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Thema: Vorfristige Rückzahlung von Außenschulden für Russlands Finanzsystem nicht gefährlich

  1. #1
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    Vorfristige Rückzahlung von Außenschulden für Russlands Finanzsystem nicht gefährlich

    Illarionow: Vorfristige Rückzahlung von Außenschulden für Russlands Finanzsystem nicht gefährlich


    Eine vorzeitige Tilgung der Außenschulden aus Mitteln des Stabilisierungsfonds bringt kein Risiko für Russlands Finanzsystem mit sich. Diese Meinung äußerte Andrej Illarionow, Wirtschaftsberater des Präsidenten Russlands, im Vorfeld einer am Montag in Basel beginnenden Tagung der Chefs der Zentralbanken der Mitgliedsländer des Pariser Klubs der Gläubigerländer in einem RIA-Nowosti-Gespräch.

    „Ich habe bereits vor vier Jahren von einer vorfristigen Rückzahlung der Außenschulden gesprochen", stellte Illarionow fest. „Damals erschien das völlig unmöglich, merkwürdig und nicht normal. Vier Jahre später ist dies zur offiziellen Position der russischen Regierung geworden."

    „Vor drei Jahren haben wir vorgeschlagen, einen Stabilisierungsfonds zu gründen, damals erschien das ebenfalls verwunderlich", so Illarionow. „Heute existiert er und führt seine Funktionen aus."

    Aus Mitteln des Stabilisierungsfonds soll gerade die vorfristige Tilgung der Schulden gegenüber den Gläubigern im Pariser Klub erfolgen, hieß es. Die planmäßige Rückzahlung der Außenschulden ist im Staatshaushalt für das bevorstehende Jahr vorgesehen.

    Finanzminister Alexej Kudrin hatte im Dezember erklärt, Russland werde 2005 zehn Milliarden Dollar Schulden aus dem Stabilisierungsfonds an die Mitglieder des Pariser Klubs auszahlen. Sechs Milliarden davon werden an Deutschland gehen und der Rest „an andere Länder - beispielsweise die USA, Frankreich usw." Damit würden rund 700 Millionen Dollar an der Bedienung der Schulden eingespart, stellte Kudrin fest.

    „Diese 700 Millionen Dollar entsprechen knapp 20 Milliarden Rubel, d. h. dieses Geld könnte für die Auszahlung von Löhnen, für die Entwicklung der sozialen Sphäre und andere Bedürfnisse verwendet werden", so der Minister.

    Nach seinen Worten beläuft sich Russlands jetzige Verschuldung gegenüber dem Pariser Klub auf 46 Milliarden Dollar. 40 Milliarden davon sind Altschulden der UdSSR.

    Illarionow äußerte die Zuversicht, dass die Akkumulierung des Stabilisierungsfonds für das Bankensystem des Landes nicht schädlich ist.

    Er verwies darauf, dass die Bankenkredite in Russland jährlich um rund 40 Prozent wachsen. „Ein derartiges Wachstumstempo bei den Kreditaktiva wurde bei uns niemals verzeichnet, auch mit internationalen Standards gemessen ist das ein fantastisches Tempo."

    Nach seinen Worten sehe er überhaupt keine negativen Folgen einer Vergrößerung des Stabilisierungsfonds. Man sollte diese Mittel ausschließlich für die vorfristige Rückzahlung der Außenschulden Russlands verwenden, betonte er.

    „Derzeit ist eine aktive Diskussion darüber im Gange, wie der Stabilisierungsfonds ausgegeben werden soll, und wir sehen, dass der Druck auf die Macht, darunter auch auf die Regierung, bei diesem Punkt recht stark ist und weiter zunimmt", so Illarionow. „Ich hoffe, dass die Behörden und die Regierung genug Kraft, Mut und Vernunft an den Tag legen, diesem Druck standhalten sowie eine Vergeudung und Vernichtung dieses Fonds verhindern werden." (RIA)

  2. Nach oben   #2
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    PARIS (Dow Jones-VWD)--Russland und die im Pariser Club vertretenen Gläubigerstaaten haben sich nach Angaben aus Kreisen im Prinzip über eine vorzeitige Rückzahlung der gesamten Schulden von rund 45 Mrd USD in den nächsten drei Jahren geeinigt. Für eine endgültige Vereinbarung seien noch weitere Gespräche nötig, verlautete am Donnerstag aus den Kreisen. Insbesondere sei noch keine Einigung über den Abschlag für die vorzeitige Rückzahlung erzielt worden. Die Gespräche sollen beim nächsten Treffen des Pariser Clubs im März oder eventuell auch früher fortgesetzt werden, hießes. -David Gauthier-Villars, Dow Jones Newswires


  3. Nach oben   #3
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    Russland zahlt IWF-Kredite zurück und verhandelt mit Pariser Club

