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Thema: In ehrendem Gedenken dem unbekannten Deutschen Soldat

  1. #1
    Avatar von GrauWolf
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    In ehrendem Gedenken dem unbekannten Deutschen Soldat

    Meine liebe Deutsche Freunde !

    Seit Jahren spüre ich Schuldgefüll vor einem unbekannten deutschen Soldat der in 1943 in Weissrussischen Dorf Jewlasch (Gebiet Brest) heldenhaft gefallen war.

    Wir kennen aus der Geschichte : In Weißrussland wurden beispielsweise zwischen Juni 1941 und Juli 1944 209 Städte und 9200 Dörfer von der Wehrmacht und der SS ausgelöscht und ihre Einwohner größtenteils ermordet ( so WIKI).


    Aber bei uns ist auch bekannt dass viele Soldaten und Offiziere der Wehrmacht gegen der Teilnahme in solchen “Aktionen” waren .

    Vor 3 Jahre mir wurde es bekannt dass zwei Wehrmachts-Soldaten in 1943 waerend der Okkupation des weissrussischen Dorf Jewlaschy ( Gebiet Brest, Kreis Iwanovo , Weissrussland) verwiegert haben dem Befehl nachzukommen die Zivilisten zu erschossen.

    Auf Grund dieser “Tatbestand” war einer Deutsche Soldat von Deutschen Offizier vor den Zeugen aus Dorf ermordet worden , das Schicksal den anderen bleibt ist noch ungewiß .

    Heldentat des Unbekannten Wehrmachts-Soldaten und Tod einen von ihnen viele Leute in Dorf gesehen haben und nach dem Abzug der Deutschen Truppen aus Jewlaschy haben diesen Soldat am Friedhof orthodox-kirchlich beerdigen lassen .


    Bis heute bleibt dieser Held unbekannt und sein Grab hat keine verdiennte Denkmahl und Ehrenzeichen.

    Die Verehrung des feindliches Deutschen Wehrmachts Soldat in Sowjetischen Land damals kaum zu vorstellbares Ding waere und hat viel Gegners in Dorf erwecken . Zu erst es waren die Behoerde der Dorfsgemeinde die Beerdigungenstelle auf Friedhof inventarisieren sollen.

    Die Leute die Fürsorgepflicht ueber Deutschen SoldatenGrab auf sich freiwillich uebergenommen haben damals erklaerten den Behoerden dass “dieser Deutsche Soldat ein Partisan war und darum Faschisten ihm erschossen haben”.

    Viel Jahre nach dem Krieg einige Veteranen haben versucht festzustellen was fuer ein Partisan dieser Deutschen Soldat war und in welchen Partisanen –Organisation hat er Kampfaufgaben in 1943 bekommen ?.

    Natuerlich die Militaerische Archiven dass nicht bestaetigen haben.

    Dann haben die Kriegs-Veteranen ( als Partisanen in Wesirussland damals viele solche waren) empoert gefordert " Leiche des Faschisten aus dem Friedhof rausgeschmiessen lassen"

    Aber die anderen Einwohner des Dorfes haben dass nicht zugelassen. Fuer sie war nur dass letzte Argument geblieben um der Soldatengrab zu verteidiegen:

    “Viele in Dorf Jewlaschy kennen sein Heldentat , sein Tot unmittelbar gesehen haben , darum sollen auch viele von unserem Dorf diesem unbekanten Deutschen Soldaten dankbar sein weil er sein eigenes Leben geopfert hat ums Lebend den fremden Zivil-Leuten gereten zu haben”.

    Entscheidend war Beschluss der Kirchen-Gemeide die auch dem Soldatengraben sein Schutz geleistet hat und viele Jahren hat der Ortodoxishe Pfarrer laut kirchlichen Traditionen ( am 9. Tag nach dem Ostern) am Grab fuer Ewige Gedenken seiner Märtyrer-Seele Gottesdienste durchgefueren hat.

    Heute die Zeitgenossen und Zeuge dieses Ereignisses sind schon selbst fast alle ausgestorben und sein Grab bleibt ohne wuerdige Pflege und Achtung werwuestet. Der letzte Zeuge dieses Ereignis warsheinlich lebt noch heute in Brest. Aber die Kinder die von Eltern diese Geschichte kennen ( sind schon selbst mehr als 55-60 Jahre alt inzwischen geworden) haben per Internet versucht Deutschen Leute zu bitten die Gebeine diesen Soldat nach Deutschland an die Verwandten zu uebergeben.




