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Thema: Tschernobyl und nichts kapiert!

  1. #1
    Avatar von Sandra
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    Tschernobyl und nichts kapiert!

    Tschernobil koennte als Wahrnung gelten wohin sogenannter wissenschaftlicher Fortschritt fuehrt. Haben wir etwas gelehrnt?
    Wie sieht es aus, mit den angekuendigten Mininukis der USA der ohne grossen Protest insbesondere auch der europaeischen Jugend hin genommen wurde. Wo sind sie die einstigen AKW Gegener? Alle in Rente?
    Wer macht sich schon ausserhalb Moskaus sorgen um den Zustand seiner Waelder und Felder und misst freiwillig den Grad der Verseuchung?
    Jeder einigermassen gebildete Moskauer weiss wo er Beeren pfluecken kann auf seinen Reisen aufs Land und wo er es besser laesst, wo man Honig am Strassenrand kaufen kann und wo besser nicht. Dennoch ist eine der verseuchtesten Gegenden (dank eigenem AK Unglueck) gerade bei Deutschen Investoren sehr beliebt, Waronisch!
    Man weiss halt immer soviel wie man wissen moechte! Metall aus Tschernobil wird Heute von der Ukraine gemaess Fernsehberichten froehlich in Wasserrohre hineingearbeitet Wolgograd hat sich schon welche gekauft (ist schoen billig) und auch verlegt!
    Billigsthonig aus der Ukraine (natuerlich mit Etikettenschwindel) und huebsche grosse Kartoffeln, auf der Trasse Kiew-Moskau kann man es erstehen!
    Mahlzeit Leute!

  2. Nach oben   #2

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    Manche „Verdrängung“ ist überlebensnotwendig; Unfähigkeit zu trauern aber ist schlimm

    Auch hierzu brachte TELEPOLIS einen bedrückend-lesenswerten Beitrag:

    Die Todeswolke, die ganz Europa verseuchte
    Wolf-Dieter Roth 17.04.2006

    ..., in dem aber auch klar gemacht wurde, dass „wir“ gewissermaßen „alle“ (damit meine ich die Europäer aus nicht akut verstrahlten Gebieten) von der Ahnungslosigkeit profitieren, mit der die Sowjetregierung Hunderttausende von blühenden jungen Leben als „Liquidatoren“ in die Katastrophenbekämpfung schicken konnte. Ich wage gar nicht zu denken, wie das bei uns im Westen aussähe. Aber auch ohne jede Rechthaberei als überzeugter Atomkraftgegner: Die Tragödie, die eine solche Entscheidung damals bedeutete, die Strahlenbelastung auf eine ganze Generation zu verteilen, wäre es wert, besser gewürdigt zu werden (wenn dieser Ausdruck überhaupt passend ist), als dies in Westeuropa seit Jahren eingerissen ist. Ich bin ehrlich empört, dass bei uns die Medien seit zehn/fünfzehn Jahren dazu übergegangen sind, diesen Jahrestag gar nicht mehr erwähnen; – weil ich finde, ein Volk tut sich in der Seele etwas an, wenn es solch traurige Realität einfach ausblendet. Wir regen uns auf über die mangelnde Demokratie in Weißrußland (oder das, was wir darunter verstehen), aber zum einfachen Trauern fehlt uns die Kraft. Okay, ich bin empört, aber ich werde wütend, wenn das am diesjährigen 20. Jahrestag immer noch so sein sollte.

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    Andererseits: eine kleine Frage. Ich bin gegen AKWs, und ich glaube, dass sie selbst unter der Realität Peak Oil keinen sinnvollen Teil der Antwort sein können. Aber ich bin kein Träumer und weiß, dass in einer Welt, in der Bush, Cheney, R&R und Konsorten ihr Unwesen treiben, Atomwaffen leider sein müssen. (Auch ein, hoffentlich bald wieder unabhängiges, Europa würde seine eigene Nuklearabschreckung brauchen.) Liegt es hieran (dass Rußland wegen des Militärs aus der Atomkraft ohnehin nicht aussteigen kann), dass Putin neue AKWs bauen will, – oder muß man sich hier zu einer Meinungsverschiedenheit mit ihm bekennen?

    (Die Frage geht speziell an Herrn Rumpelstilz.)


  3. Nach oben   #3

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    aus der taz von heute

    Tschernobyl - Erfahrung des Verschweigens

    20 Jahre nach der Katastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl: Der russische Journalist und Menschenrechtler Grigori Pasko macht in seinem Heimatland eine Wiedergeburt der atomar-industriellen Macht aus. Die UNO - so sein Vorwurf - hilft dabei
    VON GRIGORI PASKO

    Wahrscheinlich erinnern sich nur russische Marinesoldaten an den Vorläufer der Tragödie von Tschernobyl: Am 10. August 1985 experimentierte eine Offiziersgruppe der Flotte im Stillen Ozean in der kleinen Bucht Tschaschma im Süden des Primorski-Kreises. Nahe einer Schiffsreparaturwerft wurde eine Operation zur Nachladung eines Kernreaktors durchgeführt. Als Folge von fehlerhaftem Verhalten der Spezialisten kam es zu einer Verpuffung. Zehn Menschen starben. Ich war mehrmals an den Orten, wo die Leichname der Get*teten bestattet sind, und dort, wo sich der havarierte Reaktor befindet. Noch vor wenigen Jahren war hier die Radioaktivität deutlich erhöht.

    Viele Details des Unglücks von Tschaschma haben mir Augenzeugen erzählt. Und viele Details der Beseitigung der Folgen des Unfalls im Atomkraftwerk von Tschernobyl erzählte mir mein Bruder Alexander. Er ist Militärarzt und war zweimal als Liquidator in Tschernobyl.

    Es ist bekannt, dass der Unfall in Tschernobyl geheim gehalten wurde. Erst vor wenigen Jahren wurde bekannt, dass der Staat für die Beseitigung der Folgen der Katastrophe rund 600.000 Menschen mobilisiert hatte. Davon waren 340.000 Wehrdienstleistende, darunter 24.000 Berufssoldaten - Männer zwischen 30 und 40 Jahren. Nach Angaben der sowjetischen Streitkräfte stammte die große Mehrheit der Offiziere aus Kreisen des östlichen Teils des Landes, manche wurde dreimal als Liquidator eingesetzt. Auch noch nach dem Zusammenbruch der UdSSR war das Ereignis für Russland, die Ukraine und Weißrussland eine echte Tragödie. Heute, 20 Jahre später, schmerzt diese Katastrophe noch immer. Trotzdem finden sich zunehmend Spezialisten, die die Tragik dieser Katastrophe in Zweifel ziehen.

