+ Auf Thema antworten
Ergebnis 1 bis 29 von 29

Thema: WEGE ZUR Demokratie

  1. #1

    Dabei seit
    12/2004
    Beiträge
    639

    WEGE ZUR Demokratie

    Hier beziehe ich mich auf den in Russland.RU erschienenen Beitrag bezueglich der nur relativen Akzeptanz von Demokraie in Russland.

    (Uebrigens gibt es in den USA keine Demokratie - sie nennen es nur so !)

    Zitat Zitat von russland.RU
    02-10-2005 Umfrage & Statistik

    Demokratie für nur etwas mehr als ein Viertel der Bürger in Russland ein universeller Wert

    Nur 26 Prozent der russischen Bürger betrachten Demokratie als einen universellen Wert. Nach Meinung weiterer 42 Prozent sind "diejenigen, die sich Demokraten nennen, Staatsfeinde, deren Tätigkeit den nationalen Interessen widerspricht".

    Das geht aus sozialen Meinungsforschungen hervor, die Dmitri Polikanow, Direktor für internationale und öffentliche Verbindungen des Gesamtrussischen Zentrums für öffentliche Meinungsforschung (WZIOM), in der Zeitschrift Russia Profile anführt.

    Laut dem Beitrag sind so wesentliche Differenzen in der Auffassung von Demokratie nur eines der Anzeichen für das Fehlen einer konsolidierenden Ideologie in der russischen Gesellschaft.

    Dem Wissenschaftler zufolge konnten 60 Prozent der Befragten im politischen Spektrum der "Rechten", der "Linken" und der "Nationalisten" keine klare Sympathie äußern. Nach Meinung einer ebenso großen Zahl von Befragten sind die Unterschiede zwischen den "Reichen" und den "Armen" in der Gesellschaft sowie die klassenmäßige Teilung in Arbeiter, Intelligenz und Unternehmer viel größer.

    Umfragen und Statistiken – Russland im Zeichen der Demoskopen und Zahlen

    Als besonders große Werte gelten in Russland Stabilität (44 Prozent), Gesetz und Ordnung (37 Prozent), der Wiederaufbau Russlands als einer Supermacht (35 Prozent), der soziale Schutz der Bevölkerung (27 Prozent) sowie Reichtum und Gedeihen (25 Prozent). Nach Auffassung des Autors könnten die aufgezählten Eigenschaften als eine "zementierende" Grundlage der russischen Gesellschaft gelten. (RIA)
    Anlaesslich der Wahlen in Deutschland war ja ersichtlich, dass das Vorbild amerikanischer "Demokratie" ein sehr, sehr zweifelhaftes Modell ist. Eine "Demokratie" VON OBEN, bei der man dem Stimmvolk nur einmal alle vier Jahre das Recht einraeumt, eine selbstherrliche Regierung abzustrafen - oder auch nicht, SO ETWAS ist KEINE Demokratie !

    Wie Lemminge stuerzen sich die Deutschen alle vier Jahre auf die Urnen, so als seien es ihre Eigenen.

    Dennoch wird durch die Stimmabgabe nichts geaendert. Von unten nach oben vergeuden die Politiker das (Steuer)Geld der Buerger, betruegen die Buerger, nehmen sie aus, gleichgueltig welcher Couleur diese parasitaeren Politiker sind, nur weil sie von oben her benannt werden, weil sie VIER Jahre lang Narrenfreiheit besitzen ! Das US-amerikanische "Vorbild" einer "Demokratie" ist nur eine Luege.

    Russland jedoch, als noch weitestgehend JUNGE Republik, hat die nahezu einmalige Chance, eine Demokratie VON UNTEN aufzubauen - nach schweizerischem Vorbild. So ein bisschen im Stile der Raeterepublik, nur eben OHNE Dauervollmacht fuer die Raete. Am Sowjet war ja nicht alles falsch, die Idee war richtig, nur wurde sie leider missbraucht. In den Kommunen wird abgestimmt, welche Strasse oder welche Schule gebaut wird, die Angebote der Unternehmer werden von allen diskutiert, dann erst wird abgestimmt. Dann erst wird ein Auftrag vergeben. Ebenso wird ueber das Budget abgestimmt.

    Von unten nach oben. Der Staat hat die Aufgabe das Land zu schuetzen und zu bewahren - und nicht nach US-amerikanischen Wuenschen, dass der Praesident weg muesse, ein anderer her muesse, damit sich die US-Unternehmen wieder wie unter Jelzin hemmungslos an russischem Eigentum bedienen.

    Erst eine Demokratie auf unterster Ebene, denn dort weiss man, wessen es bedarf, im Stadtteil oder im Ort weiss man um die dringendsten Probleme, dann spaeter weiter mit der Demokratie in den Oblast, bzw. die Stadt, denn dort weiss man, was in der Region benoetigt wird.

    Damit schafft man auch eine Bindung der Buerger zu IHREM Staat. Dann ist es kein Staat mehr, nur der Reichen, oder nur der Intellektuellen, oder nur der ... usw. Dann wird es zu einem Staat, in dem die Buerger WIE EIN MANN hinter ihrem Staat stehen. Dann werden auch Gefahren von aussen von vornherein ausgeschlossen.


  2. Nach oben   #2

    Dabei seit
    12/2004
    Beiträge
    639

    Nachtrag: wer soll denn waehlen koennen ? ? ?

    In einer echten Demokratie sollte jeder darueber abstimmen duerfen, wer im Wahlkreis WOHNHAFT ist, oder wer Steuern bezahlt -- also nicht, wie im fehlgeschlagenen Modell mit der Kommunistischen Partei, sondern jeder Mitmensch, der am Leben in diesem Kreis teilhat, ohne Partei, ohne Ausgrenzung.

    Dabei lege ich wert darauf, dass es heisst ODER wer Steuern bezahlt - und nicht UND wer Steuern bezahlt, denn der Rentner, der Arbeitslose hat ebenso ein Recht auf Leben und Mitbestimmung, wie der Werktaetige, der Arbeitgeber, der ... usw. Nur so schafft man auch ein Gefuehl der Solidaritaet, das im westlichen Kapitalismus verlorengegangen ist.

    Es waere der absolut falsche Weg, ueber Parteien einen radikalen Richtungswechsel im Land heraufzubeschwoeren, so wie es sich die USA wuenschen. Eine Wahl, wie in den USA, in denen Bush gegen Kerry antrat, beide jedoch der Yale-Bruderschaft Skull & Bones angehoerten, war eine reine Farce.

    Und hier ist noch nicht einmal vom Wahlbetrug durch G.W. Bush die Rede. In Florida bei seinem Bruder Jeb Bush fand ja der Wahlbetrug statt. Wo waren denn da die NGOs, die UN um Wahlbeobachter zu schicken, die Wahl anzufechten ? Wurde die Bevoelkerung gefragt, als die Steuern in den USA fuer die Ultra-Reichen gesenkt wurden ? Wurde die Bevoelkerung gefragt hinsichtlich der extremen Ueberschuldung der USA ?

    Mit den fiesesten Psychotricks ( inszenierter 911 WTC ) wurde die Bevoelkerung eingestimmt auf die Beschneidung ihrer Buergerrechte (Patriots Act und Homeland Def.A.) und eingestimmt auf einen Angriffskrieg im Kosovo und gegen Afghanistan und Irak zum alleinigen Zweck der Bereicherung einiger Weniger und zu Lasten des Lebens der Soehne des Landes. Und solch eine Staat nimmt das Wort Demokratie in den Mund ? Schande !

    Ich erinnere mich noch sehr gut, wie Demokratie in der Schweiz praktiziert wird. Bei der Abstimmung der Gemeinde Oberaegeri ging es um den Bau einer Randbesfestigung der Strasse von Oberaegeri nach Unteraegeri - und ob die Ausgaben denn ueberhaupt notwendig seien.

