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Thema: Abhängigkeit vom Dollar wird reduziert

  1. #1
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    Abhängigkeit vom Dollar wird reduziert

    Abhängigkeit vom Dollar wird reduziert

    Russland wird als Konsequenz auf die andauernde Sanktionspolitik die Importsubstitution verstärken und die Abhängigkeit des Landes vom Zahlungssystem US-Dollar verringern, erklärte der russische stellvertretende Außenminister...

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    Avatar von Dagobert Duck
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    Zahlungssystem "Mir"

    US-Sanktionen gehen ins leere
    "Mir"
    Die Echte Alternative zur Visa & Co.

    Das US-Finanzministerium hat Sanktionen gegen das russische Zahlungssystem "Mir" angekündigt sowie dessen Geschäftsführer auf eine schwarze Liste gesetzt. Vertreter des Systembetreibers halten jedoch fest: Die Sanktionen bringen keine Auswirkung auf "Mir" mit sich.

    Das US-Finanzministerium hat erklärt, es sei bereit, weitere Sanktionen zu verhängen, wenn Moskau die Versuche unterstütze, die Nutzung seines Zahlungssystems "Mir" auszuweiten. Das Ministerium betonte zudem, dass ausländische Banken, die Verträge mit dem Kartenbetreiber von Mir abschließen – dem Nationalen Zahlungskartensystem (NSPK) –, "Gefahr laufen, Russlands Bemühungen zur Umgehung der Sanktionen zu unterstützen". Außerdem wurde daran erinnert, dass Washington das Recht habe, in diesem Fall blockierende Sanktionen zu verhängen.

    Die Sanktionen Washingtons werden den Betrieb des russischen Zahlungssystems jedoch nicht beeinträchtigen, sagte eine Quelle im Pressedienst des NSPK der Nachrichtenagentur TASS und fügte hinzu, dass es weiterhin möglich sein wird, die Mir-Karten zu verwenden. Die Quelle erklärte:
    Die Sanktionen werden den Betrieb des Mir-Zahlungssystems und anderer Systeme, die vom Nationalen Zahlungskartensystem in Russland unterstützt werden, nicht beeinträchtigen. Es wird möglich sein, die Karten Mir sowie andere NSPK-Dienstleistungen weiterhin ohne jegliche Einschränkungen zu nutzen."

    Wie Experten gegenüber der russischsprachigen Ausgabe des Magazins Forbes einschätzten, könnten die Drohungen der USA jedoch einige ausländische Banken beeinträchtigen, die mit dem Mir-Zahlungssystem zusammenarbeiten. So schreibt Forbes:

    "Banken in Ländern, deren Interesse an Russland unbedeutend ist und die an einem Dialog mit dem Westen interessiert sind, könnten sich weigern, Mir-Karten zu akzeptieren, vermutete Pawel Ikkert, geschäftsführender Partner der Anwaltskanzlei Ikkert & Partners. Dennoch könnten einige ausländische Banken, darunter auch türkische, versuchen, 'auf zwei Stühlen zu sitzen' und Wege zu finden, die Sanktionen zu umgehen, so Ikkert."
    Zeitung Financial Times wies bereits darauf hin, dass die Behörden der USA und der EU den Druck auf die Türkei wegen des Anschlusses lokaler Banken an das Zahlungssystem Mir erhöhen würden. "Wir werden ein sehr klares Signal aussenden, dass beispielsweise Finanzinstitute in Drittländern sich nicht an das Mir-Zahlungsnetz anschließen sollten, da dies einige Risiken der Sanktionsumgehung birgt", sagte ein westlicher Beamter der Zeitung. Der Financial Times zufolge bereitet insbesondere die EU "eine Delegation vor, die ihre Bedenken gegenüber türkischen Beamten direkt zum Ausdruck bringen soll".

    Der Grund für die Einführung der Bezahlkarte Mir waren die im Frühjahr 2014 von den USA gegen Russland verhängten Sanktionen gewesen. Die beiden größten Zahlungskartensysteme, Visa und MasterCard, hatten daraufhin die Kartentransaktionen einiger russischer Banken ohne Vorankündigung gesperrt.

    Seitdem entwickelt sich Mir dynamisch: Mitte September des Jahres 2017 hatten sich bereits 65 Prozent aller aktiven russischen Kreditinstitute Mir angeschlossen, und das System expandierte ins Ausland.

    Vizepremierminister Dmitri Tschernyschenko kürzlich mitteilte, wird derzeit an der Einführung des Zahlungssystems Mir in Ländern Südostasiens, des Nahen Ostens, Lateinamerikas und in China gearbeitet. Derzeit kann man das System in elf Ländern benutzen, darunter die Türkei, Vietnam, Armenien, Südkorea, Usbekistan, Weißrussland und Kasachstan. Die nächsten Länder, die sich dem Mir-System anschließen könnten, sind laut Medien Kuba, Sri Lanka, Iran und die Philippinen.

  3. Nach oben   #3
    Avatar von Katyn
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    Zitat Zitat von Dagobert Duck Beitrag anzeigen
    US-Sanktionen gehen ins leere
    "Mir"
    Die Echte Alternative zur Visa & Co.

    Das US-Finanzministerium hat Sanktionen gegen das russische Zahlungssystem "Mir" angekündigt sowie dessen Geschäftsführer auf eine schwarze Liste gesetzt. Vertreter des Systembetreibers halten jedoch fest: Die Sanktionen bringen keine Auswirkung auf "Mir" mit sich.