    Am 5. September 2005 wurde der Öffentlichkeit die "historische" Studie "Das Erbe von Tschernobyl: medizinische, ökologische und sozialökonomische Folgen" vorgestellt. Die Studie hatte das "Tschernobyler Forum" erstellt - eine Gruppe von Spezialisten, die 2003 auf Initiative der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) gegründet worden war. In der Studie des Forums, dem acht Unterabteilungen der UNO angehören, ist zu lesen, dass sich die Anzahl von Menschen, die in Folge von Verstrahlungen nach der Katastrophe in Tschernobyl gestorben sind, bis heute auf 56 beläuft: 47 Rettungskräfte und neun Kinder. Die Kinder starben an Schilddrüsenkrebs. Ungefähr 4.000 Menschen sind als Folge derzeit an Schilddrüsenkrebs erkrankt, von denen die Mehrheit 1986 Kinder waren. Laut Schätzungen könne die Gesamtzahl von Toten ungefähr 4.000 betragen. Das sind viel weniger, als früher geschätzt wurde: Da nahm man an, dass 15.000 Menschen Opfer der Katastrophe werden könnten.

    Einer der Ersten, die in Russland diesen Schlussfolgerungen widersprachen, war Professor Aleksej Jablokow, Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften. Er bezeichnete die Studie als "fürchterlichen Versuch, das wahre Bild der Folgen auf die Menschheit der radioaktiv verseuchten Nordhalbkugel zu entstellen". Dies geschehe, "um die Folgen dieser größten Katastrophe in der Geschichte der Technik zu bagatellisieren".

    Auch Greenpeace-Experten, von der IAEA mit Zuarbeiten beauftragt, stimmten mit der Studie nicht überein: Die Ergebnisse seien nicht vollständig, da sie nur einen Teil der Betroffenen überprüften. Greenpeace belegt, dass die Anzahl der Liquidatoren im UN-Dokument heruntergerechnet wurde.

    Vor wenigen Tagen dementierten in Moskau Lokalpolitiker und Greenpeace-Vertreter gemeinsam mit Wissenschaftlern die UNO-Angaben. Die negativen Einflüsse auf die Gesundheit der Bevölkerung in den verseuchten Regionen sei unberücksichtigt geblieben. Laut Berechnungen unabhängiger Experten lässt sich die zusätzliche Todesrate allein für Russland auf 67.000 Menschen beziffern. In vielen Untersuchungen zur Todeszahl seien nur die Fälle aufgelistet, bei denen Menschen an Schilddrüsenkrebs, Leukämie oder bösartigen Geschwulsterkrankungen starben. Todesfälle aufgrund anderer Erkrankungen, die durch den Einfluss von Strahlung hervorgerufen oder verstärkt werden, blieben von der Studie unberücksichtigt.

    Nach Meinung von Professor Veniamin Chudol vom Zentrum für unabhängige ökologische Expertisen der Russischen Akademie der Wissenschaften, liegt die Todesrate von Menschen, die in den verseuchten Gebieten leben, bei 3,75 Prozent. In Russland leben rund 2 Millionen Menschen in solchen Gebieten. Das heißt: 67.000 zusätzliche Todesfälle in 15 Jahren allein in Russland - zehnmal mehr, als IAEA und WTO eingestehen wollen.

    Die UNO-Studie erschien nicht zufällig am Vorabend des 20-jährigen Jahrestages der Reaktorkatastrophe. Es ist die Aufgabe der IAEA, die Bevölkerung davon zu überzeugen, dass der Atomteufel nicht so schrecklich ist, wie man ihn immer darstellt. In Russland ist das Ziel, Programme ideologisch zu unterstützen, die den Bau von 40 Atomreaktoren bis zum Jahr 2030 vorsehen. Nicht von ungefähr kann man in Russland derzeit die Wiedergeburt der atomar-industriellen Macht beobachten. Der neue Chef der Atomenergiebehörde, Sergei Kirienko, hat die Schaffung des staatlichen Monopolisten Atomprom angekündigt - ein Gigant vom Typ Gasprom.

    "Können wir den Daten, die die Vereinten Nationen vorgelegt haben, glauben?", fragt Wladimir Tschuprow, Leiter der Energieabteilung von Greenpeace Russland. "Wir haben die Erfahrung des Verschweigens - das galt für die Unglücksfälle in Majak 1957, im Leningrader Atomkraftwerk 1975, die ersten Tage nach der Katastrophe von Tschernobyl, das Austreten radioaktiven Jods im Atomzentrum von Dimitrowgrad 1997. Und es gibt noch viele derartige Unfälle - Fälle, von denen wir nichts wissen. Alles das sagt uns: Traut den offiziellen Daten nicht!"
    Aus dem Russischen von Barbara Oertel

  4. Nach oben   #4

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    Tschernobyl

    Sehr geehrter Herr Julius ,

    die Tragödie von Tschernobyl ist auch nur ein Beispiel von vielen, wie Sie bereits schrieben. In den 80er war es in Deutschland auch ein Thema. Da gab es das Endlager Gorleben, deutscher Atom-Müll wird nach Frankreich gekarrt und nicht zu vergessen Brockdorf. Jeden Abend konnte man im Fernsehn hierzu Berichte sehen,z.B. über katholosche Priester, die in der Kutte Steine auf die Polizei warfen.Diese Bewegung war aber dann in der Mitte der 90er bereits aufgelöst.Tschernobyl ist auch nur ein Name. Unfälle kamen zu hauf vor, wurden aber nie "an die grosse Glocke gehangen".
    Was mich immer wieder erstaunt hat, war die Tatsache, dass nach Tschernobyl kein Land Regressansprüche für verseuchte Äcker an Russland stellte, sondern auch im Westen dieses ganze Ausmass heruntergespielt wurde. Sieht man sich nun Strahlen-Messgeräte genauer an, dann weiß man, dass ein Messgerät immer zum Vergleich ein radiaktives Kernstück aufweist, mit dem die Intesität der Strahlung außen verglichen wird.
    Wer sagt mir denn, dass dieses radioaktive Kernstück richtig bemessen wurde von der Strahlungsintensität?

    Gruss
    Insider

  5. Nach oben   #5

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    ?!

    Bin kein Fachmann fuer Atomfragen. Weiss jemand etwas ueber den polnischen Wissenschaftler Zbigniew Jaworowski, dessen “konservative” Einschaetzungen der Strahlungsschaeden bei mir ein mulmiges Gefuehl hinterlassen?

    http://www.riskworld.com/nreports/19...1.htm#Zbigniew

    http://www.sepp.org/NewSEPP/jaworowski.htm

    Gru-lius

  6. Nach oben   #6

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    Auch noch meinen Senf dazu geben

    Mit war ja nur rein zufaellig eine Aerztin des Fachbereichs Onkologie / Haematologie aus einem Ort 130 km von Kiev entfernt bekannt. Das heisst, ihr taeglicher Umgang mit an myeolischer Leukaemie erkrankter Patienten, (diese Diagnose bedeutet unweigerlich Exitus), wird aber nicht mehr als Reaktor-ursaechlich erfasst - obwohl es eindeutig daher kommt.