    Dazu bedurfte es keiner Partei, keines Wahlkampfes - es wurde einfach nur abgestimmt. Und wenn eine Mehrheit der Bevoelkerung statt der Randbefestigung den Ausbau des Kinderspielplatzes wollte, so war das von allen akzeptiert. Um eine derartige Delegation der Kompetenzen und der Budgets in Russland einzufuehren (ist ja nur ein Vorschlag, ich hoffe mir klopft nicht gleich jemand auf die Finger), benoetigt man einen Verteilungsproporz und ein funktionierendes Controlling, damit die Gelder auch in den Kommunen, Wahlkreisen, etc. auch "ungeschmaelert" eintreffen.

    Es geht nicht darum, wieviele Amtsperioden ein Praesident in Russland hat - so er zum Wohle des Landes agiert.

    Mit einem Modell der Demokratie von UNTEN herauf haette die ukrainische Fuehrung der Carnegie-Stiftung und der CIA ins Gesicht lachen koennen, ihre Umsturzbemuehungen waeren gescheitert. Man bedenke, das Bessere (Modell) ist stets der Feind des Guten. Warum denn den anderen hinterherlaufen, wenn man selbst Besseres schaffen kann ?

    In Russland ist das System noch nicht so festgefahren, eingefahren und verfahren (wie in den USA) es ist eine Chance die zu nutzen waere.

  3. Nach oben   #3

    Dabei seit
    08/2005
    Beiträge
    5
    Zitat Zitat von Rumpelstilz1
    Ich erinnere mich noch sehr gut, wie Demokratie in der Schweiz praktiziert wird. Bei der Abstimmung der Gemeinde Oberaegeri ging es um den Bau einer Randbesfestigung der Strasse von Oberaegeri nach Unteraegeri - und ob die Ausgaben denn ueberhaupt notwendig seien.
    Wohne übrigens im Kanton Zug.

  4. Nach oben   #4

    Dabei seit
    11/2004
    Beiträge
    728
    nun um diese umfrage richtig zu verstehen ( dass nur ein geringer Teil der Russen Demokratie als universellen Wert sieht) muss man wissen , was das Wort Demokratie bedeutet. Demokratisch heißt in Russland oft einfach nur freiheitlich und liberal. Man redet zum Beispiel von demokratischen Eltern, wenn sie ihren kindern viel erlauben. die meisten meinen damit gar nicht unbedingt das politische system, sondern einfach eine lebenseinstellung. Russen sind nämlich viel konservativer als man denkt. demokratie bedeutet für die meisten, dass man tun und lassen kann was man will ( so wie in den 90er jahren). natürlich hängt politik und gesellschaftlicher lifestyle zusammen, jedoch heißt es nicht, dass wenn russen demokratie nicht als wert sehen, dass sie es lieber hätten dass sie eine diktatur hätten, es ist nur so , dass dadurch die konservativität der meisten russen dadurch zum ausdruck kommt.

    P.S rumplestielz's idee klingt gut, nur leider finde ich nicht dass in russland nichts festgefahren ist, ganz im gegenteil, die machtverhältnisse sind ziemlich klar und ein umbruch zu einer demokratie von unten kann ich mir schlecht vorstellen.

  5. Nach oben   #5

    Dabei seit
    12/2004
    Beiträge
    639

    Doch wenigstens einmal versuchen !

    Zitat Zitat von maxim
    ... jedoch heißt es nicht, dass wenn russen demokratie nicht als wert sehen, dass sie es lieber hätten dass sie eine diktatur hätten, es ist nur so , dass dadurch die konservativität der meisten russen dadurch zum ausdruck kommt.

    P.S rumplestielz's idee klingt gut, nur leider finde ich nicht dass in russland nichts festgefahren ist, ganz im gegenteil, die machtverhältnisse sind ziemlich klar und ein umbruch zu einer demokratie von unten kann ich mir schlecht vorstellen.
    Sehr geehrter Maxim, Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen (so sagt man in Deutschland, wenn etwas genau stimmt).

    Es geht nicht um einen UMBRUCH, es geht um KEINE REVOLUTION, es geht ganz einfach um eine Mitsprache der Buerger VON UNTEN her. Die bestehende Macht gibt faktisch nicht das Ruder aus der Hand, aber den Buergern wird die Moeglichkeit geboten, auf ihrer ganz regionalen Ebene darueber mit zu entscheiden, welche Aufgaben vordringlich sind !

    Das ist der WEG in die DEMOKRATIE. Man kann nicht Demokratie von heute auf morgen einfach installieren, es gaebe dann sofort Leute, die ueberlegten, wie man dieses neue System missbrauchen kann. Schliesslich haben wir es mit Menschen zu tun - und Menschen haben Fehler. Das war auch der Fehler des Marxismus, Marx hatte vergessen, dass er es mit Menschen zu tun hatte.

    So gesehen ist die Schweiz vorbildlich und heute (ich weiss, nur teilweise) marxistischer, als es zu Zeiten eines Staatskapitalismusses in Russland war. (Das heisst ja nur, den Excess zu beschneiden, nicht aber ein funktionierendes System abschaffen). (Gruezi Herr Nevsky, "erschlagen" Sie mich deshalb bitte nicht gleich). Die direkte Mitsprache des Buergers in den Entscheidungen seiner Gemeinde, (spaeter auch einmal) seines Oblasts, erzieht auch zur Verantwortung. Schweiz - wie auch Russland sind beide konservativ - aber man koennte in Russland nach schweizerischem Vorbild in den Gemeinden anfangen.

    Vor Ostern werden doch die Strassen in Russland und der Ukraine von den Buergern gesaeubert und niemand wirft mehr eine Zigaretten-Kippe auf den Boden (mag in Staedten wie Moskau anders sein - aber ausserhalb ist das so). Das ist bereits Mitveranwortung, Respekt gegenueber demjenigen, der mit saubergemacht hat. Darauf laesst sich doch aufbauen ! ! !

    Ich hatte nicht von einer Demokratie "ueber Nacht" gesprochen, sondern von einem "WEG in die DEMOKRATIE". Das perfekte Ideal werden wir nie erreichen, aber wir koennen uns bemuehen auf dem WEG dorthin Fortschritte zu erzielen.

    Und Herr Maxim, sagen Sie mir bitte nicht, in Russland gaebe es keinen Gemeinsinn. Ich wuerde es Ihnen nicht glauben. Im Gegenteil, in Deutschland kann man sich in dieser Beziehung Russland zum Vorbild nehmen (und Herr Nevsky, natuerlich auch die liebe Schweiz ! )

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Staatsfuehrung GEGEN ein gutes Modell waere, ist es doch Garant fuer eine stabile Zukunft Russlands.


    -----
    P.S. Herrn Nevsky / wenn ich mal wieder da bin, melde ich mich gerne.
    Mit einem WEG in die DEMOKRATIE waere wohl auch eine Antwort auf Ihren Beitrag gegeben, wer denn der naechste Russische Praesident werden soll -- man stelle sich nur vor, in einigen Muster-Gemeinden waere dies erfolgreich eingefuehrt, dann haette in den naechsten 50 Jahren kein CIA-CFR-Praesidentschaftskandidat eine Chance. Die Systeme unterscheiden sich doch primaer durch Egoismus (USA) und Gemeinsinn (Russland).

    Geben wir dem Egoismus keine Chance.

