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Thema: Die russische Gefahr

  1. #1

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    Die russische Gefahr

    Russland geht das Geld aus von dw.com (Deutsche Welle)

    Geringe Öleinnahmen, Sanktionen und Strukturprobleme - die russische Wirtschaft steckt in der Krise, die Notreserven gehen zur Neige, auch wenn Präsident Putin das grundsätzlich anders sieht.

    Auch wenn es Präsident Wladimir Putin während seiner großen "Bürgersprechstunde" am Donnerstag (14.04.2016) anders dargestellt hat: Russland leidet zunehmend unter der Wirtschaftskrise. Im vergangenen Jahr ist die Wirtschaftsleistung um 3,8 Prozent geschrumpft, für das laufende Jahr erwartet die Weltbank einen weiteren Rückgang um 1,9 Prozent.

    Es gibt gleich eine ganze Reihe von Problemen: Da ist zum einen der Ölpreis, der sich in den vergangenen zwei Jahren mehr als halbiert hat. Staat und Firmen nehmen deshalb deutlich weniger Geld ein.

    "Bei dem niedrigen Öl- und Gaspreis ist es extrem schwierig, das Budget zu finanzieren", sagt Stefan Meister, Russland-Experte bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), einer Berliner Denkfabrik. Die Regierung kann die Haushaltslöcher nur stopfen, indem sie die Rücklagen des Reservefonds anzapft - einer Rücklage, die vor Jahren mit den damals noch sprudelnden Gewinnen aus dem Energiegeschäft angelegt wurde.

    Die Sanktionen des Westens, eine Reaktion auf die Annexion der Krim und den Konflikt mit der Ukraine, sorgen für zusätzlichen Druck. Sie haben den Handel einbrechen lassen, auch deutsche Schlüsselbranchen wie Auto- und Maschinenbau leiden darunter. Noch schmerzhafter für Russland ist, die Sanktionen auch die Finanzierung von Investitionen erschweren.

    Finanzierungsprobleme

    "Die westliche Sanktionen haben unseren Banken und Firmen die Möglichkeit genommen, sich Geld im Ausland zu leihen, und zwar nicht nur in Europa, sondern in der ganzen Welt", sagt Wladimir Milow, Direktor des Moskauer Instituts für Energiepolitik, im DW-Gespräch. "Niemand leiht uns mehr Geld, auch China nicht." Milow ist auch Gründer und Vorstand der Oppositionspartei "Demokratische Wahl".

    Kredite seien in den vergangenen zehn Jahren die Grundlage des russischen Wirtschaftswachstum gewesen. Durch die Sanktionen, sagt Mirow, habe sich das Kreditvolumen von 700 Milliarden auf 470 Milliarden US-Dollar verringert.

    Der gewaltige Kapitalabfluss hat dazu beigetragen, dass die Landeswährung Rubel gegenüber dem Dollar rund die Hälfte ihres Wertes verloren hat.

    Hinzu kommen strukturelle Probleme. Die Wirtschaft wird von wenigen Großunternehmen aus dem Energiesektor beherrscht, die auf Anweisung der Politik handeln. "Es fehlt an Voraussetzungen für Wettbewerb und an Rechtsstaatlichkeit", sagt DGAP-Forscher Meister zur DW.

    Strukturprobleme

    Das sei schon 2013 deutlich geworden, also noch vor den Sanktionen und dem Ölpreisverfall, sagt Energie-Experte Milow. "Schon damals hat die russische Wirtschaft kein Wachstum produziert. Sie hängt von wenigen Staatsmonopolen ab, die nicht effizient sind. Und dann kamen noch die Sanktionen und der sinkende Ölpreis hinzu. Diese drei Faktoren geben uns keine Hoffnung, dass die Wirtschaft in den kommenden Jahren wieder wächst."

    Die russische Führung will nun mit dem Verkauf von Staatsunternehmen gegensteuern und plant die größte Privatisierungswelle der letzten Jahre. Allerdings will sie keine Mehrheitsanteile verkaufen.

    "Das Regime spielt hier auf Zeit", sagt Meister von der DGAP. "Es werden keine nachhaltigen Entscheidungen getroffen, um die wirtschaftliche Lage zu verbessern. Man versucht nur, Anteile von Unternehmen zu verkaufen, bis möglicherweise der Öl- und Gaspreis wieder steigt."

    Leidtragender der Entwicklung ist die Bevölkerung. Nach Berechnungen der Weltbank wird die Zahl der Armen in Russland in diesem Jahr auf mehr als 20 Millionen ansteigen, bei einer Gesamtbevölkerung von rund 140 Millionen. Das ist der höchste Stand seit neun Jahren.

    Die einst konsumfreudige Mittelschicht gibt nun weniger Geld aus. Die Inflationsrate liegt offiziell bei 12,9 Prozent. Für die Mittelschicht hat das russische Wirtschaftsmagazin RBK sogar eine Teuerung von rund 30 Prozent errechnet, auch wegen stark gestiegener Kreditkosten. Viele Kleinunternehmer haben laufende Kredite auf Euro- oder Dollar-Basis, die durch die Abwertung doppelt so teuer geworden sind.

    Repressionen

    Die Arbeitslosigkeit hat zwar noch nicht zugenommen. Doch die Unzufriedenheit der Bevölkerung könnte für Präsident Putin zu einem Problem werden, auf das er sich jetzt schon vorbereitet.

    "Wir beobachten den Ausbau des Repressionsapparates. Gerade erst wurde eine neue Nationalgarde geschaffen", sagt Meister. "Das Regime bereitet sich auf einen Konflikt mit der Gesellschaft vor." In Zukunft werde es in Russland sogar lokale Aufstände geben, glaubt der DGAP-Experte. "Aber ich sehe keine Opposition, die das führen kann. Und ich sehe auch nicht die Bereitschaft in der Bevölkerung zu Massendemonstrationen."

    Die große Frage ist, wann Russland das Geld ausgeht. Die Mittel des staatlichen Reservefonds könnten Ende dieses Jahres aufgebraucht sein, hatte der russische Finanzminister Anton Siluanow bereits im Januar gesagt. Dann müsse die Regierung den Nationalen Wohlfahrtsfonds anzapfen, um die Haushaltslöcher zu stopfen. Der Wohlfahrtsfonds ist eine weitere Notreserve, die 2008 angelegt wurde.

    Wenn die Ölpreise nicht steigen, könne Russland "noch zwei oder drei Jahre" so weitermachen, schätzt Stefan Meister. Doch "der Zug fährt auf die Wand zu". Ein Einlenken im Ukraine-Konflikt, um die westlichen Sanktionen zu beenden, sei dennoch nicht zu erwarten.

    Ganz im Gegenteil, die Konflikte mit dem Westen könnten sogar zunehmen. "Das Regime wird versuchen, von der Wirtschaftskrise abzulenken", sagt Meister. "Es wird daher eher mehr außenpolitische Konflikte kreieren, anstatt Kompromisse zu machen oder Reformen durchzuführen."

    Autor: Andreas Becker

  2. Nach oben   #2
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    Fein abgekupfert agence , aber wo ist der Tenor ?

