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Thema: Investitionen in Russland...

  1. #31

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    Möglichkeiten für Investitionen in Russland gut wie nie zuvor

    Die Internationale Geschäfts- und Finanzgemeinschaft kann nicht die gegenwärtigen Investitionsmöglichkeiten in Russland ignorieren. Diese Meinung äußerte Russlands Vizefinanzminster Sergej Kolotuchin,

    der am Sonntag an einer der Russischen Föderation gewidmeten Plenartagung im Rahmen der Jahresversammlung des Vorstandsamtes der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) teilnahm.

    Nach seinen Worten tragen solche Faktoren dazu bei wie der jährliche hohe Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (durchschnittlich um 6,5 Prozent im Laufe von mehreren Jahren), der defizitfreie Staatshaushalt und das Investitionsrating, das Russland verliehen wurde.

    „Damit bietet Russland Investitionsmöglichkeiten an, die nicht von der internationalen Business- und Finanzgemeinschaft ignoriert werden können", betonte Kolotuchin.

    Juri Issajew, Vizeminister für Wirtschaftsentwicklung und Handel, teilte seinerseits mit, dass die Gesamtsumme der ausländischen Investitionen in Russland im vergangenen Jahr 29,7 Milliarden US-Dollar betrug. 6,8 Milliarden davon waren direkte Investitionen. Die größten Investitionen kamen aus Großbritannien, Deutschland und Zypern. Als besonders attraktive Wirtschaftssektoren galten dabei Industrie, Handel und Gaststättenwesen.

    Zugleich räumte Issajew ein, dass die Bedeutung von Investitionen in den russischen „Blue-Chips-Sektor" von westlichen Investoren vorerst unterschätzt werde.

    Die der Russischen Föderation gewidmete Sitzung hat beim EBWE-Forum ein wesentlich größeres Interesse hervorgerufen als die anderen Sitzungen, die dritten Ländern gewidmet waren. Der für mehrere huntert Plätze bestimmte Saal war voll, viele Besucher mussten die ganze anderthalbstündige Sitzung stehend verfolgen.

    An der Sitzung nahmen Sergej Kolotuchin und Juri Issajew sowie der Vizepräsident des Russischne Industriellen- und Unternehmerverbandes, Igor Jurgens, wie auch namhafte russische Industrielle sowie der Chef von Ruhrgas Moskau, Reiner Hartmann, und der Direktor der für Russland und Zentralasien zuständigen EBWE-Businessgruppe, Hubert Pandza, teil. (RIA)

    russlandintern.de

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    Erscheinungsdatum: 15.05.2004
    Ausgabe: 38, Finanz und Wirtschaft

    EPH investiert in Moskau – Reizvolle Immobilienaktien
    Beteiligung mit Russlandfantasie

    Die an der SWX kotierte Beteiligungsgesellschaft Eastern Property Holdings (EPH) beginnt mit Investitionen in den russischen Immobilienmarkt.
    Eine erste Beteiligung wurde an der Moskauer Supermarktkette Mosmart eingegangen.
    Über die Höhe des Engagements macht Philipp Leibundgut, Geschäftsführer und Verwaltungsrat von EPH sowie Partner der Genfer Vermögensverwaltungsfirma MC Trustco, keine Angaben. Zusammen mit der Beteiligungsgesellschaft ENR Russia Invest, die ebenfalls von MC Trustco geführt wird, sollen in mehreren Tranchen insgesamt 50 Mio.$ in Mosmart investiert werden. Davon dürfte EPH ein Drittel aufbringen. MC Trustco führt ebenfalls die Beteiligungsgesellschaft Pelham Investment, die zu 98% von der Basler Hansa kontrolliert wird, die in Besitz des Privatinvestors Georg von Opel ist.

    Mosmart ist eine privat gehaltene Gesellschaft, die Hypermärkte in Moskau projektiert, besitzt und betreibt. Der erste Mosmart-Hypermarkt mit 16500 m 2 Verkaufsfläche wurde im Juni 2003 eröffnet. Ihm folgen zwei weitere von 16000 und 26000 m 2. Fünf zusätzliche Supermärkte, deren Standortgrundstücke bereits gesichert sind, sind bis Ende 2006 geplant. Mosmart rechnet mit Anlagekosten von rund 150 Mio.$. Moskau, mit 15 Mio. Einwohnern die grösste Stadt Europas, ist mit Supermärkten unterversorgt. 2004 und 2005 sind 35 Shopping centers mit über 1Mio. m 2 Fläche geplant. In Moskau werden im Immobilienentwicklungsgeschäft Renditen von 15 bis 35% jährlich erzielt.

    EPH hat im Herbst 2003 über eine Emission 50 Mio. Kapital aufgenommen, das in russische Immobilien investiert werden soll. Ziel ist ein langfristiger Wertzuwachs, verbunden mit stabilen Ertragsausschüttungen. Die bisher äusserst illiquiden EPH-Aktien sind ein spannungsvolles Engagement in den Immobilienmarkt Moskau, den Hot spot Europas.KK





    [Dieser Beitrag wurde von Hasi am 15.05.2004 editiert.]

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    Kapitalmärkte:
    Russland trotz Jukos-Krise interessant

    (Die Presse) 05.10.2004
    Generell sollten sich die Emerging Markets 2005 besser entwickeln als die etablierten Börsen, meint die Capital Invest.

    WIEN (dom). Eine Berg- und Talfahrt hat der russichen Aktienmarkt zuletzt absolviert. Vor allem die einzelnen Etappen der Jukos-Affäre brachten heftige Kurseinbussen, die nur teilweise wieder aufgeholt wurden. Dennoch ist der russische Aktienmarkt zu wichtig, um von Finanzinvestoren ignoriert zu werden, sagte Alexandre Dimitrov, Ostexperte der Fondsgesellschaft Capital Invest, bei einem Seminar vor österreichischen Journalisten.

    Derzeit ist die russische Börse mit einer Marktkapitalisierung von 233 Mrd. US-Dollar noch relativ klein, mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 8,8 allerdings auch relativ billig. Am Gesamtvolumen der Emerging Markets hat Russland einen Anteil von 4,4 Prozent. Durch geplante Änderungen, etwa das Zusammengehen der Energie-Giganten Gazprom und Rosneft, wird der Anteil des russischen Marktes an den gesamten Emerging Markets auf 7,8 Prozent steigen. "Dann müssen die Index-Fonds zukaufen und die anderen Investoren werden es auch tun," meint Dimitrov.

    Unter den Top 10 der Capital Invest Russia Stock befinden sich mit Gazprom, Lukoil, Sibneft und Surgutneftegaz vier Energie-Titel, weiters drei Telekomtitel und der Nickel-Wert Norilsk. Der Fonds blieb von der Jukos-Krise nicht verschont, hat sich aber besser entwickelt als der Index MSCI-Russia.

    Generell ist die Capital Invest, die Fondstochter der BA-CA, für Aktien derzeit nur gedämpft optimistisch. Das vergleichsweise größte Potential sieht Capital-Invest-Aktienexperte Paul Severein in den Emerging Markets. Das KGV des MSCI Emerging Markets Index liegt auf Basis der Gewinne von 2004 bei 7,5, für den MSCI Osteuropa bei 7,6.

    Die anderen Aktienmärkte sind teilweise deutlich teurer: So beträgt das KGV des MSCI Weltweit 15,0, des MSCI USA 16,7 und des MSCI Europa 15,3.

    Auch die Wiener Börse ist nach der heurigen Kursrally mit einem KGV von 14,6 schon relativ teuer, argumentiert Severin. Allerdings ist wegen der Köst-Reform für die heimischen Aktien für 2005 ein Gewinnwachstum von 19,9 Prozent zu erwarten, deutlich mehr als an den internationalen Leitbörsen.

    Im Branchenvergleich stuft die Capital Invest weiterhin Energiewerte, aber auch Versorger als günstig ein. Finanzunternehmen sollten von der Zinsentwicklung - die steilere Zinskurve lässt Banken besser verdienen - profitieren. Bei Technologiewerten musste man seit Jahresbeginn leichte Verluste hinnehmen, dafür sind sie nach den extremen Übertreibungen in den 90er-Jahren nun wieder vernünftig bewertet.

