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Thema: 6. August,ich hörte heute morgen ..

  1. #1
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    6. August,ich hörte heute morgen ..

    . die Nachricht im Radio, dass der am. Präsident Obama am 6.August nach Hiroshima reisen will, nicht , um sich wegen des Bombenabwurfes eines seiner Vorgänger zu entschuldigen, sondern um der Millionen Toten des WK 2 Krieges zu gedenken.
    Und wieder die Mär vom Schutz amerikanischer Soldaten , Bemäntelung, mit dem Einsatz der Bombe das Leben hunderttausender am. Soldaten gerettet zu haben, DAS war schmückendes Beiwerk,

    Was hat das aber mit Russland zutun ?

    Sehr viel.
    Die Bombe wurde primär nicht geworfen, um das Leben am. Soldaten zu schonen, sondern der Einsatz gegen Japan war indirekt gegen Russland gerichtet, damit Japan so schnell wie es geht zur Kapitulation gezwungen werden kann.

    Wie war das denn damals ?
    In Europa war der Krieg im Mai zuende gegangen, im Juni hatten die USA der CCCP den Status einer befreundeten Natin entzogen (im Juli wollte Churchill eigentlich die CCCP mit SS-Kontingenten überfallen) bis Mitte Juli 1945 hatte die Rote Armee die Kurilen besetzt und machte sich auf, zum Sprung auf die Insel Hokaido . DAS muss von den USA unter allen Umständen unterbunden werden , ein Teil des Japanischen Mutterlandes in den Händen der CCCP ? undenkbar.
    Und darum fielen die beiden Bomben.

    Nix mit "die zu schonenden amerikansichen Soldaten" , es ging um die Beute und die Beute hieß Japan und diese Beute wollte man nicht den Russen geben.
    Bedenken

  2. Nach oben   #2
    Avatar von Reichsadler
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    Anders herum. Was wäre aus Japan geworden, wäre es Stalin gelungen darauf zu landen? Wäre Japan heute eine befreundete Nation der Russisschen Föderation, oder hätte es sich nach Untergang der Sowjetunion dann doch dem US System zugewendet, wie es in Osteuropa geschehen ist? (Polen, Baltikum...)
    Dann, hätten die VSA vielleicht trotzdem die Bomben geworfen, die eigentlich ursprünglich das Deutsche Reich treffen sollten?


  3. Nach oben   #3
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    Zitat Zitat von Reichsadler Beitrag anzeigen
    Anders herum. Was wäre aus Japan geworden, wäre es Stalin gelungen darauf zu landen? Wäre Japan heute eine befreundete Nation der Russisschen Föderation, oder hätte es sich nach Untergang der Sowjetunion dann doch dem US System zugewendet, wie es in Osteuropa geschehen ist? (Polen, Baltikum...)
    Dann, hätten die VSA vielleicht trotzdem die Bomben geworfen, die eigentlich ursprünglich das Deutsche Reich treffen sollten?
    mindestens 2 Gedankenfehler:

    1.) Es wäre ja in erster Linie nicht um GANZ Japan gegangen, sondern erst einmal um ein russisches Hokaido , die USA und die CCCP hätten sich, wie im Fall Deutschland, die Beute geteilt.

    2.) Immer uinter der theoretischen Prämisse, dass es ein kommunistisches Hokaido und ein kapitalistisches Rest-Japan gegeben hätte, dann wäre es nach dem Zusammenbruch der CCCP sicher zu einer Vereinigung dieser beiden Teile Japans gekommen, wie auch bei uns in Deutschland.
    Aber: ob die Hinwendung zum besseren Westen dann erfolgt wäre, halte ich aufgrund unterschiedlicher Mentalitäten zwischen den Ländern Osteuropas und der Fernöstlichen Welt für eher unwarscheinlich.
    Beispiel: Süd und Nordvietnam , Kambodja , wo es eine ganz starke Ablehnung dessen gibt, was als "american way of life" bezeichnet wird.
    Letzlich hängen die von Dir zitierten Gebiete, Polen, Pribaltika, wirtschaftlich am Tropf des Westens.
    Die Hinwendung der von Dir genannten Länder Osteuropas zum Westen erfolgte mangels historischer Alternative.

    Die Geschichte und Kultur Japans ist noch nicht einmal im Ansatz mit dem zu vergleichen, was es in Polen oder Ungarn je gegeben hat.

    Es ging mir in meinem Beitrag darum, auf die noch nach 71 Jahren weiterhin anzutreffende Scheinheiligkeit für den Grund der Bombeneinsätze hinzuweisen.

    Was nun den immer wieder zitierten möglichen Bombeneinsatz gegen Deutschland betrifft.
    - Im Mai 1945 stand keine Bombe zur Verfügung, und selbst im August 1945 lediglich 3: 1 x Alamogordo , 1 x Hirohima und 1 x Nagasaki , alles noch in der Probephase zur Effektivität bei unterschiiedlichem Aufbau.