    "Wessen Brot Du isst, dessen Lied du singst" Seit Jahren wird von Klaqueuren das Lied vom Untergang der russischen Wirtschaft gesungen.
    Darf ich daran erinnern, dass es nicht Russland ist, das derzeit wieder den Schulterschluss mit dem Westen sucht, sondern der Westen und die NATO ?
    Ziel und Zweck der von Dir zitierte Deutsche Gesellschaft für auswärtige Politik ist es, die Politik Deutschlands in allen Bereichen zu beeinflussen, sie ist also Partei und darum nicht objektiv. .

    Ja selbst du bist ja nicht frei von der eingeschräkten Objektivität, indem Du Deinen Beitrag "die russische Gefahr" nennst , was etwas ganz anderes insinuiert, als die Aussage Deines Beitrages , es richtiger heißen müsste: "Gefahr für Russland"

    Dass die Sanktionen und auch Anderes die russische Wirtschaft schwächen, steht völlig außer Frage, ebenso, dass diese Sanktionen ihren Zweck nicht erfüllt haben . Russland hat aber, und das ist das Damoklesschwert, das über den Köpfen der Länder der EU-Länder schwebt, in den letzten beiden Jahren erhebliche, ausgleichende Wirtschaftverbindungen nach Osten und Süden angeschoben: Iran, Indien, China, mit einem riesigen Markt von rd. 4 Mrd. Menschen.

    Die Gründe, warum nun die EU sich wieder mehr zu Russland hingezogen fühlt, sind die wirtschaftlichen Auswirkungen, die durch die Sanktionen, die Russland gegen die EU eingeführt hat, sich ruinös auf Teile der Produzenten in der EU auswirken.
    Das gilt z.B. neuerdings auch durch die Querelen zwischen der Türkei und Russland für die Türkei, die Probleme hat, ihre landwirtschaftlichen Produkte abzusetzen, Im Hauptbazar hier in Hamburg in der Lindenstraße sind die Preise für Obst und Gemüse auf einem Tiefstand, z.B. Orangen bei 1 Euro/kg, Erdbeeren 1/2 kg für 1.10 Euro, 3 Hähnchen für 5.99 Euro

    Europa hat nicht aufgepasst, hat einmal wieder, wie so oft in der Geschichte, Russland nicht für voll genommen - getreu des Stalinwortes: "Die Russen sind zwar ein einfaches Volk, der Westen hat aber wie so oft den Fehler gemacht, sie für Narren zu halten "
    Europa hat sich nicht vorstellen können, dass es auch in Russland Spezialisten gibt, die analytisch z.B. auf Sanktionen reagieren, handeln und nicht wie das Kaninchen mit starrem Blick auf die Schlange sehen.
    DAS, was Europa durch Fehleinschätzung Russlands an Märkten verloren hat, wird sich rächen, es tut es ja bereits.


  3. Nach oben   #3

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    Ich habe ja die Quelle angegeben, somit darfst Du nicht sagen, dass ich diese abgekupfert habe.
    In gewissen Punkten kannst Du wohl recht haben.
    Die RF wäre aber heute gar nicht mehr in der Lage die Westprodukte zu bezahlen. Über diesen Punkt spricht niemand.
    Bin gerade in der RF und sehe frappant wie die Verarmung der Bevölkerung vorwärtsschreitet. Letztes Jahr waren die Gebäude mit den Boutiken voll von Verkaufsstellen. Heute herrscht dort gähnende Leere und die noch bestehenden Überbleibsel bieten Rabatte an, damit sie noch was verkaufen können. Das mehrheitliche russische Volk hat einfach weniger Finanzen zur Verfügung. Der RUB-Betrag ist der Gleiche geblieben, aber die Teuerung frisst alles weg. Mit dem Wegfall der westlichen Konkurrenzprodukte haben sich die inländischen Produkte verteuert, denn sie haben jetzt das Monopol. Ich war vorgestern im grossen Supermarkt Magnet. Ganze 3 verschiedene Käsesorten standen da noch auf dem Regal.

    Meinen Titel habe ich bewusst gewählt, denn die russ. Regierung mit seinen Militärberatern aus der UdSSR-Zeit bleibt ein unberechenbarer Nachbar. Die Militärstrategen kennen nur den Angriff um das Volk vor den eigenen Problemen abzulenken. Die guten Wirtschaftsberater wurden vor ein paar Jahren weggefegt, die die RF mittels Wirtschaftsreformen hätten aus der eigen produzierten Grube ziehen können.

    Der Ölkrieg zwischen den Saudis und den USA wegen ihrem Fracking hat den Niedergang der Ölpreise hervorgerufen. Nun da viele ölfördernden Firmen in den USA dichtgemacht haben und die USA wieder Öl importieren müssen, könnte der Ölkrieg zwischen den Saudis und dem Iran neu aufflackern.
    Dass der RUB mit dem Ölpreis auf und ab geht, belegt ganz klar, dass es der russ. Regierung seit 1991 nicht gelungen ist, sich von den Petro$ abzunabeln. Klar hatten sie einen grossen Nachholbedarf an Investitionen, denn die UdSSR war die grösste Katastrophe, die Russland je erlebt hat. Ich habe an Polen den Niedergang des Sozialismus hautnah miterlebt und weiss daher von was ich spreche. Polen ist inzwischen dank den EU-Subventionen und der Demokratie wieder aufgeblüht, ist aber noch nicht so weit, als wenn sie den Sozialismus nicht hätten durchleben müssen.

  4. Nach oben   #4
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    Wieso war die CCCP die größte Katastrophe, die Russland je erlebt hat ? Dieser "Katastrophe" ist es zu verdanken, dass Russland durch die deutsche Mordlust nicht ausgelöscht worden ist,
    Dieser "Katastrophe" ist es zu verdanken, dass die Welt nicht gänzlich von den USA majorisiert wird.

    Und was Du über Polen sagst: Polen ist seit den Herren Katschinski keine Demokratie mehr, die Katschinski-Brüder haben es zugelassen, dass in Polen seit rd. 15 jahren eine starke faschistische, Strömung Raum greift, nciht erst jetzt mit der PIS. Und aufgeblüht ? Die polnische Wirtschaft dümpelt seit Jahren am Rande der Katastrophe, kann gerade noch durch die Zahlungen der EU vor einem crash gerettet werden, die polnischen Verbraucher, die ihre Investitionskredite auf Dollar bzw. Frankenbasis bekommen haben, zu einem Zeitpunkt, als 1 SFR = 3 Zloty waren, müssen heute für den Franken rd. 4 1/2 Zloty zahlen. Das ist, kaufkraftbereinigt rd. 25 % mehr Tilgung.
    Polen ist in Europa ein einmaliger Sonderfall. Die Unterstützung Polens ist nicht aus Sympathie für das Land erfolgt, auch nicht von Deutschland. Polen wurde unterstützt als Speerspitze GEGEN Russland, als es die CCCP noch gab, nicht nur wirtschaftlich sondern auch klerikal, Papst Woytila war ein politischer Papst, gegen Russland gerichtet.

  5. Nach oben   #5

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    Ich sehe schon aus welcher Ecke der Wind weht. Du kannst mich nicht provozieren.

