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Thema: Investitionen in Russland...

  1. #61
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    Pirelli plant Reifenfabrik in Russland


    Offenbar spielt Pirelli Tyre mit dem Gedanken, eine eigene Reifenproduktion in Russland aufzubauen, die erste innerhalb der ehemaligen Sowjetunion. Wie es dazu im Rahmen einer Presseveranstaltung am deutschen Produktionsstandort des italienischen Reifenherstellers im hessischen Breuberg hieß, könnte das Werk bereits Ende des kommenden Jahres die Produktion aufnehmen. Dazu wolle man aber ein Joint Venture mit einem russischen Hersteller eingehen, der in einer nicht näher bestimmten Art an der Fabrik beteiligt werden sollte. In Russland will Pirelli Pkw- wie auch Lkw-Reifen bauen. Heute exportiert der italienische Konzern jährlich rund 1,2 Millionen Reifen nach Russland

  2. Nach oben   #62
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    BASF Coatings nimmt Produktionsstätte in Russland in Betrieb

    Die BASF Coatings hat ihren neuen Produktionsstandort für Lack in Russland in Betrieb genommen. In der Anlage in Pavlovskij Posad, 60 km östlich von Moskau, können jährlich rund 6000 t Lacke (Basislacke und Klarlacke) hergestellt werden. Der Standort wird den russischen Automobilmarkt mit hochwertigen Lacken versorgen. Zugleich bietet er ortsnah Unterstützung bei Anwendungstechnik und Laborleistungen.

    50 Mitarbeiter arbeiten zunächst in Pavlovskij Posad in Produktion, Qualitätsprüflabor, Lager und Werkstatt. Bei weiter wachsender Nachfrage ist die Anlage auf eine Produktionsmenge von 25000 bis 30000 t ausbaubar.

  3. Nach oben   #63
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    06.06.2008

    Unternehmen sehen Russland als besten Investitionsstandort
    Bloomberg zu aktuellen Markttendenzen


    Laut einer regierungsnahen Studie aus Moskau gilt Russland unter im Lande engagierten internationalen Unternehmen als der weltweit attraktivste Standort für Investitionen. Obgleich die Korruption weiter als Belastungsfaktor empfunden wird, bevorzugten Großinvestoren das Land der Studie zufolge gegenüber anderen Wachstumsmärkten wie China und Indien. Beide Länder kommen in der Untersuchung des Rates für ausländische Direktinvestitionen auf die Plätze zwei und drei.

    Die Untersuchungsergebnisse, die auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg vorgestellt wurden, beruhen auf der Befragung ausländischer Großinvestoren in Russland. Zu den Umfrageteilnehmern gehörten unter anderem der Bergbauriese BHP Billiton Ltd, die Ölkonzerne BP Plc und Exxon Mobil Corp., die Investmentbank Merrill Lynch & Co sowie Coca-Cola Co. Aus Deutschland nahmen BASF AG, Deutsche Bank AG, Metro Group sowie die Siemens AG teil. Auf die 50 befragten Unternehmen entfielen nach Angaben des Rates 40 Prozent aller ausländischen Direktinvestitionen in Russland seit 1991.

    Als Pluspunkte für Russland wird in der Studie zum einen der Rohstoffsektor genannt. Die Stellung als weltgrößter Energielieferant hat der russischen Wirtschaft seit dem Jahr 2000 mittlere jährliche Wachstumsraten von mehr als sieben Prozent beschert. Russland ist nach Saudi-Arabien der weltweit zweitgrößte Erdölexporteur und der größte Lieferant von Erdgas. Zum anderen sei Russland im Bank-, Einzelhandels- und Automobilgeschäft einer der wichtigsten Märkte in Europa.

    Für den Standort Russland spricht nach Ansicht der befragten Unternehmen auch die wirtschaftliche Stabilität, die Wladimir Putin im Land geschaffen hat. "In puncto makroökonomischer Stabilität ist Russland eine Erfolgsgeschichte", heißt es in der Untersuchung. Es gebe zudem keine Anzeichen, dass sich die politischen Strategien in der Zukunft ändern würden. 61 Prozent der Befragten erwarten, dass Russland in den kommenden Jahren stabiler wird. Acht Prozent rechnen mit dem Gegenteil.