    Dana Ritzmann

    Russland hat vorzeitig sämtliche Kredite des Internationalen Währungsfonds (IWF) von 3,3 Milliarden Dollar zurückgezahlt. In der Kreditvereinbarung von 1996 über insgesamt 20 Milliarden Dollar war die Rückzahlung der letzten Kredittranche erst für 2008 vorgesehen, hieß es beim IWF. Bereits im November 2004 hatte Präsident Putin angekündigt, die Schulden bald zu begleichen. Der geschäftsführende Direktor des IWF, Rodrigo Rato, wertete die Zahlung als Beweis für die finanzpolitische Stärke Russlands.
    Bis 1999 borgte Russland 15,3 Milliarden Dollar beim IWF, seitdem allerdings wurden keine weiteren Schulden gemacht, sondern nur noch abbezahlt. Mit dem frühzeitigen Rückzahlen sparte Russland 204 Millionen Dollar an Kreditzinsen, erklärte Finanzminister Alexej Kudrin.
    Die Auslandsschulden Russlands belaufen sich jetzt noch auf etwa 100 Milliarden Dollar, darunter Verbindlichkeiten gegenüber der Weltbank (5,9 Milliarden), der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (0,3 Milliarden) und dem Pariser Klub (insgesamt 44,4 Milliarden, einschließlich 20,3 Milliarden Dollar gegenüber Deutschland). Allein für die Zinsen gehen jedes Jahr sechs Milliarden des Föderalen Budgets drauf. Um alle Schulden zu begleichen, braucht Russland noch 25 Jahre.
    Derzeit verhandelt Russland mit dem Pariser Club über eine vorzeitige Rückzahlung. Laut einem Iswestija-Bericht habe Russland die nötigen Finanzmittel, um die Kredite zurück zu zahlen, allerdings würden die Gläubiger auch die sofortige Bezahlung der Zinsen für die kommenden Jahre verlangen. Weltbank-Präsident James Wolfensohn habe, laut Agenturberichten, bei einem Treffen mit Putin in Moskau allerdings zugesagt, dass die Rückzahlung „natürlich“ sei, wenn sie der russischen Wirtschaft diene.

  4. Nach oben   #4

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    Inflation forecast reiterated

    http://pics.rbc.ru/img/top/2004/05/24/mani24_b.jpg

    Russia’s economy ministry will not revise earlier announced inflation forecast for 2005, ministry chief German Gref told journalists today. He said that the ministry was negotiating with the Central Bank and the Federal Antimonopoly Service to meet the targeted rate.

    The minister was confident that inflation would slow down in March, since the government had already taken the steps to bring down meat and gasoline price growth rates. He also pointed out that higher tariffs contributed to inflation five times less in February than in January, and a still more marked decline could be expected in March. “Now, we have the opportunity to stay within the inflation limit of 8.5 percent in 2005,” Gref said. In January 2005, the inflation rate stood at 2.6 percent, and the ministry’s forecasts read it will approach 4 percent in February.

    The Federal State Statistics Service said in 2004 Russia had the highest inflation rate of the G8, totaling 11.7 percent. The US ranked second with the annual inflation rate of 3.7 percent; Canada had 2.2 percent, Germany – 2.1 percent, Italy – 2 percent, France – 1.9 percent, the UK – 1.6 percent and Japan – 0.2 percent.

    Today, the economy ministry is expected to submit the final assessments of impacts of a cut in the value-added tax to the government. Gref said the ministry outlined the revenue items to be lost through value-added tax reduction, and stressed that the final design differed greatly from the previous version.

    Gref pointed out that the ministry was still against value-added tax reduction starting 2006, and it proposed enhancing better tax administration instead. According to the ministry’s estimates, the budget will lose RUR300bn (approx. USD10.8bn) annually if the tax rate is cut only to 13 percent from the current 18 percent, and RUR600bn (approx. USD21.6bn) annually taking the measures to improve VAT administration into account. Therefore, the official said, the ministry seconded stepwise reforms of the tax, and added that the standpoint had been agreed upon with the finance ministry.

    Quelle: top.rbc.ru

  5. Nach oben   #5
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    auch hier schlagen wir die Russkis locker...

    19.04.05 9:29

    Eidgenössisches Finanzdepartement (EFD)
    Schuldenberg auf 126,7 Milliarden Franken gestiegen

    Bern. AP/baz.
    Der Schuldenberg beim Bund ist im vergangenen Jahr auf knapp 127 Milliarden Franken gestiegen. Die Bruttoschuld erhöhte sich damit im Vergleich zum Vorjahr um drei Milliarden Franken, wie das Eidgenössische Finanzdepartement bekannt gab. Die Staatsquote ging um 0,2 Prozentpunkte zurück.

    Der Bund war gemäss der am Dienstag veröffentlichten Staatsrechnung per Ende 2004 brutto mit 126,7 Milliarden Franken im Minus, verglichen mit 123,7 Milliarden im Vorjahr. Das Wachstum des Schuldenbergs hat sich damit wieder etwas beschleunigt. 2004 kamen drei Milliarden Franken an neuen Schulden dazu, im Vorjahr waren es lediglich 1,3 Milliarden Franken gewesen. Abzüglich des Finanzvermögens blieb im Berichtsjahr eine Nettoschuld von 105,1 Milliarden Franken. Diese war damit noch 1,8 Milliarden höher als im Vorjahr.

