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Thema: Gazprom will nun doch 50Rubel Halbjahresdividende zahlen.

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    Gazprom will nun doch 50Rubel Halbjahresdividende zahlen.

    Kurs steigt schlagartig von 180 auf 260 Rubel!

    Überraschung von Gazprom.
    Heute wartet der MosExchange-Index auf ein stetiges Wachstum aufgrund einer Rallye der Gazprom-Aktien, für die plötzlich Dividenden für das erste Halbjahr 2022 angekündigt wurden Der Verwaltungsrat des Unternehmens empfahl die Zahlung von 51,03 Rubel, was mit 52,53 Rubel vergleichbar ist, die Ende Juli storniert wurden. Ende 2021.

    Die Dividendenrendite von Gazprom zum Schlusskurs vom Dienstag beträgt 25% – ein Rekord für das Unternehmen, was bedeutet, dass heute eine positive Neubewertung unvermeidlich ist. Die Nachricht war unerwartet und kam nach dem Ende des Haupthandels heraus. Die Teilnehmer hatten keine Zeit, es zurückzugewinnen. Auffällig ist jedoch, dass die Aktien des Unternehmens am Ende des Dienstags vor der Bekanntgabe der Nachricht in den letzten Wochen mit einem Rekordumsatz von 7,3% auf 204 Rubel gestiegen sind.

    Ein wichtiger positiver Punkt: 51,03 Rubel. - Dies sind Dividenden nur für das erste Halbjahr des Jahres, in dem nach Angaben des stellvertretenden Vorsitzenden von Gazprom, Famil Sadygov, der Gewinn 2,5 Billionen Rubel betrug. Er fügte hinzu, dass das Unternehmen in Zukunft beabsichtigt, an der aktuellen Dividendenpolitik festzuhalten und dem Verwaltungsrat Empfehlungen zur Zahlung von mindestens 50% des bereinigten Nettogewinns anzubieten.

    Das heißt, nach den Ergebnissen der zweiten Jahreshälfte wird es auch möglich sein, im Sommer nächsten Jahres mit einer Zahlung zu rechnen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Dividenden mit hoher Wahrscheinlichkeit unter 50 Rubel liegen könnten, da die margenstarken Exportlieferungen von Gazprom deutlich zurückgegangen sind.

    Подробнее на БКС Экспресс:
    https://bcs-express.ru/novosti-i-ana...t-den-gazproma

  2. Nach oben   #2
    Avatar von Dagobert Duck
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    Gazprom verkündet Rekordergebnis und stoppt Lieferung über Nord Stream 1

    Der russische Staat kann mit einer satten Ausschüttung rechnen: 41,6 Milliarden Euro Gewinn verkündet Gazprom für das erste Halbjahr – und will eine Dividende zahlen. Zugleich wurde die Gaslieferung via Nord Stream 1 gestoppt.


    Der russische Gaskonzern Gazprom hat nach eigenen Angaben trotz der westlichen Sanktionen infolge des Ukrainekriegs einen Rekordgewinn im ersten Halbjahr erwirtschaftet. Unter dem Strich stand ein Ergebnis von 2,5 Billionen Rubel, das sind umgerechnet 41,63 Milliarden Euro. Zugleich teilte das Unternehmen mit, es werde nun eine Zwischendividende zahlen.

    Noch im Mai hatte Gazprom seine Pläne zur Zahlung einer Rekorddividende auf der Grundlage der Ergebnisse von 2021 einkassiert und erstmals seit 1998 die Aktionäre nicht bedient. Ursprünglich sollten die Aktionäre für das abgelaufene Jahr 52,53 Rubel je Aktie erhalten. Das wäre die höchste Ausschüttung in der Firmengeschichte gewesen. Für das erste Halbjahr will Gazprom 51,03 Rubel pro Anteilsschein zahlen. Die Aktionäre müssen dem Vorschlag am 30. September noch zustimmen.