    Wesentliches Problem ist die Korruption. Die Anti- Korruptions-Organisation Transparency International zählt Russland zu den vierzig korruptesten Staaten der Welt. Das Land rangiert damit zwischen Nigeria und Syrien. Die Staatsanwaltschaft in Moskau geht davon aus, dass Verwaltungsbeamte jährlich Bestechungsgelder im Volumen von 240 Mrd. Dollar (153 Mrd. Euro) entgegennehmen.

    Was die Gunst der Investoren betrifft, stehen die Ergebnisse der Studie im Gegensatz zu den jüngsten Bedenken der Europäischen Union. Angesichts der Streitigkeiten zwischen dem britischen Ölriesen BP und seinen russischen Geschäftspartnern beim Joint-Venture TNK-BP sorgt sich die EU um die Sicherheit der Investoren in Russland. Die russischen Behörden ermitteln derzeit gegen TNK-BP wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung. Im März war der Firmensitz in Moskau durchsucht worden, da ein Mitarbeiter der Industriespionage beschuldigt wurde.

    (Bloomberg)

  4. Nach oben   #64

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    Montag geht es erstmal satt runter.


  5. Nach oben   #65
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    um wieviel solls denn am Montag fallen Zander?

    TopTen MICEX heute Samstag:

    Winners Intraday:

    IvanovoEnergySbyt pref. + 22.37%
    Smolenskenergosbyt pref. + 13.92%
    MRSK Severo-Zapada-009D + 12.87%
    SverdlovEnergySbyt pref. + 9.65%
    MRSK Severo-Zapada-007D + 8.35%
    MRSK Sibiri-004D + 8.00%
    RITEK pref. + 7.09%
    MRSK Severo-Zapada-001D + 6.84%
    MRSK Centre and Povolzhye-007D + 6.57%
    WTC pref. + 6.19%

    Winner 1Week:

    VoronezhEnergySbyt + 30.37%
    Bank S-Peterburg + 18.03%
    MRSK Centre and Povolzhye-005D + 14.43%
    MRSK Severo-Zapada-004D + 12.2%
    TomskEnergoSbyt pref. + 9.52%
    MRSK Centre and Povolzhye-011D + 9.15%
    MRSK Centre and Povolzhye-014D + 8.57%
    SverdlovEnergySbyt + 8.28%
    Yaroslavich Bank + 7.69%
    Akron + 7.62%

    Winner 1 Month:

    PenzaEnergySbyt + 63.52%
    KostromaSbytCompany + 52.76%
    YaroslavlSbytCompany pref. + 29.25%
    OmskEnergoSbyt + 28.78%
    IvanovoEnergySbyt + 27.71%
    Moscow OESK + 27.54%
    Gazprom neft' + 27.11%
    Bank S-Peterburg + 24.81%
    Tatneft + 23.1%
    Surgut Oil&Gas pref. + 22.69%

    TopTen RTS heute Samstag

    Winners Intraday:

    **RTS.BANEP* + *11.01*
    **RTS.SIBN* + *5.83*
    **RTS.GAZA* + *5.41*
    **RTS.BANE* + *4.82*
    **RTS.TATN* + *4.19*
    **RTS.RTKM* + *4.19*
    **RTS.GRAZ* + *2.88*
    **RTS.MRKZ* + *2.86*
    **RTS.ROSN* + *2.60*
    **RTS.AFLT* + *2.56*

    Winner 1Week:

    **RTS.BANEP* + *19.21*
    **RTS.KHEL* + *15.38*
    **RTS.MSSB* + *13.92*
    **RTS.STBK* + *12.89*
    **RTS.AKRN* + *8.68*
    **RTS.BANE* + *8.07*
    **RTS.WTCMP* + *7.46*
    **RTS.NNSI* + *6.74*
    **RTS.OPIN* + *5.73*
    **RTS.TGKB* + *5.49*

    Winner 1 Month:

    **RTS.KRKO* + *40.52*
    **RTS.BANEP* + *32.97*
    **RTS.OPIN* + *31.49*
    **RTS.BANE* + *30.83*
    **RTS.SILV* + *24.29*
    **RTS.ROSN* + *22.42*
    **RTS.SNGS* + *22.28*
    **RTS.SIBN* + *20.95*
    **RTS.MSRS* + *20.13*
    **RTS.SCON* + *18.72

    *Winner 3 Month:

    **RTS.PBSB* + *227.78*
    **RTS.TZUM* + *103.33*
    **RTS.NKSH* + *97.18*
    **RTS.SILV* + *74.00*
    **RTS.AKRN* + *58.14*
    **RTS.URKA* + *52.44*
    **RTS.LKOH* + *45.52*
    **RTS.KROT* + *42.01*
    **RTS.KRKOP* + *41.25*
    **RTS.BLNG* + *40.74*

  6. Nach oben   #66

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    ich vermute die Moskauer Börse geht auch wie USA am Freitag abend noch 3 Prozent runter.