    Relativ vorsichtig fällt der Ausblick der Capital Invest für die Anleihemärkte aus. Während bei den Unternehmensanleihen laut Volker Steinberger "die Party vorüber" ist, werden inflationsindexierte Anleihen empfohlen. Sie sind die am wenigstens risikobehaftete Anlageform und gewährleisten dem Anleger den Erhaltung seiner Kaufkraft. Die Papiere sind in den USA und Frankreich schon seit längerem gebräuchlich, 2005 wird auch Deutschland damit starten.


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    Investoren besprachen russische Risiken

    Die Teilnehmer des Russisch-Amerikanischen Investitionssymposiums, das am Freitag zum Abschluss gekommen war, hatten einander Ratschläge gegeben, wie sich Geld am wirtschaftlichen Aufschwung in Russland verdienen und wie sich mögliche Risiken vermeiden lassen, schreibt die Zeitung „Wedomosti".

    „In zwei Jahren hat sich die Situation in Russland viel merklicher verbessert als auf jedem anderen in Entwicklung begriffenen Markt", teilte Gerald West, Direktor der Multilateralen Agentur für Investitionsgarantien /MIGA, gehört zur Weltbankgruppe/, mit. 1999-2003 betrug die Zuwachsrate der russischen Wirtschaft 30 Prozent, das Inflationstempo ging auf ein Drittel zurück, erinnerte Vitali Sawelejew, stellvertretender Minister für Wirtschaftsentwicklung und Handel. "Das makroökonomische Milieu ist gut für langfristige Investitionen, die Geschäftsaktivität ist ebenfalls hoch", resümierte Oddvar Ronsen, Obervizepräsident der Nordic Investment Bank.

    Zugleich fält es den Ausländern schwer, ihr Business in Russland wegen des Fehlens vieler Dinge zu betreiben. Außerhalb Moskaus und St. Petersburgs „gibt es keine /normalen/ Autostraßen, Brücken, Flughäfen", warnte Philipp H. Windemuth, Partner der internationalen juristischen Firma Salans. Bei weitem nicht alles ist auch mit der Qualität des Wirtschaftswachstums in Ordnung. „Russland gehört mit zu den höchstgebildeten Ländern, seine Wirtschaft wächst aber auf Kosten der Naturressourcen", stellte Philipp Merrill, Vorsitzender des Direktoriums der amerikanischen Eximbank, fest.

    Viele Investoren sind durch die Einmischung des Staates in die Angelegenheiten des Business beunruhigt. Ihrer Ansicht nach sei der Schutz gegen Verluste in Russland nur in dem Falle möglich, wenn der Investor unter der „Deckung" durch staatliche Strukturen oder z. B. die EBWE arbeiten wird. „Jede große Kapitalanlage muss die Unterstützung des Präsidenten haben", erläuterte Stanislav Song, Vizepräsident von J.P. Morgan. Maurice Greenberg, Vorsitzender des Direktoriums der AIG, gab zu, dass sogar seine Gesellschaft mit der Kapitalisierung in Höhe von 180 Milliarden US-Dollar die „Lizenz" für Arbeit in Russland „über den Kreml und die Staatsduma" erwerben musste.

    „In den USA können Sie, wenn sie alle Regeln einhalten und ein gutes Geschäft führen, mit 5-7 Prozent /Jahresgewinn/ rechnen, in Russland ist aber der Dschungel, aber der Gewinn kann 100 und sogar 300 Prozent betragen", erinnerte Dawid Jakobaschwili, Vorsitzender des Direktoriums der „Wimm-Bill-Danna".

    „Russland ist ein ausgezeichneter Ort für Investitionen", zog Greenberg den Schlussstrich unter die Diskussion. (RIA)

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    Int'l expert says Russia has favorable investment climate

    23.10.2004, 08.24

    NEW YORK, October 23 (Itar-Tass) - Russia has gotten a favorable investment climate at the moment, Portfolio Manager of the Third Millennium Russia Fund, John Connor told the CNBC television Friday.

    He believes foreign investors may benefit now from investing directly in the securities of Russian corporations.

    The Russian government is conducting a fair macroeconomic policy, thanks to which the people have begun paying more taxes, the ruble has gained strength, the factories are developing at a good rate, and the Russian market of securities remains stable for quite a time by now, Connor said.

    He admitted the presence of some risks, but said they are no greater that in any other country.

    Connor believes that two leading telecommunications operators, Rostelekom and Vimpelkom, were the most attractive Russian businesses.

    He also named the oil companies, especially Lukoil and Sibneft, among the investor-attractive units of Russian business.

    When he mentioned the manufacturing sector, Connor said the investors were interested in one of the largest steel smelters.

    He set up the Third Millennium Russia Fund in October 1998 for the special purpose of drawing investments to the securities of Russian corporations.

    Quelle: Itar-Tass

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    France’s Snecma Creates Engineering JV with Russian Company

    Created: 22.10.2004 14:17 MSK (GMT +3), Updated: 17:34 MSK
    http://www.mosnews.com/files/4978/sm146engine.gif
    SM 146 engine that will be produced by Snecma-Saturn JV / Image from www.snecma-moteurs.com

    French aircraft engine construction company Snecma Moteurs and Russian research and production company Saturn signed an official cooperation agreement on Friday, Oct. 22. The agreement was signed by Saturn’s general director, Yuri Lastochkin, and Snecma’s president, Marc Ventre.

    During the ceremony which took place in the offices of the Sukhoi Civil Aircraft holding company, a packet of documents regarding the establishment of the joint venture Power Get were signed. Power Get will oversee the development and production of SM 146 engine for the new Russian Regional Jet aircraft. In addition to Power Get JV, Snecma and Saturn established the VolgAero production company which will produce details for the SM 146 engine, as well as other components for the aircraft.

    Quelle: MosNews

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    Snegma.

    @ Goldfisch, Russen haben immer Probleme mit Ersatzteilen was ist da Sache ? bleibt es bei dem 164 könnte ein Lückenbüser werden. denk bitte an Professor Brandner, nach getaner Arbeit wude im in den Arsch getreten genaso Kurt Tank ehemaliger Schefconstrukteur von Focke- Wulf. schade, dass die Beiträge in Englich kommen.
    Gruss. Zimmi.

  8. Nach oben   #38
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    Zunehmende Attraktivität des Standortes Russland

    Die Top-Manager der ausländischen Unternehmen, die Interesse für Russland bekunden, betrachten dieses Land als eines der aussichtsreichsten für Investitionen in Europa. Wie aus einer Ernst-and-Young-Studie hervorgeht, liegt Russland bei der Attraktivität für Investoren auf Platz acht in der Welt und an zweiter Stelle in Europa hinter Deutschland bei der Zahl der geplanten Investmentprojekte. Das teilt die einflussreiche russische Geschäftszeitung "Wedomosti" mit, die zusammen mit "The Financial Times" und "The Wall Street Journal" herausgegeben wird. Die von Ernst and Young vorbereitete "Investment-Übersicht in Europa" beruht auf einer Befragung von Top-Managern aus 513 europäischen, amerikanischen und asiatischen Unternehmen, von relativ kleinen (mit einem Jahreseinkommen unter 150 Millionen Euro) bis zu den transnationalen (mit Jahresgewinnen über 1,5 Milliarden Euro). Bei der Umfrage, die vom 23. Februar bis zum 31. März durchgeführt wurde, durften die Befragten jeweils drei Länder nennen, die sie als besonders attraktiv betrachten. 37 Prozent der Befragten nannten China als das attraktivste Land für ihre Investitionsprojekte, gefolgt von den USA mit 30 Prozent. Weitere Plätze nahmen Deutschland (19), Großbritannien (16,), Polen (15) und Tschechien ein, das mit elf Prozent die Plätze sechs und sieben mit Indien teilte. Die nächsten Plätze belegten Russland und Frankreich mit jeweils acht Prozent. Die Ernst-and-Young-Studie ist eine weitere Bestätigung dafür, dass die ausländischen Top-Manager das schnelle Wachstum der russischen Wirtschaft bemerkt haben. Im jüngsten, im September erschienenen Bericht der Consultingfirma A. T. Kearney, stieg Russland innerhalb eines Jahres vom Platz 17 auf Platz acht auf der Liste der hinsichtlich Investitionen attraktiven Länder auf. Unter den von Ernst and Young befragten Unternehmen planen bereits neun Prozent neue Projekte in Russland. Nach den Worten von Ernst-and-Young-Partner Mark Jarvis erwägen transnationale Unternehmen immer häufiger die Aufnahme der Produktion in Russland im Interesse der Belieferung der Märkte der GUS, Osteuropas sowie der Märkte Europas und Asiens insgesamt. Wie die "Wedomosti" zeigt, teilten russische Analytiker im großen und ganzen die Feststellungen ihrer ausländischen Kollegen. Wie der Chef-Wirtschafts*xperte des Unternehmens Troika-Dialog, Jewgeni Gawrilenkow, mitteilte, haben sich die ausländischen Investoren in den letzten fünf Jahren davon überzeugt, dass die russische Wirtschaft auf Kosten eigener Ressourcen erfolgreich wachsen kann und dass es sich in dieses Land durchaus investieren lässt. (RIA Nowosti)
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  9. Nach oben   #39