    Wenn es einen Preiskrieg auf dem Ölsektor gibt, so kann der 2 Gründe haben. Ein Land gibt Rabatte oder produziert mehr. Zuerst versuchten es die Saudis mit Rabatten, als das nicht so stark gewichtete, so kurbelten sie die Produktion an. Gleichzeitig erhöhte auch die RF die Produktion, indem sie alte Quellen wieder anzapfte.

    Die Westprodukte wurden nicht nur durch die Mittelschicht gekauft. Sie förderten das Qualitätsbedürfnis des russischen Volkes. Es kommt nicht von ungefähr, wenn ich meine russ. Freunde frage, was ich aus der Schweiz mitbringen soll. Käse! ist das allg. Kredo. Hast Du schon russ. Käse gegessen?

    Zu Polen: Nicht nur Polen hat jetzt eine rechspopulistische Regierung. Da kannst Du in gleichem Atemzug Ungarn und die Slowakei erwähnen. Das ist meiner Sicht normal, denn der Pendel schlägt immer wieder extrem aus. Die populistischen Parteien fallen nach einiger Zeit wieder in Ungnade. Das wird in Deutschland mit der AdF unweigerlich auch geschehen.

    Das höre ich selten, dass die CCCP gut gewesen sein soll, sogar die Russen trauern dem nicht nach. Mir wurde die Individualeinreise in die CCCP immer verweigert. So stark abgeschottet haben sich nur die Chinesen zur Zeit von Mao.
    Das war ein Polizei- und Repressionsstaat à la Absurdum.

  6. Nach oben   #6
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    Zitat Zitat von agence Beitrag anzeigen
    Ich sehe schon aus welcher Ecke der Wind weht. Du kannst mich nicht provozieren.
    Gerne will ich Dir sagen, in welcher Ecke ich stehe, in der demokratischen Ecke,
    Wenn es einen Preiskrieg auf dem Ölsektor gibt, so kann der 2 Gründe haben. Ein Land gibt Rabatte oder produziert mehr. Zuerst versuchten es die Saudis mit Rabatten, als das nicht so stark gewichtete, so kurbelten sie die Produktion an. Gleichzeitig erhöhte auch die RF die Produktion, indem sie alte Quellen wieder anzapfte. Habe ich zum Preisverfall aufgrund der Fordermenge etwas anderes gesagt ? Angebot und Nachfrage,

    Die Westprodukte wurden nicht nur durch die Mittelschicht gekauft. Sie förderten das Qualitätsbedürfnis des russischen Volkes. Es kommt nicht von ungefähr, wenn ich meine russ. Freunde frage, was ich aus der Schweiz mitbringen soll. Käse! ist das allg. Kredo. Hast Du schon russ. Käse gegessen?
    Nicht Qualitätsbedürftnis sondern der Wunsch nach anderem Geschmack, wobei es bei "Westkäse" fürchterliche Sünden gibt, geschmacksneutrake Havartis, Esroms oder welcher Name da vergewaltigt wird. Käse muss stinken und Käse muss scharf sein, stinken , Romadour, Tilsiter z,B. oder Rochfort. und was die Schweizer Käse angeht, der Emmentaler allenfalls. Man kann sich aber auch an die totgekochten dreieckigen Produkte in den sibernen Staniolverpackung gewöhnen. russischer Käse dieser angeräuchrter russische Käse ? Ich unterstelle Dir häufigen Kontakt im russischen Freundeskreis, dann wirst Du Dich sicher an die sich durchbiegenden Tische erinnern, wo die die köstlichsten Speisen stehen.

    Zu Polen: Nicht nur Polen hat jetzt eine rechspopulistische Regierung. Da kannst Du in gleichem Atemzug Ungarn und die Slowakei erwähnen. Das ist meiner Sicht normal, denn der Pendel schlägt immer wieder extrem aus. Die populistischen Parteien fallen nach einiger Zeit wieder in Ungnade. Das wird in Deutschland mit der AdF unweigerlich auch geschehen.

    Das höre ich selten, dass die CCCP gut gewesen sein soll, sogar die Russen trauern dem nicht nach. Mir wurde die Individualeinreise in die CCCP immer verweigert. So stark abgeschottet haben sich nur die Chinesen zur Zeit von Mao.
    Das war ein Polizei- und Repressionsstaat à la Absurdum.
    Letzlich hattest Du Polen angesprochen, mir fallen da noch mehr Länder ein.
    Die CCCP war nicht gut, sie war nur anders. Individualreisen waren möglich, was mir in der sowjetischen Botschaft in Ostberlin ausdrücklich bestätigt wurde , im konkreten Fall meine Anfrage für eine Fahrradtour nach Moskau Eine 300 km - Etappe , an einem Stück zum nächsten Kontrollpunkt setzt allerings schon Grenzen.
    Die CCCP kann nciht generell und an einem Stück beurteilt werden,
    Im Laufe dieser rd. 70 jahre gab es immer wieder Präferenzen
    In jedem Fall aber war die CCCP in den letzten 45 Jahren iihres Bestehens, also für mehr als die Hälfte , ein Garant des Friedens - nicht gleich explodieren - ein Garant des Friedens, weil ohne die militärische Macht der CCCP die Falken im Pentagon ihr credo von der Vorwärtsverteidigung, vom sog. Roll-back in die Tat umgesetzt hätten.

    Repressionen gab es nur für Leute, die nicht angepasst waren, wie in jedem anderen Land

    Heute trauert die überwiegende Mehrheit der Russen der CCCP nicht nach, weil Russland doch eine weitestgehend funtionierende Demokratie mit dem einen oder anderen Schönheitsfehler geschaffen hat, und Schönheitsfehler gibt überall, es ist immer ein Abwägen, es ist immer eine Frage der Balancebereitschaft.
    Putins Worte, dass der Zusammenbruch der CCCP eine große Katastrophe gewesen sei, wurde bewusst missgedeutet, Die CCCP war ein Bindeglied von Völkern unterschiiedlciher Kultur auch Interessen, zusammengehalten durch eine straffe Führung, und letztlich zum Wohle Aller.
    Die Kontroversen, die es heute auf dem Gebiet der ehemaligen CCCP gibt, (Ukraine, Kavkasien, Tadschiskistan) wären mit einer Führung in Moskau nicht möglich. Aber die Ländern wollten sich ja unbedingt selbständig machen, nun ist der Salat da.

    "Der Sozilismus ist gescheitert" sagt sich so leicht hin uns KANN für westliche Länder stimmen , wobei der Fehler gemacht wird, Sozialismus mit Bolschewismus gleich zu setzen und Sozilismus in der Stalin-Zeit nicht mit dem Sozialismus der Ära Gorbatschow zu vergleichen ist.
    Ich halte die Rückkehr zu einer kommunistischen Regierung z.B für die Ukraine für eine gute Alternative zur jetzigen Situation.

  7. Nach oben   #7

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    Aha, jetzt verstehe ich.
    Du bist ein ehemaliger Ossi.
    Ja es stimmt, dass die Ostdeutschen durch die UdSSR reisen durften. Das waren meistens sogenannte Transitreisen um zum Bsp. nach Bulgarien zu gelangen.
    Freunde von mir blieben dann meistens in Russland, da sie das Land viel schöner fanden. Ich habe nie nachgefragt, ob der Grund die Russinen gewesen sei . . . . .

