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Thema: Wladimir Wladimirowitsch Putin

  1. #61

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    TOMSK - aber auch Putins Rede

    In Tomsk wurden bereits positive Wege aufgezeigt.

    Und jetzt die Rede zur Lage der Nation von Praesident Putin zeigt auch in eine positive Richtung. Ich meine, das ist doch einige Kommentare wert.



  2. Nach oben   #62

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    @Sandra

    Ich finde schon, dass Herr Putin viel Respekt verdient. Sie, Frau Sandra, tuen so als wäre egal wer Russlands Staatschef ist. Das ist es nicht. Den Jelzin Clan verachte ich, sie haben die UDSSR zerschlagen aus eigener Profitgier. Die Oligarchie hat unter Jelzin um sich gegriffen, so das es selbst Jelzin am Ende zuviel wurde. Die USA und dortige Finanzmagnate waren die größten Profiteure des Zerfalls der UDDSR. Der Jelzin Clan wurde auch mit Milliarden von US-Dollarn dafür belohnt. Doch Jelzin wollte auch, dass der Russische Staat weiterhin ernst genommen wird von den Amerikanern. Welch trügerische Hoffnung. Russland wird natürlich nicht mehr ernst genommen in Washington. Ausserdem haben sich die Finanzhaie der USA darangemacht den "Russland-Kuchen" langsam aber sicher aufzuteilen. Als Jelzin bemerkte, dass die Amerikaner Russland nicht mehr für voll nehmen, und damit begonnen haben in Russischen Gefilden zu wildern, da war es natürlich schon zu spät. Deshalb hat Jelzin Wladimir Putin als seinen Nachfolger eingesetzt, Putin soll den von den USA gewollten Zerfall Russlands stoppen. Deshalb verdient Putin auch unsere Unterstützung. Er kämpft um den Erhalt der Russischen Föderation, er kämpft dafür das die Rohstoffe Russlands auch in Zukunft Russland gehören, er kämpft um den Erhalt des Großmachtstatus. Und weil er ein Kämpfer für Russische Interessen ist, ist er den Amerikanern auch so unbequem! Deshalb auch ständig diese Assozialen Anfeindungen gegen Putin von Cheney und Bush!

  3. Nach oben   #63

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    Ausgewogen Bericht erstatten

    Es ist wohl bekannt, dass ich eindeutig zu den Anhängern von Praesident Putin gehoere und gerade wieder positiv ueber die Freiheit in Russland berichtet hatte. A B E R -

    Eine russische Regierungsgegnerin ist zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden, nachdem sie öffentlich den Rücktritt von Präsident Wladimir Putin gefordert hatte. Ein Gericht in der Hauptstadt Moskau befand Olga Kudrina am Mittwoch des "Rowdytums" für schuldig, wie die russische Nachrichtenagentur ITAR-TASS meldete.

    Außerdem habe die Aktivistin Staatseigentum beschädigt. Einen Mitstreiter von Kudrina verurteilte das Gericht zu dreieinhalb Jahren Haft auf Bewährung. Die Mitglieder der Nationalen Bolschewiken-Partei (NBP) hatten im Mai vergangenen Jahres ein riesiges Plakat gegenüber dem Kreml angebracht, auf dem stand: "Putin, geh' von alleine". Das schwarze Transparent reichte über vier Stockwerke des Hotels Rossija.

    Ein Moskauer Gericht verbot die Bolschewiken-Partei im November. Die Gruppierung hatte mit ihren Protestaktionen in den vergangenen Jahren immer wieder für Aufsehen gesorgt und unter anderem Sitzstreiks in Regierungsgebäuden organisiert.
    Narren laesst man an der langen Leine laufen. Gesetzt den Fall, ich demonstrierte in Deutschland für die NSDAP mit vergleichbaren Aktionen - dann bekäme ich wohl auch eine Freiheitsstrafe. Gesetzt den Fall, ich demonstrierte vergleichbar für die KPD, so gaebe es vermutlich eine Geldstrafe, dass ein eine private Pleite und Eidesstattliche Versicherung die Folge wäre - was ebenso schlimm ist, wie Gefängnis, nur dauert ein privater Konkurs 7 Jahre. Also in dem rechtsStaat Bundesrepublik, dem Land der "freiheitlichen, demokratischen" Grundordnung wäre ebenso mit drakonischen Strafen zu rechnen. Aber die sind dann "freiheitlich und demokratisch" von einem "Rechtsstaat".

    Jetzt habe ich allerdings andere Ansprüche an Putin, weil er Grosses fuer Russland vollbracht hat, sind vielleicht meine in ihn gesetzten Erwartungen um ein vielfaches hoeher, als an irgeneinen deutschen Politiker.

    Fuer Olga Kudrina wuesste ich eine bessere Strafe als Gefaengnis ...
    einfach zwangsweise mir 24 Stunden lang zuzuhoeren



  4. Nach oben   #64

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    Putins Rede hat mich positiv ueberrascht.

    Um es gleich vorweg zu nehmen, Praesident Putin hat mich mit seiner Rede positiv überrascht – vielleicht auch deshalb, weil bestimmte Themen mir selbst nicht so praesent sind, wie z.B. die demographische Entwicklung.Der jährliche Rückgang um 700.000 Einwohner hat aber möglicherweise nicht nur seine Ursache in der Verweigerung der Frau Kinder bekommen zu wollen. Sicher ist finanzielle Instabilitaet einer der Gruende – aber in den Ballungszentren auch Mangel an Wohnraum zu erschwinglichen Preisen, oder auch das allgemeine Lohngefuege, dort wo Wohnraum guenstiger ist, sind auch die Einkuenfte nicht gerade familienfoerdernd. Auch sind moralische Konzepte, die der Familie die Stabilitaet verleihen, durch die Zeit des wirtschaftlichen Zusammenbruchs und des durch Korruption entstandenen Neu-Kapitalismus nicht familientauglich. Ein Hinwenden zu festen moralischen Konzepten, auch mit Hilfe der Kirche, sind durchaus begruessenswert.

    Die wirtschaftlichen Verhaeltnisse in Russland kontinuierlich zu verbessern und der Bevoelkerung einen staendig wachsenden Lebensstandard zu verschaffen, ist nicht nur aus sich heraus begruessenswert, es ist auch familienfoerdernd. Denn wenn man Kinder haben moechte, so doch im Rahmen einer Familie, Wurzeln zu schlagen im Vertrauen auf eine Zukunft auch fuer die Kinder. Kinder ausserhalb der Familie, ohne Vorbild, ohne Wurzeln sind nur anfaellig fuer Fehlleitungen – und Hooliganismus ist in niemandes Interesse.
    Dass sich einfache Gehaelter von 1000 Rubel auf 10 000 Rubel entwickelt haben, ist eindeutig Praesident Putin zu verdanken. In Deutschland ging es nach dem Krieg um die Geschichtsaufarbeitung. So aber sollte auch die Geschichte der Jelzin-Aera lueckenlos aufgearbeitet werden, denn Jelzin hatte fuer seine eigene Tasche und fuer das Wohl amerikanischen Grusskapitals gearbeitet – er war eine US-Marionette zum Schaden Russlands.

    Daraus resultiert auch heute noch das Verhaeltnis der USA zu Russland, der der Verbrechen beschuldigte Cheney meint immer noch, wie zu Jelzin-Zeiten ueber Russland bestimmen zu koennen. An der US-Politik ist jedoch NICHTS, aber auch ueberhaupt nichts in irgendeiner Form positiv, sie gleicht den Handlungen eines skrupellosen Gewaltverbrechers. Notfalls ist ein Verzicht auf den Beitritt zur WTO, wenn die USA weiterhin irgendwelche Forderungen stellen sollten, die bessere Loesung. Es wuerde nur ein sich Einlassen mit verbrecherischen Elementen bedeuten. Der Oil-Peak, das Erkennen, dass der US-Dollar nur eine aeußerst hypothetische „Waehrung“ ist, von dem sich kuenftig oelfoerdernde Laender mehr und mehr distanzieren, werden dazu fuehren, dass in Zukunft die USA ein nicht mehr ernst zu nehmendes Land werden. Jedoch zeigt der US-Militaerhaushalt von 672 Milliarden Dollar in 2006, dass die USA vorhaben, wie ein tollwuetiges Tier ein Opfer nach dem anderen reissen wollen.

    Hier ist die Enscheidung Praesident Putins, bereits 5 Brigaden mit Topol 1 ausgeruestet zu haben und nun auch noch mobile Einheiten auszuruesten, die richtige Entscheidung. Es ist wie das Sicherheitsschloss an der Haustuer – man darf bewaffnete Raeuber nicht erst in sein Heim lassen – und man darf Amerikanern auch nicht den Zugang zu Russischem Eigentum erlauben, wie dies Jelzin in der Vergangenheit gemacht hatte. Vertraege, die nicht auf der Grundlage von Recht entstanden sind, sind anfechtbar. Bewusst herbeigefuehrte Zustaende der Not, sind keine rechtlich unanfechtbaren Umstaende von Vertragsabschluessen, sie sind einfach Betrug. Ein positives Beispiel waere hier der in Tomsk abgeschlossene Vertrag zwischen Gazprom und BASF-Wintershall – ein gegenseitiges, beiderseitiges Join-Venture. Dies sollte auch Maxime fuer kuenftige Partnerschaften sein, wenn es darum geht Russland im Bereich Technik in Wirtschaftsunternehmen auf aktuellen Stand zu bringen.