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    Ford to Invest $50M in Russian Production of Ford Focus II
    Created: 27.10.2004 13:04 MSK (GMT +3), Updated: 13:55 MSK, 7 hours 1 minute ago

    http://www.mosnews.com/files/5060/fordfocus.jpg
    The original Ford Focus car / Photo from www.szeleczky.hu

    The Ford Motor Company partnership, a Russian subsidiary of Ford Motors located in the Leningrad region has announced plans to invest $50 million into production of a new model of the Ford Focus car.

    The news was announced at a press conference in St. Petersburg on Wednesday, Oct. 27 by the company’s general director for marketing and sales, Sergei Bogdanov.

    Bogdanov said that the investments will be used up before the end of May 2005. In May of next year Ford’s plant, which is located in the town of Vsevolozhsk in the Leningrad region, will begin producing the Ford Focus II. The new cars will be available for sale in June 2005. The Ford Focus II will differ from the original Ford Focus model in its exterior, overall dimensions, engine and several other features.

    Ford’s Russian plant was open in the town of Vsevolozhsk in the summer of 2002. The plant produces only Ford Focus cars. Official sales of Ford Focus cars, produced in Russia, started in October 2003.

    Quelle: MosNews

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    Vneshtorgbank sucht Partner – Entscheidung soll noch in diesem Jahr fallen

    Deutsche Bank und Mediobanca wollen bei russischer Bank einsteigen
    Die zweitgrößte russische Bank, die Vneshtorgbank (VTB), will sich noch in diesem Jahr für einen ausländischen Partner entscheiden, der in das staatliche Institut investieren soll. Das sagte der Vorstandsvorsitzende der Bank, Andrej Kostin, im Gespräch mit dem Handelsblatt.
    MOSKAU/STUTTGART. „Bis Ende des Jahres werden wir der Regierung unseren Vorschlag vorlegen“, sagte Kostin. „Ich hoffe auf einen Deal noch bis Jahresende.“ Die Bank verhandelt eigenen Angaben zufolge unter anderem mit der Deutschen Bank und der italienischen Großbank Mediobanca.

    Eine Beteiligung der Osteuropabank EBRD wird dagegen zunehmend unwahrscheinlich. „Wir könnten uns höchstens eine Investorengruppe aus EBRD und einer anderen Bank vorstellen“, sagte dazu der VTB-Chef. EBRD-Chef Jean Lemierre sagte dagegen dem Handelsblatt: „Es liegt in der Hand der russischen Regierung, eine Entscheidung zu treffen.“

    Der russische Staat ist zu fast 100 Prozent im Besitz der VTB. Insgesamt sollen zunächst zehn Prozent der Anteile verkauft werden, in den kommenden vier bis fünf Jahren bis zu 49 Prozent. Später könnte sogar eine Mehrheit in private Hände gehen. Der Käufer werde auf jeden Fall aus Europa kommen, es könne sich aber sowohl um eine Bank als auch um einen oder mehrere Finanzinvestoren handeln, sagte Kostin.

    Im Markt werden jedoch Zweifel laut, ob die VTB überhaupt einen ausländischen Investor findet. Die Regierung müsse zunächst klarmachen, was sie mit der VTB wolle und ob die Teilprivatisierung zur Reform des maroden russischen Bankensektors genutzt werden solle, hieß es aus europäischen Bankenkreisen. Wenn nur eine weitere staatliche Großbank mit ausländischem Kapital aufgebaut werden soll, werde sich kaum ein Käufer finden, so die Einschätzung.

    Dabei sind ausländische Banken am russischen Markt durchaus interessiert. Das zeigen die Aktivitäten von Instituten wie Deutsche Bank, dem US-Riesen Citigroup, der österreichischen Raiffeisenbank und der französischen Großbank BNP Paribas, die derzeit massiv versuchen, ihr Russland-Geschäft auszuweiten. Vor allem die Vergabe von Konsumentenkrediten, Hypotheken und die Eröffnung von Bankkonten ist ein in Russland stark wachsender Markt.

    Bisher wird das russische Bankenwesen von der staatlich kontrollierten Sberbank und der VTB dominiert: Die Sberbank verwaltet 64 Prozent der privaten Spareinlagen und ist mit Abstand die größte Bank bei Aktiva, Kapital und vergebenen Krediten. Die VTB liegt bei den Aktiva mit 7,5 Mrd. Euro an zweiter Stelle. Die Spareinlagen will Kostin binnen weniger Jahren von heute 200 Mill. Dollar auf zwei Mrd. Dollar erhöhen.

    Dazu will der VTB-Chef vor allem in Russland und in den Nachbarländern wachsen. In Armenien hat die Bank jüngst die Sberbank gekauft, weitere Institute sollen in Georgien und Moldawien dazukommen. In der Ukraine gründet die VTB in diesem Jahr ein eigenes Tochterinstitut.
    Auch in Russland will Kostin durch Zukäufe expandieren. Erst im Juli hatte das Institut im Zuge der russischen Bankenkrise die angeschlagene Guta-Bank übernommen. In Kürze wird die Mehrheitsübernahme der Promstroibank abgewickelt. „Sollten sich ähnliche Möglichkeiten wie die Guta-Bank bieten, greifen wir zu“, erklärt Kostin. „Wenn unser neues IT-System in zwei Jahren fertig ist, können wir so viele Banken andocken, wie wir wollen.“

    Wachsen will Kostin auch, um mit den ausländischen Wettbewerbern Schritt zu halten: „Wenn wir wirklich mit den westlichen Banken mithalten wollen, dann müssen wir größer werden“, sagt er. „Heute haben wir fünf Prozent des russischen Marktes, in fünf Jahren sollen es zehn bis fünfzehn sein.“ Dazu will er auch das Retail-Geschäft ausbauen.

    Den Vorwurf, die VTB hätte gemeinsam mit der Zentralbank zur jüngsten Bankenkrise in Russland beigetragen, um davon zu profitieren, weist Kostin zurück: „Das ist Unsinn. Hier handelt es sich um Missmanagement der Banken.“ Zugleich spricht sich der VTB-Chef für eine radikale Bankenreform aus: „Die Zentralbank muss die kranken Äste des Baumes Bankensystem herausschneiden“, fordert er. Das solle die Zentralbank jetzt tun, „solange die Lage noch gut ist“. Russland gilt mit mehr als 1 320 Geldinstituten als zu bankenlastig. Die meisten Institute sind zu klein und intransparent und werden ihrer Rolle als Finanzierungsstellen für die Wirtschaft selten gerecht.

