie sie sich der Präsident vorstellt - unterscheiden.

    Letztlich hat die Verbotspolitik - in der Tradition des russischen bürokratischen Konservatismus - über den gesunden Menschenverstand triumphiert. Das gehorsame Parlament beeilt sich, zu allem "njet" zu sagen: Ob es um freie Gouverneurswahlen oder das Verbot von Spielcasinos geht. Freiheit wird stets gleichgesetzt mit Willkür oder zumindest mit Andersdenken. Die hohen Ölpreise tragen zwar zur Stabilisierung der Wirtschaft bei, nicht aber zu ihrer produktiven Entwicklung, wie wir es in China und nun auch in Indien sehen. Es ist schwer vorstellbar, dass russische Arbeiter nüchtern und hoch motiviert in einer Fabrik Computer zusammenbauen. Die Staatsmacht kontrolliert ihre Wählerschaft nur äußerlich, indem sie sie zum Patriotismus aufruft. Mangels einer gemeinsamen nationalen Idee hat sie sich in sich selbst, in ihren eigennützigen Interessen abgekapselt und korporativen Charakter angenommen. Das Land ist vom demokratischen Weg abgekommen, es läuft im Kreis.

    In diesem Kreis lauert eine ganze Ansammlung von Schrecken: die demografische Katastrophe, schlechte medizinische Versorgung, die "Dedowschtschina" (ältere Soldaten schikanieren Rekruten mit stillschweigendem Einverständnis der Offiziere), Alkoholismus, Dr*gensucht, Altersarmut, Ausländerfeindlichkeit.

    Doch es gibt auch positive Momente. Die wichtigste Errungenschaft im Putinschen Russland ist die Entstehung einer Mittelschicht: Davon zeugen Bauboom und Auslandsreisen en masse. Wer wird letzten Endes den Sieg davontragen: Die Mittelschicht, Symbol für die Modernisierung der Gesellschaft, oder die Trägheit des archaischen Bewusstseins der ärmeren Gesellschaftsschichten, das durch eine Lähmung des Willens gekennzeichnet ist? Oder gewinnt die wahre Partei der Macht - der korrumpierte Beamtenapparat?

    Davon hängt nicht nur die Zukunft Russlands ab, sondern seine zukünftige Existenz an sich. Während die Zukunft meines Landes nicht vorhersagbar ist, sind die Lehren der Vergangenheit klar: Vor zwanzig Jahren hat Russland die richtige Wahl getroffen. Auf dem komplizierten Weg in die Freiheit ist es dann leider über die eigenen Beine gestolpert.
    http://www.welt.de/data/2006/12/01/1129858.html

  11. Nach oben   #131

    Dabei seit
    10/2006
    Ort
    Westliche Bananenrepublik
    Beiträge
    1.288
    Bürokratischer Autoritarismus - Fallen und Herausforderungen
    Lilia Shevtsova

    Die neuere russische Geschichte demonstriert, wie Russlands politische Klasse, unfähig, mit den traditionellen Herrschaftsformen zu brechen, versucht, diese den neuen Realitäten anzupassen und ihnen ein demokratisches Antlitz zu verleihen. Einerseits ist die russische Regierung erstaunlich anpassungsfähig. Andererseits wird ihr Versuch, die russische Hybride, das heißt eine personale Herrschaftsform, die sich durch Wahlen legitimiert, aufrechtzuerhalten, früher oder später zu einer Aufweichung der Gesellschaft führen oder sie komplett destabilisieren. Die Regierungszeit Wladimir Putins hat bereits gezeigt, dass die von Boris Jelzin kreierte hybride Macht nicht von Dauer war. Sie musste sich entweder in Richtung einer liberalen, rechtsstaatlichen Demokratie oder in die eines härteren Autoritarismus entwickeln. In der Gesellschaft unter Jelzin waren beide Möglichkeiten angelegt - Putin hat sich für Letztere entschieden.