    Ausser den demagogisch verfaelschten Aussagen von Cheney, die nur darauf abzielen, bei den unterwanderten Kreisen der Medien Polemik gegen Russland zu betreiben, ist die wieder auf Kalten Krieg zusteuernde Aussage von Cheney keiner Erwaehnung wert. Russland verwendet Energie nicht um Druck auf andere Laender auszuueben, es subventioniert lediglich nicht mehr Laender, die die Russische Gemeinschaft verlassen haben. Ja es ist geradezu eine Unverschaemtheit zu fordern, Russland haette nach den Aeusserungen von Juschtschenko die Ukraine noch weiterhin subventionieren sollen. Und wen als naechstes ? Etwa noch die USA ? Ich vertraue dem nun moderner ausgeruestet werdenden Russischen Militaer, das Land gegen Woelfe, gegen Verbrecher zu schuetzen.

    Sicher ist es allen hier im Forum bekannt, dass ich Grosse Stuecke auf Praesident Putin halte - und dies, weil er Russland vor dem Zugriff der "Heuschrecken (des Grosskapitals)" schuetzt.

    Das Gewicht, das er auch dem Wohl der Russischen Buerger beimisst, der Wirtschaft und der Verbesserung der Lebensumstaende und insbesondere den Familien, laesst ihn noch weiter in meiner Achtung steigen.
    Wie hoch will er denn noch hinaus



  5. Nach oben   #65
    Avatar von Sandra
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    Die Rede eines Praesidenten

    lieber Grossmuffti schreibt ein Praesident nur in sehr sehr kleinen Laendern selbst, sonst wird sie geschrieben. Den Kurs haben sie in Russland nicht Putin zu verdanken sondern den Leuten hinter Putin. Zudem, erzaehlen kann ein Zar in Moskau viel, Moskau ist aber Weit.
    Niemand wird in Russland mehr Kinder machen nur weil es mehr Kindergeld gibt. Halt Falsch, doch es wird Leute dazu animieren aber leider wie anderswo auch eher die Leute die eigentlich keine Kinder machen sollen. Unsere Kinderheime sind schon pumpert voll! Man soll das neumodische geplauder ueber die Demographie nicht allzu ernst nehmen. Dies ist einfach ein "In-Thema" nicht nur in Russland. Es ist ein nettes harmloses Thema wie im Winter Grippeepedemien, Eiszeit etc. die Zeitungen haben damit etwas zu schreiben und das Thema tut in Wirklichkeit keinem weh.
    Es erstaunt mich jedoch das Rumpelstilz keinen Freudentanz ums Feuer auffuehrt durch die Ankuendigung einer verschnellerung des Prozesses zum konvertierbaren Rubel bis zum Sommer. Dies duerfte Cheney einige schlaflose Naechte bereiten.

  6. Nach oben   #66

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    Zitat Zitat von Sandra
    Es erstaunt mich jedoch das Rumpelstilz keinen Freudentanz ums Feuer auffuehrt durch die Ankuendigung einer verschnellerung des Prozesses zum konvertierbaren Rubel bis zum Sommer. Dies duerfte Cheney einige schlaflose Naechte bereiten.
    Keine Zeit zum kommentieren --- bin noch beim Tanzen


    Obwohl die 1 oz. Gld heute bei 730 USD stand, drückt die FED dagegen,
    steht nur noch bei 710 USD (Schlusskurs) es scheint, dass die Boerse von Singapore Gewinnmitnahmen verzeichnet.

    Aber klar ist, dass der Dollar ... die Hyäne CHENEY heulen laesst.

    Und dass der Rubel hinter vorgehaltener Hand besser ist als 1 : 20, ist klar.

    Ich würde niemals eine Vereinbarung auf Dollar-Basis akzeptieren, entweder Rubel, oder SFr und ersatzweise allenfalls noch Euro. Schliesslich ist es etwas kompliziert sich in 1/2 kilo Gold real bezahlen zu lassen. Das Messer ist zu stumpf, um im Supermarkt einzukaufen.


  7. Nach oben   #67
    Mit Putin konnte ich zu Beginn seiner Amtszeit nicht das Geringste anfangen. Da waren die Zeiten allerdings noch ganz anders, da gab es noch kein 9/11, noch keinen Iraküberfall. Das änderte sich dann schlagartig, als er im Bundestag seine Rede auf Deutsch hielt. Ziemlich zufällig habe ich im TV auf sie gezappt. Normalerweise interessieren mich solcherart Reden wie eine offene Selters - nämlich gar nicht. Hier blieb ich zunächst im Programm, weil sich der russische Dialekt beim Gebrauch der deutschen Sprache immer so lustig anhört. Doch ich begann schnell, etwas genauer hinzuhören. Besonders seine Passage aus der Rede, in der er auf gemeinsame Fehler in der Vergangenheit hinwies ("Wir alle haben Fehler gemacht..." osä.) war ganz ganz stark seinerseits. Er als Chef eines Landes, dessen Bevölkerung die meisten Opfer durch die historischen Dummheiten des Chefs eines anderen Landes zu tragen hatte, bietet gerade diesem Land intensive Kooperation und Zusammenarbeit an und zwar auf gleicher Augenhöhe. Das war schon irgendwie beeindruckend. Von da an begann ich, ihn etwas näher zu beobachten.

    Und ich wurde immer wieder aufs neue von Putin überrascht - und zwar jeweils positiv. Putin ist der mit Abstand intelligenteste Staatschef weltweit. Eigentlich alles, was er in seiner Amtszeit bisher gemacht hat, hatte Hand und Fuß. Manchmal ist es schon unglaublich, welch geniale geopolitische Züge er drauf hat. Es ist Putin, der geopolitische Führungslücke füllt, die der Dummbatzen aus Texas hinterlassen hat. Mal überrascht er mit einer neuen Pipeline, mal mit einem ungewöhnlichen Waffendeal, dann mit einem Manöver, aufsehenerregenden Raketentests, der Hamas-Einladung, mit strategisch wichtigen Käufen im Ölsektor, mit erstklassigen Finanzdaten, vorzeitigen Schuldenrückzahlungen und jetzt noch mit der Börse auf Rubelbasis.

    Auch seine strategische Ausrichtung passt. Intensivierung von SCO als Grundlage, BRIC rückt immer näher zusammen. Mittelasien ist nahezu amifrei, wer hätte das vor 4-5 Jahren gedacht? Russland hat wohl mittlerweile die 3. oder 4. größten Währungsreserven der Welt (China, Japan, Südkorea dürfte ähnlich sein, Taiwan?, das Witzgebilde Europa zähle ich nicht als Ganzes). Ständiges 7% Wirtschaftswachstum und enormer Abbau von Arbeitslosigkeit, Lohnerhöhungen. Und auf diesen Grundlagen wird dann auch was für Familien getan, werden die Renten erhöht usw. Und es ist irgendwie direkt eine Freude von außen zu sehen, wie sich die Lage in Russland verbessert, gerade unter dem Eindruck der 90-er Jahre. In den westlichen Urlaubsgebieten habe ich Mitte/Ende der 90-er Jahre noch kein einziges Wort russisch gehört, jetzt höre ich gar nicht mehr so selten mehr russisch als deutsch. Das sagt eigentlich alles.

    Auch bin ich der Meinung, dass Putin ganz entscheidend für den jetzigen Kurs Russlands verantwortlich ist. Und ich denke, das wissen auch die Russen. Putin ist einer der wenigen unabhängigen und nicht korrupten Staatschefs weltweit, vergleichbar vielleicht mit Chavez oder Hu (wobei gerade bei letzterem die Verhältnisse etwas anders liegen). Gerade Putin hat die russischen Oligarchen schrittweise entmachtet, Jelzin war deren Marionette, beide an der Leine des RoRo-CFR-Clans, wie auch die Politikvertreter des Westens. Russland hat Putin, während wir nur Jelzins haben. Was Putin für Russland geleistet hat, kann man eigentlich gar nicht hoch genug einschätzen, besonders, wenn man die jetzige Lage in Russland mit der in den 90-er Jahren und bei seinem Amtsantritt vergleicht. Ich habe schon einige Male geschrieben, dass ihm in der Zukunft noch mal ein Denkmal gesetzt wird. Putin ist einfach der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort!

  8. Nach oben   #68

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    Dem habe ich NICHTS hinzuzufuegen

    Zitat Zitat von saratoga
    ... Was Putin für Russland geleistet hat, kann man eigentlich gar nicht hoch genug einschätzen, besonders, wenn man die jetzige Lage in Russland mit der in den 90-er Jahren und bei seinem Amtsantritt vergleicht. Ich habe schon einige Male geschrieben, dass ihm in der Zukunft noch mal ein Denkmal gesetzt wird. Putin ist einfach der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort!
    Dem habe ich NICHTS hinzuzufuegen - ausser, wenn ich weibliche Kommentare hoerte, dass er als Mann nicht attraktiv sei. Ja was soll denn ein Spitzenpolitiker noch alles sein ? Irgendwelche umschwaermten Schauspieler, deren Namen ich 5 Minuten nach dem Film wieder vergessen habe, weil einfach komplett unwichtig, so etwas ist nur laecherlich.

    Jedoch einen Staat von der Groesse Russlands zu fuehren - und dann alles richtig zu machen - das ist herausragend. Natuerlich moegen manche sagen, dass die Gehaelter von Aerzten oder von Lehrern, oder ... anderen der Интеллигенция nicht hoch genug seien - dass die Rente nicht den Lebenshaltungskosten entspricht - aber auch das wird noch kommen. Spaetestens, wenn anlaesslich der bevorstehenden Weltwirtschaftskrise im Westen das Heulen und Zaehneklappern beginnt, macht sich der Exodus vieler wieder rueckgaengig.

    Im Moment im Westen fragen mich Russen unglaeubig, was mich denn nach Russland zieht. Meine Antwort gibt das eine um das andere Mal zu denken und ruft Zweifel an ihrer Entscheidung des Ausgewandertseins hervor.

