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Thema: Geheimnis der russischen Seele

  1. #1

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    Geheimnis der russischen Seele

    Lassen wir die Demokratie erstemal beiseite. Ich hab ein wunderbarer Erklärungsansatz zur russischen Psyche gefunden. Damit ist das Geheimnis des Herrn Rumpels endlich offenbart. Also geht's los, die Leiden des jungen Rumpels


    Oliver Gehrs lässt die Hosen runter






    Es sind zwei Fragen, die den weißen männlichen Arier nicht zur Ruhe kommen, ihn immer wieder ausrasten lassen: Stimmt es, dass die Neger längere Dinger haben? Und stimmt es, dass die Juden es länger können, weil ihre Dinger wegen der Beschneidung desensibilisiert sind?

    Räumt man den ganzen sozio-kulturellen und sozio-ökonomischen Schrott beiseite, bleibt als Motiv für den Rassismus und den Antisemitismus des weißen männlichen Ariers nur seine Angst übrig, gegen die Neger den Kürzeren und gegen die Juden den Schwächeren zu ziehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Angst begründet oder herbei phantasiert ist, sie ist in jedem Fall real, so real wie es auch Agoraphobie und Klaustrophobie sind. Deswegen jagte der weiße männliche Arier so gerne Neger und Juden, deswegen wurden Neger gelyncht und Juden bei Pogromen massakriert, und Frauen, die es mit Negern oder Juden trieben, zu Neger- und Juden*****n degradiert.
    How to suck your own pen*s

    Das ist alles lange vorbei, Rassenschande nicht mehr strafbar, Mischehen — nicht nur solche zwischen Frauen und Männern — weitgehend akzeptiert. Aber alte, tief in der sozialen Natur des Menschen verwurzelte Gefühle lassen sich nicht ablegen wie ein verschmutztes Hemd. Deswegen spüren manche Leute den Drang, sich immer wieder mit den Objekten ihrer Phantasien beschäftigen zu müssen. Einige gehen dabei sogar so weit, die fremde Identität anzunehmen. Die fiesesten und ekligsten antisemitischen Briefe, die ich bekomme, stammen von »Juden«, das heißt von Leuten, die unter jüdischen Namen regelrecht »jiddeln«. Einer nennt sich »Abraham Urinstein« und teilt mir immer wieder in gebrochenem Deutsch mit, was für Schweine die Juden sind.

    So weit ist Oliver Gehrs nicht. Er hat nur ein ganzes Heft des von ihm mit herausgegebenen Magazins DUMMY dem Thema JUDEN gewidmet. Dagegen wäre im Prinzip nichts zu sagen, wenn man es normal und natürlich findet, dass die Deutschen sich den Juden gegenüber so verhalten wie Männer gegenüber den Frauen und Frauen gegenüber den Männern in den 6oer Jahren, als Oswalt Kolle mit Serien wie »Dein Mann, das unbekannte Wesen« und »Deine Frau, das unbekannte Wesen« für Aufsehen sorgte. Damals sprach Kolle über das Unerhörte und zeigte das Ungesehene, er lokalisierte erogene Zogen und klärte sowohl Frauen wie Männer über die Funktion der Klitoris auf.
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    Heute ist es Gehrs, der einen Blick unter die Gürtellinie wagt. Sein Faszinosum ist der jüdische Schwanz. Die Geschichte heißt »Guter Schnitt« und behandelt die »Gretchenfrage: Sind beschnittene Männer besser im Bett?« Das ist nicht nur die ewige Angst des weißen männlichen Ariers, die DUMMY-Herausgeber haben auch ein Anliegen. »Das wirksamste Mittel gegen den Antisemitismus ist das Kennenlernen, das genaue Hinsehen, und da haben wir gewaltigen Nachholbedarf.« Fürs Kennenlernen gibt es eine Seite Text und fürs Hinsehen gleich vier ganzseitige Close-ups von beschnittenen Schwänzen. Die kann man zwar auch in jedem P*rno-Magazin sehen, aber bei DUMMY kommt es natürlich auf die Kontextualität an. »Das vorliegende Heft will vor allem neugierig sein, es will informieren, ohne Brisantes auszusparen.« Außerdem wird im Editorial darauf hingewiesen, dass die Redaktion »zwei Berater aus Israel zur Seite« hatte. Denn auch DUMMY kommt ohne Judenräte nicht aus.