    Sicher gibt es selbstverschuldete Faelle, wer z.B. unweit Kiev die so wunderschoenen Steinpilze kauft, die am Strassenrand angeboten werden, Mycelium speichert doch so gerne das Caesium 137. . . und schon erscheint bei mir ein unvermeidlicher Sarkasmus. So sind Pilze im Schwarzwald weniger belastet - als in den franzoesischen See-Alpen.

    Diese Aussage soll nicht beschoenigen oder verniedlichen. Strahlenbelastung hoert nicht an der Landesgrenze auf. Je nach Witterungslage haben wie Links- oder Rechtswirbel. Die Strahlenwolke ging bis nach Karelien und von dort bis nach Suedfrankreich - hatte aber auch dort an der Landesgrenze nicht halt gemacht.

    Sicher, die Technik ist sauber - aber nicht sicher. Denn der Stoerfall Mensch droht immer die verlaessliche Technik ausser Kraft zu setzen.

    Aber weil es auf diese Art zu langsam geht die Menschheit auszurotten, versucht es die bush-Junta eben mit dem Einsatz von Atombomben.


  7. Nach oben   #7
    Avatar von Sandra
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    Ich wuerde es als Leugnen um jeden Preis bezeichnen. Es gibt viele aeltere Menschen die wieder (ohne Erlaubnis) zurueck in ihre verstrahlten Doerfer rund um Tschernobil gingen und offensichtlich scheinen sie es auszuhalten, nur weil man nicht sofort stirbt (und Erbschaeden bei 70 jaehrigen nicht mehr zum tragen kommen) heisst dies aber nicht, es ist ungefaehrlich!
    Ich habe selber erlebt, dass ein Moskauer an der Trasse Kiew-Moskau praktisch neben Tschernobil (Luftlinie 12 Km) Kartoffeln kaufen wollte, begruendung "billig, sehr billig". Alle unsere Einwaende hat er schliecht ignoriert! Er wuerde wohl die Theorie des Prof. schuetzen. Ich wuerde diese Theorie als verniedlichung bezeichnen und als Selbstmord auf Raten fuer die Bevoelkerung. Sieht aus wie wen ihm jemand viel Geld dafuer bezahlt hat.

  8. Nach oben   #8

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    Tschernobyl- Thema gestern bei ARTE

    Sehr geehrte Frau Sandra ,

    gestern war ein Themenabend bei ARTE über dieses Thema. Da wurden dann Leute gezeigt, die in ihren Dörfern geblieben waren. Man geht von inoffiziell
    100.000 Todesopfer aus und ein Ende ist nicht in Sicht. Alle Leute dort hatten Strahelnschäden und waren regelmässig krank.Auch wurde ein Mann
    gezeigt, der beim Aufräumen am zerstörten Reaktorblock tätig war und die
    Aufenthaltzeien bei weitem überschritten hatte.Horrortrip. Eine alte Frau spielte die Tatsache der Verstrahlung herunter und meinte, es sei doch gar nicht so schlimm. Wunderbare Wälder, in die die Kinder nicht mehr gehen durften und keine Beeren und Pilze essen. Aber dass haben die trotzdem getan. Tod auf Raten. Geld für eine Evakuierung war dann auch nicht da.

    Gruss
    Insider

  9. Nach oben   #9
    Avatar von Sandra
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    Problem ist schlimmer

    Lieber Insider, die Leute wurden evakuiert sind aber ohne Erlaubnis wieder zurueck in ihre Doerfer gegangen. Das Problem ist hier einfach Altersstarsinn. Schlimm wird es erst, wenn die auch noch ihre Enkel auf besuch bekommen und mit denen wohl noch Beeren sammeln gehen. In Moskau werden jedes Jahr Hunderte Tonnen Beeren auf den Maerkten beschlagnahmt und weg geschmissen, dank unverantwortlicher Zeitgenossen, dennen Geld wichtiger ist als die Gesundheit der Menschen. Natuerlich, die gebildete Mittelschicht kennt das Problem und kauft diese Beeren nicht. Aber nicht jeder kann seine Beeren selber in einem soweit sauberen Landstrich suchen gehen oder bei vertrauenswuerdigen Personen kaufen. Die Beeren kommen illegal nach Moskau und landen auf dem Markt oder werden neben der Metro verkauft.
    Das ist eigentlich Mord, wird aber leider nur mit Bussgeld bestraft.

  10. Nach oben   #10

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    Evakuierung

    Sehr geehrte Frau Sandra ,

    bei dem von ARTE gesendeten Berichts hatte man gesagt, dass keine finanziellen Mittel für eine Evakuierung da waren und die Leute sich selbst überlassen wurden. Man hatte Sie zwar aufgefordert die Häuser zu verlassen, aber die Leute wussten nicht wohin. Kann natürlich auch Propaganda sein, aber da Sie in Russland leben, werden Sie bestimmt bessere Informationen aufzuweisen haben als ich. 2 Jahre vor meiner Rente zu dieser Zeit wollte ich nicht noch verstrahlt werden. Auch andere Kollegen weigerten sich dorthin zu fahren, obwohl man uns ein stattliches Angebot machte.
    Die Sache mit dem Beeren- Verkauf an der Metro finde ich auch kriminell und ein Verbrechen, da man bewusst, aus Geldsucht, die Leute vergiftet. Da gehe ich konform mit Ihnen, dass dies vorsätzlicher Mord ist. Da könnte man ja gleich auch noch vergiftete Pilze und Brot mit Arsengeschmack verkaufen.

    Gruss
    Insider

  11. Nach oben   #11
    Avatar von Sandra
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    Propaganda

    Die Leute wurden nicht sofort evakuiert, dies ist Richtig sondern fuenf Tage spaeter. Der Grund war nicht Geld sondern der Versuch das Ausmass der Havarie zu verschweigen. Es gibt Orte und Katastrophen wo niemand evakuiert wurde, aber in Tschernobyl sah es anders aus. Uebrigens auch die USA haben (ich glaube es ist Harisburg) das gleiche gemacht, das Ausmass verschwiegen und Leute niemals evakuiert. Die alten Leute die wieder in die Doerfer zurueck gekehrt sind, sind dort tatsaechlich nicht legal (die Doerfer in der Ukraine rund um das Kernkraftwerk) in Weissrussland und in der Gegend um Briansk sieht dies anders aus. Landbesitzer die verseuchtes Land haben bekommen uebrigens in Russland bis Heute Ausgleichszahlung.

  12. Nach oben   #12

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    Irrungen und Wirrungen

    Reaktoren der Demokratie
    Challenger-Katastrophe und Tschernobyl-GAU: Vor 20 Jahren endete die Ära der Großtechnologien
    Von Peter Glaser

    Für menschliche Siedlungen bieten Atomkraftwerke den großen Vorteil, dass sie keine rauchenden und rußenden Schlote haben. Man kann also Atomkraftwerke auch im Zentrum von Großstädten errichten”, schrieb Robert Havemann 1955 im Atom-Sonderheft der Zeitschrift Wissenschaft und Fortschritt. "Wenn in Berlin Atomkraftwerke an die Stelle der jetzigen Kohle-Elektrizitätswerke getreten sein werden, dann wird die heute noch über der Stadt lagernde Ruß- und Rauchwolke verschwunden sein, und alle Häuser werden mit Atomkraft zentralgeheizt werden.”