  9. Nach oben   #69
    Zitat Zitat von "Rumpelstilz1
    Kritisiert man Russland, so kritisiert man eigentlich den Praesidenten der Russischen Foederation, man schreibt Russland – und meint W.W.Putin.
    Was ich hier in meinem Bekanntenkreis feststellen kann, ist eine regelrechte Russlandphobie - und das ist alles andere als übertrieben. Und dies Phobie wird immer an Putin festgemacht. Gerade gestern erst hatte ich eine Diskussion mit einem Kollegen, der seinen grenzenlosen Unmut zu Putin an Tschetschenien festmachte. Dabei stellte sich dann u.a. heraus, dass er noch nie etwas von Dagestan gehört hatte. Kein Wunder, dass immer der eine oder andere Saudi in Tschetschenien sein Leben dort aushauchte. Nach NATO-"Strategen" sollte diese Teilrepublik ja längst abgespalten sein. Doch all das ist ein anderes Thema...

    Ein anderer setzte Putin mit Stalin gleich. Kein Vergleich sondern eine rigorose Gleichsetzung. Ich dachte echt, ich höre nicht recht. Demokratiedefizite in Russland werden ständig gegen Putin in Feld geführt. Das wirkt doch nur noch lächerlich in einem Land, dessen Leute noch nicht mal über die europäische Verfassung abstimmen dürfen. Ähnliches Spiel in diesem Punkt der Amis gegen Chavez. Der Mann hat um die 10 Wahlen mehr oder weniger haushoch gewonnen - und das gegen mehrfache Fälschungen der Opposition. Bei der Wahlshow im Indianerland 2004 habe ich einen Tag danach mal das democracyunderground-Forum dazu durchforstet. Unglaublich, was da die Leute an Fälschungen, Betrug usw. zusammengetragen haben (z.B. nachträgliche Fälschung der Exitpolls bei CNN). Das war keine Wahl, das war eine Präsidentschaftssicherung. Und bei all dieser Heuchelei und Doppelmoral wagt es der Westen (egal, ob Dtl. oder USA) auch nur einmal das Wort "Demokratie" in den Mund zu nehmen?

    Ich stelle hier fest, dass schon von manchen Kreisen im Land eine gewisse Umorientierung erfolgt. Da hat der Schröder schon Pionierarbeit geleistet (was für mich sein größter Verdienst als Kanzler ist, das Njet zum Irakkrieg war eigentlich nur ein Alibi - Überflugrechte, Krüppelversorgung - Landstuhl!, Umfunktionierung des BND zur CIA-Tochtergesellschaft usw.). Doch das Entscheidende sind die Medien hierzulande. Die kann man eigentlich gar nicht mehr als solche bezeichnen sondern sind mittlerweile reine amerikanische Propagandaverbreiter. Wie heißt das in den Grundsätzen des Springerverlags?
    1. Das unbedingte Eintreten für den freiheitlichen Rechtsstaat Deutschland als Mitglied der westlichen Staatengemeinschaft und die Förderung der Einigungsbemühungen der Völker Europas
    (...)
    3. die Unterstützung des transatlantischen Bündnisses und die Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika
    http://www.axelspringer.de/inhalte/g...e/grundsae.htm
    Dazu BILD-Chefredakteur Diekmann im Interview mit dem Bush.
    BILD has 12 million readers. It's the largest newspaper in Germany. And there's one thing which is really special about our newspaper – every German who wants to work for the newspaper, he has to sign in his working contrasts some beliefs – and there's the belief you have to be for reunification, you have to be against totalitarianism from riots on the right side and the left side, and you have to be for the peace and for the understanding with Israel, and, since September 11th, we have a new belief – you have to be for partnership with America. Otherwise, you can't work for us, you can't come – you have to sign it in your contract.
    http://www.whitehouse.gov/news/relea...0060507-2.html
    Es sind die Chefredakteure von Springer und Zeit, die zu jedem Bilderbergtreffen geladen sind und das Konsortium des Aspen-Instituts, der deutschen Tochter des American Enterprise Instituts, die die Politvertreter vor allem für den ehemaligen Ostblock (Sikorski, Janukowitsch, Saakaschwili, Adamkus) ausbildet, zieren. Es sind die Medien in Dtl., die beständig das Bild eines ablehnenswerten Russlands hier zeichnen. Dies geschieht nach Ende des Kalten Krieges nicht mehr offen sondern versteckt, indem mit dem Land Negativmerkmale und nicht erstrebenswerte Zustände verknüpft werden. Auch das Festmachen an der Person Putin ist mittlerweile ein alter Hut. Es ist seit jeher amerikanische Art, ihr Feindbild an einer Person festzumachen - siehe auch Saddam, Ahmadinedschad, Chavez, Lukaschenko, Milosevic. Das Feindbild zu Russland ist Putin. Daraus lässt sich eine regelrechte Grundregel ableiten - je stärker die westliche und insbesondere die deutsche Presse gegen Putin tobt, umso erfolgreicher ist Russlands Entwicklung.

    Ähnlich ambivalent verhält sich Deutschland auch zu Frankreich (engere Wirtschaftsbeziehungen, Hetze durch die Presse), wenn auch nicht in dem Maße wie zu Russland, wie Scholl-Latour feststellte, der ja auch in Frankreich lebt. Andersrum wären solche Tendenzen in Frankreich allerdings nicht zu verzeichnen.

    Wie solcherart Nachrichten in der Welt lanciert werden, zeigt sich sehr anschaulich am Beispiel der Äußerungen Ahmadinedschads (Israel, Holocaust). Ich habe dann ziemlich schnell mitbekommen, dass die westlichen Verbreitungen nicht mit seinem Wortlaut übereinstimmten, doch wer war dafür verantwortlich? Es war MEMRI, ein nahöstliches "Sprachinstitut", welches einem israelischen Geheimdienstoffizier und der Frau eines Cheney- und Bolton-Gehilfen gehört. Mindestens 2 weitere israelische Agenten arbeiten für MEMRI. Diese Truppe hat dann die Ahmadinedschads Aussagen bewusst falsch übersetzt und weitergegeben. Hier zeigt sich wieder einmal - die gesamte westliche Nachrichtenwelt ist ein gut durchdachtes und vernetztes System, bei dem nichts durch Zufall abläuft und dem sich nur wenige lokale Nischenzeitungen entziehen können. Interessant dazu war auch der Film "Spy Game" mit Brad Pitt, bei dem er bemerkte, dass die betreffende Newsagentur dem Geheimdienst X gehört.

    Und in all diesen Medieneingebungen liegt hier in Deutschland die Phobie zu Russland und insbesondere zu Putin begründet. Ich stelle dann immer wieder fest, dass gerade die Leute mit der größten Phobie am wenigsten über Russland wissen, noch nie einen Russen zu Gesicht bekommen haben, das Land nicht kennen und erst recht keine Ahnung über die Entwicklung unter Putin, die Finanzdaten usw haben. Da wird dann zur Begründung irgendeine Doku über Russland aus den 90-er Jahren genommen (die erleben jetzt z.T. eine Renaissance hier), irgendeine Aussage eines Politkaspers hier zitiert usw. Und die Aussagen, dass gesellschaftliche Veränderungen hierzulande durch russischen Einfluss auch nicht besser wären als die vorherrschenden unter dem RoRo-Finanzclan. Also Ohnmacht, Angst, Unsicherheit vor gesellschaftlich dringend notwendigen Veränderungen. Und auch genau das wird von den Medien geschürt - in Gestalt von Russland und Putin.

  10. Nach oben   #70
    Avatar von Sandra
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    Westliche Doppelmoral

    Zitat:
    1. Das unbedingte Eintreten für den freiheitlichen Rechtsstaat Deutschland als Mitglied der westlichen Staatengemeinschaft und die Förderung der Einigungsbemühungen der Völker Europas
    Zitatende

    Nun das Schwergewicht liegt eben auf den Woertern "westliche Staatengemeinschaft" in dem Sinne erfuellt dann die Springerpresse ihren Auftrag. Propaganda fuer die USA.
    Was Tschetschenien anbelangt, es ist einfach von etwas zu sprechen, dass niemand kennt. Grundsaetzlich waere ich auch fuer ein anderes Vorgehen Russlands was Tschetschenien anbelangt. Nach afrikanischem Vorbild, zurueckziehen. Die Grenzen absolut abriegeln (keiner geht mehr rein, keiner geht mehr raus) und ein Jahr abwarten. Innert eines Jahres haben sich die Clans dort selber gegenseitig umgebracht und die Bevoelkerung waere froh wieder zu Russland zu gehoeren. In Tschetschenien geht es nicht im politischen Krieg sondern um Bandenkriege. Tschetschenen sind ein Clanvolk und Tschetschenien selber reich an Oel und ein guter Schmugelweg fuer Dr*gen Richtung Westen. Es gibt also in erster Linie etwas fuer kriminelle Gruppen zu verteilen. Seine eigene Bevoelkerung in Form von Armeeangehoerigen und den inneren Truppen (Polizei und FSB) sollte man allerdings fuer Tschetschenien nicht opfern. Damit bin ich einverstanden, sollen sie sich bitte selber gegenseitig umbringen. Eigene Leute dort zu opfern, dass halte ich tatsaechlich nicht fuer angebracht. Dies sind aber nicht die Argumente gegen Tschetschenien die man in der westlichen Presse liest. Die westliche Presse haelt die Tschetschenen wie auch die Albaner fuer arme kleine Unschuldsengelchen. Warum adopiert dann nicht einfach jeder westliche Journalist einen Tschetschenen oder einen Albanier? Dann duerfen die in Deutschland leben und wuerden bei Euch weiter machen, was bei ihnen einfach nunmal auch zur Kultur gehoert. Auch Clans und Clandenken sind Bestandteile einiger Kulturen siehe Afrika.