    Sicher wäre aus 2 Gründen ein Einsatz gegen Deutschland im Herbst dann denkbar gewesen, hätte der Krieg hier bis dahin gedauert,
    UND ! auch dann, wäre es zu einer Übereinkunft zwischen sozialistischen Kräften/Militärs bei uns und der CCCP gekommen, die in einer Denkschrift Anfang April 1945 ( also noch vor Seelow und vor der Erstürmung Berlins festgehalten und Stalin zugetragen) festgehalten wurden.
    Dei USA hätten sich wie im Fall Japan ebenso leichtfertig über den Einsatz eines Massenvernichtungswaffe hinweg
    gesetzt.

  4. Nach oben   #4
    Avatar von Reichsadler
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    So genau wollgte ich es eigentlich gar nicht wissen. Ich habe nur Angedacht wie es wäre, wenn man heute Japan zu den BRICS zählen würde. Aber den Japanern hat man ja auch wie allen anderen vom Neokapitalismus unterworfenen Völkern "das Wilde heruntergerissen" , sprich ihnen den Wehrwillen zum Widerstand genommen.
    Gedankengänge und Überlegungen können nicht falsch sein. Man weis doch in der Weltgeschichte zählt: alles ist möglich, nichts ist fix.
    Wenn Stalin gewollt hätte, wäre er bis zum Elsass marschiert. Das wäre für uns heute unterm Strich auch gescheiter gewesen.
    Aber wie gesagt. Ich spinne Gedanken.

  5. Nach oben   #5
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    ich halte nichtrs von Stammtisch-Politk, und auch nichts von der Farradkette,
    ich beschränke mich auf Fakten und ggf, noch darauf, was unter einer bestimmten, VORHANDENEN ! politischen und strategischen Konstellation möglich und realisierbar gewesen wäre, immer unter Abwägung der realen Gegebenheiten, ich Dir dieses anhand Deiner Meinung zum mögichen Bombenziel der USA imMai 1945 auch machte.

    Sieh einmal Deine Meinung zu einem Marsch Stalins bis in den Osten Frankreichs.
    - Stalin war vertragstreu, hat sich an die Vereinbarungen von Casablanca und Teheran gehalten, ob er militärisch dazu ind der Lage gewesen wäre ist nebensächlich, er tat es nicht
    Hätte er es getan, nicht Farradkette soindern Analyse der politischen und militärischen Rahmenbedinung, er wäre gegen eine hochgerüstete US-Armee angetreten. Aber: die Japan-Bomben wären nicht auf die Rote Armee gefallen, weil es im April - Juli diese Bomben noch nicht gab.
    Hätte Stalin en Plan gehabt, vertragsbrüchig zu werden, er hätte Berlin umgangen und wäre erst am Rhein zum Stehen gekommen, als die US-Armee gerade mal Mittelfrankreich befreit hatte.

    Ergo: müssig, darüber zu reden.

    Ih kann mit Deinem Schlagwort vom Neokapitqlismus nicht anfangen, hört sichzwar unheimlich informiert an, weil darin insinuiert wird, das es einmal einen anderen Kapitalismus gegeben hätte. Auch das wort Kapitalismus im politischen und im wirtschaftlichen Berich ist irreführend.
    im wirtschaftlichen Bereich als Gegensatz zum Sozialismus, was falsch ist, auch im Sozialismus muss Kapital accumoliert werden und im politichen Berich darum, weil der Gegenpart des Sozialismus nicht der Kapitalismus sondern der Individualismus ist.

    Ob Japan zu einem Papiertiger geworden ist ? ich denke nein, Japen war in duie Hände einer aggressiven politischen und miilitärischen Kaste gefallen, wie wir , was, wie bei uns, wie auch in Japan , nicht zufällig war, die Nazis bei uns hatten ein bestimmtes antidemolratisches Denken vorgefunden, denn sonst wäre der Erfolg der Nazi-partei nciht so überragend gewesen.
    Eine gleiche, ebenfalls historisch begründete Obrigkeitshörige Geselschaft fand die politische Kaste in Japan vor.

    Ich will dieses antidemokratische Denken z.B. bei uns an dem Schlagwort festmachen: "Wir sind das Volk"

    Dieser Schlachtruf ist undemokratisch, weil nicht nur 1 Teil, egal wie groß, das ganze Volk repräsentieren kann.
    Dass nun dieser Schlachtruf fast nur in den sog. neuen Bundesländern zu hören ist, zeigt das mangelnde Demokratieverständnis dort, zeigt aber auch, wie leicht Menschen mit gering ausgeprägtem Demokratieverständnis einzufangen sind.


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