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Thema: Russischer Top-Manager Tschubais entgeht Mordversuch

  1. #1
    W. Putin
    Gast-Trader

    Russischer Top-Manager Tschubais entgeht Mordversuch

    Anatoli Tschubais, der Chef des russischen Strommonopolisten UES, hat einen Anschlag überlebt. Der ehemalige Politiker ist wegen seiner Rolle bei der Privatisierung der Staatswirtschaft sehr unbeliebt.


    Der Konvoi des früheren Vize-Premiers war am frühen Donnerstag auf einer Autobahnausfahrt bei Moskau angegriffen worden. Eine Bombe explodierte, parallel wurden die Wagen unter Beschuss genommen. Tschubais’ Leibwache lieferte sich ein Feuergefecht mit den beiden Angreifern, die jedoch entkommen konnten. Verletzt wurde niemand.

    Tschubais ist eine der bekanntesten Persönlichkeiten Russlands, war aber auch jahrelang in Umfragen der unbeliebteste Politiker des Landes. Grund dafür ist, dass der heute 49-Jährige als Vize-Premier Anfang der 90er Jahre die umstrittene Privatisierung von Staatseigentum verantwortet hatte. 1996 leitete er den Wahlkampf von Präsident Boris Jelzin.


    "Ich kann mir vorstellen, wer den Anschlag organisiert haben könnten", sagte Tschubais, der zu den einflussreichsten russischen Wirtschaftsführern bossen gehört. "Wir hatten Grund zu der Annahme, dass so etwas passieren könnte." Er kündigte an, trotz der Gefahr werde er seine Arbeit "für die Reform des russischen Energiesektors und die Vereinigung der demokratischen Kräfte" fortsetzen.

    Untersuchung des Tatortes. Tschubais wurde mit automatischen Waffen beschossen

    Er lasse sich von solchen Anschlägen nicht irritieren, so der UES-Chef. Im November hatte er erklärt, dass schon drei Attentate auf ihn verübt worden seien. In Russland sind Auftragsmorde immer noch ein Mittel in politischen oder wirtschaftlichen Auseinandersetzungen. Seit 1994 wurden zehn Parlamentsabgeordnete ermordet. 2003 fiel der Ko-Vorsitzende der Partei Liberales Russland, Sergej Juschenkow, in Moskau einem Auftragsmord zum Opfer.

    © 2005 Financial Times Deutschland , © Illustration: AP

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    der Boss der Bosse, ohne UES-Energie ein nichts.

    mit so einem kleinen Kaliber, gegen einen Elefanten warum nicht gleich mit Plazpatronen.?
    den Rest haben sie ja schon exportiert.
    die andere Feldpostnummer liefert ihnen dann Basukas oder Stynger, kompensation möglich.
    schon dreimal hats nicht hingehauen er kanns ja selber machen, keiner wird ihn daran hindern.
    vorsicht beim russichen Staatsteater.ein lacher, aber kein Toter.


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