    Unterschiedlich entwickelten sich Staats- und Steuerquote. Die Staatsquote, welche die Ausgaben des Bundes in Prozenten des Bruttoinlandprodukts angibt, ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozentpunkte auf 11,3 Prozent gesunken. Erklärt wird dies durch die Sparanstrengungen und durch die Tatsache, dass die Wirtschaft stärker gewachsen ist als die Ausgaben des Bundes. Die Steuerquote, welche die Steuereinnahmen des Bundes am Bruttoinlandprodukt misst, ist dagegen leicht um 0,1 Prozentpunkt auf 10,1 Prozent gestiegen.

    Das Defizit des Bundes belief sich sich 2004 wie bereits berichtet auf 1,7 Milliarden Franken und war damit nur rund halb so hoch wie budgetiert. Diese beträchtliche Verbesserung sei jedoch kein Grund zur Entwarnung, heisst es in der Botschaft zur Staatsrechnung. Trotz der zahlreichen Entlastungsmassnahmen und einer insgesamt recht befriedigenden Wirtschaftslage habe der Bund seine Ausgaben einmal mehr nicht aus den laufenden Einnahmen finanzieren können.

  6. Nach oben   #6

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    befriedigende wirtschaftslage?

    hallo hasi, passt zusammen die befriedliche wirtschaftlage mit der steigenden staatsschulden? wie ich sehe, sind die staatsschulden epidemisch, oder...es gibt eine ganze menge impfinstituten, wer weiss, wahrscheinlich werden sie eines tages ein impfstoff auch für die staatsschulden finden. hier in deutschland sind wir inzwischen getestet, ob wir nicht etwa infiziert sind mit bazilus geld auf das konto. die kranken werden dann in eine karantiene versteckt, bis sie das konto gereinigt haben. das nennt sich, DESINFEKTION. bei euch, habe ich gehört, lebt dieses bacilus in tiefe friedlichkeit mit der konto und behörden. ihr habt glück, hasi! gruss una

  7. Nach oben   #7

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    weiter bohren

    und sie bohren die längsten Löcher in ihre höchsten Berge.
    da lacht das Herz am ende des Tunels.
    Zimmi.

  8. Nach oben   #8

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    meine nicht!

    Marica, meine, leider nicht! gruss una

  9. Nach oben   #9
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    Russland zahlte vorfristig 13 Milliarden US-Dollar an den Pariser Klub zurück


    Russland hat 13 Milliarden US-Dollar zur vorfristigen Schuldentilgung an den Pariser Gläubigerklub gezahlt. Das verlautete aus einer Quelle im Finanzministerium Russlands gegenüber der RIA Nowosti.

    Somit sei die erste Etappe der vorfristigen Schuldentilgung gegenüber dem Pariser Klub abgeschlossen, hieß es.

    Von den vorfristig zurückzuzahlenden 15 Milliarden US-Dollar sind insgesamt 13 Milliarden an die Gläubiger der Ex-UdSSR gezahlt worden, wurde präzisiert. (RIA)


    Russland schließt am 20. August die vorfristige Schuldentilgung gegenüber dem Pariser Gläubigerklub ab


    Russland wird am 20. August den Rest seiner vorfristig zu tilgenden Schuld gegenüber dem Pariser Gläubigerklub in Höhe von rund zwei Milliarden US-Dollar zahlen. Das verlautete aus einer Quelle im Finanzministerium Russlands gegenüber der RIA Nowosti.

    Wie es hieß, werden die Zahlungen an fünf Länder: Österreich, Belgien, Spanien, Norwegen und Japan geleistet.

    Der 20. August ist der traditionelle Termin für Zinszahlungen und Zahlungen auf die Grundschuld gegenüber dem Pariser Gläubigerklub entsprechend dem ursprünglichen Zahlungsplan, wurde verdeutlicht. Der Termin der vorfristigen Schuldentilgung wird vom jeweiligen Gläubigerland festgesetzt.

    Die Mittel für die vorfristige Schuldentilgung wurden Ende Juni aus dem Stabilisierungsfonds Russlands in Übereinstimmung mit der strategischen Aufgabe bereitgestellt, die Schuldenlast zu verringern und zusätzliche Mittel in Form von eingesparten Zinszahlungen freizusetzen. (RIA)

  10. Nach oben   #10
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    das wars dann wohl...

    Russland hat Großteil der Schulden beim Pariser Gläubigerklub getilgt

    http://www.russlandonline.ru/ruwir00.../imgqyrqaz.jpg

    Russland hat am Freitag im Rahmen der vorfristigen Tilgung seiner Schuld gegenüber dem Pariser Gläubigerklub den größten Teil der verbliebenen Summe von 2,3 Milliarden US-Dollar zurückgezahlt.