    Mir als Schweizer wurden aber Individualreisen verweigert, ich hätte nur an Gruppenreisen teilnehmen können mit ideologisch gebildetem Führer . . . .
    Da erinnere ich mich an das Lied von Gilbert Bécaud: Nathalie mon guide . . . . .
    La Place Rouge était vide. Devant moi marchait Nathalie. Elle avait un joli nom, mon guide Nathalie. La Place ...

    Also die Sowietunion und später die UdSSR als demokratisch benennen zu wollen, finde ich an den Haaren beigezogen.
    Als Schweizer weiss ich was Demokratie heisst und das war ganz sicher nicht der Fall in Russland, wo die Menschen ihres Grundbesitzes im Namen des Volkes entzogen wurde, übrigens auch in der DDR. Das war nichts anderes als eine Diktatur. Nur dank den starren Zügeln und einer Vielfalt von Hampelmännern und -Frauen konnte das System zusammen gehalten werden.

    Sei nicht erstaunt, ich war auch in Berlin, Hauptstadt der DDR und verbrachte dort eine Woche bei Freunden. Der ganze Papierkram der da abgelassen wurde, verwunderte mich nicht. Der Mensch, der gewohnt war ohne Probleme von einem Land ins andere zu wechseln, wurde auf einmal mit der kommunistischen Realität konfrontiert. In Berlin angekommen, musste ich mich anmelden, ging dazu in das entsprechende Büro und gab die Papiere ab. Der Beamte stempelte und stempelte. Als er wieder zurückkam, fehlten die Abmeldepapiere. Als ich meinte, dass ich so mich nicht abmelden könnte, meinte er grinsend: Ich habe diese bereits abgestempelt, denn ich bin sicher, dass sie nicht bei uns bleiben wollen.
    Ich kam nicht heraus aus dem Staunen, denn bis jetzt hatte ich andere "Freundlichkeiten" von DDR-Beamten erfahren dürfen. Mit einem grossen Danke und Grinsen verliess ich die Amtsstube.

    Gorbi merkte schon wo der Schuh in seinem Reich drückte und wollte eine Pseudodemokratie einführen. Was aber auf dem Papier so schön aussah, funktionierte in der Realität nicht, der russische Bürger war nicht erzogen worden Initiative zu ergreifen. So kam es, dass es in seinem Reich zu einer Hungersnot kam. Jelzin rettete die Situation und entmachtete Gorbi. Dem Gorbi ist zu verdanken, dass die DDR an die Bundesrepublik zurückgegeben wurde. Die Situation innerhalb der UdSSR war wirtschaftlich so katastrophal dass die DDR nicht mehr gehalten werden konnte. Eigentlich wollte er Kohl auch Kalinigrad zurückgeben, warum aber der aber dieses Angebot dankend abgelehnt hat, habe ich bis jetzt nicht in Erfahrung bringen können. Der Grund muss voraussichtlich dort gesucht werden, dass Kalinigrad seiner dt. Bewohner entledigt wurde und so Deutschland russische Menschen geerbt hätte. Im Falle der DDR kamen aber dt. Bürger zurück.

    Zum Käse: Es ist schön, dass Du den Emmentaler kennst, die Schweiz hat aber noch mehr Käsesorten als nur Emmentaler anzubieten. Das ist richtig, dass der Käse würzig sein muss. Diesen Geschmack erreicht er durch entsprechende Behandlung und Alterung, was dem Gouda und den anderen bekannten Käsesorten abgeht. Das ist der Grund, warum ich mit dem russischen Käse nichts anfangen kann, das ist eine undefinierbare gummiartige Käsemasse.
    Auch Italien und Frankreich haben zum Teil guten Käse. Was man da aber heute in Deutschland kaufen kann, hat wenig mit gutem Käse zu tun.
    Auch in Polen Ende der 60er Jahren fand ich im Pieninegebirge guten Käse, der wurde aber von den Goralen selber hergestellt (geräucherter Schafskäse). Dort waren die Bauern im Gegensatz zu den DDR-Bauern nicht enteignet worden. Die bäuerliche Initiative war eine wichtige Stütze in der polnischen Lebensmittelproduktion, das war aber meinem Freund, einem echten Kommunisten, der Direktor des Domu Cultury von Krakow war, ein Dorn im Auge. Ich habe immer gelacht, wenn er hintendurch zu den Bauern ging um sich mit Lebensmitteln einzudecken. Er rühmte sich in Moskau bei Chruschtschow gewesen zu sein und hatte viele Medaillen, die er bei Anlässen stolz auf der Brust trug. Kurz vor seinem Tod vermachte er mir seine russische Fellmütze, die ich noch heute in Ehre trage.

    Ich habe jetzt einen kleinen Racletteofen mit dem entsprechenden Käse mit nach Russland gebracht. Das war ein Freudenfest für meine russischen Freunde. Ich hätte noch mehr Raclettekäse mitnehmen müssen. Leider ist beim Flieger das erlaubte Gewicht von 23 kg zu schnell erreicht. Eigentlich wolle ich einen grösseren Ofen mitnehmen, der hätte aber die Gewichtsobergrenze zu schnell gesprengt. ;-)

  8. Nach oben   #8
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    Zitat Zitat von agence Beitrag anzeigen
    Aha, jetzt verstehe ich.
    Du bist ein ehemaliger Ossi. (Was ist denn ein Ossi, klingt da nicht die Überheblichkeit durch, mit der Westdeutsche die Bürger der ehemalien DDR bedachten ? aber konkret: ich bin gelernter Westdeutscher)
    Ja es stimmt, dass die Ostdeutschen durch die UdSSR reisen durften. Das waren meistens sogenannte Transitreisen um zum Bsp. nach Bulgarien zu gelangen.
    Freunde von mir blieben dann meistens in Russland, da sie das Land viel schöner fanden. Ich habe nie nachgefragt, ob der Grund die Russinen gewesen sei . . . . .Also war doch eine Reise nach oder durch die CCCP möglich, und glaube mir, ein DDR-Bürger wäre gar nicht auf die Idee gekommen, in der sowjetischen Botschaft in Ostberlin mit einem derartigen Ansinnen einer Fahrradtour nach Moskau. Und der Grund des Aufenthalts in der CCCP kann sicher auch in der holden Weilblichkeit der Russinnen gesehen werden, zweifelsohne)

    Mir als Schweizer wurden aber Individualreisen verweigert, ich hätte nur an Gruppenreisen teilnehmen können mit ideologisch gebildetem Führer . . . .
    Da erinnere ich mich an das Lied von Gilbert Bécaud: Nathalie mon guide . . . . .
    La Place Rouge était vide. Devant moi marchait Nathalie. Elle avait un joli nom, mon guide Nathalie. La Place ...
    Bezüglich ideologisch gebildeter Führer: ich habe in den letzten 3 Jahren der DDR mit meinen Mitarbeitern und deren Frauen/Freundinnen zur Adventszeit von Travemünde aus eine Schiffsreise nach Warnemünde/Rostock gemacht, Grenzkontrolle am Hafen in Warnemünde, Busfahrt nach Rostock, Besuch des Weihnachtsmarkte, Bitte, sich dann im Hotel Neptun einzufinden. Meine Mitarbeiter hatten einfach nur Schiss, sich abzusondern, ich bin auf eigene Initiative durch Rostock gelaufen, mit der Bahn wieder nach Travemünde zurück, DDR-Geld hatte ich durch Wechselgeld und nischt von ideologisch gebildeten Führern.