  6. Nach oben   #6

    Dabei seit
    10/2004
    Beiträge
    172

    Demokratie

    Werter Herr Rumpelstilz1 ,

    vor ein paar Wochen hatten wir bereits diese Diskussion und es wurde konstatiert, dass die Demokratie als Staatsform unwillkürlich irgendwann
    ein Ende findet-ob nun wirtschaftlich oder politisch. Demokratie kann nicht
    der "richtige Weg " sein. Über all die Jahrhunderte sind die Menschen in
    Dikaturen gewesen und bei der jetzigen "Demokratie" in Deutschland
    ist es nicht anders. Unliebsame Stimmen, die die korrupten Machenschaften
    zwischen Rotlicht-Milieu und Politik, zwischen Politik und Industrie und die
    zusätzliche forcierte Einmischung von Aussen bemängeln, werden gesellschaftlich ignoriert, als Spinner hingestellt oder sonstwie "mundtot"
    gemacht. Wenn die Kontrollorgane der Demokratie aus Opportunismus, Korruption, Narzismus und Unfähigkeit nicht mehr wirklich kontrollieren, sondern nur noch "abnicken", dann sehe ich darin die Endphase der Demokratie. Ich finde es z.B. auch nicht falsch, wenn man eine kurzfristige Diktatur zum Wohle des Volkes macht, da man sich dann von den ganzen Seilschaften, die bereits seit langen bestehn, die wirkliche Reformprozesse
    verhindern,lösen kann.
    Hierzu gibt es Grundbedingungen:
    1.ein Volk, dass den Zusammenhalt und seine Homogenität verloren hat,
    ist nicht in der Lage an einem Strang zu ziehen.
    2.ein Volk,dass nicht mehr weiss, was Wahrhaftigkeit, Aufrichtigkeit, Anstand und soziales Denken bewirkt hat keine Zukunft
    3.ein Volk, dass in Pop-Stars und Medienschwuchteln ihre Helden sucht anstelle sich für grossartige, interessante und aufrichtige Menschen und Ziele einzusetzen, ist nicht führbar.
    4.ein Volk, dass keine Disziplin, Durchsetzungsvermögen noch andere orginären Ziele verfolgt, kann keine Weiterentwicklung erfahren.

    Gruss
    Insider

  7. Nach oben   #7

    Dabei seit
    12/2004
    Beiträge
    639

    W I D E R S P R U C H !

    Zitat Zitat von Insider
    3.ein Volk, dass in Pop-Stars und Medienschwuchteln ihre Helden sucht anstelle sich für grossartige, interessante und aufrichtige Menschen und Ziele einzusetzen, ist nicht führbar.
    Sehr geehrter Herr Insider,

    DOCH genau das ist es, es ist fuehrbar. Entschuldigung fuer den Ausdruck, aber sieht man sich die Deppen in Deutschland an, die sich Container-Sendungen ansehen, irgendwelchen imaginaeren Pop-Idolen nacheifern, Medienschwuchteln als akzeptabel betrachten, SOLCH ein Volk ist fuehrbar, lenkbar, steuerbar. Solch ein Volk hat laengst eine Diktatur, ohne es zu merken.

    Da LOBE ich mir die Mentalitaet im Osten, den Gemeinsinn und die Nachbarschaftshilfe, wie es sie in der DDR gegeben hatte, oder in Russland, oder in der Ukraine. Aber genau das soll doch der "american way of life" zerstoeren.

    Und sagen Sie mir bitte nicht, das System in der Schweiz sei nicht praktikabel. Natuerlich ist eine klare, reine und saubere Diktatur mitunter das effektivere System - insbesondere bei grossen Aufgaben, so wie in Russland. Eine Demokratie bis "oben hin" waere fuer Russland eine Katastrophe und die Verwirklichung des amerikanischen Ziels. Mit einer (Demokratie-)schwachen Regierung kann man doch Boogie tanzen, jedesmal fliegt der "Tanz"-Partner an die Wand.

    Daher eine Demokratie von unten her, d.h. eine Mitsprache der Bevoelkerung in der Kommunalpolitik. Und bitte nicht Herrn Putin in seiner Politik "dreinreden" wollen !

  8. Nach oben   #8
    Avatar von Sandra
    Dabei seit
    10/2004
    Ort
    Moskau
    Alter
    47
    Beiträge
    1.107

    Tja

    Es gab mal die schoene Praegung "Demokratie ist die Diktatur der Masse". Bloss wer ist die Masse! Leider Containerzuschauer. Das Bildunsniveau muss gehoben werden und Kindern muss der Spass am Lesen beigebracht werden, dann werden sie sich auch weniger fuer RTL interessieren. Massen werden unter anderem auch in der Schule schon mal vorformatiert.

  9. Nach oben   #9

    Dabei seit
    11/2004
    Beiträge
    728
    Nun liebe leute wieso redet ihr eigentlich immer und immer wieder von deutschland. Denken sie in russland hat das nicht schon längst Fußgefasst, was man hier kurz mit Deppen, Medienschwuchteln und Containerzuschauern bezeichnet.
    Es ist doch im Grunde das Selbe, wenn man das Fernsehem anmacht sieht man fast keinen unterschied zu dem verblödungsprogramm in deutschland. Endemol ist ein fester Partner von OPT und es gab auch verschiedene Big BRother sendungen in Russland , bzw gibt es heute noch, die reißenden ERfolg haben. Die Russischen Kinder lesen genau so wenig wie die deutschen, wenn nicht noch weniger, nein statt dessen werden sie von der verblödungsmachinerie voll erfasst. sie ziehen sich zvezdnaja fabrika rein, die mittlerweile in der 5 staffel gelaufen ist, und himmeln dann die frischgebackenen und weitestgehend talentfreien stars ( siehe eurovision mit savitcheva) an. Was Medienschwuchteln angeht, gucken sie sich mal Kirkoroff an. Einer der populärsten russischen Popstars, jedenfalls bis er eine journalistin mit öffentlichen beschimpfungen zum weinen gebracht hat. dann waren alle sauer, immerhin dazu reichtss noch, was zeigt , dass noch nicht alles verloren ist im vergleich zu deutschland.
    Was die Bild für Deutschland ist der Moskowskij Komsomolez in Russland, verblüffende ähnlichkeit, die beschissensten zeitungen habn die größten Auflagen. hmm
    Oder guckee sie sich die russischen Filme an : Nochnoi DOZOR oder Turezkij Gambit. OPT war in der lage millionen menschen dazu zu bringen millionen menschen in mittelmäßige Filme zu rennen ohne, was den filem rekordumsätze brachte, oobwohl die Filme an sich nicht rekordfähig waren, da sie eigentlich nur von Sppecial Effects wie Nochnoi Dozor leben. also wie hier auch kein unterschied. immer wurden von der Russen ide Hollywood filme kritisiert und auf ein mal war man stolz dass man filme mit hollywood format hatte und alle hingerannt sinnt. etwas widersprüchlich aber was solls, das siind alles kleinigkeiten. was ich eigentlich sagen wollte, die Russische Gesellschaft ist genau so der verblödung erlegen wie die deutsche, es hängt natürlich immer davon mit wem man sich umgibt. es gitb sowohl in russland als auch in deutschland trotz allem noch einige intelligente menschen

    kurze bemerkung zu gemeinsinn:
    der russische gemeinsinn ist am schwinden, das ist alarmierend, ich finde es immer interessant wenn nicht russen von russischem gemeinsinn begeister sind, jedoch muss jemand wie iich, der das von geburt an kennt, sagen, dass es mittlerweile ziemlich dürftig um diesen gemeinsinn bestellt ist, was natürlich nicht für alle und jeden gilt der in russland lebt.

  10. Nach oben   #10

    Dabei seit
    12/2004
    Beiträge
    639

    Die Regierung steht in der Verantwortung !

    Zitat Zitat von maxim
    Nun liebe Leute wieso redet ihr eigentlich immer und immer wieder von Deutschland. Denken sie in Russland hat das nicht schon längst Fuß gefasst, was man hier kurz mit Deppen, Medienschwuchteln und Containerzuschauern bezeichnet.
    Es ist doch im Grunde das selbe, wenn man das Fernsehem anmacht sieht man fast keinen Unterschied mehr zu dem Verblödungsprogramm in Deutschland.