  7. Nach oben   #67

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    da hab ich mich mit meiner Prognose geirrt. moskau ist gerade 0,5 prozent im minus.

  8. Nach oben   #68
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    Zitat Zitat von Zander06
    da hab ich mich mit meiner Prognose geirrt. moskau ist gerade 0,5 prozent im minus.

    das ist ja nicht weiter schlimm...

    RTS Index + 0.64%

    Sibirtelecom + 7.61%
    OGK-3 + 6.67%
    VolgaTelecom + 6.38%
    N.-West Telecom + 6.35%
    UralSviaz + 5.31%
    UIT AG Capital Interra + 5.05%
    Kirovsky Works + 3.92%
    PHarmstandart + 3.49%
    Rostelecom + 3.33%
    TGK-2 + 3.12%


    MICEX Indices + 0.85%

    MRSK Centra-001D + 23.85%
    MRSK Sibiri-010D + 17.78%
    MRSK Volgi-006D + 17.65%
    VladimirKHimZavod + 16.58%
    MRSK Severo-Zapada-004D + 14.41%
    Tattelekom + 8.97%
    TGK-2 pref. + 7.50%
    MRSK Centra-003D + 7.05%
    NichnekamOilChem + 6.24%
    Uralsvyaz'inform + 6.09%

  9. Nach oben   #69
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    Zitat Zitat von Hasi
    Auch der Skoda Superb wird in Russland gebaut

    Skoda Superb


    25. Mai. 2008 Der Skoda Superb wird ab 2009 im neuen Volkswagen-Werk im russischen Kaluga gebaut werden. Das erklärte jetzt Fred Kappler, Skoda-Vorstandsmitglied für Vertrieb und Marketing, der Fachzeitschrift Automotive News Europe. In Kaluga werden bereits der Volkswagen Passat und der Skoda Octavia gebaut. Ab 2009 sollen der Skoda Fabia sowie ein für den russischen Markt entwickelter Kleinwagen auf Polo-Basis hinzukommen.

    Volkswagen hatte die Fertigung in dem Werk im November 2007 aufgenommen. Die Pläne sehen vor, im Jahr 2008 rund 66 000 Fahrzeuge der Marken Volkswagen und Skoda zu montieren. In der zweiten Ausbaustufe ab 2009 wird dann das Werk mit eigenem Karosseriebau, Lackiererei und Endmontage bei einer Kapazität von bis zu 150 000 Fahrzeugen die Produktion aufnehmen. (ar/Sm)


    Ihr werdets nicht glauben, seit 10 Tagen fahre ich russisch - und erst noch mit russischer Kohle

    http://www.skoda.ch/skoda/img/oct_mod_img_4x4.jpg Octavia 4x4


    super Fahrzeug und erst noch bezahlbar

    ...macht echt Spass



    Russland: Wirtschaftsstandort Kaluga entwickelt sich rasant


    Niedrige Steuern und gute Infrastruktur locken nach Kaluga immer mehr internationale Konzerne. Nachdem Volkswagen bereits die ersten Autos in Kaluga (rund 190 Kilometer südwestlich von Moskau) produziert kommen mehr und mehr Firmen in das bereits „Detroit Russlands“ genannte Gebiet.

    Die Gebietsregierung von Kaluga hatte beim Wirtschaftsforum im vergangenen Jahr zwei größere Investitionsabkommen - über den Bau eines Werkes für die Produktion von Haushaltstechnik mit dem südkoreanischen Unternehmen Samsung Electronics und über die Gründung eines Betriebes für die Produktion von Lastkraftwagen mit dem schwedischen Unternehmen Volvo Track - unterzeichnet. „Wir werden die Suche nach neuen Geschäftspartnern fortsetzen“, sagte der Gouverneur des Gebietes Kaluga, Anatoli Artamonow.

    Laut dem Gouverneur ist die Region dank ihrer Natur- und Arbeitsressourcen sowie dank ihres Wirtschaftsniveaus und ihrer hochentwickelten Verkehrsinfrastruktur sehr aussichtsreich. „Zudem bieten wir den Investoren eine allseitige Betreuung von Investitionsprojekten und Hilfe bei der Überwindung von Verwaltungsbarrieren“, sagte der Gouverneur.

