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Thema: Schoene Bescherung, das Zuendeln geht weiter

  1. #1
    Avatar von Sandra
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    Schoene Bescherung, das Zuendeln geht weiter

    Waehrend Gerd sich noch ueber die Geschenke freuen kann die Ihm Walodi unter den Weihnachtsbaum gelegt hat und der Hund von Schroeders endlich seine Weihnachtsmuetze ausziehen darf, geht ansonsten alles seinen gewohnten Gang.
    Der Spiegel hat ein Dossier eingerichtet mit dem Titel "Putins Reich" endlich wissen wir es, Putin hat klammheimlich Russland privatisiert und aufgekauft. Die Artikelueberschriften sind direkt aus den Spiegelnummern ab Ausgabe 1 von 1948 abgeschrieben. Dahinter steht wohl blanker Neid, noch hat es keiner vom BND und schon garnicht vom Spiegel, bis zum Kanzler geschafft. Die Chancen stehen auch in Zukunft schlecht, vorher waers wohl einer von der Bildzeitung Aufgepasst, ein Land bekommt immer die Politiker die es sich verdient hat.
    Doch waehrend die Massen noch den Gaensebraten verdauen, haben sich die ukrainischen Revoluzionaere bereits wieder installiert. Vorsorglich, sollen ab Heute die Demonstranten in Kiew wieder ihre Plaetze einnehmen. Die Plaene von Sewastopol, sofort nach Wahlabgabe einige Busse mit Demonstranten von "Viktor Ost" vorsorglich nach Kiew zu karren, wurden von "Viktor West" brav hintertrieben.
    Selber Schuld, wer bereits am Montag vor den Wahlen ankuendigt profilaktisch nach der Stimmabgabe zur Gegendemo nach Kiew zu fahren. Sie wurden ohnehin von westlichen Komentatoren gleich zu Schlaegern gemacht. Obwohl davon ueberhaupt nicht die Rede war.
    Merke, harmlose friedliche Demos koennen nur US-orientierte Demonstranten machen.
    Ab Heute wird also wieder gezeltet und da der Winter mild ist und die Camper Jung, duerfte das ganze witterungsmaessig ertraeglich sein.
    Auch die Wahlbeobachter sind eingetroffen. Bloss was machen Beobachter von der Nato dort ? Verwechseln sie die arme kleine Ukraine mit dem Irak oder Afghanistan. Hat Bush die Weltkarte wiedermal falsch interpretiert?
    Man darf gespannt sein wie die Wahlen ausgehen und wieviele Beobachter Wahlbetrug in der Westukraine zugeben. Noe, halt die Betruegen ja nicht, das macht nur der Osten.
    Also auf alle Faelle wuensche ich froehliche Weihnachten und das spannendste Geschenk auf der politischen Weltbuehne duerfen wir morgen auspacken, Demokratie made in Ukraina unter westlicher Lizenz mit Rohstoffen aus den USA.

  2. Nach oben   #2

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    warum so spitz

    ich habe im Fernsehen in Polen gesehen wie Studenten Bussladungsweise als Wahlbeobachter abgereist sind. Das waren ganz normale junge Leute und keine Spione oder etwas ähnliches. Wenn jeder sich an die Spielregeln hält braucht man keine Beobachter, wenn geschummelt wird ist es besser jemand passt auf. Was hast Du also, wer ehrlich ist hat nichts zu befürchten. Beide Kandidaten haben ihre Standpunkte dargelegt und die Bevölkerung entscheidet.


  3. Nach oben   #3
    Avatar von Sandra
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    Angeblich gingen in manchen Hochaeusern die Fahrstuehle nicht, nur technische Probleme. Bleibt der Rentner der sowieso nicht Juschenko waehlen wuerde halt zu Hause. Auf einem Band das heimlich aufgenommen wurde und im russischen Fernsehen gezeigt wurde, haben nette Junge Maenner fuer die "Richtige" Stimmabgabe 50 Euro angeboten.
    Das Wahlkomite Viktor Ost muss sich nun beraten Wahl anerkennen oder mit dem Material was vorliegt den Spiess umkehren und die Wahl fuer ungueltig erklaeren lassen. Armes Ukraine! Profitieren wuerde davon vorallem einer Kutschma.