    Kurze Bemerkung zum Gemeinsinn:
    der russische Gemeinsinn ist am schwinden, das ist alarmierend, ich finde es immer interessant, wenn Nicht-Russen von russischem Gemeinsinn begeistert sind, jedoch muss jemand wie ich, der das von Geburt an kennt, sagen, dass es mittlerweile ziemlich dürftig um diesen Gemeinsinn bestellt ist, was natürlich nicht für alle und jeden gilt, der in Russland lebt.
    Zwei Themen, ergo zwei Antworten.

    1. Pfui ! ! ! Schon wieder meine Verschwörungstheorien !
    Bdenkt man jedoch, welches das erklaerte Ziel bei der Gruendung des Council on Foreign Relations 1921 festgelegt wurde (und beschlossen im Pariser Hotel mit dem RIIA 1919), so laeuft es auf ein "panem et circensis" hinaus. Man amuesiere den Plebs und man kann mit diesen Doofkoepfen alles anstellen.
    Der CFR hat (ausser in Russland, China und arabischen Laendern) die gesamte Weltpresse und Medienlandschaft unterwandert. Ihr seht Nachrichten - - - ohne zu fragen, von welcher Nachrichtenagentur die Nachrichten stammen ?
    Gleichgueltig ob von Reuters, UIP, ABC, DPA ... es sind ALLES manipulierte Nachrichten. Ueberall sitzen in den Chefetagen der Nachrichtenagenturen Mitglieder des CFR ! ! ! (Gerade deshalb ist "russland.ru" so wertvoll ! )
    Seht Euch doch an, in Deutschland wird die deutsche Sprache mittels "Rechtschreibreform" verballhornt ... gerade noch passend fuer DEPPEN.
    Insofern wuerde ich mir ein diktatorisches "Zurueck zur Kultur" von einer zielgerichteten Regierung, wie unter Praesident Putin, wuenschen. Deutschland habe ich laengst verloren gegeben. Deutschland wurde seit 1945 von den Amerikanern gesteuert. Heute ist die BRD noch gut für den Muelleimer. Eine Wahl der Regierung durch den Plebs, hat eine Regierung zur Folge, die dem Plebs entspricht. Die "Privatisierung" (US-Prinzip !) der Presse und Medien (mit BILD und BigBrother und aehnlichem Schund) entspricht ganz den Interessen des CFR. Und schon in den Schulen wird durch falsche Geschichte und falsche Orientierung das Volk verbloedet.

    2. GEMEINSINN: Unter den Blinden ist der Einaeugige Koenig !
    Auch in Deutschland gab es ja einmal "irgendwo" Gemeinsinn. Dieser Gemeinsinn wurde jedoch mit der Annektion der DDR zunichte gemacht. Leider wurde jedoch nach Gorbatchov mit diesem korrupten Saeufer Jelzin ein Wandel auch in Russland eingelaeutet. Werte wurden umgekehrt, Oligarchen zeigten, dass mit Unehrlichkeit und Unredlichkeit ein nach aussen hin "schoenes Leben" erreichbar ist. Es ist jedoch in menschlichen Werten ein ARMES LEBEN. Ich glaube jedoch, dass mit einer Re-Orientierung durch die Regierung wieder alte Werte belebt werden koennen. Es finge jedoch damit an, dass die "freie Presse" gezuegelt wird, nicht mehr jeder Schund zugelassen wird. Auch das sind Aufgaben der Regierung, das eigene Volk nicht nur vor den Panzern der USA zu schuetzen, sondern auch vor dem Gift falscher Moral und falscher Ziele. Muendigkeit der Buerger kann man nicht erwarten, wenn sie zuvor irregeleitet werden. Russland ist nicht nur vor fremden Truppen zu schuetzen, sondern auch vor dem Medieneinfluss des CFR.
    Gerne erinnere ich mich an die сказке о Большой Медведице, so wie sie von Tolstoi wiedergegeben wurde. Diese Gedanken zeigen einen Geist, der Amerikanern auch bis in das naechste Jahrtausend verschlossen bleibt - wahrscheinlich aber fuer immer unerreichbar bleibt.
    Ich gebe Maxim recht, dass vieles in Russland verloren gegangen ist, aber Ansaetze zu dieser Mentalitaet sind noch nicht gaenzlich verloren. Es gilt hier schnellstmoeglich gegen den "american way of life" gegenzusteuern, die US-Medienzare aus dem Land zu werfen und den US-Vorwuerfen mangelnder "Pressefreiheit" mit Stoizismus zu entgegnen.


  11. Nach oben   #11
    Avatar von Sandra
    Dabei seit
    10/2004
    Ort
    Moskau
    Alter
    47
    Beiträge
    1.107

    Gemeinsinn

    Lieber Maxim, noch gibt es den Gemeinsinn. Nicht in Moskau einverstanden aber selbst in Moskau findet man noch Ueberreste. Auf dem Land funktioniert das allerdings noch recht gut.
    Tatsaechlich spielt hier die Frage eine Rolle "mit wem umgebe ich mich". Es gibt sogar erstaunliches, naemlich die ersten Ansaetze von freundlichen und zuvorkommenden Beamten (vor der Schachtel Schokolade) also es tut sich einiges und viele sind sich der Dummheit von Presse und Fernsehen mehr als nur bewusst. Im Gegensatz zu Deutschland sind Verbloedungsmedien ein Thema und viele Leute sehen sich hier maximal die Tagesschau an. In Russland gibt es tatsaechlich Hoffnung!

  12. Nach oben   #12

    Dabei seit
    12/2004
    Beiträge
    639

    Ihr habt ja BEIDE recht.

    Zitat Zitat von Sandra
    Im Gegensatz zu Deutschland sind Verbloedungsmedien ein Thema und viele Leute sehen sich hier maximal die Tagesschau an. In Russland gibt es tatsaechlich Hoffnung!
    Maxim gebe ich recht, weil sich jedes Land unter dem Einfluss "reiner Marktwirtschaft" veraendert. Dass er etwas Verlorengegangenes vermisst, ist ein berechtigter Einwand, denn er wird MEHR Gemeinsinn kennengelernt haben. Und Sandra gebe ich recht, weil es eben so viel mehr Gemeinsinn gibt, als z.B. in der BRD. Wer aus dem Westen kommt, ist zwangslaeufig erbaut.

    Mögen also immer mehr erkennen, dass der "american way of life" ein Weg in das amerikanische Elend ist. Wenn also JEDER (auch die Regierung) wieder in Richtung eines menschlichen Miteinanders sich re-orientiert, so sehe ich Russland als eines Tages (auch meine) erstrebenswerte Heimat an.

    Nicht Prestige-Denken ist der richtige Weg, zum Leben ist ein Zuckerbaeckerschloss oder eine 140-m-Hochseeyacht wohl eher eine Huerde, als eine Annehmlichkeit, da sehe ich lieber private Geburtstagsbesuche zwischen Herrn S und Herrn P, als einen privaten Hofstaat zwecks reiner Demonstration. Es kommt auch auf das gute Beispiel an. Es geht eben darum, Uebertreibungen zu vermeiden.

    Und dass es Beamte gibt, die hilfsbereit und freundlich sind (im Osten) kann ich nur bestaetigen - nicht einmal vor der Schokolade, die gibt's bei mir erst hinterher - als Dankeschoen - und nicht als Kauf einer Gegenleistung. So fuehlt sich der Beamte besser, weil er Dankbarkeit erzeugt hat, man selbst fuehlt sich besser, weil er es um einen selbst getan hat ... kurz und gut,
    ich habe bis dato NOCH KEINE schlechten Erfahrungen im Osten gemacht. Wohlgemerkt, im Osten !