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    Profitieren von der Ausschüttung dürfte vor allem der russische Staat, der mehr als 50 Prozent der Papiere hält.

    2021 hatte Gazprom dank kräftig gestiegener Preise für Öl und Gas einen Rekordgewinn von 2,09 Billionen Rubel (umgerechnet rund 27,5 Milliarden Euro) erzielt.

    Westliche Staaten haben wegen des Einmarschs in der Ukraine Sanktionen gegen Russland verhängt. Im Gegenzug hat Gazprom seine Gaslieferungen nach Europa deutlich reduziert. Nun ist erneut die Lieferung über die Ostsee-Pipeline Nord Stream 1, der zuletzt wichtigsten Route nach Deutschland, gestoppt worden. Das ging am Mittwochmorgen aus Daten auf der Website des Europäischen Netzwerks für die Übertragungssysteme der Gasversorger (Entsog) hervor.

    Gazprom hatte die Dauer des Lieferstopps vorab mit drei Tagen angegeben. Grund sind demnach turnusgemäße Wartungsarbeiten. Am Samstag soll das Gas den Gazprom-Angaben zufolge wieder fließen.

    Gazprom hatte die Lieferungen nach Deutschland bereits im Juli für zehn Tage unterbrochen. Auch damals hatte das Unternehmen als Grund Wartungsarbeiten angegeben. Die Bundesregierung hat dies als Vorwand für eine politisch motivierte Entscheidung bezeichnet. Auch der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, hatte gesagt, die Wartungsarbeiten seien technisch nicht nachvollziehbar.

    Zuletzt lieferte Gazprom täglich rund 33 Millionen Kubikmeter Gas über Nord Stream 1 nach Deutschland. Das waren 20 Prozent der möglichen Liefermenge.

    Russland will nach eigenen Angaben wieder liefern
    Kremlsprecher Dmitri Peskow hat zuletzt versichert, dass Russland seinen Verpflichtungen nachkommen werde und dementierte einen politischen Hintergrund der anstehenden Lieferpause. Nach der letzten Abschaltung wegen Wartungsarbeiten im Juli hat Gazprom anschließend auch den Transit wieder aufgenommen.

    Was für die Beibehaltung des Transits – zumindest in geringem Umfang – spricht: Ansonsten müsste Gazprom seine Förderkapazitäten stilllegen und konservieren. Eine Umleitung der Gasströme nach Asien in großem Umfang ist nicht möglich, da das Pipelinesystem in diese Richtung noch kaum entwickelt ist. Von den 720 Milliarden Kubikmeter, die Russland fördert, gehen gut 200 in den Export, davon 130 in den EU-Raum.

    China etwa nimmt hingegen nur gut zehn Milliarden Kubikmeter ab, auch wenn die Umsätze in die Richtung steigen. Auch deswegen fackelt Russland die Gasmengen ab, die es nicht nach Europa liefern kann.

    Die Gasspeicher in Deutschland waren zuletzt zu mehr als 83 Prozent gefüllt. In den kommenden Tagen dürfte die 85-Prozent-Marke erreicht werden, rund vier Wochen vor dem Stichtag 1. Oktober. Am 1. November sollen die Speicher dann zu mindestens 95 Prozent gefüllt sein.

    Bundeskanzler Olaf Scholz sagte am Dienstag mit Blick auf die Gasspeicher, man sei, »was die Versorgungssicherheit betrifft, jetzt in einer viel besseren Lage, als sie vor ein paar Monaten absehbar war«.

  3. Nach oben   #3
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    Geändert von Dagobert Duck (31.08.2022 um 11:05 Uhr)

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    Gazprom-Chef Alexei Miller:Russlands Gasvorräte reichen für 100 Jahre

    Im Vorfeld des Berufstags der Mitarbeiter der Öl- und Gasindustrie, der in Russland jeweils am ersten Septembersonntag begangen wird, zieht Gazprom-Chef Alexei Miller eine Zwischenbilanz. Ihm zufolge ist der Erlös des Gaskonzerns in diesem Jahr deutlich gestiegen.