    Als im Januar 1986 die Raumfähre Challenger kurz nach dem Start explodierte und sich ein Vierteljahr später der GAU in Tschernobyl ereignete, waren die beiden aufwändigsten Großtechnologien des 20. Jahrhunderts gescheitert: die bemannte Raumfahrt und die Kernenergie. Ihre Zeit war unwiderruflich zu Ende - auch wenn wir bis heute mit den Trägheitskräften der dazugehörigen Großapparate zu kämpfen haben: jener Institutionen und Unternehmen, in denen tausende von Menschen ihr Leben in den Dienst einer erledigten Sache gestellt haben und sich mit Zähnen und Klauen wehren, damit aufzuhören.

    Beide Technologien hatten nie ein rationales Ziel; die naturwissenschaftliche Vernünftigkeit war nur vorgeschoben. Den Aberwitz der Nukleartechnik überstrahlte die Vorstellung, die endgültige Lösung für das Energieproblem gefunden zu haben. In Wahrheit ging es darum, die Macht des Sonnengottes zu übernehmen und die gewaltigen Feuerkräfte der Natur zu kontrollieren.

    "Auf künstlichen Monden könnten wir auch gewaltige Spiegel bauen, die das Licht der Sonne auf bestimmte Punkte der Erde konzentrieren und auf diese Weise z.B. das Eis des Südpols zum Schmelzen bringen”, so Havemann weiter, "so dass mitten in der Eiswüste der Antarktis eine tropische Oase entsteht.” Bemerkenswerter Weise nimmt dieser Entwurf inzwischen Realität an, allerdings auf die langsame Tour - durch den Klimawandel.

    Kernenergie und Raumfahrt entsprechen dem, was für die alten Ägypter der Pyramidenbau war: einer religiösen Großtat. Das Produkt der ersten Mondlandung war weder wissenschaftliche Erkenntnis noch technische Innovation, sondern ein neues, planetares Gemeinschaftsgefühl: Hallo Welt! Die nachfolgenden Mondmissionen interessierten niemanden mehr. Erinnert sich irgendwer an die zweite Mondlandung?

    In "Unser Freund, das Atom” ließ Professor Heinz Haber 1958 die Kernreaktoren zum Höhenflug antreten: "Eine der verlockendsten Aussichten für den Verkehr der Zukunft bietet das Atomflugzeug. (...) Mit der Energie des Atomes wird es uns in absehbarer Zeit möglich sein, durch die weiten Räume des Weltalls zu fliegen.”

    Wozu das ganze gut sein soll, war für den deutschen Raketenwissenschaftler Eugen Sänger sonnenklar: "Die Frage nach dem Sinn solcher Unternehmen hat Papst Pius XII. im Herbst 1956 gegenüber Teilnehmern des Internationalen Astronautischen Kongresses in Rom mit der offiziellen Erklärung beantwortet: ,Der Herrgott, der ins Menschenherz den unersättlichen Wunsch nach Wissen legte, hatte nicht die Absicht, dem Eroberungsdrang des Menschen eine Grenze zu setzen.‘"

    Die "unbemannte" Raumfahrt hat eine Reihe von Segnungen gebracht, zu denen Kommunikationssatelliten und Navigationssysteme gehören. Der einzige Nutzen der bemannten Raumfahrt, der einem nach längerem Nachdenken einfällt, ist die Entwicklung von Kugelschreibern, mit denen man an der Decke schreiben kann. Das amerikanische Mondlandeprogramm hat 250 Milliarden Dollar gekostet. Das immer wieder als Beispiel angeführte Teflon wurde 1938 von Roy Plunkett in einem Labor der Firma DuPont erfunden und 1943 beim Bau der ersten Atombombe als Schutzschicht gegen aggressive Uran-Verbindungen angewendet. Die Frau eines französischen Chemikers, Colette Grégoire, hatte 1954 die Idee, Töpfe und Pfannen mit Teflon zu beschichten - nicht die NASA.

    Wir sind heute so sehr bereit, die Konsequenzen der Technik zu akzeptieren, dass wir beinahe verlernt haben, uns durch gesunden Menschenverstand oder spöttisches Lachen vor Monstrositäten zu schützen, die keinem menschlichen Bedürfnis entsprechen, aber wegen ihrer Kompliziertheit als technische Attraktion erscheinen. "Ein wissenschaftlicher oder ökonomischer Nutzen ist bisher nicht auszumachen”, urteilte selbst die Deutsche Physikalische Gesellschaft 1990 über die bemannte Raumfahrt und die im Weltraum, speziell in der Internationalen Raumstation ISS durchgeführten Experimente. Im Dezember 2002 ging die NASA eine nicht näher bezifferte Zusammenarbeit mit dem Parfüm-Großunternehmen "International Flavors & Fragrances” ein. Die Firma interessierte sich für Düfte, die möglicherweise aus Rosen gewonnen werden können, die in der Schwerelosigkeit gezüchtet werden. Im August 2006 wird der neue Befehlshaber der Raumstation, Pavel Vinogradov, einen Ausflug in den Weltraum absolvieren, um von einer speziellen Plattform aus einen goldbeschichteten Golfball in die Erdumlaufbahn zu schlagen. Die kanadische Firma "Element 21 Golf” bezahlt der russischen Raumfahrtagentur dafür eine unbekannte Summe. Zugleich soll damit das 35-jährige Jubiläum der beiden Golfschläge gefeiert werden, die der Astronaut Allan Shepard während der Apollo 14-Mission auf dem Mond vollführte.

    Sigmar Wittig, Vorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, schätzt die Gesamtkosten für Konstruktion und Betrieb der Internationalen Raumstation auf etwa 100 Milliarden Dollar. Jeder Space Shuttle-Flug (sofern einer stattfindet) kostet 900 Millionen Dollar.

    Die Katastrophe von Tschernobyl hat manchen zu der Einsicht geführt, dass es noch andere Wege geben muss, große Mengen heißes Wasser herzustellen, als in einem Kernreaktor. Sieben Jahre nach der Challenger zerbrach die Raumfähre Columbia beim Landeanflug, wieder starben alle sieben Besatzungsmitglieder.

    Dazwischen ist etwas Neues passiert.