    „Der Hauptteil der Zahlungen ist schon heute geleistet worden“, informierte eine Quelle im Finanzministerium die RIA Nowosti. Die genaue Summe wurde nicht genannt. (RIA)

  11. Nach oben   #11

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    Hasi: Wie bezahlt Russland seine alt Schulden zurück?

    In Form von Bargeld?
    Oder in Öl? und anderen Rohstoffen?
    Wenn in Bargeld: von wo aus wird die viele Kohle ausgeflogen?
    Oder unterhält der Russische Staat in den Gläubigerländen Bankkonten?

  12. Nach oben   #12
    Avatar von Hasi
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    http://www.rkb.ch/

    Konto: +7.095.777.88.76

  13. Nach oben   #13
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    Zitat Zitat von Hasi
    http://www.rkb.ch/

    Konto: +7.095.777.88.76
    sorry Luis obige Nachricht war falsch...

    Richtig aber ist folgendes:

    http://www.russlandonline.ru/ruwir00.../img4sg93w.gif
    Vneshekonombank überwies dem Pariser Klub 2,72 Milliarden Dollar zur Tilgung der Schulden der Russischen Föderation

    Zwischen dem 19. und dem 22. August 2005 nahm die Vneshekonombank (Bank für Außenwirtschaft Russlands) im Auftrag des Finanzministeriums der Russischen Föderation die Zahlungen im Rahmen der Tilgung und Bedienung der Schuld bei den Mitgliedsländern des Pariser Gläubigerklubs vor.

    Der Betrag beläuft sich auf 2 072 155 527,17 Dollar. Wie es in einem Pressebericht der Bank heißt, wurden die Zahlungen in neun Währungen und gemäß den Zeitplänen vorgenommen, die mit den souveränen Kreditoren vereinbart waren.(RIA)

  14. Nach oben   #14

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    25.08.2005 - 19:26 Uhr
    Russland plant vorzeitige Rückzahlung von weiteren Schulden

    MOSKAU (Dow Jones)--Russland wird womöglich Ende des Jahres auch Schulden vor ihrer Fälligkeit zurückzahlen, die nicht gegenüber dem so genannten Pariser Club bestehen. Dies hat Finanzminister Alexej Kudrin am Donnerstag erklärt, ohne jedoch genaue Summe oder die betroffenen Gläubiger zu benennen. Er verwies darüber hinaus darauf, dass sein Land voraussichtlich nicht noch weitere Schulden gegenüber dem Pariser Club vor Fälligkeit begleichen werde als bisher geplant. Die zusätzliche Schuldenbegleichung könne aus dem Stabilisierungsfonds bedient werden, sagte Kudrin.

    Russlands Auslandsschulden teilen sich auf die Gläubiger des Pariser Clubs, des Londoner Clubs und andere Gläubiger auf. Zum 1. April 2005 beliefen sich die russischen Auslandsschulden auf 92,9 Mrd USD. Hinzu kamen 53,3 Mrd USD aus der Zeit der Sowjetunion. Gegenüber dem Pariser Club der öffentlichen Gläubiger bestehen dabei 46,2 Mrd USD Verbindlichkeiten. 15 Mrd USD will Russland davon bereits vor Fälligkeit zahlen.
    DJG/DJN/ptt -0-

  15. Nach oben   #15
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    Russland will durch vorfristige Schuldentilgung mehr als 800 Millionen Euro Zinsen im kommenden Jahr einsparen

    http://www.russlandonline.ru/ruwir00.../img26g8zd.jpg
    Russland wird bis Jahresende voraussichtlich noch 2,5 bis vier Milliarden Euro Auslandsschulden vorfristig zurückzahlen. Das sagte der russische Finanzminister Alexej Kudrin am Mittwoch auf einer Investorenkonferenz in Moskau. 2006 solle der Umfang der Schuldentilgung acht bis 12,5 Milliarden Euro betragen.

    Dem Minister zufolge hat Russland in diesem Jahr bereits mehr als 15 Milliarden Euro an den Pariser Gläubigerklub und den Internationalen Währungsfonds (IWF) vorfristig zurückgezahlt. Durch die Zinseinsparung könnten im kommenden Jahr mehr als 800 Millionen Euro freigesetzt werden.

    Aus den eingesparten Zinsmitteln werden unter anderem gemeinsame Projekte im Rahmen der privat-staatlichen Partnerschaft, darunter der Bau von Verkehrswegen, die zu See- und Flughäfen sowie in Fördergebiete von Rohstoffen führen, finanziert.

    Laut Kudrin sind Zinszahlungen von etwa acht Milliarden Euro im Jahr mit den Staatsausgaben im Bildungs- und im Gesundheitswesen sowie im Bereich Kultur vergleichbar. (RIA)

  16. Nach oben   #16
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    Berlin wehrt sich gegen Geld aus Russland

    von Birgit Marschall, Berlin

    Die Bundesregierung will das Tempo und die Höhe der Rückzahlung russischer Schulden gegenüber der Bundesrepublik drosseln. Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) habe trotz der angespannten Haushaltslage kein Interesse daran, dass Russland seine Schulden rasch und im zu großen Umfang tilge, hieß es in Regierungskreisen.