    Also die Sowietunion und später die UdSSR als demokratisch benennen zu wollen, finde ich an den Haaren beigezogen.
    Als Schweizer weiss ich was Demokratie heisst und das war ganz sicher nicht der Fall in Russland, wo die Menschen ihres Grundbesitzes im Namen des Volkes entzogen wurde, übrigens auch in der DDR. Das war nichts anderes als eine Diktatur. Nur dank den starren Zügeln und einer Vielfalt von Hampelmännern und -Frauen konnte das System zusammen gehalten werden.
    sag einmal, worin besteht der Unterschied zwischen der Sowjetunion und der UdSSR, weil Du differenzierst. es gibt nicht "DIE" Demokratie, Euro Schweizer Version ist anders als die bundesrepublikanische, die französiche oder die englische, Unserer bundesrepublikanische war es immer suspekt, den Schweizerinnen das aktive Wahlrecht nicht zu erlauben , oder die eigene Kontoeröffnung, oder dass Männer ihren Frauen die Erlaubnis für eine Berufstätigkeit erlauben mussten, DAS ist alles noch garnicht so lange abgeschafft.
    Sei nicht erstaunt, ich war auch in Berlin, Hauptstadt der DDR und verbrachte dort eine Woche bei Freunden. Der ganze Papierkram der da abgelassen wurde, verwunderte mich nicht. Der Mensch, der gewohnt war ohne Probleme von einem Land ins andere zu wechseln, wurde auf einmal mit der kommunistischen Realität konfrontiert. In Berlin angekommen, musste ich mich anmelden, ging dazu in das entsprechende Büro und gab die Papiere ab. Der Beamte stempelte und stempelte. Als er wieder zurückkam, fehlten die Abmeldepapiere. Als ich meinte, dass ich so mich nicht abmelden könnte, meinte er grinsend: Ich habe diese bereits abgestempelt, denn ich bin sicher, dass sie nicht bei uns bleiben wollen.
    Ich kam nicht heraus aus dem Staunen, denn bis jetzt hatte ich andere "Freundlichkeiten" von DDR-Beamten erfahren dürfen. Mit einem grossen Danke und Grinsen verliess ich die Amtsstube.

    Du musste Dich in fast allen Ländern bei einem Aufenthalt bei der Polizei anmelden, nur wird das zumeist bei Hotelliers von diesem vorgenommen, Deine Hotelanmeldung geht sofort an die Abteilung der Polizei, die für Ausländer zuständig ist.
    Letztlich für Deine Sicherheit, um Deine Reiseroute nachzuvollziehen: Achte einmal auf die entsprechenden Passagen der Hotel-Anmeldung: kommt von und geht nach.


    Gorbi merkte schon wo der Schuh in seinem Reich drückte und wollte eine Pseudodemokratie einführen. Was aber auf dem Papier so schön aussah, funktionierte in der Realität nicht, der russische Bürger war nicht erzogen worden Initiative zu ergreifen. So kam es, dass es in seinem Reich zu einer Hungersnot kam. Jelzin rettete die Situation und entmachtete Gorbi. Dem Gorbi ist zu verdanken, dass die DDR an die Bundesrepublik zurückgegeben wurde. Die Situation innerhalb der UdSSR war wirtschaftlich so katastrophal dass die DDR nicht mehr gehalten werden konnte. Eigentlich wollte er Kohl auch Kalinigrad zurückgeben, warum aber der aber dieses Angebot dankend abgelehnt hat, habe ich bis jetzt nicht in Erfahrung bringen können. Der Grund muss voraussichtlich dort gesucht werden, dass Kalinigrad seiner dt. Bewohner entledigt wurde und so Deutschland russische Menschen geerbt hätte. Im Falle der DDR kamen aber dt. Bürger zurück.

    Zu dem,. was Du über Kaliningrad sagst, muss ich Dich schon fragen, woher Du Deine außergesöhnliche Kenntnis hast.
    Richtig ist etwas anderes: In Kaliningrad besteht bei der Bevölkerung aus verschiedenen Gründen eine unterschwellige Hinwendung nach Deutschland, weil Abneigung gegen Polen und Litauen, Die DM war früher neben dem Rubel akzeptiertes Zahlungsmittel, heute natürlich der Euro. Richtig ist fernerm dass in de Vox Popoli bereits halbsoffiziell über den Kaufpreis der Oblast spekuliert wurde, und mit ca. 180 Mrd, DM konkretisiert wurde, zahlbar in 10 Trancen.
    Russen sind nun leicht zu brüskieren, der gerade verstorbene Genscher hatte einmal gesagt, dass er Kaliningrad nicht geschenkt haben wolle, und durch diese negative Belegung waren die Russen zurecht brüskiert.
    Ich will das Thema hier nicht weiter ausführen, gedanklich war an eine Hongkongisierung oder auch an einen Beitritt zum Geldungsbereich des GG Artikel 23, der für die DDR galt, für Kaliningrad nach Schaffung eine Selbständigkeit der Freihandelstzone Jantarniej gedacht, um den Faktor des Hochverrates zu umgehen.

    Zum Käse: Es ist schön, dass Du den Emmentaler kennst, die Schweiz hat aber noch mehr Käsesorten als nur Emmentaler anzubieten. Das ist richtig, dass der Käse würzig sein muss. Diesen Geschmack erreicht er durch entsprechende Behandlung und Alterung, was dem Gouda und den anderen bekannten Käsesorten abgeht. Das ist der Grund, warum ich mit dem russischen Käse nichts anfangen kann, das ist eine undefinierbare gummiartige Käsemasse.
    Auch Italien und Frankreich haben zum Teil guten Käse. Was man da aber heute in Deutschland kaufen kann, hat wenig mit gutem Käse zu tun.
    Auch in Polen Ende der 60er Jahren fand ich im Pieninegebirge guten Käse, der wurde aber von den Goralen selber hergestellt (geräucherter Schafskäse). Dort waren die Bauern im Gegensatz zu den DDR-Bauern nicht enteignet worden. Die bäuerliche Initiative war eine wichtige Stütze in der polnischen Lebensmittelproduktion, das war aber meinem Freund, einem echten Kommunisten, der Direktor des Domu Cultury von Krakow war, ein Dorn im Auge. Ich habe immer gelacht, wenn er hintendurch zu den Bauern ging um sich mit Lebensmitteln einzudecken. Er rühmte sich in Moskau bei Chruschtschow gewesen zu sein und hatte viele Medaillen, die er bei Anlässen stolz auf der Brust trug. Kurz vor seinem Tod vermachte er mir seine russische Fellmütze, die ich noch heute in Ehre trage.