    Die Schritte, die Putin während seiner Regierungszeit unternommen hat - die Einsetzung von Präsidentenvertretern in den Regionen, die Ruhigstellung der Oligarchen und regionalen Barone, die Liquidierung unabhängiger Massenmedien, der Übergang zu einer Ernennung der Gouverneure, die Gründung einer dem Kreml ergebenen "Partei der Macht" ("Einiges Russland"), die verschärfte Kontrolle der gesellschaftlichen Nichtregierungsorganisationen - all dies wurde zum Fundament des neuen Machtregimes: Die jelzinsche Wahl-Autokratie machte einem bürokratisch-autoritären Regime Platz. Aufs Neue hat der traditionelle Staat seine Fähigkeit unter Beweis gestellt, sich zu maskieren und als neues Regime zu präsentieren. Unter einem bürokratisch-autoritären Regime verstehe ich eine Regierung, bei der sich die Macht in den Händen eines Führers konzentriert und die Regierung sich auf Bürokratie, Technokraten und Machtstrukturen stützt. Ihre wirtschaftliche Basis ist der staatsbürokratische Kapitalismus.

    Wesentliche Stimuli für den Aufbau dieses bürokratischen Autoritarismus waren nicht nur der herannahende Zeitpunkt der Selbstreproduktion der russischen Regierung (die Parlaments- und Präsidentenwahlen 2007/2008), sondern auch die "Blumenrevolutionen" in den neuen unabhängigen Staaten, vor allem in der Ukraine, die die Instabilität des postsowjetischen Staatswesens vor Augen geführt hatten. Welche systembedingten Maßnahmen hat Putin in der Endphase der Entstehung des bürokratischen Autoritarismus unternommen? In erster Linie kehrte er zum Prinzip der Unteilbarkeit zurück - der Zusammenlegung aller Behörden und der Verschmelzung von Macht und Eigentum. Mit der Unabhängigkeit politischer Institutionen und der relativen Autonomie der Wirtschaft, wie sie sich unter Jelzin spontan entwickelt hatten, wurde ein Ende gemacht. In Russland entstand ein historisch-transitorisches Staatswesen. Dieses ist die Überlebensstrategie für Regierung und Gesellschaft in einer Situation, in der sie weder in die Vergangenheit zurück noch sich endgültig von ihr lösen wollen. Das Staatswesen, das zwischen den Epochen schwebt und eine genaue Selbstbestimmung meidet, erfordert Imitation. Hierin ist die russische Regierung perfekt: Es handelt sich um die Imitation eines liberal-demokratischen und rechtsstaatlichen Systems, die das Fehlen entwickelter machtpolitischer und ideologischer Herrschaftsmechanismen sowie die fehlende Bereitschaft der herrschenden Klasse kompensiert, in vollem Umfang Gewalt anzuwenden. Dabei werden die liberal-demokratischen Prinzipien diskreditiert und der Möglichkeit beraubt, zur Alternative zu werden.