    Finanzminister Peer Steinbrück Die Rückzahlung hoher Schuldenbeträge zu verhindern könne für Deutschland möglicherweise besser sein als die rasche Tilgung. Steinbrück reist am Mittwoch nach Moskau, um dort den russischen Finanzminister Alexej Kudrin zu treffen. Kudrin werde dabei voraussichtlich Pläne der russischen Regierung ansprechen, eine weitere hohe Tranche der russischen Verbindlichkeiten noch im laufenden Jahr zu tilgen, hieß es in den Kreisen. Die Rede sei von etwa 5 Mrd. Euro.



    Kreditgeber: Größte Schuldnerländer DeutschlandsDie Altschulden Russlands gegenüber Deutschland und den übrigen Staaten des so genannten Pariser Clubs stammen aus der Zeit vor Ende des Kalten Krieges. Vor allem die DDR hatte Russland hohe Kredite gewährt. Derzeit belaufen sich die Schulden Moskaus gegenüber der Bundesrepublik noch auf etwa 15 Mrd. $. Kudrin hatte bereits 2004 angekündigt, Russland wolle seine Schulden gegenüber dem Pariser Club vorzeitig tilgen, um die Zinslast zu verringern. Moskau nutzt für die Rückzahlung seine Überschüsse aus den Einnahmen der Ölförderung. Schon 2005 hatte Russland etwa 5 Mrd. Euro in die Kasse von Finanzminister Hans Eichel gezahlt.


    Argwohn im Bundesfinanzministerium

    Dessen Nachfolger Steinbrück müsste sich über eine weitere Rückzahlung im laufenden Jahr eigentlich freuen: Im Bundeshaushalt 2006 wird zwischen Einnahmen und Ausgaben eine Lücke von mindestens 41 Mrd. Euro klaffen, die Steinbrück nur durch neue Kredite wird schließen können. Doch der Rückzahlungsdrang der Russen löst im Bundesfinanzministerium Argwohn aus. Hintergrund ist ein Verbriefungsgeschäft, das Hans Eichel im Jahr 2004 hatte durchführen lassen. Damals wurde ein Teil der Forderungen Deutschlands gegenüber Russland verbrieft und am Kapitalmarkt verkauft.

    Eichel erhielt auf diese Weise für den Bundesetat 2005 etwa 5,5 Mrd. Euro als außerplanmäßige Einnahme von einigen Kreditinstituten, darunter die Deutsche Bank und Goldman Sachs. Diese Banken sind nun Gläubiger Russlands, aber auch des Bundes. Denn das Geschäft wurde mit künftigen Zins- und Tilgungszahlungen Russlands abgesichert - unter der Voraussetzung, dass Russland auch künftig Schuldner Deutschlands bleibt. Würde nun Russland seine Schulden reduzieren oder sogar komplett abbauen, müsste Steinbrück die Zinsen für die Schuldtitel künftig aus dem Bundeshaushalt finanzieren. "Dies kann unter Umständen auf Dauer teurer für uns werden als die Variante, dass wir mit Hilfe der Rückzahlungen einmalig die Neuverschuldung und damit die Zinslast im Haushalt senken", hieß es in den Regierungskreisen.

    Deutschland könne sich zudem im Pariser Club den Rückzahlungswünschen der Russen verweigern. Jedes Mitgliedsland sei frei, das Angebot Russlands anzunehmen oder nicht, hieß es in den Kreisen.


    Aus der FTD vom 11.01.2006

  17. Nach oben   #17
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    HANDELSBLATT, Mittwoch, 11. Januar 2006, 21:16 Uhr

    Schuldenrückzahlung

    Steinbrück nimmt russisches Geld nur widerwillig

    Russland will einen weiteren Teil seiner Milliardeschulden an die Bundesrepublik zurückzahlen. Doch Finanzminister Peer Steinbrück ist alles andere als glücklich darüber. Denn der Geldsegen kostet den Staat jede Menge Geld.


    HB MOSKAU. Die Bundesregierung habe zwar noch keine abgeschlossene Meinung, sagte der SPD-Minister am Mittwoch nach einen Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Alexej Kudrin in Moskau. Es gehe jedoch darum, einen Punkt zu bestimmen, ab dem weitere Zahlungen sich nicht ungünstig auf den deutschen Haushalt auswirkten. Notwendig seien nun weitere Abstimmungen mit der russischen Seite. Kudrin selbst wich Fragen über eine nächste Rückzahlungstranche aus. Er sicherte Steinbrück aber zu, darüber weiter mit ihm in Kontakt zu bleiben.

    Steinbrück wehrt sich gegen zu üppige Rückzahlungen, weil dadurch die Kosten für ein Verbriefungsgeschäft seines Vorgängers Hans Eichel in die Höhe getrieben würden. Eichel hatte 2004 rund 5,5 Mrd. Euro der deutschen Forderungen am Finanzmarkt verbrieft. Diese „Aries“ genannte Transaktion besteht aus Anleihen, die nach dreieinhalb und zehn Jahren fällig werden. Die langfristigste Anleihe wird mit 9,6 Prozent verzinst. Deutschland bedient diese Verbindlichkeiten wiederum aus Zinszahlungen, die Russland auf seine Schulden bei der Bundesrepublik leistet.