  11. Nach oben   #71

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    Dickkopf mit dickem Fell

    Sehr geehrter Herr Saratoga,

    es freut mich, dass sich die "Gemeinde derer, die den Dingen auf den Grund gehen" vergroessert hat. Dies ist insbesonder im Staat "freiheitlicher", "demokratischer" Grundordnung besonders schwer, gerade weil Pressefreiheit in diesem Land ("BRD") kaum mehr zu finden ist, und dies trifft insbesondere seit November 2001 zu (zwei Monate nach dem durch die USA inszenierten "Kriegsgrund" für den Krieg "gegen den Terr*r").

    Sich in Deutschland auf die Seite Russlands zu stellen, Putin als idealen Praesidenten zu bezeichnen, erfordert in Deutschland schon ein DICKES Fell und man muss sich seiner Sache SEHR sicher sein.

    Es ist schon erstaunlich, wie dummdreist viele Deutsche x-beliebige Behauptungen mit Negativa gegenueber Russland und/oder seinem Praesidenten aufstellen - ohne ueberhaupt die geringste Ahnung zu haben. Ihnen genügen ein paar TV-Sendungen oder Nachrichten gehoert oder gesehen zu haben, einige Male in der Zeitung etwas gelesen zu haben und fuehlen sich bereits als Alleswissende ueber Russland ... und sitzen doch nur einer monstroesen Propaganda auf, die um nichts geringer ist, als zu Zeiten Goebbels.

    Aber auch nicht-Deutsche halten den CFR immer noch fuer einen Verein "Christlicher Freudenmaedchen im Ruhestand" aber nicht fuer das, was der CFR in Wirklichkeit ist: Eine Dienstagentur willfaehriger Krimineller zum Wohle von Rothschild und Nutzniessern wie Rockefeller und Konsorten zum Ziel der Unterwerfung der gesamten Welt. Zugegeben, diese mafioese Struktur ist derart monstroes, dass sie das Vorstellungsvermoegen eines Normalmenschen weit uebersteigt - aber darueber mehr unter dem Thema CFR, denn unter dem Thread CFR ist der richtige Platz dafuer.

    Natuerlich ist es leichter als Trittbrettfahrer dieser real existierenden Macht zu fungieren, es ist ganz sicher auch finanziell eintraeglich - aber man verliert gleichzeitig die Selbstachtung, wenn man sein Gewissen verkauft.

    Und das ist vor allem anderen der Grund, weshalb ich Praesident Putin ueber alles schaetze. Er ist keine gekaufte Person wie Jelzin, wie Chodorkovski und einige andere, sondern er setzt sich fuer das WOHL seines Landes und seiner Buerger ein - und das ist in heutiger Zeit schwerer geworden, denn je. Es ist vergleichbar einem Schachspiel zwischen zwei Grossmeistern - nur ist der Einsatz unendlich hoch. Remis / вничью hiesse, dass Russland seine Freiheit und Autonomie behaelt - aber auch ein matt waere noch moeglich, zu gross ist die Abhaengigkeit der USA vom Oel, zu fragil ist der Dollar. Vieles wird beim G8-Gipfel vorentschieden.

    Ich danke Ihnen für die Einstellung der Unternehmensgrundsaetze der BILD-Zeitung, insbesondere:

    Zitat Zitat von Bild
    Unternehmensgrundsätze

    Die fünf gesellschaftspolitischen Essentials, 1967 von Axel Springer formuliert, nach der Wiedervereinigung 1990 geändert und 2001 ergänzt, sind Bestandteil der Satzung der Axel Springer AG. Sie beschreiben ein freiheitliches Weltbild.

    1. Das unbedingte Eintreten für den freiheitlichen Rechtsstaat Deutschland als Mitglied der westlichen Staatengemeinschaft und die Förderung der Einigungsbemühungen der Völker Europas;
    2. ...
    3. die Unterstützung des transatlantischen Bündnisses und die Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika;
    4. die Ablehnung jeglicher Art von politischem Totalitarismus; (?)
    und darueber hinaus das Interwiew mit G.W.Bush
    Zitat Zitat von Bild
    ...every German who wants to work for the newspaper, he has to sign in his working contrasts some beliefs – ... and, since September 11th, we have a new belief – you have to be for partnership with America. Otherwise, you can't work for us, you can't come – you have to sign it in your contract.
    Ihre Bemerkung ist deshalb dankenswert, weil ich schon aus Prinzip nicht die Bild-Zeitung ansehe, mir solches also entgangen waere.

    Aber auch der Spiegel verhaelt sich russophob und hat in seinem Spiegel-Online Teil eine ganz strikte Zensur, freie Meinung wird nicht zugelassen, Beitraege werden garnicht erst zugelassen, die Meinungs- und Stimmungsmache ist radikal.

    Dies nur als Beispiel:
    Geht man der Angelegenheit auf den Grund, so ergibt sich:
    Der Spiegel gehoert haelftig dem Verlag Gruner & Jahr - und verfolgt man weiter, so ergibt sich, wer bei Gruner+Jahr bestimmt:
    Zitat Zitat von Gruner+Jahr / der Aufsichtsrat
    1. Dr. Gunter Thielen, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann AG, Gütersloh

    2. Klaus Unger, 3. Dorit Harz-Meyn, 4. Dr. Henning Franke
    5. Axel Ganz, 6. Thomas Holtrop, 7. Bernd Köhler
    8. Johann C. Lindenberg, Ehem. Vorsitzender der Geschäftsführung der Unilever

    9. Dr. Siegfried Luther, ehem. Vorstandsmitglied Bertelsmann AG, Gütersloh

    10. Dr. Thomas Rabe, Chief Financial Officer, Bertelsmann AG, Gütersloh
    Die Bertelsmann-Gruppe hatte sich bereits hervorgetan durch einen Versuch in Weissrussland ähnlich der orangenen "Revolution" in der Ukraine taetig zu werden. Damit ist also nicht nur Bertelsmann selbst gebrandmarkt, sondern auch Gruner+Jahr (Stern) und weiter noch "Der Spiegel".

    Kurz gesagt, der ueberwiegende Teil der deutschen Medienlandschaft verfolgt eine knallharte Doktrin des "Russland Verunglimpfens" um jeden Preis. Einzelheiten ueber die Presseverflechtungen werden noch unter der Rubrik CFR eingestellt. Die Verbindungen sind bekannt. Es ist unnoetig, dies als Uebertreibung zu betrachten, den CFR zu verniedlichen oder ihn mit Coladosen zu assoziieren. Es sind "facts"(действительные факты).

    Jedoch wird Russland kaum darum herumkommen, so es denn sein Ansehen in den westlichen Laendern gegen die mainstream-Presse wieder in ein richtiges Licht setzen will, mit durchaus auch marktwirtschaftlichen Methoden einen Ring verlaesslich neutraler Medien aufzubauen - und damit bereits vor dem G8 Gipfel angefangen zu haben. Wie wichtig die westliche Presse und damit die oeffentliche Meinung ist, liess sich leicht anhand der Wahlen in der Ukraine verfolgen. Russland wird auch durch den Druck der oeffentlichen Meinung zerstoert.

    Zu wissen was geschehen ist - und dann in deutscher Presse das Gegenteil zu lesen, schmerzt einfach.
    Zitat Zitat von saratoga
    - die gesamte westliche Nachrichtenwelt ist ein gut durchdachtes und vernetztes System, bei dem nichts durch Zufall abläuft und dem sich nur wenige lokale Nischenzeitungen entziehen können.

    Und in all diesen Medieneingebungen liegt hier in Deutschland die Phobie zu Russland und insbesondere zu Putin begründet.

    ... Und die Aussagen eines Politkaspers, dass gesellschaftliche Veränderungen hierzulande durch russischen Einfluss auch nicht besser wären als die vorherrschenden unter dem RoRo-Finanzclan.
    Praesident Putin verdient es alleine schon ob seiner Leistungen fuer Russland, dass er samt seiner Leistungen entsprechend gewuerdigt wird - quasi als Vorbild fuer all "unsere" unfaehigen Politiker.



  12. Nach oben   #72

    Westliche Doppelmoral

    Zitat Zitat von Sandra
    Nun das Schwergewicht liegt eben auf den Woertern "westliche Staatengemeinschaft" in dem Sinne erfuellt dann die Springerpresse ihren Auftrag. Propaganda fuer die USA.
    Völlig richtig erkannt.
    Allerdings weiß das hierzulande kaum jemand. Die meisten glauben tatsächlich felsenfest, dass sie von den deutschen Medien "unabhängig" und "neutral" informiert werden. Beim Spiegel gibt es ähnliche Klauseln. Doch die meisten halten ihn noch immer für das investigative Blatt, das er noch vor knapp 10 Jahren war.
    Doch das Entscheidende ist, welch Schindluder mit diesen Annahmen betrieben wird und wie wirkungsvoll das abläuft. Die von den USA geführten westlichen Aggressionspläne werden mit Wörtern wie "Demokratie", "Freiheit", "Friedenssicherung", "Terr*rbekämpfung" u.ä. schöngefärbt, die ein jeder gutheißt, während den ausgemachten Zielobjekten oder globalen Konkurrenten ein Mangel davon bescheinigt wird. Dabei sind die Verantwortlichen, die diese Bilder verbreiten, selbst diejenigen, die den Mangel aufweisen. Siehe auch Iraküberfall, wo nacheinander Massenvernichtingswaffen, AlQaida-Verbindungen und Demokratieverbreitung als Gründe herhalten mussten. DAS ist die mittlerweile unsägliche Heuchelei und Doppelmoral.