    Wir wenden nun den Raum, das Weltall, auf technischem Weg nach Innen - in uns selbst hinein. Cyberspace ist so etwas wie ein Inversum. Das Internet ist ein Resümee aus Tschernobyl, Challenger und dem unstillbaren menschlichen Bedürfnis, die Unendlichkeit zu passieren. Es ist tatsächlich ein Spin-off-Produkt der Raumfahrt - als Folge des Sputnik-Schocks wurden riesige Forschungsbudgets aufgelegt, aus einem dieser Förderprojekte hat sich 30 Jahre später das Internet entwickelt. Es ist ein Netz, in dem die Energie der Zukunft fließt: Ideen. Es ist die Chance, der Technikentwicklung auf dem Weg vom 20. ins 21. Jahrhundert eine menschliche Richtung zu geben. Das Netz ist die Demokratisierung der Raumfahrt. Diesmal kann jeder mitfliegen.

    Peter Glaser ist Schriftsteller und Essayist. Er war Redakteur der "Datenschleuder", des Fachorgans des Chaos Computer Clubs. Für seine "Geschichte von nichts" erhielt er 2002 den Ingeborg-Bachmann-Preis.

    (:Berliner Zeitung, 20.4.2006)

  13. Nach oben   #13

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    'Nebel'nost

    Liebe Sandra, hier ein paar Zeilen von Ihrem speziellen Freund:

    Zeitenwende Tschernobyl

    Die Reaktor-Katastrophe war für den Zerfall der Sowjetunion entscheidender als die Perestroika. Warum Moskau die Folgen für Menschen, Umwelt und Wirtschaft nicht bewältigen konnte

    Der Reaktorunfall in Tschernobyl, der sich diesen Monat zum zwanzigsten Mal jährt, war vielleicht mehr noch als die von mir begonnene Perestroika die wirkliche Ursache für den Zusammenbruch der Sowjetunion fünf Jahre später. Tschernobyl stellt einen historischen Wendepunkt dar: Es gab die Zeit vor der Katastrophe, und es gibt die völlig andere Zeit, die danach folgte.


    Direkt am Morgen der Explosion im Kernkraftwerk von Tschernobyl am 26. April 1986 kam das Politbüro zusammen, um die Lage zu besprechen. Eine Regierungskommission wurde einberufen, die sich mit den Folgen beschäftigen sollte. Die Kommission sollte in der Situation die Kontrolle behalten und sicherstellen, dass ernsthafte Maßnahmen ergriffen würden, insbesondere im Hinblick auf die Gesundheit der Menschen im Katastrophengebiet. Darüber hinaus stellte die Akademie der Wissenschaften eine Gruppe von führenden Experten zusammen, die unverzüglich in die Region von Tschernobyl entsandt wurden.


    Dem Politbüro lagen nicht sofort die relevanten und vollständigen Informationen vor, die die Lage nach der Explosion widergespiegelt hätten. Trotzdem herrschte im Politbüro allgemeiner Konsens darüber, dass wir Informationen offen herausgeben sollten, sobald wir welche erhielten. Das wäre im Geiste der Glasnost-Politik, die zum damaligen Zeitpunkt bereits in der Sowjetunion etabliert war. Daher sind die Behauptungen, das Politbüro habe die Informationen über den Unfall verheimlicht, weit von der Wahrheit entfernt.


    Ein Grund, warum ich glaube, dass es keine vorsätzliche Täuschung gab, ist, dass die Mitglieder der Regierungskommission, die den Schauplatz direkt nach der Katastrophe besuchten und in Polesje in der Nähe von Tschernobyl übernachteten, alle normales Essen und Wasser zum Abendessen zu sich nahmen und sich ohne Gasmasken bewegten - wie alle anderen, die dort arbeiteten. Hätten die lokalen Behörden oder die Wissenschaftler von den wirklichen Auswirkungen der Katastrophe gewußt, wären sie dieses Risiko nie eingegangen.


    Tatsächlich kannte niemand die Wahrheit, und deshalb waren all unsere Versuche, vollständige Informationen über das Ausmaß der Katastrophe zu bekommen, vergeblich. Wir glaubten anfänglich, dass die Explosion ihre Hauptwirkung in der Ukraine haben würde, doch war Weißrußland im Nordwesten noch schlimmer betroffen. Später litten auch Polen und Schweden an den Folgen.


    Es stimmt natürlich, dass die Welt zuerst durch schwedische Wissenschaftler von der Katastrophe in Tschernobyl erfuhr, was den Eindruck erweckte, wir würden etwas verbergen. Doch in Wahrheit hatten wir nichts zu verbergen, da wir einfach eineinhalb Tage lang über keinerlei Informationen verfügten. Erst einige Tage später erfuhren wir, dass das, was passiert war, kein einfacher Unfall war, sondern eine wirkliche nukleare Katastrophe - eine Explosion des vierten Reaktors von Tschernobyl.


    Obwohl der erste Bericht über Tschernobyl am 28. April in der "Prawda" erschien, war die Lage vollkommen unklar. Zum Beispiel wurde sofort nach der Explosion des Reaktors das Feuer mit Wasser gelöscht, was die Situation nur noch verschlimmerte, weil sich die Kernteilchen dadurch in der Atmosphäre ausbreiteten. In der Zwischenzeit leisteten wir Hilfsmaßnahmen für die Menschen im Katastrophengebiet: Sie wurden evakuiert. Über 200 medizinische Organisationen untersuchten die Bevölkerung auf Strahlenvergiftung hin.


    Es bestand die große Gefahr, dass der Inhalt des Kernreaktors in den Boden und dann weiter in den Fluß Dnjepr durchsickern würde, was die Einwohner Kiews und anderer Städte an den Ufern gefährdet hätte. Daher fingen wir damit an, die Ufer zu schützen, und begannen mit der kompletten Stillegung des Kernkraftwerks von Tschernobyl. Die Ressourcen eines riesigen Landes wurden mobilisiert, um die Verwüstung in Schach zu halten, unter anderem wurden Vorbereitungen für den Sarkophag getroffen, der den vierten Reaktor umhüllen sollte.


    Mehr als alles andere hat die Katastrophe von Tschernobyl die Durchsetzung der freien Meinungsäußerung ermöglicht. Das System, wie wir es kannten, konnte nicht mehr weiterexistieren. Es wurde absolut klar, wie wichtig es war, die Glasnost-Politik weiterzuführen. Ich selber fing an, die Zeit gedanklich in die Zeit vor Tschernobyl und die Zeit nach Tschernobyl einzuteilen.


    Der Preis für die Katastrophe von Tschernobyl war unglaublich hoch, nicht nur in menschlicher Hinsicht, sondern auch wirtschaftlich. Selbst heute belastet das Erbe Tschernobyls die Volkswirtschaften von Rußland, der Ukraine und Weißrußland. Einige behaupten sogar, dass der wirtschaftliche Preis für die Sowjetunion so hoch war, dass sie das Wettrüsten einstellte, da ich nicht weiter aufrüsten konnte, während wir für die Aufräumarbeiten in Tschernobyl zahlten. Das stimmt nicht. Meine Erklärung vom 15. Januar 1986 ist auf der ganzen Welt bekannt. Ich sprach bereits damals von einer Reduzierung der Waffen, einschließlich der Kernwaffen, und schlug vor, dass im Jahr 2000 kein Land mehr im Besitz von Atomwaffen sein sollte. Ich fühlte eine persönliche, moralische Verantwortung, das Wettrüsten zu beenden.