    Sollte Russland nun einen aus Sicht Steinbrücks zu großen Teil der Schulden vorzeitig tilgen, sinken auch die Zinszahlungen an Deutschland. Steinbrück wäre gezwungen, die entstehende Finanzlücke beim „Aries“-Geschäft aus der Haushalts-Kasse zu decken. Zwar würde ein üppiger Scheck aus Russland die Neuverschuldung vermindern. Die dadurch entstehenden Zinseinsparungen seien aber geringer als die Mittel, die für Aries fällig seien, hieß es in Regierungskreisen in Berlin.

    Russland hat insgesamt noch 32 Mrd. Dollar Schulden bei den Mitgliedstaaten des Pariser Clubs. 15 Mrd. Dollar (rund 12 Mrd. Euro) davon bei Deutschland. Bereits im vergangenen Jahr hatte Russland im Rahmen eines Abkommens mit den Gläubigerstaaten 5 Mrd. Euro an die Bundeskasse überwiesen. Die Zahlung entsprach lediglich dem Nennwert der Schulden, das heißt einen Aufschlag für die vorzeitige Kreditbedienung mussten die Russen nicht leisten.

    In den Reihen des Clubs wird erwartet, dass Russland auch im laufenden Jahr einen ähnlichen Schritt anstrebt. Vor allem wegen des Ölbooms gilt das Land inzwischen als guter Schuldner und kann mit besseren Konditionen als früher rechnen.

    Doch selbst wenn Russland im Pariser Club eine neue Rückzahlungsrunde durchsetzen sollte, müsste Deutschland das Geld nach den Regeln der Organisation nicht annehmen. Es ist fraglich, ob es der Bundesregierung gelingen kann, diesen Kurs bis 2014 durchzuhalten, wenn die letzte „Aries“-Anleihe ausläuft.
    http://www.handelsblatt.com/pshb?fn=...=go&id=1170024

  18. Nach oben   #18

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    Russia Seeks to Repay Part of Paris Club Debt Early

    http://www.mosnews.com/files/13087/money.jpg

    Photo by Anastasiya Vikhrova, MosNews.com

    Created: 18.01.2006 12:06 MSK (GMT +3), Updated: 12:41 MSK, 16 minutes ago

    Russia is currently drafting proposals to pay back part of its debt to the Paris Club of creditor nations ahead of schedule, Finance Minister Alexei Kudrin said on Wednesday, Jan. 18.

    Kudrin, who is currently in Tokyo coordinating the agenda of a meeting with his colleagues from the G8, told reporters that Russia’s remaining debt to the Paris Club was about $21.5 billion, including about $9 billion that the country was not yet allowed to repay.

    High prices on global commodity markets have given Russia considerable room to maneuver in its repayment plans.

    Kudrin said that if the government approved the ministry’s proposals, they would become a topic for further discussions with the Paris Club.

    As MosNews reported on several occasions, Russia reduced the former Soviet Union’s debt to the Paris Club after it completed a 2005 plan in August last year to repay part of the debt early. Overall, from mid-July, more than $15 billion was paid to the creditor nations. On July 15 and 29 $13 billion was transferred in two tranches to 11 creditor nations: Australia, Britain, Canada, Denmark, Finland, France, Germany, Holland, Italy, Sweden, and the United States.

    A further $2.3 billion was transferred on Aug. 19 and 22 to another five creditors: Austria, Belgium, Japan, Norway and Spain.

    The minister said then that Russia would save $5 billion in interest payments by paying off the $18 billion.

    Quelle: MosNews

  19. Nach oben   #19
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    Kudrin: Russland tilgt Restschulden bei Pariser Club bis 21. August
    19:18 | 22/ 06/ 2006



    Russland tilgt alle Schulden beim Pariser Klub
    17:34 | 22/ 06/ 2006



    MOSKAU, 22. Juni (RIA Novosti). Russland tilgt alle Schulden beim Pariser Klub der Kreditoren bis August, hat der russische Finanzminister Alexej Kudrin mitgeteilt.

    "Die Restschulden beim Pariser Klub, die sich im Sommer auf 22 Milliarden US-Dollar belaufen, werden bis August liquidiert. Russland ist dann kein Schuldnerland mehr", sagte der Minister am Donnerstag vor dem Föderationsrat.

    Die Regierung hat heute die Bedingungen der Schuldentilgung gebilligt. Russland wird laut Finanzminister demzufolge 22,3 Milliarden US-Dollar überweisen, von denen 1 Milliarde US-Dollar ein Aufgeld für die Gläubigerländer sind.