    Von M. Brüggmann und K. Kort, Handelsblatt
    31.10.2004

  11. Nach oben   #41

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    01 November 2004 10:00
    Keeping the Stock Market Liquid

    The best model for developing the Russian stock market: a strong domestic market of investment resources supplemented by foreign capital

    Alexander Potemkin, General Director, MICEX

    Keeping the Stock Market LiquidForty Russian companies have already issued ADRs. Three Russian issuers—MTS, Vypelkom, and Wimm-Bill-Dann—have third-level ADRs, the highest level, and are traded on the NYSE. The rest have first-level ADRs traded on the OTC market in the US or on markets in Europe, or have ADRs traded under Rule 144A, which can only be traded by qualified institutional investors with at least $100 million in securities. Russia is currently number six in the world in trading ADRs for shares in domestic companies. It is worth noting that worldwide, ADRs are usually traded at stock exchanges. Russian ADRs, however, are most frequently found on the OTC market in America. According to data from the Bank of New York, $11 billion in deals involving the ADRs of the most liquid Russian companies were conducted last year, and $14 billion in the first eight months of this year. By means of comparison, trading in receipts for Russian stock on NYSE, LSE, and Deutsche Borse reached around $77 billion from June 2003 to June 2004. These numbers testify to the significance of exchange trading of ADRs. The fact of the matter is that only ADRs traded on exchanges are capable of positioning a company as a transparent issuer with serious strategic plans to participate in the world capital market.
    Leaders in OTC trading for the first eight months of this year were MTS, LUKoil, YUKOS, Norilsk Nickel, and Surgutneftegaz. These companies make up 96% of the trading in Russian ADRs within this system. On the market, the leaders in ADR trading were Sibneft, YUKOS, Norilsk Nickel, LUKoil, and Tatneft. If we take a look at changes in the share of ADR trades conducted on the foreign market compared to the total volume of trading in Russian stocks, we see a tangible increase in the foreign market’s share from 24-28% in 2001-2 to 40% in 2003. To all appearances, this notable increase is connected to the dramatic expansion of Western operators working with Russian securities after Moody’s assigned Russia an investment-level rating in October 2003. Now, Russia is among the top ten countries with high ratios of foreign to domestic markets. To be fair, we should mention that several relatively weak developing countries such as Peru and Mexico were also among the top ten, as well as some of the world’s leading economies, such as Canada. A country’s size seems to have little effect in principle on the share of the foreign market, which is the same in Luxembourg and Brazil.
    The important difference between the foreign and domestic markets for Russian stocks is that different categories of investors operate on them. The foreign market is to a great extent oriented toward major institutional investors that include securities from countries with high credit ratings in their portfolios. These large investors do not review their portfolios often. As a rule, this only occurs in connection with major political or corporate events. The investors on the domestic market are far more diverse. Securities operations are conducted by small brokerages and banks, as well as by numerous individual investors responsible for a large number of operations each day. However, just because there are no big investors does not mean that the domestic market is ruled by speculation. In recent years, institutional investors—banks, mutual funds, private pension funds, insurance companies—have played an ever larger role on the domestic market. For instance, the top twenty biggest operators on the stock section of MICEX for August 2004 included Alfa Bank, Gazprombank, Probiznesbank, and other leading Russian banks.

    ADR: Pro and contra

    The further integration of Russian into the world economic system, in particular as Russia joins the WTO, will be accompanied by an increase in the share of the foreign market sector. According to analysts, ADRs will become more popular in Russia. Five Russian companies are already planning in the next two years to issue third-level ADRs. In the next four years, if the Russian economy and the world financial market remain stable, around twenty Russian companies will be in a position to issue ADRs.
    Despite the growing popularity of ADRs and other financial instruments traded abroad, opinions differ as to their effect on the Russian stock market. On one hand, the development of a foreign market for Russian securities serves as a catalyst for the domestic stock market and helps integrate the domestic market into the global stock exchange community. On the other hand, expanding ADR issues by Russian companies is hampering the domestic capital market’s expansion, as liquidity is pulled from the domestic to the foreign segment of the market. Thus, increasing the size of the foreign market not only means rapprochement with the Western financial community, but at the same time threatens to drain liquidity from the domestic market. From time to time, regulatory agencies have expressed their concern that the stock market is moving abroad and have implemented various legislative limits. Russian authorities are paying particular attention to controlling ownership rights in the banking industry. According to Russian legislation, foreigners need the Central Bank’s permission to acquire any shares at all in Russian banks.

    Airlock or center of gravity?

    The market for ADRs and corporate eurobonds has traditionally been dominated by major corporate issuers. Leading Russian corporations, hoping to attract large-scale, one-time investment, will continue to look to world capital markets in the future for investment resources.
    There is little point in debating that when market conditions are good, the foreign market allows companies to attract a large amount of resources. At the same time, the domestic market is always an important indicator for corporate events such as mergers and takeovers. If market conditions worsen, the domestic market could always become a source of capital.
    The domestic capital market will develop actively thanks to small and mid-sized companies entering the market. For smaller companies whose capitalization at placement does not exceed $300-500 million, entering the Western market makes little sense. High costs make an ADR issue unviable. For these companies, the domestic market will become the sole good source of capital. For this reason, IPOs of their stocks will take place on the Russian stock market, and not elsewhere.
    We can thus conclude that the best model for developing the Russian stock market is a strong domestic market for investment resources supplemented by foreign capital and not vice versa. The local financial market should be accessible at any time and should help Russian companies attract new capital in any situation. With this model in mind, the development of the Russian depositary receipt market might be a very promising project. Some of the major companies in the NIS could potentially issue this kind of security. In addition, the Russian stock market also needs to develop as much as possible the institution of the IPO in order to increase domestic liquidity and investment efficiency. This could be accomplished via the collaborative effort of both regulatory agencies and professionals on the market.
    First and foremost, the costs associated with deposit and accounting services should be decreased by creating a special central depository for the shares of companies conducting IPOs. Time and organizational costs also need to be reduced.
    Guided by the logic of the development of the world depositary receipt market, we can determine two ways the Russian stock market could evolve. The first is positioning Russian exchanges as a kind of an airlock for Russian issuers in the process of entering the global capital market. The second way is for the market to attempt to become a major nexus of the world stock market by accumulating, much like the NYSE, LSE, and Deutsche Borse, operations involving both the capital of domestic companies and financial instruments, including depositary receipts, from other countries, most likely from the NIS.
    The creation of such a center would to a great extent block the movement of Russian stock operations abroad. However, we should not forget how difficult the tasks are that would have to be solved in the process of this transformation. In addition to regulatory issues for monetary authorities, there are technical problems that Russian exchanges would have to deal with. These problems include creating the conditions that meet world standards for accounting and clearing.

    Quelle: GatewayTORussia

  12. Nach oben   #42

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    2004-11-02 18:01

    In Russland soll vereinigte Flugzeugbaugesellschaft entstehen

    MOSKAU, 02.November (Viktor Litowkin, militärpolitischer Kommentator der RIA Nowosti). Die Leiter der Flugzeugbauindustrie Russlands haben am 28. Oktober eine Rundtischkonferenz veranstaltet, die der Gründung einer Vereinigten Flugzeugbaugesellschaft gewidmet war. Wie der Direktor des Amtes Verteidigungs- und Industriekomplex des Ministeriums für Industrie und Energiewirtschaft, Juri Koptew, dabei mitteilte, steht Russlands Flugzeugbau vor wahrhaft revolutionären Veränderungen. Die Zahl der Betriebe, die die Enderzeugnisse der Flugzeugbauindustrie herstellen, wird von 16 auf acht reduziert. Die Produktionsnomenklatur der Flugapparate wird gekürzt. Von den zwei Dutzend zivilen und Militärflugzeugen sowie Hubschraubern diverser Modifizierungen werden knapp zehn übrig bleiben.

    All diese Pläne sind in einer Konzeption der Vereinigten Flugzeugbaugesellschaft vorgesehen, die auf der Webseite des Ministeriums für Industrie und Energiewirtschaft veröffentlicht ist. Das Ziel der Konzeption besteht im Zusammenschluss der Aktiva des Flugzeugbaus und der Konzentration der Bemühungen des Staates im Interesse einer effektiven Verwaltung der Branche.

    Die Branche ist für die Gewährleistung der militärischen Sicherheit und für die effektive Arbeit der Lufttransportinfrastruktur notwendig. Sie wird als eine Grundlage für die Gewährleistung der Einheitlichkeit Russlands sowie für die Steigerung der Konkurrenzfähigkeit des Landes auf dem Weltmarkt wie auch für den Übergang zu einem nicht rohstofforientierten Wirtschaftswachstum angesehen.

    Ein aufmerksamer Blick auf den russischen Flugzeugbau lässt gleich seine Probleme entdecken. Zählte diese Branche in der Sowjetunion 1,5 Millionen Beschäftigte, so sind es in Russland nur noch 520 000. Dabei entfallen darauf 45 Prozent des gesamten Produktionsumfangs des militärischen Verteidigungskomplexes im Wert von sechs bis 6,5 Milliarden Dollar. Zugleich sind in der vereinigten Flugzeugbauindustrie Europas 400 000 Beschäftigte tätig, während diese Branche dort Erzeugnisse in einem Wert von 60 Milliarden Euro herstellt. Die größte USA-Flugzeugbaugesellschaft, Boeing, zählt 180 000 Beschäftigte, die Erzeugnisse im Wert von 32 Milliarden Dollar herstellen. Damit Russlands Flugzeugbau mit ihnen konkurrieren kann, muss die Arbeitsproduktivität radikal erhöht und der Produktionsumfang mindestens auf das 2,5-fache vergrößert werden.