  4. Nach oben   #4

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    50 Euro ? - her damit!

    Also, ich hätte die 50 Euro genommen.
    Was in der Wahl-Kabine angekreuzt wird, ist auch in der Ukraine ein Geheimnis.
    Take it easy. Nicht so verbissen.
    Die Wahl zwischen Cholera oder Pest, was soll´s.
    Daß die Kranken offensichtlich von der Wahl ausgeschlossenen wurden, ist eine andere Sache...

  5. Nach oben   #5

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    Die Kranken und Alten wählen zuhause eben nicht geheim...
    Juschenko wird aber nichts erreichen,so viel Kohle hat der Westen nicht,um die Ukraine zu sanieren.Und der EU-Beitritt ist auch unwahrscheinlich angesichts der Probleme,die die Neuen in der EU haben...In Polen die Arbeitslosigkeit von 20%... Und in Rumänien und Bulgarien,die demnächst dazu kommen,sieht es nicht besser aus...
    Der Westen wird also nicht helfen können.Die,die einfach Juschenko wählen,um Kutschma weg zu haben,werden enttäuscht sein...
    Die nächsten Wahlen in der Ukraine werden entscheidend sein,wenn Juschenko und CO sein Elektorat zu einem grossen Teil verlieren.

  6. Nach oben   #6
    Avatar von Sandra
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    Armes Ukraine

    Bei den naechsten Wahlen koennte allerdings schon die Frage im Vordergrund stehen, was den noch uebrig ist von der Ukraine. Das Saatkorn der Ost und Westtrennung ist schon gelegt alles andere eine Frage der Zeit, wie uns Jugoslawien einst vor Augen fuehrte. Warum regt sich eigentlich jetzt niemand im Westen ueber die 700 Wahlfaelschungen und hindernisse auf? Mir graut vor solchen Lektionen in Demokratie.

  7. Nach oben   #7

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    Die Wahlfälschung hat "perwy kanal" in den Nachrichten gezeigt,als Lubov' Sliska in ein Wahllokal kam,und dort orangefarbende Tischdecke sah,und Aufkleber der Opposition...

  8. Nach oben   #8

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    Erzähl deine Märchen deiner Oma

    Antwort auf ibm (mit Ami-Markennamen wirst du weltweit wohl kaum Sympathie gewinnen):
    Zitat Zitat von lbm1958
    ich habe im Fernsehen in Polen gesehen wie Studenten Bussladungsweise als Wahlbeobachter abgereist sind. Das waren ganz normale junge Leute und keine Spione oder etwas ähnliches. Wenn jeder sich an die Spielregeln hält braucht man keine Beobachter, wenn geschummelt wird ist es besser jemand passt auf. Was hast Du also, wer ehrlich ist hat nichts zu befürchten. Beide Kandidaten haben ihre Standpunkte dargelegt und die Bevölkerung entscheidet.
    Du lasst dich also vom Aussehen der Leute täuschen, noch dazu vom TV-Sender eines EU-Staates, der allergrösstes Interesse daran haben dürfte, die Gesichter seiner eigenen Topspione zu zeigen. Wenn die von EU und USA bezahlten Provokateure, Hilfsfälscher und Betrüger nur spionieren würden anstatt zu fälschen und zu sabotieren, dann würde kaum ein Schaden entstehen.
    Leider wurde bei der zweiten Stichwahl mindestens 4,8 Millionen ukrainischen Wählern, die ehrlich wählen wollten und nicht schummeln, das Wahlrecht verweigert - nach schneller Änderung der Wahlgesetze im Sinne der Juschenko-Banditen. Die Bevölkerung durfte nicht mehr ehrlich entscheiden. Um eine Anfechtung der gefälschten Wahl zu verhindern, wurde rechtzeitig die leitende Staatsanwaltschaft und Teile der Wahlkommission ausgetauscht, neben anderen Tricksereien. Die Betrügereien, Einmischungsversuche und Straftaten der Westpest sind auch in der annektierten DDR nur allzu bekannt.

  9. Nach oben   #9

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    Einzelheiten zur Wahlfälschung der Juschenko-Seilschaft und ihrer Helfer in:
    http://info-uebersetzung.de/Artikelabfrage.php?id=146
    http://info-uebersetzung.de/Artikelabfrage.php?id=145


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