    Es ist tatsächlich eine Propaganda wie in grauer Vorzeit. Ein Göring hatte die genau dazu passenden Äußerungen während der Nürnberger Prozesse geäußert. Mittlerweile ist nahezu die gesamte Medienlandschaft in Deutschland, besonders, was das Ausland anbetrifft (also natürlich auch Russland), ein einziges Trauerspiel, da hier bei fast allen Presseorganen nur die Vorgaben aus Washington weiterverbreitet werden. Diesbezügliche unabhängige Informationen sind somit hier fast nur noch über Foren, Blogs, Kommentare und die eine oder andere Nische zu bekommen.

    Da verwundert es dann auch nicht, dass das ständig verbreitete dunkle Bild Russlands übernommen wird. Wenn alle Kanäle das gleiche verbreiten, färbt dies irgendwann ab. Es werden durch die Medien feste "Denk"spuren hinterlegt. Die Menschen bewegen sich in diesen Schienen, die immer eingefahrener werden - es sei denn, ein katalytisches Ereignis wirkt dem entgegen wie das bei mir beispielsweise Powells PowerPointShow vor dem UN-Sicherheitsrat mit den dazugehörigen Folgen war. Erst dann begann ich selbst all das zu hinterfragen.

    Zitat Zitat von Rumpelstilz1
    ... weshalb ich Praesident Putin ueber alles schaetze. Er ist keine gekaufte Person wie Jelzin, wie Chodorkovski und einige andere, sondern er setzt sich fuer das WOHL seines Landes und seiner Buerger ein - und das ist in heutiger Zeit schwerer geworden, denn je. Es ist vergleichbar einem Schachspiel zwischen zwei Grossmeistern - nur ist der Einsatz unendlich hoch. Remis / вничью hiesse, dass Russland seine Freiheit und Autonomie behaelt - aber auch ein matt waere noch moeglich, zu gross ist die Abhaengigkeit der USA vom Oel, zu fragil ist der Dollar.
    (...)
    Praesident Putin verdient es alleine schon ob seiner Leistungen fuer Russland, dass er samt seiner Leistungen entsprechend gewuerdigt wird - quasi als Vorbild fuer all "unsere" unfaehigen Politiker.
    Und dem habe wiederum ich NICHTS hinzuzufügen.

    Als Außenstehender sehe ich natürlich mehr die globale Entwicklung Russlands. Russen oder in Russland lebende Personen werden sicher ihren Blick mehr auf die Innenpolitik Putins richten, wo es sicher auch Verbesserungsbedarf gibt. Doch auch da sollte man sich immer den Stand vor Putins Amtsantritt deutlich vor Augen halten. Und leider ist es so, dass es vor allem aufgrund der westlichen Abspaltungs- und Eingrenzungsbestrebungen auf Russland bezogen dringend nötig war, dass Russlands globaler Stand gefestigt wurde, um diesen Bestrebungen entgegenzutreten. Dazu gehört auch die finanzielle Gesundung. Putin musste also zunächst erst einmal die fundamentalen Grundlagen für die wirtschaftliche, finanzielle und sicherheitspolitische Unabhängigkeit Russlands legen. Und ich bin wirklich erstaunt, wie gut ihm das gelungen. Russland ist wichtiger, bedeutender und stärker als jemals zuvor - und davon profitiert die gesamte auf Souveränität, Kooperation und Unabhängigkeit bedachte Welt. Und das alles ist Putins Verdienst. Schröders "Nein" zum Irakkrieg wäre ohne die Rückendeckung Putins nie möglich gewesen, mittlerweile rebelliert die halbe Welt gegen den westlichen Aggressionskurs (Linksruck in ganz Südamerika - jetzt hat auch Ekuador ein Freihandelsabkommen zurückgewiesen, Iran, Irak, Afghanistan, Mittelasien, SCO, Afrika - Nigeria, Tschad, Hamas usw.). China mischt da auch kräftig mit, doch ohne Russlands gewachsenen internationalen Einfluss würde all das nicht möglich sein. Umso erfreulicher und anerkennenswerter ist es, dass Putin auch im Inland schon sehr viele Verbesserungen für die Menschen im Land erreichen konnte und für die nahe Zukunft dort auch den kommenden Schwerpunkt in seiner Rede nannte.

  13. Nach oben   #73

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    "unvoreingenommene Mommsen"

    Putins Rede zur Lage der Nation vom 10. Mai 2006 –
    Statt liberaler
    Rhetorik Großmachtpose und Säbelrasseln
    Margareta Mommsen, München


    Die Botschaft des Präsidenten
    Putins Botschaft an die Föderale Versammlung erschließt sich nicht auf den ersten Blick. Zentrale Aussagen sind verpackt in Parabeln und Zitate. Unmittelbar eingängig sind jedoch die langen und detaillierten Ausführungen zu zwei großen Th emenbereichen, einmal zu den demographischen Defiziten des Landes und wie man diese beheben soll, zum anderen zum Zustand der russischen Streitkräfte und wie diese kraft Rüstungsinnovation und anderer Maßnahmen heute der Welt – zumal den USA – Schrecken einzujagen
    vermögen.

    Entgegen allen Vorhersagen der Moskauer Auguren befasst sich die Rede nicht mit den ideologischen Richtwerten der russischen Entwicklung und auch nicht mit längeren Ausführungen zur Außenpolitik. Anstelle der erwarteten großen Ziellinien wird vielmehr Sozial-, Familien- und Verteidigungspolitik en detail präsentiert. Ungeachtet des Übermaßes an Einzelheiten und der auf längeren Strecken eklektischen Darstellung vermittelt der Präsident ein Bild von Russland als einer aufstrebenden Wirtschaftsund Militärmacht im Weltmaßstab.
    Gegenüber dem so konzipierten Ideal eines starken Staats wird die Demokratisierung praktisch übergangen. War der Begriff der Demokratie in der Botschaft von 2005 an 23 Stellen erwähnt worden, so taucht er jetzt nur zweimal auf.

    Zufrieden mit der ökonomischen Entwicklung
    In Putins Ausführungen zur ökonomischen Entwicklung mischen sich große Zufriedenheit mit den erreichten Leistungen mit Auff orderungen zu weiteren Anstrengungen. Angaben zu beabsichtigten Strukturreformen unterbleiben. Das bereits 2003 formulierte ehrgeizige Ziel der Verdoppelung des BSP wird bekräftigt und angesichts eines jährlichen Wirtschaftswachstums von 7 Prozent als erreichbar genannt.
    Wie selbstbewusst die nationale Wirtschaftsleistungeingeschätzt wird, zeigt sich an der Forderung nach möglichst baldiger Konvertierbarkeit des Rubels. Andererseits räumt der Präsident ein, dass es zur Behauptung der globalen russischen Wettbewerbsfähigkeit der raschen Entwicklung moderner Technologien bedürfe. Dies gelte auch für die Energieförderung und -nutzung.
    Das Lob, das der Präsident Gasprom spendet, ist letztlich an die eigene Adresse gerichtet, betont er doch, dass die großen Erfolge des Erdgasmonopolisten auf entsprechende „zweckgerichtete Handlungen des Staates“ zurückzuführen seien. Dies kann auch als Rechtfertigung des generell gestiegenen staatlichen Einflusses auf die Wirtschaft verstanden werden. Das neue Selbstbewusstsein als Wirtschaftsmacht zeigt sich auch daran, dass Putin eine WTO-Mitgliedschaft
    Russlands nur bei voller Berücksichtigung russischer Interessen befürwortet. Damit trotzt Putin den USA, die in jüngerer Zeit Bedenken gegen einen raschen Beitritt Russlands angemeldet hatten.

    Medwedjew und die „nationalen Projekte“
    Im Zusammenhang mit der Darlegung des „sozialökonomischen“ Kurses ging der Präsident recht ausführlich auf die vier „vorrangigen nationalen Projekte“– Gesundheit, Bildung, Landwirtschaft und Wohnungsbau ein.
    Die in diesen Bereichen eingeschlagenen und weiterhin geplanten Maßnahmen wurden als attraktives Angebot zur Verbesserung des Lebensstandards der Bevölkerung präsentiert. Zugleich konnten die, wie Putin betonte, auf lange Dauer hin angelegten Programme dem Nachfolger im Präsidentenamt zugutekommen. Kremlastrologen folgerten daraus, dass der Präsident die Rede dazu genutzt habe, um den für die Durchführung der nationalen Projekte
    hauptsächlich verantwortlichen Vizepremier Dmitrij Medwedjew Bonuspunkte auf den Weg zu geben.
    Schätzt man die neuen Maßnahmen zur familienpolitischen Förderung von Frauen als ein weiteres nationales Projekt ein, so könnte dies die Spekulationen über eine Propagierung Medwedjews erhärten. Unübersehbar ist der populistische Charakter der neuen staatlichen Fürsorgepolitik. Dies wird umso augenfälliger, als Putin das Thema mit einem Hieb auf die „unvorstellbare Bereichung“ der russischen Oligarchen verband.
    Zur Untermalung der aus Sicht des Kremls begründeten Stigmatisierung der Tycoons berief er sich auf eine Rede des amerikanischen Präsidenten Franklin Delano Roosevelt, die dieser 1934 im Zusammenhang mit dem New Deal gehalten hatte. Dort hieß es, dass man zur Sicherung eines ersten Wohlstandes für die breiten Massen auf die „off enen Blasen“ derer treten musste, die sich erdreistet hatten, eine hohe Stellung oder Reichtum zu beanspruchen.

    Roosevelts Philippika gegen die amerikanischen Robber Barons kam Putin als Warnung gegen die russischen Ölbarone gerade recht. Zum Populismus dieses Genres fügte sich bei der Darlegung der neuen familienpolitischen Maßnahmen eine gehörige Portion Paternalismus hinzu. Denn dieses Programm war einzig und allein darauf ausgerichtet, Frauen aus ihrer beruflichen Tätigkeit zur Aufziehung mehrerer – „mindestens eines zweiten Kindes“ – herauszuholen.