    Offensichtlich ist die Notwendigkeit einer ernsthaften finanziellen Unterstützung der einheimischen Flugzeugbauindustrie durch die Regierung, wie sie der amerikanischen Firma Boeing, dem europäischen Unternehmen Airbus, der kanadischen Gesellschaft Bombardier und dem brasilianischen Embraer erwiesen wird. Dort übernimmt der Staat als Großaktionär all dieser weltbekannten Firmen bis zu 33 Prozent aller Finanzausgaben für die Entwicklung und Herstellung der Enderzeugnisse.

    Unterdessen sind im Staatshaushaltsplan 2005 lediglich 100 Millionen Dollar anstelle der erforderlichen 1,5 bis 1,7 Milliarden Dollar für die Unterstützung der Flugzeugbauindustrie vorgesehen. Weitere 200 Millionen sind für den Kauf bzw. das Leasing von Passagiermaschinen im Ausland bestimmt, die bereits mindestens zehn bis zwölf Jahre im Einsatz sind. Dabei stellt Russlands Flugzeugbaubranche jährlich nur neun Maschinen her, während der jetzige Erneuerungsbedarf mindestens 120 Maschinen ausmacht - den Bedarf der GUS-Länder nicht mitgerechnet, die vorerst ebenfalls auf den Erwerb russischer Maschinen orientiert sind.

    So kann es nicht weitergehen, meinen die Leiter der Branche, anderenfalls würde Russland seine Flugzeugbauindustrie verlieren, wie das nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland und Japan geschah. Wir würden diese aber nicht infolge einer Kriegsniederlage, sondern wegen einer unbegreiflichen Verschwendung und Unwirtschaftlichkeit verlieren.

    „Bei der Realisierung der von der Leitung der Flugzeugbauindustrie vorgeschlagenen Konzeption könnte Russland bis 2012 bereits120 bis 150 Passagiermaschinen im Jahr herstellen, ohne dabei die Produktion von Militärflugzeugen zu erhöhen, und zehn Prozent des zivilen Luftfahrtmarktes der Welt beanspruchen, womit es zum drittgrößten globalen Luftfahrtzentrum werden könnte", sagte Koptew.

    Wie soll die Vereinigte Flugzeugbaugesellschaft (VFG) aussehen?


    Erstens: Wie Juri Koptew mitteilte, wird das eine offene Aktiengesellschaft mit gemischtem Kapital sein, zu deren Teilhabern der Staat, private Firmen und ausländische Unternehmen gehören sollen. 70 Prozent der Aktien werden aber unter Kontrolle der Regierung Russlands bleiben. Zur Korporation werden der militärische Flugzeugbau (wo dem Staat faktisch 100 Prozent gehören werden und wo alle berühmten Marken wie Suchoi, MiG, Tupoljew und Jak beibehalten werden sollen) sowie der zivile und der Transportflugzeugbau gehören. In den beiden letzteren werden voraussichtlich nur noch vier Projekte übrig bleiben (Tu 204, Tu 214, Tu 334 und Il 96 sowie die Mittelstreckenmaschine MS 21 und das regionale Flugzeug RRJ). Außerdem gibt es noch leichte Maschinen (dieser Bereich könnte vollständig privat sein) und die Hubschrauberproduktion. Hier werden voraussichtlich zwei einzelne Unternehmen gebildet - Mil und Kamow. Für Mil ist bereits ein entsprechender Regierungsbeschluss vorbereitet worden, für die Firma Kamow wird ein solcher vorbereitet.

    Nicht ausgeschlossen ist eine Einbeziehung jetziger Partner Russlands in den GUS-Ländern in die Vereinigte Flugzeugbaugesellschaft. Mehr noch, das wird begrüßt. Die Rede ist u. a. vom Flugzeugbauunternehmen Taschkent, wo die Transportmaschine Il 76MF gebaut wird, und von einigen ukrainischen Unternehmen, die Russlands Flugzeughersteller beliefern. Zugleich werden die Firmen, die Antriebe, Avionik, Ausrüstungen für Flugzeuge und Hubschrauber sowie Aggregate herstellen, nicht in die Gesellschaft aufgenommen. Das Gleiche gilt auch für die Betriebe, die spezielle Werkstoffe und Chemikalien herstellen. Sie werden selbständig bleiben, obgleich auch innerhalb dieser Betriebe eine gewisse Integration und Konsolidierung vor sich gehen soll.

    Bekanntlich wird Russland nur noch drei Produktionszentren für Flugzeugantriebe haben. Das eine wird um die Forschungs-Produktions-Vereinigung Saturn entstehen, wo derzeit an einem Antrieb für den Jagdbomber der 5. Generation gearbeitet wird. Zu seinem Partner wird der Betrieb Permskije motory, der jetzt gemeinsam mit der französischen Firma Snecma an einem Antrieb für regionale Suchoi-Flugzeuge arbeitet. Das zweite Zentrum soll sich um die Betriebe bilden, die für das Unternehmen MiG arbeiten: das Klimow- und das Tschernyschow-Werk u.a. Das dritte Zentrum wird um die Moskauer Forschungs- und Produktions-Vereinigung Salut entstehen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass auch Aggregathersteller eine gemeinsame Holding mit den Antriebsherstellern bilden werden. Diese Frage wird noch diskutiert.

    Fest steht bereits, dass die Munition für die Flugzeuge und Hubschrauber nur eine Firma herstellen wird, und zwar das Unternehmen Taktitscheskoje Raketnoje Wooruschenije, zu dem alle Konstrukteure und Hersteller von Flugzeugraketen und Bomben sowie anderen hochpräzisen Waffen der Luft-Luft- und der Luft-Boden-Klasse gehören. Für die Avionik werden die Unternehmen Technokomplex Ramenskoje und Aviakosmitscheskoje Oborudowanije zuständig sein.

    Laut Juri Koptew werden die Vereinigung und Optimierung der neuen Gesellschaft „vorsichtig und schrittweise" erfolgen. Dabei müssen viele sehr wichtige Faktoren berücksichtigt werden. Unter anderem die Tatsache, dass viele Flugzeugbaubetriebe stadtprägende Unternehmen sind. Insofern ist es faktisch unmöglich, diese völlig zu schließen bzw. auf die Herstellung anderer Erzeugnisse umzustellen. Es besteht aber die Möglichkeit, sie auf die Herstellung konkreter Flugzeugteile zu spezialisieren: Flügel, Heck usw. Zugleich wird das Problem des Mangels an qualifiziertem Personal aktuell, insbesondere unterden jungen Fachleuten, die den Flugzeugbau angesichts der geringen Löhne und des mangelhaften sozialen Schutzes des Personals lange Zeit gemieden haben. Probleme gibt es auch mit der Entwicklung neuer Werkstoffe und Spezialchemikalien, wo in letzter Zeit mehr als 200 Technologien verlorengegangen sind, wie auch in anderen Know-how-Bereichen.

    Die Wiederherstellung des einheimischen Flugzeugbaus ist eine vorrangige Aufgabe, sowohl hinsichtlich der Festigung der Verteidigungsfähigkeit Russlands als auch in Bezug auf die Entwicklung eines hochtechnologischen Wirtschaftssektors und die Rückkehr unseres Landes in die Reihen der Top-Industrieländer der Welt. Ohne die Lösung dieser Aufgabe könnte das Land bald am Rande des globalen technischen und wirtschaftlichen Fortschritts landen und hoffnungslos zurückbleiben.

    Quelle; Novosti

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    @, Goldfisch. da hast du aber mächtig gegraben, also es tut sich etwas Vielen Dank.

    Gruss zimmi.