  13. Nach oben   #13

    Dabei seit
    06/2005
    Beiträge
    246
    Lassen wir demokratie erstemal beiseite. Ich hab ein wunderbarer Erklärungsansatz zur russischen Psyche gefunden Damit ist das Geheimnis des Herrn Rumpels endlich offenbart. Also geht's los, die Leiden des jungen Rumpels


    Oliver Gehrs lässt die Hosen runter






    Es sind zwei Fragen, die den weißen männlichen Arier nicht zur Ruhe kommen, ihn immer wieder ausrasten lassen: Stimmt es, dass die Neger längere Dinger haben? Und stimmt es, dass die Juden es länger können, weil ihre Dinger wegen der Beschneidung desensibilisiert sind?

    Räumt man den ganzen sozio-kulturellen und sozio-ökonomischen Schrott beiseite, bleibt als Motiv für den Rassismus und den Antisemitismus des weißen männlichen Ariers nur seine Angst übrig, gegen die Neger den Kürzeren und gegen die Juden den Schwächeren zu ziehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Angst begründet oder herbei phantasiert ist, sie ist in jedem Fall real, so real wie es auch Agoraphobie und Klaustrophobie sind. Deswegen jagte der weiße männliche Arier so gerne Neger und Juden, deswegen wurden Neger gelyncht und Juden bei Pogromen massakriert, und Frauen, die es mit Negern oder Juden trieben, zu Neger- und Juden*****n degradiert.
    How to suck your own pen*s

    Das ist alles lange vorbei, Rassenschande nicht mehr strafbar, Mischehen — nicht nur solche zwischen Frauen und Männern — weitgehend akzeptiert. Aber alte, tief in der sozialen Natur des Menschen verwurzelte Gefühle lassen sich nicht ablegen wie ein verschmutztes Hemd. Deswegen spüren manche Leute den Drang, sich immer wieder mit den Objekten ihrer Phantasien beschäftigen zu müssen. Einige gehen dabei sogar so weit, die fremde Identität anzunehmen. Die fiesesten und ekligsten antisemitischen Briefe, die ich bekomme, stammen von »Juden«, das heißt von Leuten, die unter jüdischen Namen regelrecht »jiddeln«. Einer nennt sich »Abraham Urinstein« und teilt mir immer wieder in gebrochenem Deutsch mit, was für Schweine die Juden sind.

    So weit ist Oliver Gehrs nicht. Er hat nur ein ganzes Heft des von ihm mit herausgegebenen Magazins DUMMY dem Thema JUDEN gewidmet. Dagegen wäre im Prinzip nichts zu sagen, wenn man es normal und natürlich findet, dass die Deutschen sich den Juden gegenüber so verhalten wie Männer gegenüber den Frauen und Frauen gegenüber den Männern in den 6oer Jahren, als Oswalt Kolle mit Serien wie »Dein Mann, das unbekannte Wesen« und »Deine Frau, das unbekannte Wesen« für Aufsehen sorgte. Damals sprach Kolle über das Unerhörte und zeigte das Ungesehene, er lokalisierte erogene Zogen und klärte sowohl Frauen wie Männer über die Funktion der Klitoris auf.
    How to suck your own pen*s

    Heute ist es Gehrs, der einen Blick unter die Gürtellinie wagt. Sein Faszinosum ist der jüdische Schwanz. Die Geschichte heißt »Guter Schnitt« und behandelt die »Gretchenfrage: Sind beschnittene Männer besser im Bett?« Das ist nicht nur die ewige Angst des weißen männlichen Ariers, die DUMMY-Herausgeber haben auch ein Anliegen. »Das wirksamste Mittel gegen den Antisemitismus ist das Kennenlernen, das genaue Hinsehen, und da haben wir gewaltigen Nachholbedarf.« Fürs Kennenlernen gibt es eine Seite Text und fürs Hinsehen gleich vier ganzseitige Close-ups von beschnittenen Schwänzen. Die kann man zwar auch in jedem P*rno-Magazin sehen, aber bei DUMMY kommt es natürlich auf die Kontextualität an. »Das vorliegende Heft will vor allem neugierig sein, es will informieren, ohne Brisantes auszusparen.« Außerdem wird im Editorial darauf hingewiesen, dass die Redaktion »zwei Berater aus Israel zur Seite« hatte. Denn auch DUMMY kommt ohne Judenräte nicht aus.

    Dabei gibt es im Heft durchaus ordentliche Texte zum Kennenlernen, über Bauhaus-Architektur in Tel Aviv, über den letzten Juden in Kabul, über die Entführung einer Air France Maschine mit jüdischen Passagieren nach Uganda im Jahre 1976. Sehr schön ist auch die Fotostrecke meines Freundes Ashkan Sahihi über Frauen in der israelischen Armee. Aber alle diese Themen sind weder neu noch brisant und rechtfertigen kein Sonderheft über Juden. Es sei denn, die Macher haben eine »hidden agenda«. Und die heißt: Wir wollen sowohl dem Antisemitismus wie den Juden auf den Leib rücken. Im Editorial distanziert man sich von den »Möllemann-Adepten«, geht aber auch die »Berufsjuden« an, die »überall latente Judenhasser erspähen, wo vorsichtig Kritik etwa an israelischer Siedlungspolitik oder am Auftreten des Zentralrats geübt wird, und die jedes differenzierte Gespräch mit dem Ersten Broderschen Leitsatz abwenden, die Deutschen würden den Juden Auschwitz niemals verzeihen«. Das ist es also. Gehrs lässt die Hosen runter, und was man dann zu sehen bekommt, ist ein gründlich beschnittener Verstand.
    How to suck your own pen*s

    Ich bin es also, der ein differenziertes Gespräch nicht aufkommen lässt, obwohl der Satz, die Deutschen würden den Juden Auschwitz nicht verzeihen, nicht einmal von mir stammt, sondern von Zwi Rex, einem israelischen Psychoanalytiker. Es ist einer der genialsten Sätze des 2o. Jahrhunderts, fasst das deutsch-jüdische Dilemma in ein paar Worten zusammen, nur Gehrs ist zu blöd, die Tragweite des Satzes zu erkennen. Und wie sieht die »vorsichtige Kritik« an israelischer Siedlungspolitik und am Auftreten des Zentralrats aus? Unter anderem so, dass rund zwei Drittel der Deutschen Israel für die größte Gefahr für den Weltfrieden halten und jeder zweite Deutsche glaubt, der Einfluss der Juden in Deutschland sei unangemessen groß.

    Das könnte auch Gehrs wissen, wenn er sich für die Psyche der Antisemiten ebenso interessieren würde wie für die anatomischen Details der Juden.
    How to suck your own pen*s

    Ich vermute ohnehin, dass Gehrs das Juden-DUMMY vor allem deswegen gemacht hat, um zu beweisen, dass er nicht der Antisemit ist, als der er sich von mir vorgeführt sieht (Seite 116-117). Wie immer in solchen Fällen geht die Eigenblutbehandlung nach hinten los. Was Gehrs zudem nicht weiß, ist: Die Juden sind ihm wieder eine Schwanzlänge voraus. Sein Problem ist längst zum Witz geronnen.