    Die demographische Frage
    Putin bezeichnete das demographische Thema als das „wichtigste“ aller Probleme, nämlich die Verhinderung des Aussterbens der Russen, wovor auch der konservative Nationaldichter Solschenizyn kürzlich gewarnt hatte. Putin berief sich auf die Worte dieses Propheten und darüber hinaus auf das Verteidigungsministerium, wo man – wohl wegen akuter Rekrutierungsprobleme – sehr genau dieses „wichtigste“ aller Probleme kenne. „Es geht in der Tat um die Liebe, die Frauen, die Kinder. Um die Familie“, so Putin.
    Auf dieses Axiom aufbauend breitete der Präsident dann in allen Einzelheiten die Maßnahmenkataloge zur möglichen Lösung des Problems aus.
    Es konnte nicht ausbleiben, dass die von Putin hergestellte Beziehung zwischen den Problemen des Verteidigungsministeriums und der allgemeinen demographischen Entwicklung von kritischen Pressekommentaren bespöttelt
    wurde.
    So destillierte der „Kommersant“ als die eigentliche Botschaft der Rede den Ratschlag heraus: „Schafft euch mehr Kinder an und schickt diese in die Armee!“

    Iwanow, Militär und Antiamerikanismus
    Putins Ausführungen zur Lage der Streitkräfte und zum russischen Rüstungspotential bilden das eigentliche Kernstück der Botschaft. Einen besonders großen Raum nehmen die Ausführungen über die Modernisierung der Waff ensysteme ein. Auch wenn Experten in der stolzen Auflistung der Errungenschaften an U-Booten und Raketen vom Typ „Bulawa“
    und „Topol M“ nichts Neues entdecken können, stellt allein die Tatsache, dass die jährliche Botschaft an das Parlament zu einer so eindrucksvollen Waffenschau genutzt wurde, ein Novum dar.
    Für diejenigen Kremlastrologen, die Putins Rede auch als Werbung für einen Kandidaten in der Präsidentennachfolge betrachten, käme die glanzvolle Darbietung des Militärs
    wohl einem gewichtigen Bonuspunkt für Vizepremier und Verteidigungsminister Sergej Iwanow gleich. Derartige Überlegungen sind jedoch kaum zu erhärten.
    Andererseits wurde für jedermann zweifelsfrei erkennbar, dass der äußere Adressat des Säbelrasselns in den USA zu suchen war. So verwies Putin darauf, dass die USA 25-mal mehr für ihr Militärbudget ausgäben als Russland, was man im Verteidigungsjargon
    auch „ihr Haus – ihre Festung“ nenne. Dies heiße aber auch, dass Russland sein Haus ebenfalls zu einer Festung ausbauen müsse. Man sehe doch, was in der Welt vor sich gehe. Nicht zufällig heiße es, dass der „Genosse Wolf weiß, wen er fressen soll“. Er fresse
    und höre nicht. Im unmittelbaren Zusammenhang mit dieser Anspielung auf den bösen Wolf kritisierte Putin die amerikanische Außenpolitik und deren Getue („Pathos“) um Menschenrechte und Demokratie, während sie in Wirklichkeit nur die eigenen Interessen
    verfolge.
    Spätestens mit dieser Attacke schälte sich als Putins direkter Adressat der amerikanische Vizepräsident Dick Cheney heraus, der nur wenige Tage zuvor in Wilnius Kritik an Russlands Verfehlungen in Sachen Demokratie geübt hatte. Schwerwiegender als die Replik auf den Falken Cheney erscheint jedoch die weiterreichende Reaktion Putins, die in der Rede Begriffe wie „Kalter Krieg“ und „Wettrüsten“ überhaupt wieder salonfähig macht.

    Wie stark Putins Botschaft von antiamerikanischen Positionen getragen war, wurde in den zum Schluss eher kurz gehaltenen Gedanken zur russischen Außenpolitik erneut deutlich. Während erwartungsgemäß unter den erstrangigen Partnern die Länder der GUS genannt wurden und die EU den zweiten Platz erhielt, fanden die USA nur in einem Atemzug mit China, Indien und anderen Staaten Asiens, Lateinamerikas und Afrikas Erwähnung. Dies
    brachte die abschätzige Haltung Moskaus gegenüber Washington klar zum Ausdruck.

    Fazit
    Wie ist Putins Botschaft in ihren jeweiligen Wirkungen nach außen wie nach innen zu beurteilen? Sieht man die gegen die USA gerichteten Speerstöße vorwiegend als das Abschießen rhetorischer Munition an, so sollte die darin enthaltene Drohung, dass sich der Kreml gegebenenfalls dem amerikanischen Eindringen in die vitale Interessensphäre Russlands entgegenstellen werde, ernst genommen werden. Antiamerikanische Signale und harte Worte gegen den Westen dienen Putins Russland zugleich als eine wertvolle innenpolitische Ressource, wird doch die Großmachtpose und zumal eine aggressive antiamerikanische Rhetorik von der Bevölkerung stets honoriert.
    Aleksej Makarkin hat die innenpolitischen Wirkungen der Rede Putins präzise auf den Punkt gebracht: „Was will der kleine Mann? Ein gutes Auskommen für die Familie und ein starkes Land in der Welt. Dem entspricht die Botschaft.“

    aus den Russlandanalysen des Osteuropainstitutes


    Margareta Mommsen ist emeritierte Professorin für Politische Wissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität

  14. Nach oben   #74
    Avatar von Sandra
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    Irrtum

    Zitat Frau Mommsens:Wie stark Putins Botschaft von antiamerikanischen Positionen getragen war, wurde in den zum Schluss eher kurz gehaltenen Gedanken zur russischen Außenpolitik erneut deutlich. Während erwartungsgemäß unter den erstrangigen Partnern die Länder der GUS genannt wurden und die EU den zweiten Platz erhielt, fanden die USA nur in einem Atemzug mit China, Indien und anderen Staaten Asiens, Lateinamerikas und Afrikas Erwähnung. Dies
    brachte die abschätzige Haltung Moskaus gegenüber Washington klar zum Ausdruck.
    Zitatende:
    Sie irrt weil insbesondere China aber auch Indien als Handelspartner fuer Russland ein nicht geringes Gewicht haben und dies immer weiter ausbauen (China und Gas, Wasser etc.).
    Das als dritten Platz zu bewerten halte ich fuer wirtschaftlich vollkommen Falsch. Aus Sicht der russischen Wirtschaftspolitik bedeutet China in einem Atemzug mit den USA keine Abwertung, eher im Gegenteil. China ist der zukuenftige Markt fuer Russland schlechthin.

  15. Nach oben   #75

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    In irgendwelchen Gedankengaengen ist Madame wohl haengen geblieben

    Margareta Mommsen, verheiratet mit Hans Mommsen, Jahrgang 38. Trotz ihrer Professur für Osteuropa / Nachfolgestaaten der UdSSR am Scholl-Institut der Uni München scheint es, dass der Spross der Mommsen-Familie sehr mit dem Westbuendnis Deutschlands verankert ist, wobei eines der Mommsen-Kinder in Stanford Physik studiert. Da ihr Mann ebenfalls Geschichtsprofessor ist, dürfte eine gedankliche Symbiose vorliegen.

    Auch stimmt man sicher nicht einer Veroeffentlichung in Werken zu, wenn die Mitteilnehmer radikal kontroverser Auffassung sind - es sei denn, dies wird deutlich hervorgehoben. Andernfalls bleibt nur der Rueckschluss auf eine gedankliche Affinitaet.

    So erschien in der Abhandlung "_MAI"

    Seite 15
    Putin spielt die deutsche Karte
    von William R. Smyser

    Die Wahl Putins zum russischen Präsidenten hat für Deutschland wichtige internationale Implikationen, so der an der Washingtoner Georgetown University lehrende William R. Smyser. Deutschland stehe vor dem Problem, dieser größeren Aufgabe gerecht werden zu müssen, ohne das Verhältnis zu seinen westlichen Verbündeten größeren Spannungen auszusetzen.

    Seite 21
    Sphinx im Kreml. Was kann der Westen von Putin erwarten?
    von Margareta Mommsen


    Mit einer Neubestimmung des internationalen Standorts Russland, nicht aber mit einer Neuauflage der "romantischen" russischen Außenpolitik im (anfänglichen) Stile Jelzins(NB1) muss der Westen in der Ära Putin rechnen, glaubt die Münchner Politikprofessorin. Ungewiss sei noch, wie sich das Verhältnis von Demokratie(NB2) und Autorität unter dem neuen Präsidenten entwickeln werde.

    Seite 63
    Dokumente zu den Beziehungen Russlands mit dem Westen

    Nach den ersten euphorischen Begegnungen zwischen dem neuen Russland und dem Westen wurden die gegenseitigen Beziehungen immer mehr durch die unruhigen innenpolitischen Zustände in Jelzins Russland geprägt: einer ultranationalistischen Duma stand ein mit enormer Machtfülle ausgestatteter, aber sprunghafter und unberechenbarer Präsident gegenüber. Am 31.Dezember 1999 erklärte Boris Jelzin seinen Rücktritt und schlug Wladimir Putin zu seinem Nachfolger vor. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Beziehungen innerhalb des Dreiecks Europa-Russland-USA entwickeln werden. In diesem Zusammenhang wichtige Texte sind hier abgedruckt, u.a. die EU-Strategie gegenüber Russland, die russische Sicherheitsdoktrin und eine Rede der amerikanischen Außenministerin,
    Madeleine Albright (CFR), in Moskau.