    Ich habe jetzt einen kleinen Racletteofen mit dem entsprechenden Käse mit nach Russland gebracht. Das war ein Freudenfest für meine russischen Freunde. Ich hätte noch mehr Raclettekäse mitnehmen müssen. Leider ist beim Flieger das erlaubte Gewicht von 23 kg zu schnell erreicht. Eigentlich wolle ich einen grösseren Ofen mitnehmen, der hätte aber die Gewichtsobergrenze zu schnell gesprengt. ;-)
    Zum Käse: dass es naben dem Emmentaler auch den nicht minderen Gryere gibt, den Greyezer, und sicher auch so manche andere Käsedelikatesse auf hoher Bergeshöh, ist bekannt.
    Was Ihr aber mit diesem Unsinn des Käsefondues macht, mit dem Racelette, ist für einen Gurmand - kein Gurmet, denn das ist ein Vielfrass- eine kulinarische Beleidigung. Böse Zungen behaupten, mit dieser Masse aus warmem Käse werden in der Schweiz eigentlich die Häuser gebaut.
    Spaß beiseite, jedes Land hat eine nationale Esskultur, die sich aus den kulturellen Einflüssen entwickelt habebn.
    Ich kenne die Schweiz recht gut, sowohl die Welschschweiz , als auch die Rätische, als auch das Ticino und die unglaubliche Spontanität der Berner im Norden wird mir immer im Gedächtnis bleiben.

    Was Deutschen Käse angeht, so ist mir eingentlich keiner, außer den Limburger oder den Harzer bekannt, Nacharhmungen wir bayrisch blue haben nicht die Qualität der Bleu de Bresse .
    Es ist nicht nur "die Kuh, die lacht" esist sicher auch die Qualität des Ausgangsproduktes.
    Alles andere kommt aus Holland, und dort gibt es auch die guten alten Goudas, oder aus Frankreich und Italien.
    Die Spanier haben ebenfalls gute Hardkäse,
    Ich liebe Käse, ein Brie oder ein Camenbert, mit bereits feuchter Haut, unbeschreiblich in seiner Schärfe und auch Duft.
    Geben Sie ihren Kindern solchen Käse zum Pausenbrot, dann haben diese zwar keine Freunde, Sie finden sie aber auch im Dunkeln.

  9. Nach oben   #9
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    Amwort aber nur zum vorangegangenen Thema, der Meinung agence zu Kaliningrad und hier ein kleiner Nchtrag:
    der ehemalige US Botschafter in Russland hat unter Bezug auf die Rückführung der Krim nach Russland und der russischen Begründung , dass die Krim bereits vor Jahrhunderen russisch war, die Meinung geäußert, dass mit dieser Begründung dann auch Deutschland die Rückführung Kaliningrads nach Deutschland begründen könnte.
    Der russiche Standpunkt ist natürlich der, dass Ideen und Gedanken solch einer Rückführung unseriös seien,zudem sei Kaliningrad nur ein Teil des verlorenen deutschen Ostens, der Hauptanteil dieses ehemaligen deutschen Gebietes läge in Polen, folglich eine Umverteilung von Polen begonnen werden müsse.

    Dass diese Geschichte nun seit einiger Zeit durch russische Medien läuft, halte ich aus 2 Gründen für bemerkenswert:
    Einmal soll den russischen Bürgern unmissverständlich klar gemacht werden, dass so eine Gedanke, diese Idee eines deutsch-russischen Kaliningrads absurd ist. Andererseits ist es dann aber bemerkenswert, dass dieser absurde Gedanke überhaupt diskutiert wird, letztlich wissen wir alle, wie schnell sich Dinge, die einmal völlig undenkbar waren, sich innerhalb wengier Jahre gänzlich ändern.
    Ich denken z.B. daran, dass sich das, was Heerschaaren von Meinungsvermittlern als die Lebenslüge für eine deutsche Einheit 2 Generationen vermittelt wurde, sich innerhalb weniger Jahre änderte.
    Ich denke, dass man mit dieser russichen Haltung jenen politischen Gruppen pari bieten will, die bereits vor 20 jahren lautstark den Ausdritt des Kaliningrader Gebietes aus der russischen Föderation forderten, als eine "Unabhängige Baltische Republik" und offiziell nciht für einen Anschluss an Deutschland eintraten.

    In jedem Fall scheint es aufgrund bestimmter Rahmenbedinungunen (Wirtschaft) wieder vergleichbare Wünsche zu geben, die mit der Reaktion aus Russland gedämpft werden sollen.

    Wohlbemerkt, ich analysiere nur.

  10. Nach oben   #10
    Avatar von Reichsadler
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    Zu toto66 #2

    Hätte mir jemand gesagt der Tag an dem Du toto hundertprozentig recht geben mußt kommt, dann hätte ich ihn für nicht ganz dicht abgestempelt. Aber der Tag ist doch gekommen und ich muß toto zu seinem oben angeführten Beitrag zu 100% beipflichten. Wie gerne ich so etwas zugebe, weis toto am besten und die meisten anderen hier auch.

  11. Nach oben   #11
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    Zitat Zitat von Reichsadler Beitrag anzeigen
    Zu toto66 #2

    Hätte mir jemand gesagt der Tag an dem Du toto hundertprozentig recht geben mußt kommt, dann hätte ich ihn für nicht ganz dicht abgestempelt. Aber der Tag ist doch gekommen und ich muß toto zu seinem oben angeführten Beitrag zu 100% beipflichten. Wie gerne ich so etwas zugebe, weis toto am besten und die meisten anderen hier auch.
    Einsicht ist der erste Weg zur Besserung.
    Würdest Du meine Beiträge durchdenken und nicht permanent und penetrant lediglich pöbeln, Du könntest dann sogr zu einer Diskussion beitragen, Sage Deine Meinung , ich Deinen Beitrag als ersten Ansatz ansehe.

  12. Nach oben   #12

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    Zitat Zitat von Ex toto66 Beitrag anzeigen
    Wieso war die CCCP die größte Katastrophe, die Russland je erlebt hat ? Dieser "Katastrophe" ist es zu verdanken, dass Russland durch die deutsche Mordlust nicht ausgelöscht worden ist,
    Dieser "Katastrophe" ist es zu verdanken, dass die Welt nicht gänzlich von den USA majorisiert wird.
    Lieber Toto, ich moechte nur ganz leicht anmerken was die heutige Generation schon laengst vergessen hat. Zuerst entstand der Sowjetkommunismus (also die UdSSR) und als ANTWORT auf seine weltrevolutionaere Ideologie, entstand (danach!) der Nationalsozialismus in Europa als Gegenkraft. Das eigentliche Ziel des Nationalsozialismus war nicht die Ausloeschung Russlands sondern, die Bekaempfung und Eindaemmung des Kommunismus. Dein Gedanke bzgl. "Mordlust" ist sehr gewagt.
    Sicher ist die moderne westliche Evolution a la USA ein Weg in die Sackgasse, die devolution a la UdSSR ist jedoch noch bloedsinniger gewesen, deshalb gibt es sie auch nicht mehr - Gott sei Dank! Hier muss wohl der Mittelweg der beste sein.

  13. Nach oben   #13
    Avatar von Reichsadler
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    Darum: Es lebe die eurasische Föderation, es lebe Präsident Putin und Alexander Dugin!

  14. Nach oben   #14

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    Zitat Zitat von agence Beitrag anzeigen
    Russland geht das Geld aus von dw.com (Deutsche Welle)

    ...
    ...