    Doch Tschernobyl hat mir wie kein anderes Ereignis die Augen geöffnet: Es zeigte mir die furchtbaren Folgen der Kernkraft, selbst wenn sie zu nichtmilitärischen Zwecken genutzt wird. Man konnte sich jetzt viel deutlicher vorstellen, was passieren würde, wenn eine Atombombe explodiert. Nach Expertenmeinung enthält eine SS-18-Rakete Hunderte Tschernobyls.


    Leider ist das Problem der Kernwaffen heute immer noch gravierend. Länder, die sie besitzen - die Mitglieder des sogenannten Nuklearen Clubs -, haben keine Eile sie loszuwerden. Im Gegenteil, sie verfeinern ihre Arsenale weiter, während Länder ohne Kernwaffen in deren Besitz gelangen wollen, in dem Glauben, dass das Monopol des Nuklearen Clubs eine Gefahr für den Weltfrieden darstelle.


    Der zwanzigste Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl erinnert uns daran, dass wir die fürchterliche Lektion, die der Welt 1986 erteilt wurde, nicht vergessen sollten. Wir sollten alles in unserer Macht stehende unternehmen, um sämtliche Kernanlagen sicher zu gestalten. Wir sollten auch anfangen, ernsthaft an der Produktion alternativer Energiequellen zu arbeiten. Die Tatsache, dass die führenden Politiker der Welt jetzt immer mehr über diese zwingende Notwendigkeit reden, legt nahe, dass die Lektion von Tschernobyl endlich begriffen wurde.

    (Gorbi inne 'welt' von heute) Gru-lius

  14. Nach oben   #14
    Avatar von Sandra
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    ZZZZzzzzzzzzzzzz

    Gorbi kann schlecht zugeben, dass er kalten Arsches so lange gelogen hat bis auch der Letzte von Deutscher Welle und Free Europ die Wahrheit gehoert hat. Wenn es Gorbi nicht gewusst hat, woher wussten wir es? Dank Satelitenaufklaerung und Messinstrumenten aber die hatte Gorbi nicht und irgend ein ganz ganz boeser (sehr wahrscheinlich in der Lubjanka) hat ihn ganz arg belogen. Mir kommen naechstens die Traenen...Gorbi ist ein kleines verlogenes A... Nur war er das schon immer und trotzdem hat ihn gerade die westliche Presse zu Mister Wunderbar gemacht. Das Beste an Gorbi war Raissa!Allerdings war auch das Beste an Clinton Hillery!

  15. Nach oben   #15

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    Von nichts gewusst

    Sehr geehrter Herr Julius ,

    dass Gorbi von all dem nichts gewusst hat, ist schon erschreckend.
    Bei manchen Politikern, hauptsächlich in unserern Breitengraden,
    ist das schon Teil der Persönlichkeitsstruktur. Früher bei Adenauer
    wurde , wenn es brenzlig für den Kanzler wurde, immer gesagt:
    "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern"
    Geistige Ausfälle sind auch bei Gorbi keine Seltenheit gewesen.
    Gorbi kam deshalb in Deutschland beim Volk gut an, weil er die Mauer und
    die Soldaten abgezogen hatte.Ausserdem hatte er Honni ins offene Messer
    laufen lassen. Für die Nationalen war er ein Held, weil er die besetzten
    Ostgebiete zurückgeben wollte, was allerdings bei Kohl/Genscher auf Entsetzen sties.
    Gruss
    Insider

  16. Nach oben   #16

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    Hintergrund (:taz)

    Ein teuflischer Pakt

    Die skandalöse Verharmlosung der Tschernobyl-Folgen durch IAEA und WHO basiert auf einem Abkommen aus dem Jahre 1959

    "Schönfärberei", "nachweisliche Falschinformationen" und "systematische Verharmlosung" der Tschernobyl-Folgen - so beurteilen Greenpeace, die Internationale Ärztevereinigung zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) und andere atomkritische Organisationen die Tschernobyl-Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA). Die Empörung nach der Veröffentlichung im vergangenen September war vor allem deshalb so groß, weil bekannt ist, dass die WHO weit gravierendere Daten und Erkenntnisse über Tschernobyl besitzt. Doch die hält sie unter Verschluss.

    Die Verharmlosung durch die beiden UNO-Organisationen hat Methode. Bereits zum 5., 10. und 15. Jahrestag des Reaktorunfalls waren IAEA und WHO mit bagatellisierenden und irreführenden Äußerungen an die Öffentlichkeit getreten.

    Der Grundstein für die unheilige Kooperation der beiden UNO-Organisationen zum Schaden der Menschheit wurde Ende der Fünfzigerjahre gelegt. Zuvor hatte die WHO im August 1956 eine Konferenz durchgeführt, auf der zwanzig namhafte Genetiker ihre Forschungsbefunde darlegten und vor den Konsequenzen der "friedlichen Nutzung" der Atomenergie warnten. Zu ähnlich atomkritischen Ergebnissen kam auch der erste Weltkongress für Genetik, der im gleichen Jahr in Dänemark stattfand. Damals sah sich die WHO noch uneingeschränkt ihrem Gründungsauftrag zur "umfassenden Aufklärung und zur Förderung einer klaren Meinungsbildung in der Bevölkerung hinsichtlich der Gesundheitsprobleme" verpflichtet.

    Bei der IAEA sorgten die beiden Kongresse für große Unruhe. Schließlich ist ihr wesentlicher Auftrag "die Beschleunigung und die Förderung der Atomindustrie für den Frieden, für die Gesundheit und für das Wohlbefinden in der ganzen Welt". In dreijährigen Verhandlungen mit der WHO setzte die IAEA schließlich 1959 ein Abkommen durch, in dem eine "enge gegenseitige Zusammenarbeit" und zugleich "Rücksicht" auf die jeweiligen Ziele und Interessen der anderen Organisation vereinbart wurden. Ausdrücklich überließ die WHO der IAEA in diesem Abkommen auch die "Erforschung" und "Überwachung" eventueller gesundheitlicher Risiken der Atomenergie.

    Die Aufgabe, diese Risiken herunterzuspielen, nimmt auch das 1955 gegründete Wissenschaftliche Komitee der UNO für die Effekte der atomaren Strahlung (UNSCEAR) wahr. Die 21 Mitglieder werden nicht etwa durch einen Fachkongress unabhängiger Wissenschaftler gewählt. Über die Besetzung bestimmen vielmehr die Regierungen der fünf ursprünglichen Atomwaffenstaaten (USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien) sowie 16 weitere Länder, die Atomkraftwerke betreiben.