    Ich hielt trotz duerftigen Materials diesen Kurzueberblick ueber eine Professorin der Politischen Wissenschaften für noetig, die in einem Pamphlet an Putins Rede ueber die Lage zur Nation nichts Gutes laesst und scheinbar meint, dass im Kreml sich nur Kremlastrologen noch der Sinn erschliesst. Nun manchen bleibt der Sinn wohl auch verschlossen, mit oder ohne Astrologie.

    Ich stelle fest, dass Frau Mommsen und ich nicht einer Meinung sind.




    (NB1) nicht aber mit einer Neuauflage der "romantischen" russischen Außenpolitik im (anfänglichen) Stile Jelzins bedeutet nur, dass Frau Mommsen in Richtung Jelzin'scher Politik der Zerstoerung Russlands, ganz im Sinne der Clinton'schen Aussenpolitik, tendiert. Dies stellt eine rein HOSTILE Einstellung zu Russland dar.

    Unverstaendlich in diesem Sinne ist, dass sie immer noch die Professur an der Uni Muenchen halten darf und somit studentischen Nachwuchs im Sinne einer One-World-Government Politik der USA indoktriniert.

    (NB2) Demokratie / Nachdem in der Sowjetunion keine Demokratie vorhanden war, ist es nur natuerlich, dass ein Entwicklungsprozess zu Demokratie hin einen gewissen Zeitraum beansprucht. Fatal fuer Russland waere eine "aufgesetzte" Schein-Demokratie nach US-Vorbild. Entweder sitzt Frau Mommsen den PsyOps des CFR auf und ist somit analyseunfaehig, oder sie agiert auf zynische Art und Weise.



  16. Nach oben   #76

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    Zitat Zitat von Sandra
    Die USA haben die Welt hinters Licht gefuehrt und nicht Hussein. Wo sind den nun seine Atomwaffen, wo die Anlagen, wo das Uran?Die Antwort kennen wir. Aus diesem Grunde ist leider auch dieser Artikel mit Vorsicht zu geniessen.
    Grundsaetzlich ist aber noch viel mehr Atom ueberhaupt mit Vorsicht zu geniessen egal ob das von den Amis oder der von Pakistan, Indien etc.
    Ein Tag nach dem 20ten Jahrestag von Tschernobyl sollten eigentlich doch alle einverstanden sein Atom egal ob Kraftwerk oder Bombe ist immer ein Risiko und zwar fuer die ganze Welt und nicht nur fuer ein einzelnes Land.
    Sandra,

    ihr Russen müßt euer demografisches Problem lösen. Russland braucht mehr
    Kinder. Bevölkerungswachstum muss mindestens 2,5% jährlich betragen.
    Wieso annektiert Russland die ehemaligen sowjetrepubliken die zu Russland wollen? Und natürlich die Ostukraine. Den Frauen muss geholfen werden mindestens 3Kinder zu haben. Eine Frage noch. Wieso hat Russland nicht Serbien, Montenegro und Ostbosnien nicht annnektiert?

  17. Nach oben   #77
    Avatar von Sandra
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    Zitat Zitat von Reggy
    Sandra,
    Den Frauen muss geholfen werden mindestens 3Kinder zu haben. Eine Frage noch. Wieso hat Russland nicht Serbien, Montenegro und Ostbosnien nicht annnektiert?
    Frauen Reggy, entscheiden schon selber ob sie Kinder haben wollen oder nicht! Um Kinder zu kriegen Reggy brauchen wir keine Hilfe, koennen wir auch von alleine zudem wuerde ich Kinder haben wuerde ich nicht die Statistik der Russen nach oben treiben sondern die der Schweiz danke ich habe aber keine Lust auf Kinder (und nie gehabt, ich moechte naemlich nicht mein Leben mit Windeln wechseln vergeuden)Maenner haben immer gut reden, den wer seinen Weg geht sind die Maenner, wer mit den Kindern zu Hause sitzen muss aber sind die Frauen. Warum sollte Russland Teile Jugoslawiens annektieren? Vielleicht Bulgarien und Rumaenien gleich mit, sonst wird es kompliziert in die Provinz Montenegro zu gelangen. Ich verstehe den Gedankengang nicht ganz, willst Du den dritten Weltkrieg? Ueberhaupt die Mehrheit der Bevoelkerung in Montenegro sind Albaner und nicht Montenegriener, seit wann will die einer haben? Die Losloesung von Serbien wird den Montenegrienern in einigen Jahren ev. ein Grossalbanien bescheren, warts ab! Europa macht zur Zeit alle Fehler die man machen kann. Wenn sich aber Montenegro von Serbien loesen darf, warum duerfen sich dann die Basken nicht von Spanien loesen? Wo ist die Logik, die einen duerfen die anderen nicht? Ne bitte, entweder alle oder keiner! Also, Bayern frei, Basken frei, etc.etc.etc.und dann eine Landkarte wie im Mittelalter mit vielen vielen kleinen Fuerstentuemern!

  18. Nach oben   #78

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    Reggaeton

    Da dachte ich schon das russische Wesen ist auf Sie übergesprungen Sandra. Es könnte zu spät für Sie sein ein Kind zu bekommen, aber niemals würde ich bei einem Kind nein sagen, auch als Frau nicht. Vielleicht hilft ein bisschen Wodka um Sie umzustimmen. Naja aber keiner ist vollkommen.

    Reggy und Deuschtland braucht mal wieder loyale Politiker meinen sie nicht? Und wo ist Deutschland ein Kinderreiches Land? Die Gesellschaft wird immer älter, dazu veraltet die Gesellschaft auch noch im Kopf. Merkel sollte sich schleunigst mühe geben beim blow job bei Bush. Ansonsten geraten die heiligen Konzerne Deutschlands in Amerikanische Hand und wo bekommen Sie dann ihr Hartz lV Geld?

    Auch hier kann ich meine Theorie von der Autorität in Russland anwenden. Meiner Meinung nach brauchen Russen eine geistige Unterstützug die ihnen vorgibt, habt keine Angst Kinder zu bekommen wir passen auf sie auf. Das fehlt heutzutage.

  19. Nach oben   #79
    Avatar von Sandra
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    Staat und Kinder

    Zitat Zitat von Ewgenij
    Meiner Meinung nach brauchen Russen eine geistige Unterstützug die ihnen vorgibt, habt keine Angst Kinder zu bekommen wir passen auf sie auf. Das fehlt heutzutage.
    Schenia wenn ein Staat Kinder will, meint er damit nur zwei Sachen "Rentenzahler" und "Soldaten". Soll der Staat sich doch selber Hampelmaenner machen! Niemand hat angst Kinder zu kriegen, die Leute haben einfach vielleicht was anderes zu tun. Nicht ein Staat sondern seine Buerger bekommen Kinder. Obwohl der Staat eigentlich seine Buerger sind, aber soweit sind wir nun tatsaechlich in Russland noch nicht. Waere auch eine Beleidigung, der russische Buerger genauso Schlau wie seine Duma .Ich wuerde vielleicht mal mit der Sterblichkeitsstatistik anfangen, und dafuer zu sorgen dass die Leute nicht im afrikanischen Alter sterben, dann, dann kann man vielleicht ueber Kinder sprechen. Zuerstmal an die Lebenden denken die es im Durchschnitt es gerade auf 58 schaffen.

  20. Nach oben   #80

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    Hier eine kritische auseinanderesetzt mit Putin. Wie ich finde ehrlich und fair ist, was in den deutschen Medien ansonsten nicht der Fall ist.

    Putin

  21. Nach oben   #81

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    Naja der Kommentar stammt aus der Frankfurter Rundschau, einer überregionalen deutschen Tageszeitung, die im Grunde genommen eher links ist. Das wars aber auch schon. Der Kommentar unterscheidet sich doch kaum von dem was man sonst so in deutschland hört, oder bin ich irgendwie falsch informiert? Der Kommentar ist doch eine Abrechnung mit Putin, die in den deutschen Medien normalerweise gar nicht sooo stark ist.

  22. Nach oben   #82
    Avatar von Sandra
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    Ich kann mich

    erinnern wie einst die Deutsche Presse aus Gorbatschow einen Heiligen gemacht hat und bei Jelzin sehr lange und sehr ausgiebig geschwiegen hat. Dagegen ist doch der Artikel ueber Putin geradezu offen radikal . Ist halt schade wenn man nicht mehr ungestraft sich alles klauen kann was nicht gerade angeschraubt ist.
    Jede Demokratie ist im weitesten Sinne gelenkt (meistens dank der willigen Presse und den Werbeeinnahmen durch die Grossindustrie)in Russland ist es damit nicht besser aber man soll vielleicht auch mal vor der eigenen Tuere wischen. Ich bringe Putin auch nicht gerade allzuviel Sympathie entgegen (eigentlich ueberhaupt keine, ich kann sein Gesicht nicht mehr sehen und bei seiner Stimme wird mir uebel). Streichen wir aber den Namen weg, bleibt ein gut funktionierender Think Thank uebrig und das ist in Russland bitter noetig. Zumindest arbeitet dieser Thank eher im Interesse der Bevoelkerung wenn auch nicht so radikal wie ich mir dies gerne wuenschen wuerde. Ich wuerde sowieso alle Erdvorkommen inkl. Wald und andere Ressourcen knallhart verstaatlichen, das Geld huebsch Budgetmaessig in Prozenten in die entsprechenden Kanaele leiten und endlich der Bevoelkerung mit ihrem letztlich eigenen Geld eine bessere Infrastruktur, gute Krankenhaeuser mit gluecklichen Medizinern und gute Schulen mit guten Lehrern spendieren. Zudem wuerde ich den Rentnern die Rente bezahlen, die sie eigentlich mal Prozentmaessig erarbeitet haben etc.etc.etc. zudem wuerde ich das diebische P... alle nach England schicken und vorher enteignen und Jelzin in die Zelle neben Chadarkowski stecken. Ich haette noch ein paar nette Ideen aber die sind eher fuer den Kuechentisch als fuer ein Forum . Wenn der Bericht ueber Putin von Linken war, was bin dann ich ?