    "Das Regime wird versuchen, von der Wirtschaftskrise abzulenken", sagt Meister. "Es wird daher eher mehr außenpolitische Konflikte kreieren, anstatt Kompromisse zu machen oder Reformen durchzuführen."

    Autor: Andreas Becker
    Ich moechte mal gern hier meinen Senf zugeben. Ich weis ja nicht wer von Euch ueberhaupt real in Russland lebt aber ich lebe hier seit 10 Jahren und das nicht in einer Grossstadt. Meinen Lebensunterhalt bestreite ich genauso wie jeder andere Durchschnittsrusse und verdiene den gleichen Durchschnittslohn - ich habe weder eine Deutsche Rente noch bin ich Angestellter bei einem Deutschen Unternehmen wo man ein Wahnsinngehalt bekommt (und das Krisensicher). Wenn z.B. mein deutscher Bekannter, der hier in der Regionshauptstadt Direktor eines ganzen Werkes ist und laut Direktvertrag mit seiner Zentrale in Muenchen pro Monat 10000 Euro bekommt, was so an die 350 000 Rubel waren dann hat sich heute sein VErdienst umgerechnet in Rubel seit der "Krise" verdoppelt und er bekommt jetzt 620 000 Rubel. Mensch Leute! Fuer so einen Verdienstanstieg wuerde ich Russland auch vergoettern und wuerde mir ne Putin-Ikone malen lassen und jeden Tag zu ihm beten das er ja nicht seine Politik aendert. Es gibt eine Menge Leute denen es hier seit der Krise wieder saugut geht, ich wuerde mal sagen das das so ungefaehr 0,01 % der Bevoelkerung sind. Ich gehoere zu dem Rest und mein Realeinkommen sinkt seit 3 Jahren stabil. Wenn das so weiter geht dann bin ich nach noch 3 Jahren vollkommen veramt.
    Der oben zitierte Beitrag von Andreas Becker ist nach meiner sicher auch subjektiven Sicht vollkommen wahrheitsgetreu. Das Russland innerlich (kulturell, sozial, geistig) und wirtschaftlich vollkommen am Boden ist koennen nur Blinde nicht sehen, das Putin in alterwuerdiger Sowjetmanier umso feierlicher den russischen Aufstieg predigt um so mehr wir im Sumpf versinken ist so eine russische Eigenart. Ich kenne das aus meiner DDR. Oder wart ihr nicht bei der 40 Jahresfeier der DDR dabei? Nein? Und dann nach allem Taram-Babamm die Wende? Deshalb verstehen viele noch heute nicht warum die ewig kommunistisch-kraeftige und ewig friedliche und ewig aufstrebende DDR innerhalb von 5 min wie ein Blase platzte. DAs war alles nur Schein ohne irgendein Sein. Das mit Putins Russia ist die gleiche Sache. Alles nur Schein aber kein Sein. Na ja daran haben wir uns hier alle gewoehnt, denn schon seit Potjemkins Zeiten kennen wir hier diese Fassadenmalerei.
    Das Russland total am Ende ist glaube ich nicht. Wir koennen ja wieder allen nach Russland ausgewanderten (Deutschen) ihr Privatland enteignen, und dann koennen wir ja noch alle Privatunternehmen verstaatlichen und alle Kulturgueter nach EU oder US ausverkaufen und koennen "Widerwillige Denker" als kostenlose Rabsila in sibierischen Arbeitslagern verbrauchen um unsere Wirtschaft wieder aufzubauen. Man stellt euch das mal vor. 100 Millionen Querdenker wuerden jahrelang zum FastNullpreis das neu-russische-post-sowjetische Wirtschaftswunder wiederbegruenden und das fuer nur 100 gramm Schwarzbrot-Ration pro Tag. Ihr waeret alle herzlich eingeladen. Ich fuer meinen Teil hab da aber keine Lust drauf. Wenn also jemand von Euch Undercover Agent des CIA oder BND ist dann macht mir doch einfach ein unverbindiches Angebot. Bin immer bereit fuer meine Ueberzeugung etwas zu tun.

  15. Nach oben   #15
    Avatar von Reichsadler
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    Also den letzten Satz glaube ich sofort! Es ist nur so, dass der Gute bereits für diese Schweine von der Atlantikbücke arbeitet. Das ganze ist ein Paradewerk eines Trolls! toto 66 ist wieder reinkarniert Freunde und Kameraden!

  16. Nach oben   #16

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    Hallo Veronino
    Ich nin kein Ossi, war aber ein paar Mal im ostdeutschen Reich genannt DDR, bevor es in sich zusammenfiel. Ich kenne also die Situation der damaligen DDR dank den Geschichten meine Freunde dort.
    Ich kenne auch die damalige Situation im sozialistischen Polen und der Tschechoslowakei. Da ich sehr anpassungsfähig war und es immer noch bin, machte mir das nichts aus eine Std. anzustehen um ein Leib Brot zu kaufen.

    Nun zur Gegenwart: Ich bin rund 2 Monate in Russland, genauer gesagt im Wolgadelta. Ich sehe dort sehr gut was da abgeht. Es gibt eine junge Generation, die möchte was bewegen und verändern. Sie kommen aber leider bei den Leuten nicht an. Diese sind es sich gewöhnt "auf der Linie" zu laufen, wie man es sagen könnte. Ich bin der Meinung, dass die noch nicht gelernt haben zu denken. Soviele Jahre wurde ihnen gesagt, was sie tu tun hätten. Sie waren zu den reinsten Befehlempfängern degradiert worden.

    Wenn ich mit älteren Menschen rede, so vermissen diese die alte UdSSR, da war alles gut, man hatte eine Whg (wenn auch recht klein), die Schule und das Studium war kostenlos und die Medizin auch. Heute müssen sie für viele solchen Dienstleistungen etwas bezahlen. Es gab auch keine Arbeitskündigungen. Man lebte bescheiden, aber man lebte bis der Sensemann kam.

    Ich kann Deinen Bericht sehr gut nachempfinden. Es ist genau so wie Du das beschrieben hast. Man weiss nie, wann die "Seifenblase" springen wird. Nun inzwischen geht es der russischen Währung leicht besser, der Rub liegt gegenüber dem € bei rund 63 und gegenüber dem $ bei 60 Rub. Dass dabei der kleine russische Bürger total verarmt, das wird nicht gesagt.

    Die Rentnerin muss ihre Rente sehr gut einteilen, um die gestiegenen Heiz-und Warmwasserkosten, wie auch das Gas bezahlen zu können. Woher soll sie dann noch das Geld hernehmen um die Medikamente für ihre Zuckerkrankheit bezahlen zu können. Auch wenn Medwedew den Rentern versprochen hat im Januar 17 eine Sonderrente von 5000 Rub auszuzahlen, dieses Geld wird schnell aufgebracht sein, ohne zu fragen, woher der Staat diese Miliarden Rub hernehmen gedenkt, denn dahinter steht keine Arbeitsleistung. Sie binden damit die Rentner an die Partei Putins Einiges Russland. Die Unterstützung der Rentner benötigt diese Partei um den eingeschlagenen Weg, sprich Wiederwahl Putins, weiter verfolgen zu können.