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    19:17 - 3rd Nov [Wednesday], 2004
    World Bank to assess competitive advantages of Russian companies

    MOSCOW - The World Bank will analyze competitive advantages of Russian companies in 2005, World Bank Resident Representative in the Russian Federation Kristalina Georgieva reported. "We are going to study which companies are ready to operate in a positive macroeconomic environment and assess their competitive advantages," she emphasized. World Bank experts are to analyze about 700-1,000 large and medium-sized enterprises and assess their ability to compete on international markets. Preliminary results of the research are to be announced by June 2005. /RBC/

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    S&P Chides Russian Business for Lack of Corporate Governance Improvements

    Created: 12.11.2004 17:20 MSK (GMT +3), Updated: 17:30 MSK


    International ratings agency Standard & Poor’s made an announcement on Thursday, Nov. 11, stating that Russian companies have made very few advances in corporate governance in recent years. This has been in part because of a weak judiciary and instability in ownership rights, which was aggravated by the investigation of the oil giant Yukos, France Press agency reports.

    “Little progress has been made since 2002 to improve corporate governance in Russia,” S&P said in a study commissioned by the Organization for Economic Cooperation and Development, the World Bank and other partners.

    A report released in 2002 by the OECD and World Bank made 40 recommendations for improving corporate governance in Russia. Of those, “no progress was observed on 17, little progress on 14, some progress on eight and major progress on only one,” S&P said.

    The report cited several reasons for the lackluster performance. “The role of the legislators, the judiciary system, the regulatory bodies and professional associations in advancing the global standards of corporate governance remains weak,” it said. The report added that the legal and regulatory environment had not changed substantially, continuing to obstruct significantly improvement of corporate governance standards in Russia.

    “This has been particularly aggravated by the recent Yukos affair that has severely undermined the stability of ownership rights and the nascent trust that had been developing between businesses and the state.”


    Quelle: MosNews

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    India to Invest $3 Billion in Russian Oil and Gas Fields — Newspaper

    Created: 15.11.2004 11:30 MSK (GMT +3), Updated: 11:30 MSK, 10 hours 8 minutes ago

    India will invest $3 billion in developing oil and gas fields in Russia to build a partnership in the energy sector, a news report said on Sunday. An agreement is likely to be signed during Russian President Vladmir Putin’s December visit to India, The Hindu newspaper reported.

    India plans to invest $1.5 billion in the Sakhalin-3 gas field and another $1.5 billion in the joint Russian-Kazakh Kurmangazy oil field in the Caspian Sea, which has a potential of up to one billion metric tons of oil, the newspaper said. Petroleum Minister Mani Shankar Aiyer recently visited Russia to boost energy cooperation between the two countries. “In the first half century of Indian independence, Russia guaranteed our territorial integrity. And in the second half, it may be able to guarantee our energy security,” the daily quoted Aiyer as saying.

    India and Russia have long had close relations. New Delhi sided with the former Soviet Union during the Cold War, and is one of the biggest buyers of Russian arms.

    ONGC Videsh Ltd already has invested $ 1.7 billion in Sakhalin-1 oil fields.

    Quelle: MosNews

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    EBRD Suggests New 2-Year Strategy for Russia’s Economy
    Created: 24.11.2004 11:21 MSK (GMT +3), Updated: 11:29 MSK, 1 hour 22 minutes ago

    The European Bank for Reconstruction and Development (EBRD) has issued a new strategy for the development of Russia’s economy in 2005-2006, the bank said in a press release on Tuesday, Nov. 23. The two-year strategy urges the government to speed up institutional reforms in order to keep growth strong and make the economy less vulnerable to external developments, the Prime-Tass economic news agency reported.

    According to the strategy, reforms are needed to promote the modernization, diversification and restructuring of the Russian economy, clarify the role of the state and the rules of the game for private businesses, reform the social sector and integrate Russia into the world economy. Mapping its own priorities in Russia for the next two years, the EBRD said it is ready to strengthen its presence in the regions, to provide funding for key Russian industries and large enterprises, to play an active role in consolidating and reforming the financial sector and to promote the modernization of Russia’s infrastructure.

    In its new strategy, the full version of which is available on the bank’s Web site, the EBRD retains a strong focus on the private sector and stresses the role it can play in building confidence among the various market participants, as well as between business and the state, by taking greater risks and providing comfort to investors.

    The bank plans to issue ruble bonds and use the local currency raised to fund small and medium-sized businesses, companies which did not earn export revenues, and municipalities. The bank is prepared to support the consolidation of the banking sector by promoting the acquisition and mergers of banks and by assisting in the privatization of banks owned by the state and regional governments.

    Regarding infrastructure, the EBRD is ready to look into ways of funding, without recourse to sovereign guarantees, certain transactions traditionally financed by the state, particularly to modernize and expand Russia’s pipeline network, the press release read. The EBRD is willing to help the authorities and its clients take advantage of the carbon trading opportunities available to Russia under the Kyoto Protocol, which Moscow has recently ratified.

    The EBRD is the single biggest financial investor in Russia, having invested ˆ5.2 billion of its own funds as of the end of 2003 and mobilized a further ˆ10 billion from its financial partners.

    Quelle: MosNews

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    Kanadische Investitionen in Russlands Wirtschaft könnten in den nächsten Jahren von 1 Milliarde bis auf 5 Milliarden Dollar ansteigen


    Der Umfang der kanadischen Investitionen in Russlands Wirtschaft könne in den nächsten Jahren auf das Fünffache ansteigen. Diese Meinung äußerte Arkadi Wolski, Präsident des Russischen Verbandes der Industriellen und Unternehmer, am Freitag bei der feierlichen Unterzeichnung eines Abkommens über die Bildung eines Russisch-Kanadischen Geschäftsrates.

    Ihre Unterschriften setzten unter das Abkommen Arkadi Wolski und Nathan Hunt, Präsident der Canadian Business Association in Russland und Eurasien.

    Wolski sagte, dass sich gegenwärtig nach Schätzungen von kanadischen Experten die gesamten Direktinvestitionen kanadischer Herkunft in die russische Wirtschaft auf reichlich eine Milliarde Dollar belaufen. "Dieser Betrag entspricht nicht den Potentialen unserer beiden Länder", betonte Arkadi Wolski.

    Wie er betonte, sei der russische Bergbau für die kanadischen Investoren am attraktivsten, auf ihn entfallen ungefähr drei Viertel der kanadischen Kapitalanlagen. Andere Bereiche der kanadischen Investitionen in Russland, einschließlich der in verschiedenen Durcharbeitungsstadien befindlichen Projekte, seien der Brennstoff-Energie-Komplex, die Holzverarbeitung, der Agrar-Industrie-Komplex, die Bauindustrie und das Gaststättenwesen, teilte Wolski mit.

    "Die Realisierung dieser Vorhaben kann die kanadischen Investitionen in den nächsten Jahren bis auf 5 Milliarden Dollar erhöhen, vor allem durch Projekte im Naturgaskomplex", sagte der Präsident des Russischen Verbandes der Industriellen und Unternehmer. (RIA)

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    Erster Betrieb in Russland für die Produktion von Blutpräparaten entsteht in Kirow


    In Russland wird erstmals ein Werk für die Produktion von Blutpräparaten gebaut, verlautete beim Pressedienst der Regierung des Gebietes Kirow im Nordosten des Europäischen Teils Russlands.

    Der Betrieb wird es unter anderem möglich machen, so wichtige Blutpräparate wie Albumin, Immunglobuline für intravenöse Injektionen sowie Fibrinklebstoff herzustellen, die nach der Qualität und nach der Virussicherheit den internationalen Normen gerecht werden.

    Gebietsgouverneur Nikolai Schaklein traf sich am Dienstag mit einem Vertreter des deutschen Unternehmens, das die Ausschreibung des Bauprojektes gewonnen hatte, um Fragen der Umsetzung dieses Projektes zu erörtern.

    Der Wert des Vertrages beläuft sich auf 150 Millionen Euro.

    Das Dokument über den Bau des Betriebes wurde am 23. April 2004 von der Regierung der Russischen Föderation bestätigt.

    Geplant ist, die Bauarbeiten Ende 2005/Anfang 2006 zu beginnen. „Es wurden ein Bauplatz zur Verfügung gestellt sowie die Entwurfs- und Kostenunterlagen vorbereitet“, hieß es beim Pressezentrum der Gebietsregierung.

    Nach Angaben des Pressezentrums wird die erste Baufolge für die Produktion von 300 Tonnen Blutplasma und die zweite für die Produktion von 600 Tonnen Blutplasma ausgelegt sein. Der Betrieb soll 2009 seiner Bestimmung übergeben werden.