    Dabei gibt es im Heft durchaus ordentliche Texte zum Kennenlernen, über Bauhaus-Architektur in Tel Aviv, über den letzten Juden in Kabul, über die Entführung einer Air France Maschine mit jüdischen Passagieren nach Uganda im Jahre 1976. Sehr schön ist auch die Fotostrecke meines Freundes Ashkan Sahihi über Frauen in der israelischen Armee. Aber alle diese Themen sind weder neu noch brisant und rechtfertigen kein Sonderheft über Juden. Es sei denn, die Macher haben eine »hidden agenda«. Und die heißt: Wir wollen sowohl dem Antisemitismus wie den Juden auf den Leib rücken. Im Editorial distanziert man sich von den »Möllemann-Adepten«, geht aber auch die »Berufsjuden« an, die »überall latente Judenhasser erspähen, wo vorsichtig Kritik etwa an israelischer Siedlungspolitik oder am Auftreten des Zentralrats geübt wird, und die jedes differenzierte Gespräch mit dem Ersten Broderschen Leitsatz abwenden, die Deutschen würden den Juden Auschwitz niemals verzeihen«. Das ist es also. Gehrs lässt die Hosen runter, und was man dann zu sehen bekommt, ist ein gründlich beschnittener Verstand.
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    Ich bin es also, der ein differenziertes Gespräch nicht aufkommen lässt, obwohl der Satz, die Deutschen würden den Juden Auschwitz nicht verzeihen, nicht einmal von mir stammt, sondern von Zwi Rex, einem israelischen Psychoanalytiker. Es ist einer der genialsten Sätze des 2o. Jahrhunderts, fasst das deutsch-jüdische Dilemma in ein paar Worten zusammen, nur Gehrs ist zu blöd, die Tragweite des Satzes zu erkennen. Und wie sieht die »vorsichtige Kritik« an israelischer Siedlungspolitik und am Auftreten des Zentralrats aus? Unter anderem so, dass rund zwei Drittel der Deutschen Israel für die größte Gefahr für den Weltfrieden halten und jeder zweite Deutsche glaubt, der Einfluss der Juden in Deutschland sei unangemessen groß.

    Das könnte auch Gehrs wissen, wenn er sich für die Psyche der Antisemiten ebenso interessieren würde wie für die anatomischen Details der Juden.
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    Ich vermute ohnehin, dass Gehrs das Juden-DUMMY vor allem deswegen gemacht hat, um zu beweisen, dass er nicht der Antisemit ist, als der er sich von mir vorgeführt sieht (Seite 116-117). Wie immer in solchen Fällen geht die Eigenblutbehandlung nach hinten los. Was Gehrs zudem nicht weiß, ist: Die Juden sind ihm wieder eine Schwanzlänge voraus. Sein Problem ist längst zum Witz geronnen.

    Eine große, dralle Blondine und ein älterer Mann kommen während eines Fluges miteinander ins Gespräch. »Was machen Sie beruflich?« will die Blondine wissen. »Ich bin S*xtherapeut,« sagt der Mann, »ich komme grade von einem S*xtherapeuten-Kongress,« — »Und worum ging es?« fragt die Blondine. »Um neueste Erkenntnisse über Neger und Juden.« — »Ist ja interessant,« sagt die Blondine, »was haben die denn gemeinsam?« — »Im Gegenteil, sie unterscheiden sich erheblich. Die Neger haben die längsten und die Juden können es am längsten.« Die Blondine schweigt, tief beeindruckt. »Entschuldigen Sie bitte,« sagt der ältere Mann, »ich habe vergessen, mich vorzustellen. Ich heiße Mosche Lumumba.«



    Volltreffer... Ein echt kostbares Stück... Der Einblick in den Tiefen nicht nur der deutschen sondern auch der russischen Seele


    http://www.henryk-broder.de/tagebuch/gehrs.html

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  2. Nach oben   #2

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    Freidenkers abnormale Gedankengänge

    Ich vermute das Freidenker sich überwiegend in Homos*xuellen Kreisen bewegt, ständig geht es bei ihm um Genitalien. Woher sollte er sonst wissen, daß...

    Übrigens sein Spitzname in den Gay-Clubs ist wahrscheinlich: Rosetten-Eduard! Du arme kleine Georgische Seele, hast du wirklich solche Komplexe gegenüber dem viel größeren und schlaueren Russland?

  3. Nach oben   #3

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    Zitat Zitat von Großmuffti
    Ich vermute das Freidenker sich überwiegend in Homos*xuellen Kreisen bewegt, ständig geht es bei ihm um Genitalien. Woher sollte er sonst wissen, daß...

    Übrigens sein Spitzname in den Gay-Clubs ist wahrscheinlich: Rosetten-Eduard! Du arme kleine Georgische Seele, hast du wirklich solche Komplexe gegenüber dem viel größeren und schlaueren Russland?
    Ach lieber Großmufti, wir, Kaukasier denken, dass alle russische Männer Schwuchtel sind! Und dieses Erkenntnis gibt uns großer Mut bei der Umgang mit dem Netzwerk N.! Wenn Ihre Frau, Mutter, Schwester etc. in der sowjetischer Zeit oft Schwarzmeerkurorte(georgische oder krasnodarsche Küste) besucht haben, können Sie die ausführliche Information bezüglich dieses Thema in ihrer Familie erhalten! Zuhause! Kostenlos!

  4. Nach oben   #4

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    Das Forum bitte Demenz-frei halten !

    Zitat Zitat von Großmuffti
    Ich vermute das Freidenker sich überwiegend in ... Kreisen bewegt, ständig geht es bei ihm um ...?
    Sehr geehrter Herr Grossmuffti,

    durch eben das staendige Thematisieren seiner eigenen Obzessionen legt doch der клоун des Forums seine Komplexe oeffentlich, in dem er zu sein vorgibt, was er nicht ist. Es ist anzunehmen, dass er einen besonders mitfuehlenden deutschen Arzt hatte, der ihn nicht ueber das Endstadium seiner Demenz aufgrund seiner spongiosen Encephalopathie aufgeklaert hat.

    Wenn schon jemand in Deutschland lebt, dann sollte sein Gehirn - so es eben nicht, wie schon benannt, voellig der Demenz anheim gefallen ist - in der Lage sein, die Landessprache zu erlernen. Man hatte mir jedoch bezueglich seiner Person schon genannt, dass er Deutscher sein soll - und vermutlich auch in der Sonderschule durchgefallen ist.

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