    "Die Einsparungen, die wir in den kommenden Perioden durch die vorfristige Tilgung erzielen, belaufen sich auf 7,7 Milliarden US-Dollar". Mit dem Wegfall der Zinszahlungen würden schon im Jahre 2007 etwa 1,2 Milliarden US-Dollar, im Jahre 2008 1,1 Milliarden US-Dollar und im Jahre 2009 eine Milliarde US-Dollar eingespart, fügte er hinzu. "Diese Gelder gehen in den Investitionsfonds, der um die eingesparten Zinsen anwächst", so der Minister.

    Finanzminister Kudrin resümierte, dass die Auslandsschulden Russlands zum Jahresbeginn 76 Milliarden US-Dollar betragen hatten. Nach der vorfistigen Tilgung der vollen Summe beim Pariser Klub bleibe Russland noch Schuldner bei einigen Staaten, die dem genannten Zusammenschluss nicht angehören. Die Höhe der Restschuld wird dann noch etwa 3 bis 4 Milliarden US-Dollar betragen, teilte der Minister mit.

  20. Nach oben   #20
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    Russland plant vorzeitige Schuldentilgung gegenüber Weltbank
    09:48 | 14/ 04/ 2008



    WASHINGTON, 14. April (RIA Novosti). Russland könnte im Juni die Kredite der Weltbank vorzeitig begleichen.

    "Die Rede kann von rund drei Milliarden Dollar sein", teilte der russische Vizefinanzminister Dmitri Pankin in Washington mit.

    Die Gesamtverschuldung Russlands gegenüber der Weltbank beträgt rund 4,5 Milliarden Dollar.

    In Washington hatte Pankin an einem Treffen des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank teilgenommen.

  21. Nach oben   #21
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    die sind ja mittlerweile "abgestottert" und nun...

    Russland will Haushaltslöcher nicht mit Auslandskrediten stopfen

    LONDON, 05. Februar (RIA Novosti). Russland plant vorerst keine Aufnahme von Auslandsanleihen und wird das gesamte Haushaltsdefizit mit dem Reservefonds decken.

    Das teilte Russlands Vizepremier und Finanzminister Alexej Kudrin am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in London mit.

    Von Journalisten darauf angesprochen, für wie lange die Inlandsreserven ausreichen könnten, sagte der russische Finanzminister: "Alles wird von der Vergrößerung des Defizits und dem Beginn des Wirtschaftswachstums abhängen."

    Wie Kudrin ausführte, wird das Finanzministerium in den nächsten Tagen den Staatsetat ausgehend von einem durchschnittlichen Ölbarrelpreis von 41 Dollar für dieses Jahr neu berechnen.

    "Ausgehend von unserer neuen Defizitprognose werden wir genauer wissen, wie lange die Reserven reichen werden", sagte er.

    Dabei betonte Kudrin, dass die russische Zentralbank für die Gold- und Devisenreserven und das Finanzministerium für den Reservefonds sowie den nationalen Wohlstandsfonds zuständig seien.

    Zuvor hatte der Vizepremier mitgeteilt, dass das diesjährige Haushaltsdefizit rund sechs Prozent des BIP ausmachen wird.

    Der Finanzminister gab vor den britischen Unternehmern bekannt, dass sich Russlands Reserven insgesamt auf 427 Milliarden Dollar belaufen. 200 Milliarden davon sind die Reserven, über die die Regierung verwaltet. Nach seiner Ansicht würden diese Reserven für den Schutz der Haushaltsausgaben in den nächsten zwei, drei Jahren ausreichen.

    Die internationale Agentur Fitch stufte indes das langfristige Rating Russlands bei ausländischen und der nationalen Währung von BBB+ auf BBB und das kurzfristige Rating bei der ausländischen Währung von F3 auf F2 herab. Die Prognose für das langfristige Rating wird weiterhin als "negativ" bewertet.

  22. Nach oben   #22
    Avatar von Hasi
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    nun ja; wer hat, der hat

    Russland will als erstes Land IWF-Schuldscheine kaufen
    Donnerstag, 28. Mai, 11:24 Uhr

    Drucken Im Bemühen um eine bessere finanzielle Ausstattung des Internationalen Währungsfonds (IWF) will Russland als erstes Land Schuldscheine der Finanzinstitution kaufen. Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin habe ihm die Absicht der russischen Regierung mitgeteilt, bis zu zehn Milliarden Dollar (rund 7,2 Milliarden Euro) in die neuen IWF-Papiere zu investieren, erklärte IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn in Washington.
    Er sei "sehr erfreut" über die Pläne Russlands. Der Schritt stehe im Einklang mit dem Beschluss der G-20-Staaten beim Weltfinanzgipfel in London, den IWF im Kampf gegen die weltweite Wirtschaftskrise mit mehr Mitteln auszustatten. Er habe die notwendigen Schritte eingeleitet, um die Schuldverschreibungen "so schnell wie möglich" ausgeben zu können, teilte Strauss-Kahn mit.