    Artamonow nannte die nach seiner Ansicht investitionsattraktivsten Branchen - den Maschinenbau, die Produktion von Komplettierteilen für die Kfz-Industrie, das Bauwesen, Hochtechnologien sowie den Agrarsektor und die verarbeitende Industrie. „Die Entwicklung der holzverarbeitenden Industrie und der Abbau von Mineralrohstoffvorkommen sind jetzt besonders perspektivische Bereiche. Eine weitere interessante Richtung ist die Touristik: In unserer Region gibt es mehr als 4000 Geschichts- und Kulturdenkmäler, schöne Landschaften, Naturschutzwälder sowie reine Flüsse und Seen“, so Artamonow.

    Nach seinen Angaben haben die ausländischen Investitionen in die Wirtschaft des Gebietes Kaluga im vergangenen Jahr 381 Millionen US-Dollar betragen. Somit überhole das Gebiet Kaluga bei Investitionsmitteln pro Kopf der Bevölkerung die meisten russischen Regionen.

    Im Jahre 2007 wurden in dem Gebiet die erste Baufolge des Autowerkes des Konzerns Volkswagen, ein Betrieb für elektronische Ausrüstungen des Unternehmens Kraftway und eine Nestle-Fabrik für die Produktion von Trockenfutter für Haustiere eröffnet. „In diesem Sommer wird in Kaluga der Bau eines weiteren Werkes für die Produktion von Personenwagen des Konzerns Peugeot-Citroen in Angriff genommen“, sagte Artamonow.

    Der Wirtschaftsminister der Russischen Förderation, German Gref, und der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen Aktiengesellschaft, Dr. Bernd Pischetsrieder, haben bereits im Oktober 2006 im russischen Kaluga den symbolischen Grundstein für das neue Volkswagen und Skoda Auto Werk in Russland gelegt.

    Skoda Auto hatte am 28. November 2007 feierlich die Montagelinie für Skoda Fahrzeuge im russischen Kaluga eröffnet. Nach einjähriger Bauzeit wurde dort zunächst mit der Montage teilzerlegter Fahrzeuge der Modellreihen Octavia, Octavia Tour und Fabia begonnen. Für Anfang des Jahres 2009 plant Skoda Auto den Start der kompletten Fahrzeugproduktion von Octavia und Fabia.

    Skoda Auto investierte zusammen mit der Volkswagen AG in das neue Werk im russischen Kaluga, dessen Gesamtkapazität 150.000 Autos pro Jahr beträgt. Vierzig Prozent davon entfallen auf die Produktion von Skoda Fahrzeugen. In der Montagehalle werden rund 3000 Menschen Arbeit finden. "Russland zählt schon heute zu den strategischen Märkten von Skoda Auto, und seine Bedeutung wird in naher Zukunft noch weiter wachsen", sagte Jan Hurt, Direktor von Skoda Auto Russia.

    Volvo Group will ihr Autowerk in Russland zu Beginn 2009 eröffnen

    Europas großer Autobauer Volvo will sein russisches Autowerk im Januar 2009 eröffnen, teilte der Pressedienst des Unternehmens am Dienstag in Moskau mit. "Die Fabrik in Kaluga bei Moskau soll am 19. Januar kommenden Jahres in Betrieb genommen werden. Die Bauarbeiten laufen strikt nach Plan", hieß es.

    Das Abkommen über den Bau des Autowerks hatten Volvo und die Verwaltung des Gebietes Kaluga im Sommer 2007 unterzeichnet. Die feierliche Zeremonie der Grundsteinlegung fand im Oktober vergangenen Jahres statt. Geplant ist, bis zu 10 000 Volvo- und etwa 5000 Renault-Lastwagen im Jahr zu montieren. In sein russisches Autowerk hatte der Konzern 100 Millionen Euro investiert.

    Volvo hat bereits in Russland ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem russischen Mischkonzern AFK Sistema - WTS-Selenograd. Im vergangenen Jahr hatte das Joint Venture knapp 450 Volvo-Lastwagen gebaut.

    Peugeot-Citroen und Mitsubishi Motors starten Bau von neuem Werk in Russland

    In Kaluga hat am 10. Juni 2008 die Grundsteinlegung für das Werk des französischen Autokonzerns Peugeot-Citroen und von Mitsubishi Motors stattgefunden.