    In ihrem Abkommen von 1959 "erkennen die WHO und die IAEA an, dass es notwendig sein kann, restriktive Maßnahmen zu treffen, um den vertraulichen Charakter untereinander ausgetauschter Informationen zu wahren". An diesen "Knebelvertrag", wie ihn IPPNW bezeichnet, hat sich die WHO bis heute gehalten. Sie verstößt damit seit fast 50 Jahren in schwerwiegender Weise gegen ihren Gründungsauftrag.

    Das wurde ebenfalls deutlich, als die WHO aufgefordert wurde, die gesundheitlichen Folgen des Einsatzes von urangehärteter Munition durch die US-Streitkräfte in den Kriegen gegen Irak (1991 und 2003) sowie gegen Serbien (1999) zu untersuchen. Obwohl allein im ersten Irakkrieg über 250.000 US-amerikanische, britische und kanadische Soldaten und eine bis heute nicht genau erhobene Zahl von IrakerInnen schwerwiegende und nach wie vor ungeklärte Gesundheitsschäden erlitten, hat die WHO entsprechende Untersuchungen mit Rücksicht auf das Abkommen mit der IAEA bis heute verweigert.

    ANDREAS ZUMACH

    taz vom 22.4.2006, S. 6, 106 Z. (TAZ-Bericht), ANDREAS ZUMACH

  17. Nach oben   #17
    Avatar von Sandra
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    Zitat Zitat von Rumpelstilz1
    Gorbatchov hatte ja die Moeglichkeit die Bevoelkerung innerhalb kurzer Zeit umzusiedeln - Sibirien ist gross.
    Gorbi baegt ueberall rum "er habe nichts gewusst und erst nach fuenf Tagen das Ausmass erkannt"! Ohne Scherz, dies ist der Mann der im Westen so uneingeschraenkt gelobt wurde. Leute sind umgesiedelt worden und wieder zurueck gekehrt ! Leute wissen dass Sie dort nicht leben duerfen, Sie machen dort aber sogar Kinder und Erwachsene schicken Ihre Kinder dort zu Oma im Sommer in die Ferien. Trotz aller Wahrnungen! Die Leute spielen selber in diesen Gebieten das Risiko der Verseuchung runter. Tatsaechlich scheint Radioaktivitaet besonders bei sehr alten Leuten keine grossen Auswirkungen zu haben, die Zelteilungen sind deutlich langsammer als bei jungen Menschen, so beziehen sie ihre nicht spuerbare beeintraechtigung faelschlicherweise auf alle und toeten ihre Enkel. Daran ist nicht die heutige Regierung schuld, sondern die Propaganda der 50 er Jahre, die auch im Westen versucht hat Kernkraft als Mass aller Dinge zu verkaufen. Gewissenlose Wissenschaftler sind hier mehr Schuld als Regierungen. Experiemente wurden gemacht aber nicht bei Tschernobil sondern im Ural sowie Kasachstan, und dies in den 50ern. Die Interviews mit diesen Leuten sprechen eigentlich fuer sich (im russischen Fernsehen), wobei ich nicht ausschliesse das man solche Interviews im deutschen Fernsehen nicht zeigt, sonst ist ja nicht die Regierung schuld, sondern Menschen einfach saudumm!

  18. Nach oben   #18

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    Zitat Zitat von Sandra
    Gorbi baegt ueberall rum "er habe nichts gewusst und erst nach fuenf Tagen das Ausmass erkannt"! Ohne Scherz, dies ist der Mann der im Westen so uneingeschraenkt gelobt wurde. ...
    "Gorbiiiiiij, Gorbiiiiiij, ... " so bloekt doch deutsche Bevoelkerung, wenn sie Grobatchov einmal aus der Naehe sehen darf.

    Ein Land zu fuehren - oder ein Unternehmen, es unterscheidet sich nur in der Groesse. Ob man eben nur ein paar hundert oder einige tausend hat, die auf einen hoeren - oder ob es ein Land der Groesse (damals noch CCCP) Russlands ist, es bleibt eine Frage des Fuehrungsstils. Notfalls haette Gorbatchov ja noch Auslandsnachrichten hoeren, sehen, lesen koennen, wenn er denn Zweifel an der Loyalitaet seiner Untergebenen hatte. Wenn man ein Klima unfreier Kommunikation schafft, dann traegt man dafuer ganz alleine die Verantwortung.

    ...wobei ich nicht ausschliesse das man solche Interviews im deutschen Fernsehen nicht zeigt, sonst ist ja nicht die Regierung schuld, sondern Menschen einfach saudumm!
    Manche Ausdruecke fallen auf einen selbst zurueck. Wenn korrekte Informationen zur Verfuegung stehen, dann wuerden eben die Enkel nicht zur Oma nach Gomel (Stadt im verseuchten Gebiet Weissrusslands) geschickt werden. Notfalls muss eindringlicher vor den Gefahren gewarnt werden, schliesslich gehoert Nuklearphysik, Onkologie und (Caesium 137 betreffend) Haematologie nicht zur Allgemeinbildung einer Durchschnitt-Oma. Zuvor muessen Informationen zur Verfuegung gestellt werden. Etwas nicht zu wissen ist nicht Dummheit, dies anzunehmen ist nur denen moeglich, die ihr eigenes Wissen als das Alpha und Omega menschlicher Intelligenz erachten.

    Caesium-belastete Beeren, Pilze oder Kartoffeln am Strassenrand zu verkaufen, sollte schaerfer geahndet werden - aber auch die Schuldigen aufgeklaert werden. Ist ihnen einmal bewusst gemacht worden, was sie damit den Kaeufern ihrer heimtueckischen Ware antun, so wird sich DIESER Strassenverkauf nur noch auf wirklich kriminelle Elemente beschraenken - und die gehoeren dann entsprechend hart bestraft. Aber es muss vorab anschaulich aufgeklaert werden. Die Beratungs- und Aufklaerungsresistenz beim Menschen ...-Geschlechts duerfte wohl bekannt sein, alleine schon durch Saetze wie:
    "ach, das wird doch alles schon nicht so sein".


  19. Nach oben   #19

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    Russischer Reaktor vom Netz genommen

    Im russischen Atomkraftwerk Balakowskaja ist Medienberichten zufolge ein Reaktor abgeschaltet worden.

    Es habe technische Probleme gegeben. Die Nachrichtenagentur Interfax zitierte Vertreter des Katastrophenschutzministeriums mit den Worten, das Niveau der Radioaktivität sei normal.

    Der Vorfall werde untersucht. Das Werk liegt in der Gegend um Saratow an der Wolga.
    http://www.focus.de/politik/ausland/...nid_43648.html

  20. Nach oben   #20

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    Sicherheitsmängel bei Reaktor eins

    Der Chef der Stromerzeugung Göran Lundgren sagte in einem Interview, dass "nicht immer alle Sicherheitsfragen so behandelt worden sind, wie es sein sollte". Im Juli musste der Reaktor Forsmark abgeschaltet werden, weil Generatoren zur Kühlung ausgefallen waren.