    Der Chef des russischen Gaskonzerns Gazprom, Alexei Miller, hat am Mittwoch eine Beratung durchgeführt, die dem kommenden Berufstag der Mitarbeiter der Öl- und Gasindustrie am 4. September gewidmet war. Der Leiter des Unternehmens machte auf riesige Veränderungen auf dem weltweiten Gasmarkt und in der globalen Energiewirtschaft aufmerksam. Als Ursache für diesen Wandel bezeichnete Miller die antirussischen Sanktionen und die fehlerhaften Entscheidungen des Westens.

    "In erster Linie geht es darum, dass unsere traditionellen Partner begonnen haben, auf die traditionelle Energiewirtschaft und langfristige Gaslieferverträge zu verzichten. Das Ergebnis ist ein Schlag gegen die Zuverlässigkeit und die Stabilität der Gaslieferungen."

    Diese Fehlentscheidungen seien unter dem kolossalen Druck der Anhänger der "beschleunigten Dekarbonisierung" gefallen, kritisierte der Gazprom-Chef. Dies habe eine "Preisrallye" auf dem Gasmarkt ausgelöst. Nach einer konservativen Prognose des Unternehmens könnten die Gaspreise im kommenden Herbst und Winter die Marke von 4.000 US-Dollar pro 1.000 Kubikmeter knacken. Ein weiterer Druckfaktor sei die saisonbedingte Nachfrage nach Flüssiggas in Asien. Vor diesem Hintergrund nehme in Europa der Kohle- und Heizöl-Verbrauch zu. Auch Brennholz erfreue sich einer großen Nachfrage. In Europa scheine niemand mehr an den Umweltschutz zu denken, stellte Miller fest.

    "Die Umweltschutzagenda der Europäischen Union, über die wir in den letzten Jahren so viel gehört haben, ist heute faktisch im Eimer."

    Zugleich machte der Gazprom-Chef darauf aufmerksam, dass die derzeitige Energie-Politik der EU und Großbritanniens zu einem Rückgang der globalen Gasnachfrage geführt habe. Innerhalb der ersten acht Monate dieses Jahres sei sie um 40 Milliarden Kubikmeter oder 85 Prozent gesunken.

    Nichtsdestoweniger steigere der russische Konzern seine Gaslieferungen nach China. Seit dem Jahresbeginn sei die in das asiatische Land gelieferte Gasmenge gegenüber dem Jahr 2021 um 60 Prozent gestiegen.

    "Trotz des Rückgangs der ins Ausland gelieferten Gasmengen zeigen unsere Schätzungen absolut deutlich, dass die finanziellen Ergebnisse der Gasprom-Tätigkeit und unser Erlös im Jahr 2022 wesentlich größer sein werden als im Jahr 2021."

    Miller teilte mit, dass diese Zwischenbilanz es dem Konzern erlaube, Dividenden in Rekordhöhe an die Aktionäre auszuschütten. Durch diesen Finanzstrom seien auch die strategischen Investitionsprojekte des Unternehmens gesichert. In erster Linie handele es sich dabei um den Ausbau des einheimischen Gasversorgungsnetzes.

    "Es ist besonders wichtig zu betonen, dass die Verbraucher auf dem Binnenmarkt die wunderbare Möglichkeit haben, hinsichtlich ihrer Gasversorgung mit Optimismus in die Zukunft des Landes zu blicken. Warum? Weil wir für die nächsten 100 Jahre mit Vorräten versorgt sind."

    Ferner kündigte Miller weitere Projekte im Osten an. Den chinesischen Markt bezeichnete der Gazprom-Chef als den dynamischsten der Welt. Daher habe der Konzern einen weiteren Liefervertrag mit dem asiatischen Land unterzeichnet. In diesem Kontext erwähnte Miller auch das Projekt Sojus Wostok, das eine Fortsetzung der Gaspipeline Sila Sibiri 2 sei. Diese Leitung werde durch die Mongolei verlaufen.