    Meine liebe Deutsche Freunde, denken nun :

    (1) hier keine Propaganda ist. Keine Politik. Einfache Leute haben uns gebeten Unschuldiege Seele zu reten weil es bloss menschlich so gilt letzte Ehre fuer enen guten Mann zu erleisten
    (2) Nicht Deutschen sonder Weissrussen aus den Opfer des Krieges ( ehemalige die Sowjets-Leute und ihre Kinder) haben in diesen Fall erste Schritt gemacht


    Ist das etwa nicht ein Heldentat eigenes Leben bewusst zu opfern um den anderen ( dabei feindlichen ) Leute leben lassen ?


    Was habt ihr gegen eine Idee: ein Denkmal diesem Unbekannten Deutschen Wehrmachts- Soldat zu errichten?


    Wie es in Heiligen Buch heist: “Niemand hat größere Liebe als die, dass einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe (Johannes 15:13)




    Vollaufig habe ich diese Idee mit viellen meinen Armeedienst-Kollegen in Russland und Weissrussland besprochen und die Zustimmung bekommen.

    Aber wir meinen dass es wuerde sehr gut und herzlich zu sein wenn irgendjemand in Deutschland auch solche Initiative organisieren wird.

    Sonst werde ich in tieffsten Schuldgefuel zu diesem Soldat weiter verbleiben … weil ich der letzte in der Welt bin der sein Leben nicht umsonst halte.

    Unsere Voelker brauchen neuen Symbolen fuer gemeisame friedliche Zukunft und dieses Denkmal gilt dazu sehr zurecht geeignet !

    Mit besten freundlichen Gruessen

    Ihr G.W.

  2. Nach oben   #2
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    wende dich doch einmal an die sog. deutsche dienstelle in berlin, die über den verbleib jener rd, 8 mio wehrmachtangehörige auskunft geben kann.


  3. Nach oben   #3
    Avatar von Tauroggen
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    In ehrendem Gedenken...

    Lieber Grauwolf!

    Diese Fälle hat es auch umgekehrt gegeben. Sehr interessant ist in diesem Fall das Buch von Swetlana Alexejewitsch "Der Krieg hat kein weibliches Gesicht".

    So weiß ich von einem sowjetischen Soldaten, der junge deutsche Mädchen und Frauen vor der Schändung durch Rotarmisten bewahrte, indem er aus einer Scheune, in in der junge deutsche Frauen und Mädchen eingesperrt waren, immer wieder eine junge Frau/ein junges Mädchen herausholte, mit ihnen in den nahegelegenen Wald ging und sagte: "Lauf und verstecke dich!"

    Viele Grüsse
    Tauroggen

  4. Nach oben   #4
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    Ach ja, die alte Mär von dem guten Rotarmisten, der sich schützend vor die armen deutschen Frauen stellt, um sie vor der s*xuellen Gier seiner Landsleute zu schützen.
    Gäbe es wirklich einmal einen Beweis dafür, auch bei Dir Tauroggen, alles nur vom hörensagen.

    Übrig bleibt nicht der humane Rotarmist sondern die behaupete Vergewaltigerhorde.

    Es sind auch diese kleinen Nebensächlichkeiten, die so entlarvend sind, Diese deutschen Frauen im ehemaligen deutschen Osten, waren sich nicht zu schade, russischen und polnischen Zwangsarbeitern die Herrin zu zeigen, fühlen dann aber geschändet, wenn es zurück schlägt. Schändungen hieß es nur , wenn Russen beteiligt waren, nie jedoch mit Franzosen und GI, bei gleicher Tat, obwohl des auch dort Massenvergewaltigungen gegeben hat. .

  5. Nach oben   #5
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    Nun ja, es soll ja Zonen in der BR geben, wo Gehirnwäschen schon erfolgreich abgeschlossen wurden. Sicher spricht daher niemand über Schändunge durch -Zitat toto66:"""Franzosen und GI, bei gleicher Tat, obwohl des auch dort Massenvergewaltigungen gegeben hat."""
    Viele fürchten sich vielleicht darüber zu sprechen, aus welchem Grund auch immer...

  6. Nach oben   #6
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    Zitat Zitat von rusfreund Beitrag anzeigen
    Nun ja, es soll ja Zonen in der BR geben, wo Gehirnwäschen schon erfolgreich abgeschlossen wurden. Sicher spricht daher niemand über Schändunge durch -Zitat toto66:"""Franzosen und GI, bei gleicher Tat, obwohl des auch dort Massenvergewaltigungen gegeben hat."""
    Viele fürchten sich vielleicht darüber zu sprechen, aus welchem Grund auch immer...
    Nichtsagende, nebulöse Formulierungen
    Wo gibt es in D diese Zonen mit "abgeschlossenen Gehirnwäschen " ?
    Und wer soll sich in Deutschland davor fürchten, über die auch seitens der von den Westallierten stattgefundenen Massenvergewaltigungen zu sprechen. ? Denn dass es Vergewaltigungen durch Rotarmisten gegeben hat, gehört doch in Deinen Kreisen zum Grundwissen der geschichtlicher Betrachtung Russlands.