    Eine große, dralle Blondine und ein älterer Mann kommen während eines Fluges miteinander ins Gespräch. »Was machen Sie beruflich?« will die Blondine wissen. »Ich bin S*xtherapeut,« sagt der Mann, »ich komme grade von einem S*xtherapeuten-Kongress,« — »Und worum ging es?« fragt die Blondine. »Um neueste Erkenntnisse über Neger und Juden.« — »Ist ja interessant,« sagt die Blondine, »was haben die denn gemeinsam?« — »Im Gegenteil, sie unterscheiden sich erheblich. Die Neger haben die längsten und die Juden können es am längsten.« Die Blondine schweigt, tief beeindruckt. »Entschuldigen Sie bitte,« sagt der ältere Mann, »ich habe vergessen, mich vorzustellen. Ich heiße Mosche Lumumba.«

    Volltreffer... Ein echt kostbares Srtück... Der Einblick in den Tiefen nicht nur der deutschen sondern auch der russischen Seele


    http://www.henryk-broder.de/tagebuch/gehrs.html

    http://www.henryk-broder.de/startseite/startseite.html

  14. Nach oben   #14

    Dabei seit
    12/2004
    Beiträge
    639

    Da sehen wir es mal wieder !

    Die einzig verbliebenen Zellen seines schwammartigen Etwas, das bei gesunden Menschen als Gehirn bezeichnet wird, sind bei dem in die Hose gerutscht.

    Ich sagte doch schon: spongiose Encephalopathie - oder auch CJS im Endstadium.

    Aber er hat Glueck, in Deutschland darf er darauf hoffen, dass ihn die Pflegeversicherung irgendwo geschlossen unterbringt.

  15. Nach oben   #15
    Avatar von Sandra
    Dabei seit
    10/2004
    Ort
    Moskau
    Alter
    47
    Beiträge
    1.107

    Irgendwie was verwechselt?

    Irgendwie scheint Freidenker Politik doch stark mit was anderem zu verwechseln! Schliesse mich da Rumpelstilz an! Am besten er stellt schon mal den Antrag!

  16. Nach oben   #16

    Dabei seit
    12/2004
    Beiträge
    639

    Einfacher Vorschlag !

    Zitat Zitat von Sandra
    Irgendwie scheint Freidenker Politik doch stark mit was anderem zu verwechseln! Schliesse mich da Rumpelstilz an! Am besten er stellt schon mal den Antrag!
    Wegen der das Niveau von russland.RU / Politikforum herabsetzenden Beiträge, die wohl eher in irgendwelche zwei- oder doch eher eindeutige Magazine gehoerten, schlage ich vor diese Beitraege von einem angeblichen "Denker" an ALLEN Stellen herauszunehmen - und ihn von kuenftige Beitraegen auszuschliessen.

    Seine bis dahin nur dummen Beitraege - ueber die liess sich ja noch lachen ob soviel Dummheit, die auf ihn selbst zurueckfiel, nur p*rnographischer Inhalt gehoert nicht in ein Politikforum. Was zuviel war, war zuviel.

  17. Nach oben   #17

    Dabei seit
    10/2006
    Ort
    Westliche Bananenrepublik
    Beiträge
    1.288
    Die sogenannte Moskauer Deutsche Zeitung ist zwar ein mises Propagandablatt der BRD von dem man einem schlecht wird (da ist man wirklich froh, sowas wie russland.RU zu haben), doch eine Meinungsumfrage von denen fand ich ganz interessant.

    Kann Russland eine Demokratie westlichen Musters werden?
    Wieso werden? Es ist schon jetzt eine!
    26.4%
    Ja, die Bevölkerung wünscht sich das auf jeden Fall.
    1.6%
    Ja, weil sich die westliche Demokratie auch in Osteuropa überall durchsetzt. 4.1%
    Nein, denn die Menschen sehnen sich eher nach der Sowjetunion zurück. 8.8%
    Nein, weil die Herrschenden das zu verhindern wissen.
    29.9%
    Nein, weil Russland eine Welt für sich ist und seinen eigenen Weg finden muss.
    29.2%

    Total votes: 876
    http://62.5.183.114/index.php

  18. Nach oben   #18

    Dabei seit
    11/2004
    Beiträge
    728
    unbedingt mal lesen: Tschurow neuer Leiter der Wahlkomission in russland.
    Tschurows gesetz Nr. 1
    Putin hat immer recht.
    http://www.kommersant.ru/doc.html?docId=757109

    sehr interessantes interview im kommerant.eine zeitung die dem loyalen oligarchen Usmanow gehört...der auch manager einer Gazprom-Tochter ist. sehr interessant.

  19. Nach oben   #19

    Dabei seit
    10/2006
    Ort
    Westliche Bananenrepublik
    Beiträge
    1.288
    Ohne Geldmacht hat Mensch keine Wirkung!

    Wenn überhaupt, wirkt sich die menschliche Existenz nur als Konsumfaktor aus. Nichts auf der Welt wird nach Vernunftskriterien, sondern alles nach Profit entschieden.

    So bleibt auch die unverhohlene Herrschaft selbst ohne wirklichen Widerstand. Ein Beispiel ist der gegenwärtige US-Weltherrscher. Er ist einfach abgeschirmt gegen Konsequenzen. Eine selbstherrlichere Figur hat es lange nicht mehr gegeben.

    Die Menschen sind wie Vieh. Sie müssen den wenigen Allmachtbeflissenen folgen. Meistens sogar noch nicht einmal entgegen ihrer eigenen Ansicht.

    Der Zwang zum unfreiwilligen Konsumverzicht durch Armut kann dazu beitragen, dass wieder mehr Bewusstsein in die Hirne dringt, das nicht ganz so pauschal vom Geld durchdrungen ist. - Allerdings wirken die Medien (RTL) wie Sand im Getriebe. Sie befreien den menschlichen Geist von seiner ursprünglich eigenen Entwicklungsfähigkeit.

    Die Propheten hatten es leicht! Sie mussten nur eins und eins zusammenzählen, um schaurige Vorhersagen zu machen, die verblüffend die Realität trafen und treffen. Denn die Macht des Geldes hat zu allen Zeiten bestanden. Die Schlussfolgerung, dass Ideologie und Menschlichkeit gegen das Geld verlieren würden, lag schon immer offen auf der Hand und grinst seit jeher den denkenden Menschen an. Jugendliche in den letzten Jahrzehnten haben das heraufziehen sehen und haben versucht, dem etwas entgegenzusetzen. Selbst diese feinfühlige Machtlosigkeit ist verschwunden und an ihre Stelle ist allgemein blinder Konsum getreten.

    Die Wirtschaft gibt den Kindern Spielzeug (Handy, Alkohol, Glotze und Autos) und vermeidet damit bei den Menschen die Bildung von Bewusstsein, das über die aktuelle Bratwurst hinausgeht. So ist den Konzernherren schon lange klar, dass vier Fünftel der Bevölkerung nur betäubt und bei Laune gehalten werden müssen. Sie sind nur Masse, die mit durch muss. Benötigt werden sie nicht.

    Schade, dass der Weg in eine soziale Marktwirtschaft verlassen wurde. Positive Ansätze auch in der Wissenschaft mussten weichen und haben sich nicht durchgesetzt. Aus einer verkrampften Angst heraus, den Anschluss an die Welt zu verlieren, reduziert sich Deutschland politisch und sozial auf den Erfüllungsgehilfen der bedrohlich Mächtigen.

    Je steiler das Gefälle zwischen arm und reich, desto mehr potenzielle Terr*risten sind unterwegs. George Troubleyou Bush hätte nicht mit Bomben um sich werfen sollen, sondern mit Geld. - Und er hätte ernsthaft über Gerechtigkeit nachdenken sollen. Dann wäre die Welt schon jetzt ein deutliches Stück sicherer. - Und schöner!

    Und dabei hätte er von seinem persönlichen nicht selbst verdienten Vermögen nicht einen Cent abgeben müssen. Und er hätte einigen tausend Menschen das viel zu frühe Sterben erspart.

    Aber es ging um Macht!
    http://www.online-polemik.de/verlorene-demokratie.htm

  20. Nach oben   #20

    Dabei seit
    10/2006
    Ort
    Westliche Bananenrepublik
    Beiträge
    1.288
    Russland-typisches Rohstoffland mit Demokratiemängel?