    Laut dem Pressezentrum reicht die Kapazität des Betriebes nicht aus, um den Gesamtbedarf Russlands (von 1 200 Tonnen) zu decken. „Gegenwärtig werden aber noch alle derartigen Medikamente im Ausland gekauft“, hieß es.

    „Die Bedeutung des Werkes besteht darin, dass Blutpräparate erstmals industriell hergestellt werden. Solche Betriebe gibt es weder in der GUS noch in Osteropa, die nächstgelegenen befinden sich in Österreich. Die Wahl von Kirow war durch seine vorteilhafte geographische Lage bedingt, die den Transport der Rohstoffe und die anschließende Lieferung von Fertigerzeugnissen in die russischen Regionen wirtschaftlich macht“, wurde betont. (RIA)

  20. Nach oben   #50
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    Sonderwirtschaftszone für Volkswagen im Moskauer Umland geplant

    http://www.russlandonline.ru/ruwir00...es/vw-logo.jpg

    Das Gebiet Moskau will bis zum Schluss um das Recht kämpfen, sein Territorium für den Bau eines Volkswagen-Werks zur Verfügung zu stellen. Die Behörden der Region schlagen vor, eine Sonderwirtschaftszone für den Konzern zu schaffen.

    Beamte auf der Föderationsebene sind allerdings vorerst nicht bereit, die Initiative des Moskauer Gebiets zu unterstützen schreibt die Tageszeitung "Wedomosti" am Mittwoch.

    Der VW-Konzern schaut bereits seit mehreren Jahren aufmerksam nach Russland. In der russischen Regierung und im Konzern selbst wurden mehrmals Modelle, die VW in Russland herstellen könnte, wie auch Zahlen für die mögliche Jahresproduktion genannt - von 50 000 bis 200 000 Stück. Das einzige, was bei den Gesprächen unverändert bleibt: Der Konzern werde seinen Betrieb in Stupino bei Moskau bauen.

    Wie Juri Schdanow, Chef der erst vor kurzem gebildeten Föderalen Agentur für die Verwaltung der Sonderwirtschaftszonen, am Dienstag mitteilte, habe die Region einen vorläufigen Antrag auf die Schaffung einer Industrieproduktionszone für die Montage von Autos ausländischer Produktion eingereicht. "Das wichtigste besteht für uns darin, VW dazu zu bringen, den Betrieb gerade bei Moskau zu bauen", gibt Norair Bludjan, Vizeverkehrsminister des Moskauer Gebiets, zu. "Deshalb wollen wir ihm mehrere Möglichkeiten zur Wahl anbieten."

    Schdanow entgegnete allerdings: "In dem Fall würde der Autokonzern Präferenzen bekommen, die den Firmen Ford, Renault und Toyota nicht geboten wurden, als diese nach Russland kamen." Diesen Standpunkt teilte auch ein Vertreter des Ministeriums für Wirtschaftsentwicklung und Handel gegenüber der Zeitung.

    Nach Ansicht von Experten hat das Moskauer Umland keinen schlechten Köder für Volkswagen gefunden. "In einer Sonderwirtschaftszone könnte VW die Möglichkeit bekommen, alle Zulieferteile und Ausrüstungen zollfrei einzuführen", stellt Konstantin Pawlowitsch, Manager der Buchprüfungsgesellschaft Energy Consulting, fest. Außerdem könnte der Konzern mit einer vierprozentigen Reduzierung der Gewinnsteuer und Vergünstigungen bei der Besitzsteuer rechnen. Wjatscheslaw Smoljaninow, Analytiker der Finanzgruppe UralSib, stellt fest, die Amortisationszeit des VW-Projekts könnte um die Hälfte gekürzt werden, geht man von einer Jahresleistung von 50 000 Autos aus.

    VW gehört zu den größten Autoherstellern Europas. 2004 wurden 5,1 Millionen VW-Autos verkauft. Der Erlös machte 121,3 Milliarden und der Reingewinn 923 Millionen Dollar aus. Im 1. Quartal dieses Jahres verkaufte der Konzern 2597 Autos in Russland.(RIA)

  21. Nach oben   #51
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    Volkswagen forciert sein Russland - Projekt

    http://www.russlandonline.ru/ruwir00.../img4p54bg.jpg

    Mitte 2007 soll Volkswagen seine Produktion im Moskauer Umland aufnehmen. Der Konzern will alle Investitionsabkommen zum Projekt bis Mitte Dezember abschließen, wenn Konsultationen der WTO-Mitgliedsländer über Russlands Beitritt zur Welthandelsorganisation stattfinden werden, schreibt die Tageszeitung "Wremja Nowostej" am Dienstag.

    Letzte Woche behandelte der VW-Vorstand Szenarien seines "Top-Projekts Russland", das die Herstellung von Produktionskapazitäten in einem Land mit niedrigen Löhnen vorsieht. Als eine vorrangige Variante für die Baustelle betrachtete die VW-Leitung das Moskauer Umland, wo bald mit dem Bau eines Fließbands für den Montage der Autos aus Zulieferteilen begonnen werden soll.

    Der russische VW-Förderer soll in zwei Jahren ins Rollen kommen und in Zukunft eine Jahresleistung bis zu 200 000 Autos haben.

    Der Konzern musste sein russisches Projekt infolge einer Aussetzung des Baus eines Betriebs in Indien intensivieren. Inspirierend waren auch die Erfolge der asiatischen Konkurrenten Hyundai (Südkorea) und Toyota (Japan).

    In der russischen VW-Vertretung konnte diese Information am Vortag weder bestätigt noch widerlegt werden. Dort hieß es, dass diese Gerüchte seit 1995 im Umlauf seien.

    Nach Ansicht von Alexander Agibalow, geschäftsführender Direktor der Finanzgesellschaft AG Capital Management, wäre es für VW zweckmäßig, mit einem preisgünstigen Modell auf den russischen Markt zu kommen, das sich einer Massennachfrage erfreuen würde. Allerdings hat VW keine Autos dieser Art in seiner Produktionspalette bis auf VW Pointer (Durchschnittspreis 11 000 Dollar), deren Absatz in Russland im vergangenen Jahr aufgenommen wurde. Die Dynamik des Pointer-Absatzes ist recht gut, wobei der Preis für dieses Modell nach Ansicht des Experten nicht den Eigenschaften des Wagens und speziell nicht dem bescheidenen Motorvolumen entspricht. Bei einer Montage in Russland könnte aber der VW-Stückpreis um 15 Prozent sinken. (RIA)

  22. Nach oben   #52
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    http://www.fuw.ch/images/fuwlogo.jpg

    Nestlé kauft in Russland zu

    28.11.2007
    Das Nahrungsmittel- und Getränkeunternehmen Nestlé Rossiya hat die Schokoladenfabrik Ruzskaya (RKF) zu einem nicht genannten Preis erworben. RKF erzielte 2006 einen Umsatz von 51 Mio.$ und erwartet für das laufende Jahr ein organisches Wachstum von 40%. Die Marken Comilfo und Ruzanna gelten als Premiummarken und ergänzen Nestlés Angebot in diesem Bereich. Die Produktionskapazitäten von RKF sollen ausgebaut und die Erzeugnisse über das Netzwerk Nestlés auch ausserhalb der Metropolen abgesetzt werden. Der Branchenriese ist in Russland mit über 10000 Beschäftigten und 13 Fabriken tätig. Der Umsatz (1,6 Mrd. Fr. im Jahr 2006) wächst zweistellig. Die Aktien Nestlé tendierten zum Wochenauftakt in einem schwachen Markt fester.

  23. Nach oben   #53
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    Deutsch-russische Zusammenarbeit in der Nanotechnologie:
    Große Chancen für kleine Kerlchen

    So klein sie auch sind, so spielen die Nanos (griechisch: der Zwerg) auf der diesjährigen Industriemesse in Hannover eine ganz große Rolle. Ein besonderer Ausstellungskomplex ist der Nanotechnologie gewidmet und auch der gestrige „Deutsch-Russische Technologietag“ hatte die universellen Winzlinge zum Thema.

    Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, bezeichnete die deutsch-russische Zusammenarbeit in der Nanotechnologie als perspektivreiches Beispiel einer anwendungsbezogenen Forschung. Für die in den letzten Jahren immer enger gewordene Kooperation in Forschung und Entwicklung stehen, nach ihren Worten, die gemeinsame Mitwirkung an Bau, Betrieb und Nutzung des Europäischen Freie Elektronen-Röntgenlasers XFEL in Hamburg sowie an der FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research)-Forschungsanlage in Dortmund.