    Stockholm - Göran Lundgren war in Schweden in den vergangenen Tagen und Wochen eine von den Medien stark gefragte Person. Der Chef für die Stromerzeugung beim Energiekonzern Vattenfall und Aufsichtsratsvorsitzender des Kernkraftwerkes Forsmark wurde ständig mit derselben Frage konfrontiert: Sind die schwedischen Kernkraftwerke, und vor allem die drei Forsmark-Reaktoren, sicher? Und er antwortete mit beinahe stoischer Ruhe und Geduld: "Ja, sie sind sicher." Am gestrigen Dienstag, ein halbes Jahr nach dem ernsten Störfall in dem Atomkraftwerk, räumte der Konzern nun erstmals Sicherheitsprobleme ein. Lundgren sagte in einem Rundfunkinterview, man habe unter anderem wegen "starken Belastungen" durch hohe Produktion und Modernisierungsarbeiten "nicht immer alle Sicherheitsfragen so behandelt, wie es sein sollte".

    Massive Kritik durch Forsmark-Beschäftigte und die drohende Einleitung staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen haben offenbar Wirkung gezeigt. Auch ein interner Bericht über die Zustände in Forsmark lässt die bisherige Beruhigungstaktik Vattenfalls kaum noch glaubwürdig erscheinen. In Forsmark herrschten "inakzeptable Qualitätsmängel" und der Zwischenfall am 25. Juli letzten Jahres sei nur "der Höhepunkt eines längeren Degradierungsprozesses des Sicherheitsverständnisses zugunsten einer Produktionssteigerung" gewesen, heißt es dort beispielsweise.


    Am 25. Juli musste der Reaktor Forsmark 1 an der mittelschwedischen Ostseeküste nördlich von Uppsala nach einem Kurzschluss in einem Stellwerk notgestoppt werden, weil zwei Reservegeneratoren zur Kühlung des Reaktorwassers nicht automatisch angesprungen waren. Schwedens Kernkraft-Aufsichtsbehörde (SKI) sowie die Internationale Atomenergiekommission (IAEA) stuften das Geschehen zwar nur als Zwischenfall und nicht als Unfall ein. Doch in der Belegschaft herrschte Unruhe, die die Werksleitung veranlasste, eine interne Analysegruppe einzusetzen.

    Die drei Reaktoren in Forsmark liefern etwa 17 Prozent der gesamten Elektrizität des Landes. Bis 2013 sollen insgesamt rund 440 Mio. Euro investiert werden, um die Lebensdauer der Reaktoren zu verlängern sowie die Produktion um 410 auf 3630 Megawatt zu steigern. Diese Umbauarbeiten seien teilweise auf Kosten der Sicherheit gegangen, stellt nun die konzerninterne Analyse fest. Insgesamt habe es im vergangenen Jahr 22 Unfälle und 68 Zwischenfälle gegeben, von denen "einige Unfälle mit potenzieller Todesfolge waren".

    Artikel erschienen am 31.01.2007
    http://www.welt.de/data/2007/01/31/1195092.html

  21. Nach oben   #21

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    Demnächst jährt sich der Super-GAU von Tschernobyl zum 25. mal. Sicherlich wird es auch wegen der Fukushima-Geschichte in Japan viel Aufmerksamkeit erfahren.

    Vielleicht der Beginn einer neuen Anti-AKW-Bewegung auch in Russland?

  22. Nach oben   #22
    Avatar von Sandra
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    Optimist! Während in Japan der Supergau voranschreitet machte der Kreml was? Genau, zwei Verträge für den Bau neuer AKW. Türkei und Weißrussland kommen in den Genuss. Warum der sprechende Kopf im Kreml so viel Taktgefühl besitzt kann man nur erraten. Offensichtlich möchte er wirklich unter keinen Umständen eine zweite Amtszeit erleben!

  23. Nach oben   #23

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    Tschernobyl

    Bei allem was man schreibt über Russland , sollte man bedenken, dass in der Euro Union mehr als 150 AKW's in Betrieb sind und noch einige dazukommen wie in Finnland und die deutsche Industrie, ist immer schön mit dabei, mit Ausrüstung und Technologie.Da ist doch die Abschaltung von sieben alten AKW's nur Augenwischerei, kein Auto oder kein Fernseher läuft 40 Jahre ohne großen finanziellen Aufwand weiter um korrekte Betriebsabläufe zu gewährleisten,diese alten AKW's sind einfach zu teuer um in Inbetrieb zu bleiben ,da fällt die Entscheidung leicht,einige vom Netz zu nehmen.

  24. Nach oben   #24

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    Zitat Zitat von Olliwi Beitrag anzeigen
    Bei allem was man schreibt über Russland , sollte man bedenken, dass in der Euro Union mehr als 150 AKW's in Betrieb sind und noch einige dazukommen wie in Finnland und die deutsche Industrie, ist immer schön mit dabei, mit Ausrüstung und Technologie.Da ist doch die Abschaltung von sieben alten AKW's nur Augenwischerei, kein Auto oder kein Fernseher läuft 40 Jahre ohne großen finanziellen Aufwand weiter um korrekte Betriebsabläufe zu gewährleisten,diese alten AKW's sind einfach zu teuer um in Inbetrieb zu bleiben ,da fällt die Entscheidung leicht,einige vom Netz zu nehmen.

    @Olliwi.
    bist du dir da sicher,.?

    die tech: ist zugabe, die banken verdienen sich ne goldene nase.
    obendrauf noch hermes bürgschaften.

    zuviel cash im spiel. amen.

    amicalement.
    Zimmi.

  25. Nach oben   #25

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    Ganz neue Töne...

    24.03.2011 - Focus:

    Russland hat strengere und international einheitliche Regeln für Atomkraftwerke gefordert. Kremlchef Dmitri Medwedew rief in Moskau zu weltweiten Beschränkungen für den AKW-Bau in Erdbebengebieten auf. Außerdem verlangte er weitere Vollmachten für die Internationale Atomenergiebehörde IAEA. „Das Niveau der Radioaktivität sollte in automatischen Messungen angezeigt werden und auf Internetseiten ständig abrufbar sein.“ Mit den USA habe Russland gemeinsame „Stresstests“ für Atommeiler vereinbart, sagte der Chef des russischen Staatsunternehmens Rosatom, Sergej Kirijenko. Russland und die USA trügen eine besondere Verantwortung.

  26. Nach oben   #26
    Avatar von Thorwald
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    Mal eine andere Perspektive...

    Also ich habe auf YouTube eine ganz andere Version gesehen und die klingt seeehr interessant, nämlich:
    eigentlich ein Experiment - siehe Werner Altnickel in
    http://www.youtube.com/watch?v=xV947vD49yw


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Lesezeichen für Tschernobyl und nichts kapiert!