    Beim Aufbau dieser staatlichen Hybride hat es Putin verstanden, den Westen zu einem Systemfaktor des bürokratischen Autoritarismus zu machen. So betrachtet die russische Elite die Partnerschaft mit dem Westen als Mittel zur finanziellen Unterfütterung des politischem Regimes und zu seiner internationalen Legitimierung. Dennoch nutzt die Elite die antiwestliche Stimmung, um die Gesellschaft durch die Suche nach einem Feind zu mobilisieren. Kurz, die Elite der russischen Obrigkeit ist zwar Europa zugewandt, lehnt dieses aber als Wertmaßstab für die eigene Gesellschaft ab. Ein Beispiel hierfür ist die in Russland um sich greifende "Spionomanie" und der Einsatz von Spionageskandalen, um die Zivilgesellschaft und insbesondere Nichtregierungsorganisationen zu diskreditieren, die vom Westen gefördert werden. Die Einladung des ehemaligen deutschen Bundeskanzlers Gerhard Schröder, für Gasprom zu arbeiten, der Versuch, den ehemaligen amerikanischen Handelsminister Donald Evans als Aufsichtsratsvorsitzenden des Konzerns Rosneft zu gewinnen und die gleichzeitige Ablehnung westlicher Werte für das Land spiegeln eine "Politik von Unvereinbarkeiten" wider. Sie ist unentbehrlich für ein System, das zwischen Vergangenheit und Gegenwart laviert.
    http://www.bpb.de/publikationen/AVGJ...rderungen.html
    -----------------------------------------------------------------------
    Nun ja, die Frau wird ja von der Carnegiestiftung bezahlt, wie man sieht.
    Also sie meint, dass "Putin sich für härteren Autoritarismus entschieden hat, anstatt in Richtung einer liberalen, rechtsstaatlichen Demokratie zu gehen".
    Schön, dass sie dasgleiche nicht mit einer Stalin-Diktatur vergleicht.
    Allerdings schriebt sie auch vorher, dass "Russland eine Demokratie noch nie kennengelernt hat". Das bedeutet, man muss den alten russischen Diktaturwagen einfach von 0 auf 100 beschleunigen und man ist schon in einer Demokratie. Toll, nicht wahr?
    Eigentlich weißt sie doch auch keinen Dritten Weg weg aus der Bürokratiesackgasse, sie verteidigt die westlichen Werte, kritisiert die Regierung und merkt nicht mal die eigenen Widersprüche.
    Versuch' mal in einem Land voller Muslime, Buddisten und Konfuzier Demokratie Made in den USA einzuführen.

  12. Nach oben   #132
    Avatar von Sandra
    Dabei seit
    10/2004
    Ort
    Moskau
    Alter
    43
    Beiträge
    1.107
    Zitat Zitat von colt47
    Die Einladung des ehemaligen deutschen Bundeskanzlers Gerhard Schröder, für Gasprom zu arbeiten, der Versuch, den ehemaligen amerikanischen Handelsminister Donald Evans als Aufsichtsratsvorsitzenden des Konzerns Rosneft zu gewinnen und die gleichzeitige Ablehnung westlicher Werte für das Land spiegeln eine "Politik von Unvereinbarkeiten"[/URL]
    Woher hat die Frau das Russland westliche Werte ablehnt lehnt Deutschland mit seinen (wen auch arg im Argen liegenden) Modell soziale Marktwirtschaft "westliche Werte" ab! Sehrwahrscheinlich, den auch Deutschland orientiert sich nicht an einer US-Marktwirtschaft. In diesem Kontext ist dann Gerhard wohl so etwas wie ein Staatsverraeter

  13. Nach oben   #133

    Dabei seit
    10/2006
    Ort
    Westliche Bananenrepublik
    Beiträge
    1.288
    Achtung! Das nachfolgende Interview stammt aus der (Deutschen) National Zeitung, die eine Stimme der DVU ist.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_National-Zeitung
    „Die Gegner der Verleihung
    verstehen von Russland nichts"


    Interview mit Prof. Dr. Wolfgang Seiffert,
    Putin-Biograf und Russland-Experte
    http://www.national-zeitung.de/Artikel_04/NZ35_4.html

    Es ist schon komisch, dass ausgerechnet die heimliche Neonazipropaganda gegen den offiziellen Journalismus der Russlandberichterstattung vorgeht.

    Eine Kurzbiografie von Wolfgang Seiffert:
    Wolfgang Seiffert wurde 1926 geboren. Bis 1978 war er Professor für Internationales Wirtschafts- und Völkerrecht in Ost-Berlin und Berater von Honecker. Er übersiedelte in die Bundesrepublik, arbeitete bis 1994 am Institut für Osteuropäisches Recht der Universität Kiel. Seitdem lehrt er in Moskau russisches und europäisches Recht.