    Die Finanzinstitution arbeitet an der erstmaligen Ausgabe eigener Schuldverschreibungen, besonders die aufsteigenden Wirtschaftsnationen wie Russland, Brasilien, Indien oder China gelten als mögliche Käufer. Offen sind offenbar noch Bedingungen wie der Zinssatz der Papiere oder die Regelungen für ihre Rückzahlung.

    Russlands Staatschef Dmitri Medwedew hatte zuvor erklärt, die Investition in die IWF-Papiere solle dazu beitragen, die Auswirkungen der globalen Finanzkrise abzumildern und die am härtesten unter den Folgen leidenden Länder zu unterstützen. Der IWF überwacht als UN-Sonderorganisation das internationale Währungssystem; gerät einer der 185 Mitgliedstaaten in Zahlungsschwierigkeiten, kann er beim IWF finanzielle Hilfe beantragen.

    Infolge der Finanzkrise hatten mehrere Länder den IWF um Hilfe gebeten. Um der Finanzinstitution dabei mehr Handlungsspielraum zu verschaffen, hatten die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G-20) auf ihrem Gipfel im April in London beschlossen, den IWF mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von 500 Milliarden Dollar zu stärken.

  23. Nach oben   #23

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    ...gut so

    Das wird den US-Dollar weiter abwerten!
    Raus aus dem USD & YEN.

    Die Rohstoffe werden dadurch weiter auf USD Basis verteuern.
    Öl bis Weihnachten 09, über 75 USD... .

  24. Nach oben   #24
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    IWF irrt bei Einschätzung von Russlands Finanzpolitik


    MOSKAU, 03. Juni (RIA Novosti). Russlands Staatsführung ist mit der Beurteilung ihrer Finanzpolitik durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) nicht einverstanden.

    Das sagte Präsidentenberater Arkadi Dworkowitsch am Mittwoch in Moskau.

    Der IWF hatte zuvor die Meinung geäußert, Russlands Regierung betreibe eine unflexible Geld- und Kreditpolitik und habe die Staatshaushaltsausgaben übermäßig aufgebauscht.

    "Der IWF ist zwar konsequent in seinen Einschätzungen, wir sind aber mit diesen nicht einverstanden", sagte Dworkowitsch auf einer Pressekonferenz, die dem am morgigen Donnerstag beginnenden Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg gewidmet war.

    "Wie ich denke, wird die Diskussion zu diesem Thema auch beim Forum in Petersburg fortgesetzt, denn die IWF-Vertreter werden daran teilnehmen", fügte er hinzu.

    Wie Dworkowitsch ausführte, halten die russischen Behörden die bisherige Politik, die auf die Schaffung eines "Sicherheitspolsters" gerichtet war, als eindeutig richtig. Dies mache es möglich, die Folgen der Krise auf ein Minimum zu reduzieren und die sozialen Verpflichtungen in vollem Umfang zu erfüllen.

    "Es besteht kein Zweifel daran, dass wir das weiter tun werden, in diesem Punkt irrt sich der IWF einfach", so Dworkowitsch.

    Die übermäßigen Kredite, die im Ausland aufgenommen wurden, waren nach seinen Worten nicht mit der Wechselkurspolitik des Staates, sondern mit einer Unterschätzung der Risiken durch die Unternehmen verbunden, die diese Großkredite aufgenommen haben, um vor allem Aktiva zu erwerben und nicht um Investitionsprogramme umzusetzen.

  25. Nach oben   #25
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    Russlands Auslandsschulden rückläufig

    MOSKAU, 22. Juli (RIA Novosti). Trotz der Weltwirtschaftskrise ist die Auslandsverschuldung der Russischen Föderation von Januar bis einschließlich Juni um 1,5 Milliarden US-Dollar auf 39,1 Milliarden Dollar geschrumpft.

    Wie das russische Finanzministerium am Mittwoch mitteilte, stammt der Löwenanteil an den Auslandsschulden aus den russischen Eurobonds: 26,992 Milliarden US-Dollar, per 1. Januar waren es 27,7 Milliarden Dollar. Die Verschuldung gegenüber dem Pariser Gläubigerklub ging um 209 Millionen auf 1,191 Milliarden US-Dollar, die gegenüber internationalen Finanzorganisationen um 465 Millionen auf 4,136 Milliarden Dollar zurück.

  26. Nach oben   #26
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    Russland tilgt bis Jahresende Schulden gegenüber Londoner Klub

    SANKT PETERSBURG, 10. Dezember (RIA Novosti). Russland will noch in diesem Jahr seine Schulden gegenüber dem Londoner Gläubiger-Klub begleichen.

    Das teilte der russische Vizefinanzminister Dmitri Pankin am Mittwoch am Rande einer Finanzkonferenz in Sankt Petersburg mit, ohne genaue Summen zu nennen. Nach seinen Worten will Russland bis Jahresende auch die Frage der kommerziellen Verschuldung der ehemaligen Sowjetunion „regeln“.

    Mitglieder des Londoner Klub sind private Gläubigerbanken.


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Lesezeichen für Vorfristige Rückzahlung von Außenschulden für Russlands Finanzsystem nicht gefährlich