    MOSKAU, 03. Mai (RIA Novosti). In der Diffamierungskampagne gegen Russland, die in den westlichen und in liberalen russischen Medien entfacht wurde, besteht eines der Hauptthemen darin, dass Russlands Wirtschaftspolitik absolut nicht den Gegebenheiten entspricht, stellt der Politologe Wjatscheslaw Nikonow, Präsident des Fonds „Politika“, am Donnerstag in der „Iswestija“ fest.

    Wie dabei behauptet wird, ist das BIP-Wachstum ausschließlich der Öl- und Gasindustrie zu verdanken, während alle anderen Bereiche und in erster Linie der High-Tech-Bereich unterentwickelt bleiben, führt der Experte weiter aus. Daraus wird oft ein weitreichender Schluss gezogen: Wie auch die anderen Länder, in denen der Wohlstand auf den riesigen Einnahmen aus den Verkäufen von Energieressourcen und anderen Rohstoffen beruht, sei Russland keine Demokratie und könne auch keine sein. Auf dieser Grundlage entwickelt sich bei uns bereits ein Minderwertigkeitskomplex. Ist das aber wirklich so eindeutig?

    Die Ausgangsprämisse ist schon in vieler Hinsicht falsch. Der Anteil des Öl- und Gassektors an der gesamten BIP-Struktur ist in Wirklichkeit gar nicht so groß, wie viele es annehmen, und er geht auch zurück. Laut einer Prognose im Rahmen des dreijährigen Haushaltsentwurfs des Finanzministeriums wird der aktuelle Anteil von 18,9 Prozent des BIP auf 14,9 Prozent im Jahr 2010 zurückgehen.

    Die besonders schnell wachsenden Wirtschaftsbereiche sind Handel, Bauwesen, Telekommunikation und Bankwirtschaft, ja sogar die Landwirtschaft, nicht aber die Energiewirtschaft. Von den sieben Prozent BIP-Wachstum des vergangenen Jahres sorgten Öl und Gas für weniger als ein Prozent. Selbst viele westliche Wirtschafts*xperten und Investmentfonds stellen fest, dass das Wachstum in Russland in erster Linie von der Verbrauchernachfrage angesp*rnt wird.

    Sollte man aber annehmen, dass Russland ein hoffnungsloses Rohstoffland ist - was dann? In der Welt gibt es genug angesehene Länder, bei denen die Einnahmen aus dem Export von Rohstoffen und Energieträgern den Löwenanteil den Einnahmen ausmachen, die aber in diesem Zusammenhang keinerlei Komplexe empfinden - etwa Kanada, Australien oder Norwegen. Wichtig dabei ist nämlich, nicht woher die größten Einnahmen herkommen, sondern wie diese auf andere Bereiche verteilt werden und wie sie für den Wohlstand der Menschen eingesetzt werden.

    Die erwähnten Länder widerlegen übrigens die Meinung, dass die Entwicklung von Demokratie in den rohstofforientierten Ländern nicht möglich sei, genauso wie die umgekehrte Abhängigkeit zwischen den Ölpreisen und den demokratischen Instituten. Die USA selbst gehören zu den größten Ölproduzenten der Welt, erst vor einigen Jahrzehnten war der Anteil dieses Sektors in der amerikanischen Wirtschaft kaum anders als in der heutigen russischen Wirtschaft. Alle Bürgerrechtsorganisationen stellen in letzter Zeit Probleme mit der Demokratie in den USA fest, keine davon führt sie aber auf die hohen Ölpreise zurück.
    Kann denn eine Kolonie keine Demokratie sein?
    Ich formuliere die Frage anders: Darf eine Kolonie keine Demokratie sein?

  21. Nach oben   #21
    Avatar von Sandra
    Dabei seit
    10/2004
    Ort
    Moskau
    Alter
    47
    Beiträge
    1.107
    Demokratiedefizite sind im Moment historisch IN und zwar vorallem in den Vorzeigestaaten, von USA ueber Europa. Kaum faellt die Mauer braucht man weder Demokratie noch soziale Sicherheiten, kann ja niemand mehr eine Rote Revolution herbei wuenschen. Zur Sicherheit sorgen wir noch schnell dafuer das wir inskuenftig jeden metrisch am Bahnhof identifizieren koennen und schon kann man in Ruhe das Volk drangsalieren. Das Volk laesst es sich schliesslich selber gefallen.
    Wo keine Demokratie historisch war, kann ich Demokratiedefizite nicht beklagen, den selbige muss letztlich wachsen und dies kann nur von innen geschehen. Nur warum sollte sie dies ueberhaupt tun, wen alle anderen diese abbauen.

  22. Nach oben   #22
    Avatar von Tauroggen
    Dabei seit
    03/2007
    Ort
    Nordpfälzer Bergland
    Alter
    79
    Beiträge
    428
    Zitat Zitat von Sandra
    Zur Sicherheit sorgen wir noch schnell dafuer das wir inskuenftig jeden metrisch am Bahnhof identifizieren koennen und schon kann man in Ruhe das Volk drangsalieren. Das Volk laesst es sich schliesslich selber gefallen.
    Liebe Sandra,

    ein deutsches Sprichwort sagt: "Der Krug geht so lange zu Brunnen bis er bricht!" Ich erinnere an Leipzig 1989, da brach der Krug. Die Stimmung heute in Deutschland bewegt sich langsam in eben jene Richtung. Ein Maß dafür kann die immer größer werdende Anzahl der Nichtwähler sein; ein anderes Maß ist vielleicht das immer hektischere Agieren des Herrn Schäuble.

    Gruß
    Tauroggen

  23. Nach oben   #23

    Dabei seit
    11/2004
    Beiträge
    728
    Was die wirtschafliche Seite angeht, so haben viele Kritiker jedoch recht. und das BIp als maßstabd für die bedeuteung zu nehmen ist ebenfalls unsinn. freilich geht da die Öl und Gasfördernde inldustrie unter. aber es sind ja eben nicht nur gas sondern auch noch erz und kohlebergbau, buntemetale,edelsteine edelmetalle und weitere rohstoffe. im exporgeschäft wird wieder deutlich wie sehr russland von den rohstoffexporten wirtschaftlich abhängt.

    Die automobilindustrie ist z.b eine der wichtigsen industrien in deutschland neben dem maschinenbau --> doch am BIP gemessen ist deren anteil nur wenige Prozent.

    naja und außerdem gibt es genug artikel über andere russische wachstumsbranchen. auslöser dafür sind jedoch eindeutig die energierohstoffe.


    naja aber egal was die Kremlgesteurete Stiftung Politika und die ebenfalls Kremlgesteuerte zeitung Izwestija schreiben ist mir herzlich egal...

    im übrigen bewegt sich die Stimmung im Lande nicht in richtugn 1989. und schon gar nicht richtung Leipzig, leider... so bitter es auch ist. Der krug wird noch lange nicht brechen. vor allem wenn die wirtschaft jetzt so optimistisch ist wie lange nicht mher zu vor.ein bekannte anlagenbauer (eine wichtige indikatorbranche) meinte er hätte jetzt schon so viele aufträge wie im ganzen jahr 2005

  24. Nach oben   #24
    Avatar von Tauroggen
    Dabei seit
    03/2007
    Ort
    Nordpfälzer Bergland
    Alter
    79
    Beiträge
    428
    Zitat Zitat von maxim
    im übrigen bewegt sich die Stimmung im Lande nicht in richtugn 1989. und schon gar nicht richtung Leipzig, leider... so bitter es auch ist. Der krug wird noch lange nicht brechen. vor allem wenn die wirtschaft jetzt so optimistisch ist wie lange nicht mher zu vor.ein bekannte anlagenbauer (eine wichtige indikatorbranche) meinte er hätte jetzt schon so viele aufträge wie im ganzen jahr 2005
    Lieber Maxim,

    völlig richtig, in der Wirtschaft geht es derzeit wieder bergauf. Nur stellt sich die Frage: Wieviel kommt davon beim sogenannten "kleinen Mann" an? Hier entwickelt es sich doch in die Richtung, dass ein Alleinverdiener, verheiratet, zwei Kinder sich in Richtung Armutsgrenze bewegt. Dazu wird dieser Alleinverdiener von einem geradezu ausplünderisch zu nennenden Steuer- und Sozialabgabensystem zusätzlich zur Ader gelassen. Dies trifft vor allem die sogenannten Leistungsträger in diesem Land. Die Folgen kann jeder der sieht beobachten, gut ausgebildete Menschen haben das System hier satt und wandern aus. Die Größenordnung liegt derzeit bei etwa 150 000 Menschen pro Jahr.