  14. Nach oben   #134

    Dabei seit
    10/2004
    Beiträge
    296
    in der N-Zeitung beliebt auch Herr MA Friedmann abzusondern:

    http://www.dsz-verlag.de/Artikel_02/NZ24_1.html

  15. Nach oben   #135

    Dabei seit
    10/2006
    Ort
    Westliche Bananenrepublik
    Beiträge
    1.288
    Zitat Zitat von colt47
    Viktor Jerofejew "Die Stärke des Wladimir Putins ist seine Fähigkeit zur Analyse. Sie ist zugleich seine große Schwäche."
    Nja, er ist halt mehr ein Deutscher als Russe!"

  16. Nach oben   #136

    Dabei seit
    10/2006
    Ort
    Westliche Bananenrepublik
    Beiträge
    1.288
    Putin macht Iwanow zum starken Mann
    http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/293/102191/
    Ich würde sagen: "Die Wahlkampf ist eröffnet". Hauptsache er wählt keinen Oligarchen zum Präsidenten.

  17. Nach oben   #137

    Dabei seit
    10/2006
    Ort
    Westliche Bananenrepublik
    Beiträge
    1.288

  18. Nach oben   #138
    Avatar von Sandra
    Dabei seit
    10/2004
    Ort
    Moskau
    Alter
    43
    Beiträge
    1.107
    Colt das ist doch gut fuer das Selbstbewusstsein von 80 Prozent aller Maenner wenn Putin als S*xsymbol durch geht, was sind dann normal grosse, normal proportionierte Maenner Alles Mister Supermaenner (hechelllllllllllllllll) Ich habe nur einen solchen Fall gekannt, aber gleich empfohlen Breschnew noch daneben zu haengen und Andropow... Da lobt man sich doch gleich Dima Bilan als Maedchenschwarm

  19. Nach oben   #139

    Dabei seit
    11/2004
    Beiträge
    728
    ebannij kompot, haben die nichts besseres zu tun naja die haben ihren neuen che guevara

  20. Nach oben   #140
    Avatar von Tauroggen
    Dabei seit
    03/2007
    Ort
    Nordpfälzer Bergland
    Alter
    76
    Beiträge
    432
    @ Sandra @Maxim

    Wer ist Dima Bilan?

    Unwissend
    Tauroggen

  21. Nach oben   #141
    Avatar von Sandra
    Dabei seit
    10/2004
    Ort
    Moskau
    Alter
    43
    Beiträge
    1.107
    Zitat Zitat von Tauroggen
    @ Sandra @Maxim

    Wer ist Dima Bilan?
    Ein Schlagersternchen sehr beliebt bei Maedchen im Alter von 12 bis 15

  22. Nach oben   #142

    Dabei seit
    11/2004
    Beiträge
    728
    Eurovision 2006 , platz zwei soweit ich mich erinnern kann.

  23. Nach oben   #143

    Dabei seit
    10/2006
    Ort
    Westliche Bananenrepublik
    Beiträge
    1.288
    Sehr richtig, die Russen schieden seit 2000 oft knapp vorbei.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_d...n_Song_Contest

    Aber dies ist noch gar nichts. Ein lebender Idol ist in Russland nur halbsogut wie ein toter.

  24. Nach oben   #144
    Avatar von Tauroggen
    Dabei seit
    03/2007
    Ort
    Nordpfälzer Bergland
    Alter
    76
    Beiträge
    432
    @ Colt47

    "Aber dies ist noch gar nichts. Ein lebender Idol ist in Russland nur halbsogut wie ein toter. "

    Ist das eine Reminiszenz an vergangene Sowjetzeiten und die Menschenschlange vor dem Lenin-Mausoleum?