  23. Nach oben   #83

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    Wie ich finde fasst er die Machtstrukturen Putins prägnanten zusammen. Er spricht halt ein bisschen abneigend, weil er dann den 100 Euro Bonus von dem CFR bekommt.

  24. Nach oben   #84
    Avatar von Sandra
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    Und ich finde

    der Journalist laeuft selber einer Propaganda auf, die da heisst "unser Praesident wird es schon richten". Putin ist nicht Stalin und einen Berja sehe ich auch niergends, als Propagandavehikel halten die Masche abergleichwohl gerade die Dumme und Nutzlose Duma die Masche fuer gut. Russische Politik auf einen einzelnen Menschen zu beziehen und dem ganzen ein Gesicht zu geben ist einfach quatsch. Stell Dir vor was in diesem Fall ein Praesident alles koennen muesste. Da kommt man aber mit Jurastudium in Peter und etwas KGB am Schreibtisch im netten Dresden nicht hin. Mich stoert einfach der andauernde Versuch einen Personenkult geradezu daher zu reden. In Wirklichkeit gibt es ihn so naemlich garnicht. Jeder versteht es hier als das was es, duemmliche Propaganda, den der Duma faellt halt sonst nichts ein . In der Realitaet gibt es vorallem einen Haufen von Beratern die versuchen Ordnung in den Wirrwar zu bringen (was meist zu noch mehr wirrwar sorgt bekanntlich). Tatsaechlich hat es Russland geschaft sich Wirtschaftlich zu fangen und sich selbstbewusster zu vermarkten und sich nicht zu Bietstellern und Dritter Welt weiterhin zu verkaufen. Stoert halt die Presse, Russland mit Wirtschaftserfolgen ist nicht so cool, wie Russland als Drittweltland. Wenn ich dann den quatsch lese, von Moskau ist die teuerste Stadt fuer Manager, muss ich sagen Leute solche Manager wuerde ich raus schmeissen, die sich in einem fremden Land nicht integrieren koennen und Wohnungen fuer min. 2 500 Euro mit 2 Zimmern mieten. Ach, nicht zu vergessen auf dem Land wuerden die Leute zwischen 40 und 100 Euro verdienen (diese Aussage ist Heute definitiv auch quatsch) gute Arbeiter auf dem Land verdienen Heute auch gut, schon weil sie selten sind.Manche Stadte in Sibirien zahlen Heute wieder hoehere Loehne als in Moskau.

  25. Nach oben   #85

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    These

    Der Personenkultur ist solange noch vorhanden, bis die Menschheit sich was neues ausgedacht hat. Ich finde es nicht gut das das vorherschende rhetorische Mittel das Fernsehen ist. Vielmehr vereinsamen dann diese Menschen(siehe USA).

    Sandra wie stehen Sie zu der Theses das nur dann vorbildliche Bildung (CCCP) gemacht werden kann, wenn man den Staat und somit die Menschen unter kontrolle hat. Also mit Angst und Propaganda. Ein Zitat von Stalin soll meine These bekräftigen.

    "Gedanken sind mächtiger als Waffen. Wir erlauben es unseren Bürgern nicht, Waffen zu führen - warum sollten wir es ihnen erlauben, selbständig zu denken?"

  26. Nach oben   #86

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    Naja im fernsehen, also sprich nachrichten gibt es den personenkult schon längst, zumindest auf ORT, RTR, NTW etc. also alle sender die mher oder weniger der Staataskontrolle unterliegen.
    ansonsten muss ich sagen dass es auch ander artikel gibt. Hab letztens im Handelsblatt einen total unsachlichen Artikel über Moskau gelsen, der Moskau total unkritsch als die boomende glitzermetropole europas dargestellt ohnr irgendetwas in dieser stadt zu hinterfragen.

  27. Nach oben   #87
    Avatar von Sandra
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    Denken und anderer Luxus

    ungebildete Menschen sind einfacher zu manipulieren. Da aber kein Land die allgemeine Schulpflicht abschaffen kann, hat irgendeiner ausgerechnet das Fernsehen erfunden. Ein sicheres Medium um nach entsprechender Schulzeit im nachhinein zu verdummen. Wer ertraegt eigentlich Sendungen alle 10 Minuten 5 Minuten Werbung? Brrrrrrrrr...kluge Menschen sicherlich nicht. Nun Moskau als Stadt ist das was die Menschen darinn sehen moechten. Eine Frage der Perspektive und was ich mir in der Stadt ansehe wie jede Stadt dieser Welt gibt es Quartiere die langsamm in den Bereich Slum abgleiten und Ecken in der Innenstadt die vorallem dort nicht hingehoeren, wie zB. Kasinolichter neben dem Puschkinplatz. Interessant ist auch wie oft in der Innenstadt Altbauden und Kulturarchitektur feuer faengt. Die Elektrik...die Elektrtik. Einziger Trost, irgendwann ist Luschkow weg, darauf warte ich und nicht nur ich.
    Natuerlich ist in jeder Nachrichtensendung drei Minuten unser Praesident und sein heutiger Arbeitstag nah am Personenkult, ich kenne aber keinen der aus dem Grund dem Kerlchen seine Stimme geben wuerde. Naja, eigentlich kenne ich keinen der Ihn gewaehlt aber irgendjemand tat das (und hier fehlen die Smailis mit Aermchen veruehren etc.). Ich vermute, ich bin nicht die Einzige die bei Putin schnell durch die anderen Kanaele flipt, Fernbedienung ist halt zum Bedienen da .

  28. Nach oben   #88

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    Zitat Zitat von Rumpelstilz1
    In Tomsk wurden bereits positive Wege aufgezeigt.

    Und jetzt die Rede zur Lage der Nation von Praesident Putin zeigt auch in eine positive Richtung. Ich meine, das ist doch einige Kommentare wert.


    Jelzin, dieser versoffene Trottel und seine Kumpanen, haben diese katastrophlen Ereignisse in Russland verursacht.Kein Wunder er wurde von den CFR und Skull & Bones Leuten eingesetzt. Putin hätte schon 1995 an die Macht kommen müssen. Ihr müßt euch Bücher im Koppverlag kaufen.

    Gruß Reggy

  29. Nach oben   #89

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    Nanu Reggaeton, stellst jetzt deine Meinung gegenüber Russland doch um ja? Finde ich sehr gut das du zur Abwechslung bisschen im Forum gelesen hast!

    NICE!


    Sandra es mag ja auch daran liegen das Sie eine Frau sind. Jedoch könnten Sie mir mal erklären warum Sie Putin nicht oben sehen wollen. Das selbe gilt für den Moskauer Bürgermeister.


  30. Nach oben   #90
    Avatar von Sandra
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    Luschkow und andere Geschichten

    Putin ist schnell erklaert, ich finde ihn persoenlich unsympathisch (das ist die zensierte Ausdrucksvariante) 6 Jahre seit nun 6 Jahren hoeher ich diese eklige oelige Stimme in Mickimaustonlage . Moegen Sie Merkel als Person? Und nun sechs Jahre lang taeglich Merkel (schade es gibt kein Magenkrankes smili bei uns). Luschkow ist ein ganz armer, besitzt noch nicht mal eine eigene Wohnung, jawohl gehoert naemlich alles seiner Frau inkl. Plastikfabrik in der in grauen Sowjetzeiten der saubere Herr Direktor war. Luschkow verscherbelt poepoe nicht nur nicht bebaute Flaechen in der Stadt sondern Gruenstreifen haeppchenweise inkl.Altbauten wo ab und an auch privatisierte Wohnungen drinn sind. Die Leute duerfen dann von der Innenstadt in eine nette schlecht gebaute Wohnung in die Vorstadt umziehen. Luschkow ist schliecht ein Gauner, sorgt aber dafuer dass sein Stellvertreter offiziell schon seit Jahren fuer das Bauwesen zustaendig ist. Mit dem Geld kaufen wir uns dann nette Imobilien in der Tschechei. Auch die Altbauten in der Innenstadt brennen immer von selber? Waehrend ich Putin einfach nicht mag und er mir auf den Geist geht, halte ich LUschkow fuer einen Sanktionierten Gauner. Butowa ist nur ein Fall von vielen und noch nicht mal der schlimmste. Da gab es die Geschichte mit dem Strassenbelag auf dem MKD (war halt bei der Pruefung duenner als vorgesehen, nur wie soll man den Luschi bezahlen?). Da ich zufaelligerweise mit Baufirmen zu tun gehabt habe, muss ich sagen dies alles sind offene Geheimnisse. Fuer ein Praesidentenamt haben sich in Moskau gerademal bei den letzten Wahlen 2 gemeldet, eben unser Luschi und noch eine andere Lusche seines Zeichens Bankdirektor (waere auch nicht besser gewesen). Hier mal wieder ein kleines Lob an wer immer im Kremel denkt, ich faende es durchaus begruessenswert wenn der Buergermeister von Moskau kein Wahlamt ist und wie die Gouverneure eingesetzt werden von oben. Die LEute haben Luschi gewaehlt, weil sie auf dem Standpunkt standen "der klaut schon seit Jahren, also hat er schon genuegend, ein Neuer wuerde damit von vorne anfangen". Die Zweite Variante war "er ist Workaholiker, dass ist in Russland selten und soll belohnt werden". Tja und mir fehlt schon wieder dieses pupertierende Smile dem es schlecht wird!

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