    Das US-Finanzministerium hat erklärt, es sei bereit, weitere Sanktionen zu verhängen, wenn Moskau die Versuche unterstütze, die Nutzung seines Zahlungssystems "Mir" auszuweiten. Das Ministerium betonte zudem, dass ausländische Banken, die Verträge mit dem Kartenbetreiber von Mir abschließen – dem Nationalen Zahlungskartensystem (NSPK) –, "Gefahr laufen, Russlands Bemühungen zur Umgehung der Sanktionen zu unterstützen". Außerdem wurde daran erinnert, dass Washington das Recht habe, in diesem Fall blockierende Sanktionen zu verhängen.

    Die Sanktionen Washingtons werden den Betrieb des russischen Zahlungssystems jedoch nicht beeinträchtigen, sagte eine Quelle im Pressedienst des NSPK der Nachrichtenagentur TASS und fügte hinzu, dass es weiterhin möglich sein wird, die Mir-Karten zu verwenden. Die Quelle erklärte:
    Die Sanktionen werden den Betrieb des Mir-Zahlungssystems und anderer Systeme, die vom Nationalen Zahlungskartensystem in Russland unterstützt werden, nicht beeinträchtigen. Es wird möglich sein, die Karten Mir sowie andere NSPK-Dienstleistungen weiterhin ohne jegliche Einschränkungen zu nutzen."

    Wie Experten gegenüber der russischsprachigen Ausgabe des Magazins Forbes einschätzten, könnten die Drohungen der USA jedoch einige ausländische Banken beeinträchtigen, die mit dem Mir-Zahlungssystem zusammenarbeiten. So schreibt Forbes:

    "Banken in Ländern, deren Interesse an Russland unbedeutend ist und die an einem Dialog mit dem Westen interessiert sind, könnten sich weigern, Mir-Karten zu akzeptieren, vermutete Pawel Ikkert, geschäftsführender Partner der Anwaltskanzlei Ikkert & Partners. Dennoch könnten einige ausländische Banken, darunter auch türkische, versuchen, 'auf zwei Stühlen zu sitzen' und Wege zu finden, die Sanktionen zu umgehen, so Ikkert."
    Zeitung Financial Times wies bereits darauf hin, dass die Behörden der USA und der EU den Druck auf die Türkei wegen des Anschlusses lokaler Banken an das Zahlungssystem Mir erhöhen würden. "Wir werden ein sehr klares Signal aussenden, dass beispielsweise Finanzinstitute in Drittländern sich nicht an das Mir-Zahlungsnetz anschließen sollten, da dies einige Risiken der Sanktionsumgehung birgt", sagte ein westlicher Beamter der Zeitung. Der Financial Times zufolge bereitet insbesondere die EU "eine Delegation vor, die ihre Bedenken gegenüber türkischen Beamten direkt zum Ausdruck bringen soll".

    Der Grund für die Einführung der Bezahlkarte Mir waren die im Frühjahr 2014 von den USA gegen Russland verhängten Sanktionen gewesen. Die beiden größten Zahlungskartensysteme, Visa und MasterCard, hatten daraufhin die Kartentransaktionen einiger russischer Banken ohne Vorankündigung gesperrt.

    Seitdem entwickelt sich Mir dynamisch: Mitte September des Jahres 2017 hatten sich bereits 65 Prozent aller aktiven russischen Kreditinstitute Mir angeschlossen, und das System expandierte ins Ausland.

    Vizepremierminister Dmitri Tschernyschenko kürzlich mitteilte, wird derzeit an der Einführung des Zahlungssystems Mir in Ländern Südostasiens, des Nahen Ostens, Lateinamerikas und in China gearbeitet. Derzeit kann man das System in elf Ländern benutzen, darunter die Türkei, Vietnam, Armenien, Südkorea, Usbekistan, Weißrussland und Kasachstan. Die nächsten Länder, die sich dem Mir-System anschließen könnten, sind laut Medien Kuba, Sri Lanka, Iran und die Philippinen.
    Vollmundige Versprechungen. Dann sind es irgendwann 20 Länder, die Mir-Karten akzeptieren. Da fehlen dann nur noch 180 weitere um mit Visa und Mastercard gleichzuziehen.
    Ich kenne selbst die Mechanismen von US- und britischen Sanktionen. Das wird wohl schwierig werden. Mir-Karten werden nie Rechnungen in Dollar begleichen können.
    Spielt aber auch keine Rolle. Urlaub wird bald eh nur noch in Russlands nuklearer Wüste möglich sein. Ich gehe davon aus, dass Russland nukleare Waffen in der Ukraine einsetzen wird. Konventionell kriegen sie es ja nicht gebacken.
    Das darf man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Russland muss atomare Massenvernichtungswaffen einsetzen, weil das Militär eine Luftpumpe ist. Was für ein Armutszeugnis! Auf die Reaktion der USA und Nato darf man gespannt sein. Haben sie schon genug Toilettenpapier gekauft oder nehmen sie dann die Mir-Karte?

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    Zitat Zitat von Katyn Beitrag anzeigen
    Vollmundige Versprechungen. Dann sind es irgendwann 20 Länder, die Mir-Karten akzeptieren. Da fehlen dann nur noch 180 weitere um mit Visa und Mastercard gleichzuziehen.
    ?
    Na, wenn Russen mal weiter als nach Kazachstan & Georgien kommen, ist das momentan wohl eher die Ausnahme, und die, die diese beschwerliche Reise noch auf sich nehmen, die werden wohl auch auf die "Mir"-Karte "sch****en.

    Internationale Flüge ? Fehlanzeige. Sie sind weg vom Fenster, und da hängt auch schon ein Putin raus. Los, wer gibt ihm das letzte Schüppchen ? Das schafft er noch.

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