    Es gibt in diesem Forum Mitglieder, die das Leben in der russischen Föderation beschönigen, ohne selbst längere Zeit dort gelebt zu haben und das nicht mit einem russischen Durchschnittslohn, sondern mit einem, dank dem guten Wechselkurs, prall gefüllten Geldbeutel. So lässt sich in der RF wahrhaftig gut leben. Das entspricht aber nicht den Alltagsbedingungen eines russischen Bürgers, wobei zu sagen ist, dass zwischen Land und Stadt riesige Unterschiede bestehen, wie sie der Bürger im Westen nicht kennt. Moskau oder St. Petersburg liegen da im Verdienst der Menschen noch eine Schuhgrösse höher.

  17. Nach oben   #17

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    Zitat Zitat von Reichsadler Beitrag anzeigen
    Also den letzten Satz glaube ich sofort! Es ist nur so, dass der Gute bereits für diese Schweine von der Atlantikbücke arbeitet. Das ganze ist ein Paradewerk eines Trolls! toto 66 ist wieder reinkarniert Freunde und Kameraden!
    Lieber Reichsadler! Der letzte Satz war bitterernst gemeint. Bin mit "der Gute" ich gemeint? wenn das so ist dann arbeite ich nur fuer mich. Aber um diese bloedsinnigen Trollvorwuerfe mal von vorherein hier zu verwehen mache ich hier mal das was ein Troll auf keinem Fall macht und sicher auch der Reichsadler nicht machen wird.

    Also ganz konkret zu mir:

    Name: Christian Schaller
    geboren: Freiberg/Sachsen
    Datum: 17.04.1979
    wohnhaft: 214000 Smolensk
    ul. oktyabrskoy rev. d.4, kv.2
    Handy: 007 (neunhundertzehn siebenhundertzweiundachzig zweiundfuenfzig zwanzig)

    Wer mich also als Troll verdaechtigt der ruft mich einfach mal per Handy an (Achtung Zeitverschiebung!), wem das zu wenig ist der ist bei mir in Smolensk recht herzlich eingeladen. Ich kann jedem Interessierten mal das richtige Russland zeigen, das was nicht in Reisefuehrern steht und nicht von Traeumern erdacht wurde.

    Also Reichsadler ich warte auf deinen Anruf!

  18. Nach oben   #18

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    Zitat Zitat von agence Beitrag anzeigen
    Hallo Veronino
    Nun zur Gegenwart: Ich bin rund 2 Monate in Russland, genauer gesagt im Wolgadelta. Ich sehe dort sehr gut was da abgeht. Es gibt eine junge Generation, die möchte was bewegen und verändern. Sie kommen aber leider bei den Leuten nicht an. Diese sind es sich gewöhnt "auf der Linie" zu laufen, wie man es sagen könnte. Ich bin der Meinung, dass die noch nicht gelernt haben zu denken. Soviele Jahre wurde ihnen gesagt, was sie tu tun hätten. Sie waren zu den reinsten Befehlempfängern degradiert worden.

    Wenn ich mit älteren Menschen rede, so vermissen diese die alte UdSSR, da war alles gut, man hatte eine Whg (wenn auch recht klein), die Schule und das Studium war kostenlos und die Medizin auch. Heute müssen sie für viele solchen Dienstleistungen etwas bezahlen. Es gab auch keine Arbeitskündigungen. Man lebte bescheiden, aber man lebte bis der Sensemann kam.
    ...
    Es gibt in diesem Forum Mitglieder, die das Leben in der russischen Föderation beschönigen, ohne selbst längere Zeit dort gelebt zu haben und das nicht mit einem russischen Durchschnittslohn, sondern mit einem, dank dem guten Wechselkurs, prall gefüllten Geldbeutel. So lässt sich in der RF wahrhaftig gut leben. Das entspricht aber nicht den Alltagsbedingungen eines russischen Bürgers, wobei zu sagen ist, dass zwischen Land und Stadt riesige Unterschiede bestehen, wie sie der Bürger im Westen nicht kennt. Moskau oder St. Petersburg liegen da im Verdienst der Menschen noch eine Schuhgrösse höher.
    Hallo agence, ich freue mich das auch du einen guten Einblick in das russische "Tagesgschaeft" hast. WAs die junge Generation angeht hast du vollkommen Recht. Mein ganze Hoffnung lege ich zur Zeit auf eben diese Post-Soviet Generation und ich habe hier sehr viele gute Bekannte. Das die Soviet Generation auch zu fast keinerlei Hirnarbeit faehig ist musste ich auch feststellen, aber trotz voellig fehlender Reflexion was das eigene Leben oder die Geschichte des LAndes angeht gibt es auch zwischen dieser Generation viele nette Leute. Am besten kann man mit denen Wodka trinken und in die Banja gehen und sie koennen einem viel ueber Improvisation lernen.
    Das diese Generation die UdSSR vermisst ist natuerlich, meine Uroma vermisste auch immer das dritte Reich und konnte nie verstehen wie man sie damals hatte entnazifizieren koennen. Wenn wir mal alt sind werden wir wohl auch die gute alte EU vermissen, wenn es sie vielleicht dann mal nicht mehr geben wird. Wer mal Solchenitzyn gelesen hat, der weis wie die UdSSR eigentlich ausgesehen hat.

    Na ja und dein letzer Absatz ist wie ein sechser im Lotto. Da brauche ich nichts hinzuzufuegen!

  19. Nach oben   #19

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    Hallo Voronino
    Danke für Deinen letzten Beitrag. War schon lange nicht mehr im Forum.
    Meine Russlandreise im letzten Frühling musste ich wegen Arbeit sausen lassen.
    Nun bin ich wieder in den Stratlöchern. Nächsten Mittwoch fliege ich nach Moskau und nach 5 Std Wartezeit geht es dann mit dem ersten Flieger weiter in Wolgadelta.

    Nun da ich schon ein Jahr nicht mehr in Russland war, bin ich gespannt auf die Veränderungen, die ich sehen bekommen werde.
    Ich sprach vom RUB, der war bei 63 zum €, es wurde aber noch dicker, denn er erreichte fast die 80 RUB, jetzt ist er etwas zurückgefallen, aber die letzten Tage kam er wieder gehörig unter Druck.

    In einem russ. Artikel las ich, dass das der russ. Regierung gefällt, denn dadurch verteuern sich die Einfuhren aus dem Westen, im Gegenzug werden die russ. Firmen gegenüber den Westprodukten konurrenzfähiger, sofern sie gleichwertige Produkte herstellen können.
    Auch Gazprom freut sich, denn mit einem schwachen RUB bekommen sie mehr RUB für den $. Die Angestellten werden aber in RUB ausbezahlt, es entsteht also ein zünftiger Gewinn auf dem russ. Markt. Wie überall gibt es Verlierer und Gewinner.
    Der Verlierer ist ganz klar das russ. Volk, dem am Monatsende immer weniger im Geldbeutel übrig bleibt.

    Nun das alles werde ich schon bald hautnah erleben können.
    Letzte Frage: Bist Du über WhatsApp erreichbar?

    Ich nehme an, dass "Volksadler" nicht den Mut hatte sich bei Dir zu melden.
    Herzliche Grüsse
    Jean-Claude


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