    Gazprom gab abschließend bekannt, dass die Gasverarbeitung eine immer größere Rolle in der Tätigkeit des Unternehmens spiele. Zu den zwei größten Projekten zählte er die Werke in Ust-Luga und in Swobodny. Der Gasverarbeitungsbetrieb Amurski ist inzwischen zu 86 Prozent fertiggestellt.

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    Reaktion auf Rekordgewinn
    Gazprom will Gaspipelines nach China vorantreiben
    Der russische Energiekonzern Gazprom orientiert sich im Konflikt mit Europa über Gaslieferungen stärker nach Fernost. Der jüngste Rekordgewinn soll zu großen Teilen in den Bau von Pipelines nach China fließen.

    Der Westen sanktioniert Russland wegen des Angriffs auf die Ukraine. Die Geschäfte des Regimes laufen aber trotzdem prächtig. Wie beim Öl setzt Russland dabei künftig auch beim Gas auf andere Absatzmärkte – insbesondere auf China. Konkret plant der Gaskonzern Gazprom nach einem Halbjahresgewinn von umgerechnet 41,63 Milliarden Euro den Ausbau seiner Pipelineprojekte nach Fernost.

    Die Arbeitsergebnisse für das erste Halbjahr sind sehr, sehr gut. Und natürlich lässt uns dieses finanzielle Resultat davon sprechen, dass wir mit sicheren Geldflüssen für die Realisierung unserer strategischen
    Investitionsprojekte ausgestattet sind«, sagte Gazprom-Chef Alexej Miller der Nachrichtenagentur Interfax zufolge während einer Telefonkonferenz.

    Neue Lagerstätte ab 2023

    Auch ein Abzweig durch die Mongolei, das Sojus-Wostok-Projekt, ist dabei geplant. Durch die Inbetriebnahme der Lagerstätte Kowykta sei Russland ab 2023 zudem bereit, noch mehr Gas als bisher vereinbart nach China zu liefern, wird Miller zitiert.

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/un...7-54ddfb4c218b

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    Donald Trump bittet sich als Vermittler für die Zerstörten Gazprom Pipelines an...

    Der frühere US-Präsident Donald Trump hat angeboten, bei der Aushandlung eines Friedensabkommens zwischen Russland und der Ukraine helfen zu wollen, und verwies dabei auf die Sabotageakte an den Gaspipelines Nord Stream 1 und 2. Der daraus neu entstandene Konflikt könne sonst sogar zu einem weltweiten Krieg führen, warnte er.

    Der frühere US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch seine Dienste als "Leiter einer Gruppe" angeboten, die den internationalen Staats- und Regierungschefs bei der Lösung des geopolitischen Konflikts helfen soll, der sich nach der Entdeckung der Schäden an den Nord-Stream-Gaspipelines aufgetan hat. In mehreren Beiträgen auf Truth Social äußerte sich Trump zu den Schäden und erklärte zugleich, was jetzt zu tun sei. In seinem ersten Post mahnte er an, dass der durch verschiedene Sabotageakte an den beiden Pipelines entfachte Konflikt zu einer "großen Eskalation" zwischen den Vereinigten Staaten, Russland und Europa führen könne...



    PS
    Bei einem Mord, braucht es keine Vermittler mehr........

  7. Nach oben   #7

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    casus belli

    Wenn rauskommt, wer das war, ist es in der Tat eine Kriegshandlung und somit ein Kriegsgrund.
    Die Moslems waren es nicht. Vielleicht die Nazis?

  8. Nach oben   #8
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    EUROPAS Sanktionskrisenkrise: Russland liefert kein Gas mehr nach ITALIEN... Wegen Österreich...


  9. Nach oben   #9
    Avatar von Katyn
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    Zitat Zitat von Wertewestler Beitrag anzeigen
    Vielleicht die Nazis?
    Also doch die Russen. Ich wusste es...

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