    Gruß
    Tauroggen

  25. Nach oben   #145

    Dabei seit
    10/2006
    Ort
    Westliche Bananenrepublik
    Beiträge
    1.288
    Корейскиё LEDчики "План Путина"
    http://www.youtube.com/watch?v=5WfKag6m5Fc
    Jetzt übertreiben sie aber mit dem Personenkult.

  26. Nach oben   #146

    Dabei seit
    10/2004
    Beiträge
    296

    Putin und Chodo ausgeRASTAt?

    Zitat Zitat von colt47
    Jetzt übertreiben sie aber ...
    1.10.2007
    Der inhaftierte Unternehmer und Finanzmagnat Michail Chodorkowskij wendet sich aus dem Gefängnis an die russischen Liberalen und fordert sie auf, den christlichen Glauben ernst zu nehmen.

    und

    am 2.10

    Leonhard: Er ist von der Richtigkeit seiner eigenen Machtposition überzeugt, weil er glaubt, dass er das besser kann, als alle anderen. Aber es gibt seltsam anmutende Grenzen bei Putin, die oft übersehen werden. Meistens reduziert man Putin auf seine Agenten-Vita, dass er in der Auslandsspionage tätig war. Aber es gibt noch einen anderen, wichtigen Aspekt: Wladimir Putin ist der erste, absolut gläubige Herrscher Russlands.

    sueddeutsche.de: Putin und die Popen? Das wirkt doch eher wie eine Finte.

    Leonhard: Nein, das ist es eben nicht. Er ist tief verankert in der russisch-orthodoxen Kirche und wird dort auch als gläubiger und praktizierender Christ angesehen.

    sueddeutsche.de: Fühlt er sich von einer Mission beseelt?

    Leonhard: Es gibt ja viele Dinge in der Politik Putins, die nur dadurch zu erklären sind, dass er gläubig ist. Er ist ja ein richtiger Streiter für die Orthodoxen.

    sueddeutsche.de: Kann man auf Putin über seinen Glauben mäßigend einwirken?

    Leonhard: Nur schwer, denn in der russisch-orthodoxen Kirche überwiegen ja nicht theologische Grundsätze, von ethischen ganz zu schweigen. Die Kirche ist eine nationalpatriotische Vereinigung.

    ...

    Naschi sollte sich mal an einen Clip über Chodo machen ...
    Wer hat den Putina-Streifen montiert gemacht?

  27. Nach oben   #147
    Avatar von Sandra
    Dabei seit
    10/2004
    Ort
    Moskau
    Alter
    43
    Beiträge
    1.107
    Zitat Zitat von Julius
    dass er gläubig ist. Er ist ja ein richtiger Streiter für die Orthodoxen.
    Nun Leonhard scheint nur die haelfte der orthodoxen Kirche zu verstehen. Mit Gottglauben hat es in diesem Sinne nichts zu tun, sondern mit Symbolik. Die Kirche wurde zu allen Zeiten in Russland immer als Machtmittel eingesetzt (und nicht nur dort). Tatsaechlich wird die Kirche zur Zeit von den Patrioten gerne herangezogen, aber nochmals nicht in dem Sinne wie dies Katholiken oder Protestanten verstehen, sondern als vereinigende Symbolik die als verbindendes Element herhaelt und sich vorallem damit klar gegen die USA abgrenzt, da sie in ihrem ganzen mittelalterlichen Pomp Heute unikal ist. Um sich vom amerikanischen way of life abzugrenzen ist sie tatsaechlich ein sehr gut geeignetes Symbol.