    Aufgrund der Vergewaltigung meiner Mutter durch einen Rotarmisten habe ich mich intensiver mit diesem Thema beschäfftigt. und das auch erst vor wenigen jahren.

    Befragungen von Vergewaltigungsopfern haben ergeben:

    Die deutschen Opfer von Vergewaltigung durch einen Rotarmisten empfand dieses demütigender als die Opfer durch Franzosen (Freudenstadt, Bruchsal) oder US-Soldaten.
    Hierbei schwingt sicher die 1000 jährige Propaganda über den Untermenschen mit.
    Selbstmorde nach Vergewaltigungen durch Franzosen hat es , im Gegensatz zu russischen Vergewaltigungen , hier sogar Massensuizide/Demin, kaum gegeben. das deutsche Gretchen fühlte sich offenbar durch einen russischen Untermenschen mehr geschändet als durch einen Franzosen.

    Lies auch hierzu, Zitat: In Westdeutschland dienten sowjetische Gewalttaten der Kriegs- und Nachkriegszeit dazu, das ganze deutsche Volk als Opfernation darzustellen.[26] Die westdeutsche Geschichtsschreibung benutzte sie zunächst unter apologetischen Vorzeichen dazu, die Erinnerung an die deutsche Verantwortung für NS-Verbrechen gegen Sowjetbürger zu vermeiden.[27]
    Zitat Ende

    Darauf hob ich zu Tauroggens Beitrag ab.

  7. Nach oben   #7
    Avatar von GrauWolf
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    Deutsche Soldat Josef Schulz - ein Serbisches Held

    Josef Schulz , geb 1909 , Wuppertal,

    Am 19 Julie 1941 als Soldat der 114. Jaegerdivision (714 Infanterie-Division) war genau so von eigene Offizier erschossen worden weil er verwiegert hat dem Befehl nachzukommen die Zivilisten zu erschossen. (ist beerdigt in Dorf Smederwska-Palanka)

    Diesen Fall war von Jormalisten erst in 1972 entdekt und Josef Schulz dank den Fotos dieser 19 Serbischen Zivilisten-Mord identifiziert war. War damals auf Foto in Soldatenuniform ohne Schulterstuecke aufgenommen zusammen mit Zivilisten-Geiseln .
    Die Zeugen sagen das sein letzte Woerter waren : Ich schiesse nicht ! Diese Maenner sind unschuldig !" und hat sein Gewehr weg nach Seite geworfen. War sofort erschossen zusammen mit anderen Opfern.

    Heute ist sein HeldenTat in Serbien nicht vergessen und sein Bruder Walter war in damalige Jugoslawien immer geehrter Gast.


    Gute Leute in Deutschland auch sollen ihren Helden kennen !
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken Josef Schulz- Deutsche Soldat in Serbien_1.jpg‎   Josef Schulz- Deutsche Soldat in Serbien_2.jpg‎  

  8. Nach oben   #8
    Avatar von Reichsadler
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    Ehre wem Ehre gebührt. Zu klären wäre aber, ob die Zivilisten nach der Haager Landkriegsordnung, liquidiert wurden. (für einen gemäuchelten regulären Soldaten durch nicht reguläre Truppen, 20 Zivilisten.) Am Balkan war Partisanentum aber an der Tagesordnung. Mit diesem Problem hatte schon die k. u. k. Wehrmacht im Serbien des WK I. zu tun.
    Nur haben wir heute unsere Probleme und die Aufgabe sie zu lösen. Wenden wir uns diesen zu und lassen die Vergangenheit ruhen. Auch ihr gebührt Grabesruhe.
    Suchen wir doch in dem was war das Positive, das was uns einst einte und in Zukunft einen soll. Wie tragen Licht und Dunkel gleichermaßen in uns und es liegt auch an uns, wie die Welt in Zukunft aussieht. Und hier tut sich in den letzten Jahren einiges. Die Lichten beginnen sich über Grenzen hinweg zu vereinigen. Also Grauwolf, tragen wir miteinander die Fackel durchs Dunkel in eine lichtere Zukunft!


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