    "Russland ist für uns eines der wichtigsten Länder ... Im Jahr 2010 plant Peugeot, 100 000 Autos in Russland zu verkaufen und Citroen 50 000", sagte Roland Vardanega, Mitglied des Aufsichtsrates von Peugeot-Citroen, bei der Grundsteinlegung.

    Das Werk soll 160 000 Autos im Jahr produzieren, wobei 70 Prozent davon auf Peugeot-Citroen und 30 Prozent auf Mitsubishi Motors entfallen. Das Werk wird im Jahr 2011 eröffnet.

    Alle Wagen sollen in Russland verkauft werden. Das Bauprojekt kostet insgesamt 470 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr hatte Peugeot-Citroen rund 36 000 Autos in Russland verkauft.

    US-Autozulieferer Delphi erwartet Verdoppelung seines Russland-Geschäfts

    Der US-Autozulieferer Delphi will bis 2010 zwei neue Produktionsstätten in Russland aufbauen. Das teilte Delphi-Manager Stefaan Vandevelde in einem Gespräch mit der deutschen Zeitung Handelsblatt mit. "Unsere Teams suchen derzeit nach geeigneten Standorten in der Umgebung von Kaliningrad und Kaluga."

    Bislang ist Delphi in Russland mit einer Repräsentanz in Moskau sowie Fertigungsstätten in Samara, Surgut und Dimitrovgrad vertreten, so das Handelsblatt weiter. "Russland ist für uns der am schnellsten wachsende Markt in Europa. Wir erwarten, dass sich unser Geschäft dort bis 2012 verdoppeln wird", sagte Vandevelde.

    L´Oreal will in Kaluga Kosmetik herstellen

    Der französische Kosmetikkonzern L´Oreal investiert 45 Millionen Euro in den Bau eines Kosmetikwerkes im Gebiet Kaluga. "Die Regierung des Gebietes Kaluga und der französische Kosmetikhersteller L´Oreal haben am Montag ein Investitionsabkommen über den Bau eines Kosmetikwerkes unterzeichnet. Das vorläufige Investitionsvolumen beträgt 45 Millionen Euro", heißt es in einer Mitteilung der Regierung des Gebietes Kaluga.

    Das Werk soll eine Fläche von 15 Hektar einnehmen und bereits im Jahre 2010 fertiggestellt werden. "Die Betriebskapazität des Werkes soll sich auf 300 Millionen Fertigungseinheiten pro Jahr belaufen, vor allem werden dort Mittel zur Haarpflege produziert. Dabei will L´Oreal örtliche Rohstoffe für die Herstellung der Waren einsetzen", heißt es in der Mitteilung.

    L´Oreal wurde 1907 in Frankreich gegründet und ist derzeit der größte Kosmetikhersteller der Welt mit einem Jahresumsatz von rund 16 Milliarden Euro (2006). russland.RU ]

  10. Nach oben   #70
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    Ausländer legen 40 Milliarden Dollar direkt in Russlands Wirtschaft an

    Ausländer haben im scheidenden Jahr rund 40 Milliarden US-Dollar in die russische Wirtschaft direkt investiert.

    Ausländer haben im scheidenden Jahr rund 40 Milliarden US-Dollar in die russische Wirtschaft direkt investiert.

    Das teilte Russlands Regierungschef Wladimir Putin am Dienstag in einer Sitzung des Rates für ausländische Investitionen mit. Zugleich sagte er, dass die Zahl noch nicht endgültig sei.

    Er und einige andere Kabinettsmitglieder seien in den vergangenen Monaten mit Vertretern des Business und ausländischer Investitionsfonds zusammengetroffen. "Es gibt Probleme. Aber unsere Partner bekräftigen ihr Interesse an der Umsetzung von Großprojekten in Russland. Unsere Partner wollen weiter in die russische Wirtschaft anlegen." Unter Problemen verstand Putin (die Folgen der) globalen Finanz- und Wirtschaftskrise.

    Der Regierungschef teilte mit, dass das russische Kartellamt das Investitionsgesetz weiter liberalisieren wolle. "Vorbereitet werden entsprechende Gesetzesänderungen. Ich denke, dass (Behördenchef) Igor Artemjew uns über die Vorschläge unterrichten wird", sagte Putin.


    © 2010 RIA Novosti


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