  28. Nach oben   #148

    Dabei seit
    10/2006
    Ort
    Westliche Bananenrepublik
    Beiträge
    1.288
    "Süddeutsche Zeitung" als eine der vielen Desinformationsorgane der Neocons

    Ost-Experte Wolfgang Leonhard über Wladimir Putin - und seine unbeachtete Religiösität, den Publicity-Drang und gefährliche Parallelen des heutigen Russlands mit dem Wilhelminischen Kaiserreich.
    http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/60/135795/

    Ein Kommentar:
    Ost-Experte?
    Weil er mal vor sechzig (!) Jahren "im Osten" einen Posten hatte?
    Also wirklich, seit wann ist jemand, der mal vor 60 Jahren Wodka getrunken hat, ein OST-EXPERTE? In DE gibt es kein Zweiparteinsystem, sondern mehrere gleichgeschaltete Parteien! Im Wilhemnischen Kaiserreich gab' es noch keine Partei namens CDU, die Partei kam erst mit den Amis, die WIRKLICH ein Zweiparteiensystem haben! Ist denn Putin damit nicht direkt auf dem obergeilen "American way of life". Also, wozu noch das Gehäule? Was passt dem diesem Superexperten nicht? Sind das keine "westlichen Werte", die RU übernehmen sollte? Da hat wohl einer zu viele Dr*gen auf einmal genommen. Ist doch ganz leicht vorzustellen, wer solche Experten für die Hetze auf die orthodoxe Kirche bezahlt. Mehr braucht man da nicht zu sagen.

  29. Nach oben   #149

    Dabei seit
    11/2004
    Beiträge
    728
    für ide htze auf die orthodoxe kirche, braucht man niemand bezahlen. richtig ist, dass für putin die christlichen werte nicht mehr bedeuten als die selbcn für george w.
    die kirche ist ein instrument der macht so zu sagen. wenn man sich anschaut mit welchen autos manche popen rumfahren, und wie dick deren goldkreuze sind.
    Die orthodoxe kriche wird benutzt und hat sich wohl in den letzten 15 jahren daran gewöhnt. das gute verhältnis von alexij und den russ geheimdiensten ist ein offenes geheimnis.

  30. Nach oben   #150
    Avatar von Sandra
    Dabei seit
    10/2004
    Ort
    Moskau
    Alter
    43
    Beiträge
    1.107
    Zitat Zitat von maxim
    Die orthodoxe kriche wird benutzt und hat sich wohl in den letzten 15 jahren daran gewöhnt. das gute verhältnis von alexij und den russ geheimdiensten ist ein offenes geheimnis.
    Maxim das war nicht in den letzten 15 Jahren so, dass war schon immer so. Ausnahme theoretisch boten im 18, und 19. Jahrhundert etwas die Altglaeubigen. Wobei auch dort nur deswegen nicht benutzt wurde, weil diese sich nicht der Obrikeit unterstellten. Bevor sich aber jetzt alle auf die Orthodoxie werfen, grundsaetzlich gilt dies fuer jede religioese Institution egal was drueber steht. Ob Rom, Griechenland oder Speier, es war immer in erster Linie Machtpolitik und natuerlich viel viel Geld. Wer Glauben moechte, sollte als letztes dafuer eine Kirche u.ae. aufsuchen. Wobei die orthodoxe Kirche dies wesentlich offener als jede andere Relgiose Gruppierung betreibt, da liegt der Unterschied. Historisch hat sie in erster Linie Wehrfunktionen inne gehabt, und ihr mittelalterliches Brimborium ist vorallem auch eine Show aber eine Show die anscheinend wirklich als Kulturelement zum Teil funktioniert. Da aber dann auf den angeblichen Glauben von irgendwelchen Leuten zu verweisen, das ist vorallem unkenntniss und zu wenig historische Fakten, was wiederum die Frage aufwirft warum diese Person dann Russlandspezialist ist . Orthodoxie ist ein Kulturelement mit dem man sich eben deutlich abgrenzen kann, nicht mehr und nicht weniger. Der gute Zar damit er Volksnah ist geht eben dreimal im Jahr ein Kerzchen anzuenden, scheint ja zu funktionieren wenn ihm sogar Russlandkenner glauben .


+ Auf Thema antworten
Seite 5 von 6 ErsteErste 123456 LetzteLetzte

Lesezeichen für Russlands Präsident W. W. Putin