    Nun fragen wir mal jene, die aus irgendwelchen Gründen nicht auswandern wollen oder können, dort baut sich Druck auf! Wie dieser Druck eines Tages sich äußert weiß ich nicht, aber möglicherweise doch in die Richtung "Wir sind das Volk!" In meinem Bekanntenkreis höre ich dieses nicht nur vereinzelt...

    Gruß
    Tauroggen

  25. Nach oben   #25
    Avatar von Sandra
    Dabei seit
    10/2004
    Ort
    Moskau
    Alter
    47
    Beiträge
    1.107
    Zitat Zitat von maxim
    Was die wirtschafliche Seite angeht, so haben viele Kritiker jedoch recht. und das BIp als maßstabd für die bedeuteung zu nehmen ist ebenfalls unsinn. freilich geht da die Öl und Gasfördernde inldustrie unter. aber es sind ja eben nicht nur gas sondern auch noch erz und kohlebergbau, buntemetale,edelsteine edelmetalle und weitere rohstoffe. im exporgeschäft wird wieder deutlich wie sehr russland von den rohstoffexporten wirtschaftlich abhängt.
    Aber welche Laender wettern den am meisten dagegen? Saudiarabien?Kuwait? Nein, den auch diese Leben vom Oel, es sind doch die Konsumenten eben dieser Rohstoffe. Es war uebrigens die Politik der 90er Jahre die alles dafuer getan hat, das Russland gerade im Nahrungsbereich aber auch in der Autoindustrie zur Importindustrie verkommen ist. Auch dies wird sich aendern aber nach einem so massiven Ausverkauf benoetigt dies seine Zeit. Ansonsten stimme ich Taurogen zu, natuerlich ist man sich in Westeuropa klar, dass den Leuten irgendwann mal der Kragen platzen koennte und dieses irgendwann sorgt dafuer das man sich freud dank Terr*risten vorbeugen zu duerfen.

  26. Nach oben   #26

    Dabei seit
    11/2004
    Beiträge
    728
    sie werden doch wohl sicher einsehen sandra, dass es wirtschaftlich von vorteil eine möglichst lange wertschöppfungskette im eigenen land zu haben. dabei geht es nicht darum wer es anprangert. ich fand nur die ******* von dem herren in den izwestija sehr interessant

  27. Nach oben   #27
    Avatar von Sandra
    Dabei seit
    10/2004
    Ort
    Moskau
    Alter
    47
    Beiträge
    1.107
    Zitat Zitat von maxim
    dabei geht es nicht darum wer es anprangert. ich fand nur die ******* von dem herren in den izwestija sehr interessant
    Sorry, aber der Herr plabert nach was in entsprechenden Westzeitungen steht. Neid ist so eine Sache und nach dem Ruine der auf das Konte Jelzin und konzerten geht, dauert halt alles eine Weile. Ich bin mir sicher dass Russland auch in anderen BEreichen der Wirtschaft schon aus strategischen Gruenden aufholen wird.

  28. Nach oben   #28

    Dabei seit
    11/2004
    Beiträge
    728
    ich habe dem ja auch nicht zugestimmt...
    naja aus strategischen gründen aufholen? das waär ja schön für russland , aber nur weil es gründe gitb warum russland aufholen sollte, heipt es nch lange nicht dass russland es tun wird

  29. Nach oben   #29

    Dabei seit
    10/2006
    Ort
    Westliche Bananenrepublik
    Beiträge
    1.288
    Russische Senatoren schlagen Fonds für Unterstützung der Demokratie in den USA vor

    MOSKAU, 13. April (RIA Novosti). Die Mitglieder des russischen Föderationsrates schlagen vor, einen Fonds zur Unterstützung der Demokratie in den USA anzulegen.

    Die Vorschläge kamen im Oberhaus des russischen Parlaments auf, als dort der Bericht des US-Außenministeriums über „Unterstützung der Menschenrechte und der Demokratie in der Welt“ erörtert wurde.

    Im Bericht des US-Außenministeriums handelt es sich um die Schaffung von Einflussgruppen in Russland, wobei die Teilnahme von offiziellen US-Strukturen an politischen Prozessen in den Ländern des postsowjetischen Raums zugegeben wird. „Lassen Sie uns doch einen Fonds zur Unterstützung der Demokratie in den USA anlegen und dazu spezielle Beiträge bereitstellen“, erklärte Senator Valentin Sawadnikow in der Sitzung des Oberhauses.

    Sein Vorschlag fand Unterstützung bei der stellvertretenden Vorsitzenden des Föderationsrates, Swetlana Orlowa: „Wir wollen ihnen selbst Anleihen anbieten, werden selbst zu ihnen kommen und Foren sowie Seminare zwecks Beibringen der Demokratie durchführen.“

    Nach Orlowas Meinung rührt eine solche Position des US-Außenamtes daher, dass die USA „über die Veränderungen in der Welt sowie darüber besorgt sind, dass viele Länder demokratischer werden als die USA selbst“.

    Für das undemokratische Verhalten der US-Behörden führte Orlowa ein ihren Worten nach himmelschreiendes Beispiel an: Wegen eines Einreisevisums für die USA, wo sie an einem offiziellen Besuch des Föderationsrates hätte teilnehmen sollen, wurde sie aufgefordert, ins Konsulat der USA in Moskau zu kommen und sich Fingerabdrücke abnehmen zu lassen.

    „Können Sie sich das vorstellen: Mir wurde nahegelegt, meine Fingerabdrücke dazulassen!

    Wir wollen auch einem stellvertretenden Vorsitzenden des US-Senats das Gleiche vorschlagen, wenn er ein Visum für Russland bekommen will“, sagte Orlowa. Senator Sergej Lissowski schlug vor, „von leeren Phrasen zur Tat“ überzugehen und an die Zweckmäßigkeit von Wirtschaftssanktionen gegen die USA zu denken.

    „Der nächste Schritt nach dem Bericht des US State Departments werden Wirtschaftssanktionen gegen unser Land sein, und wir bemerken das nicht einmal“, erklärte Lissowski in der Sitzung. Der Senator, der zugleich stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Agrar- und Ernährungspolitik ist, sprach davon, dass Russland amerikanisches Hühnerfleisch importiere, den eigenen Stabilisierungsfonds in US-Dollars berechne und so der amerikanischen Wirtschaft helfe.

    „Wir müssen uns an die Regierung wenden, damit sie all diese unfreundschaftlichen Schritte bemerkt und ökonomische Wirkungsmittel findet“, betonte Lissowski.
    Das ist doch Blödsinn. Rausgeschmießenes Geld. Sogar die Chinesen spielen die Demokratie besser als die Amis. Die Amis werden immer die unverbesserlichen Herrenmenschen bleiben, so wie sie seit 300 Jahren es tun. Amerika geht selbst runter, das Land ist ja vollkommend verlogen, da muss es nicht nachgeholfen werden.

+ Auf Thema antworten

Lesezeichen für WEGE ZUR Demokratie