    Neben diesen Großprojekten komme es nun darauf an, dass auch kleine und mittlere wissenschaftliche Unternehmen beider Länder ihr Potential zur Lösung von Forschungsaufgaben vereinigten. Die Nanotechnologie biete hierfür ein einzigartiges Betätigungsfeld.

    Ihr russischer Amtskollege, Minister Prof. Andrej Fursenko, sagte, auf dem Gebiet der Nanotechnologie sei der Unterschied im Reifegrad zwischen Deutschland und Russland noch sehr groß, vor allem bei der Einsatzfähigkeit der Forschungsergebnisse. Die Zusammenarbeit mit den deutschen Kollegen könne dazu beitragen, Nanoprodukte zu entwickeln, die zumindest mittelfristig in die Produktion überführt werden könnten. Darüber hinaus seien auch in Russland Forschungsergebnisse erzielt worden, die auch für die deutschen Partner interessant sein könnten, so dass man sich gegenseitig ergänze.

    Auf die großen, auch finanziellen, Anstrengungen Russlands, Forschung und Entwicklung im Lande Voranzubringen, verwies der Vorsitzende des Ostausschusses der deutschen Wirtschaft, Dr. Klaus Mangold. „Wenn die Rahmenbedingungen weiter so schnell ausgebaut werden, dann wird Russland in Wissenschaft und Forschung ein immenses Wachstum erreichen“, ist er überzeugt. Die Frage sei allerdings, inwieweit ausländische Partner in dieses Entwicklungsprozess einbezogen würden. Von dem neuen Gesetz über ausländische Investitionen erwarte er, dass es keine Beschränkungen in der wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit vorsehe.

    Die Technologiekooperation von mittelständigen Betrieben beider Länder, ob in Bio-, Umwelt oder Nanotechnologie, ist auch für Dr. Jürgen Kühnlenz, Leiter des Netzwerks Internationale Technologiekooperation, eine Forderung der Zeit. „Nur noch zehn Prozent des erforderlichen Know-how werden heutzutage noch im eigenen Land, entwickelt“, stellte er fest. „Da ergibt sich die Notwendigkeit einer internationalen Kooperation von selbst.“ Die für Anfang Juni in Kasan und Samara geplanten Informationsveranstaltungen des AiF, zeigten das Bestreben, auch das in der russischen Provinz vorhandene wissenschaftliche Potential zu nutzen.

    Der Direktor des russischen Staatsunternehmens „Russische Korporation für Nanotechnologie“, Dr. Leonid Melamed, hob hervor, dass die russisch-deutsche Zusammenarbeit in der Nanotechnologie dazu beitrage, die anspruchsvollen nationalen wissenschaftlich-technischen Programme der Russischen Föderation in vielen Bereichen, wie Bauwesen, Maschinen- und Fahrzeugbau oder Medizin, qualitativ hochwertig zu erfüllen. Die Ergebnisse dieser Kooperation werden, so Melamed, im Dezember auf einem Nanoforum in Moskau vorgestellt. Dort werde auch der in Hannover begonnen Dialog mit den deutschen Partnern fortgeführt. Hartmut Hübner / russland.RU – die Internet - Zeitung ]

  24. Nach oben   #54
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    Volkswagen will Verkauf von Nutzfahrzeugen in Russland verdoppeln

    http://www.russlandonline.ru/ruwir00...es/vw-logo.jpg

    Der deutsche Automobilkonzern Volkswagen will in diesem Jahr den Verkauf von Nutzfahrzeugen in Russland verdoppeln. Wie Konzernsprecher Michail Semenichin mitteilte, stieg der Absatz von Nutzfahrzeugen im ersten Quartal dieses Jahres um 92 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum an.

    "Wir haben bereits doppelt so viel Aufträge wie im vorigen Jahr und werden in diesem Jahr laut unserer Prognose 11 500 Nutzfahrzeuge verkaufen."

    Trotz wachsender Nachfrage in Russland wolle der VW-Konzern vorerst keine Produktion von Nutzfahrzeugen vor Ort bauen. "In Russland werden wir zunächst nur Pkws bauen." Im russischen VW-Werk in Kaluga sollen in diesem Jahr 100 000 Fahrzeuge hergestellt werden.

    Der VW-Konzern stellt rund 5,7 Millionen Fahrzeuge im Jahr her. 2007 schloss das Unternehmen mit einem Ergebnis von 108,9 Milliarden Euro, der Reingewinn betrug 4,12 Milliarden Euro. RIA Novosti

  25. Nach oben   #55
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    Schwedischer LKW-Bauer Scania plant Werk in Russland

    http://www.russlandonline.ru/ruwir00...nialogo140.jpg

    Der schwedische Nutzfahrzeughersteller Scania will ein Lastwagenwerk in Russland bauen. Wie der Präsident und Exekutivdirektor von Scania Russia Group, Raimo Letio, sagte, wird der schnell wachsende russische Markt immer attraktiver für ausländische Lastwagenbauer.

    "Wir haben bereits die Produktion von Bussen in Sankt Petersburg in die Wege geleitet. Wir wollen in Russland auch ein Lastwagenwerk mit der Kapazität von 10 000 Stück pro Jahr bauen", sagte Letio.

    Im vergangenen Jahr verdoppelte das schwedische Unternehmen seine Verkaufszahlen in Russland. Damit ist Russland der drittgrößte Abnehmer von Scania-Fahrzeugen in der Welt.

    "Das Wichtigste für uns ist die Entwicklung des Dienstleistungsnetzes. Derzeit bieten wir unseren Service in mehr als 30 Städten Russlands an und wir werden zehn bis 15 zusätzliche Stationen jährlich bauen. Damit bekommen wir bis zum Jahr 2010 über 50 Stationen in ganz Russland", so Letio. RIA Novosti

  26. Nach oben   #56
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    Russen und Österreicher bauen Shopping Mall in St. Petersburg

    http://www.russlandonline.ru/ruwir00.../imgqvaslj.jpg

    Die russische RTM AG und die in Österreich registrierte ImmoEast AG haben eine engere Zusammenarbeit bei Investitionen auf dem russischen Immobilienmarkt und ein Joint Venture vereinbart. Wie aus einer Pressemeldung der RTM AG hervorgeht, dient das Joint Venture für Projekte der Liegenschaftsverwaltung und der weiteren Nutzung von Immobilienobjekten.

    Dabei soll die RTM die Projekte leiten und ImmoEast Investoren beschaffen. Die ImmoEast AG hatte dem russischen Unternehmen bereits einen Kredit von 15 Millionen US-Dollar gewährt. RTM will ein Aktienkontrollpaket des Joint Venture besitzen.

    Das erste Projekt soll der Bau eines Handels- und Vergnügungszentrums in Sankt Petersburg sein. Der Umfang der Investitionen soll bei rund 150 Millionen US Dollar liegen. "Auf einem Grundstück von 6,1 Hektar wird ein Handels- und Vergnügungszentrum von einer Gesamtfläche von rund 90 000 Quadratmeter mit 1200 Parkplätzen gebaut. Die Eröffnung ist für das kommende Jahr geplant", heißt es.

    Die ImmoEast AG wurde im Jahr 1999 vom österreichischen Unternehmen Immofinanz gegründet, das gegenwärtig 54 Prozent der Aktien der ImmoEast AG hält. Die Gesellschaft investiert in Immobilien in 13 Ländern in Mittel- und Osteuropas.

    Die RTM-Gruppe wurde vor zwei Jahren gegründet. Zu ihren wichtigsten Aufgabenbereichen gehört die Entwicklung und Verwaltung von Liegenschaften in russischen Großstädten. 71,4 Prozent ihrer Aktien hält deren Präsident Eduard Wyrypajew und die restlichen 28,6 Prozent wurden beim Börsengang der Gruppe im Mai des vergangenen Jahres auf den Markt gebracht. RIA Novosti

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    Auch der Skoda Superb wird in Russland gebaut

    Skoda Superb


    25. Mai. 2008 Der Skoda Superb wird ab 2009 im neuen Volkswagen-Werk im russischen Kaluga gebaut werden. Das erklärte jetzt Fred Kappler, Skoda-Vorstandsmitglied für Vertrieb und Marketing, der Fachzeitschrift Automotive News Europe. In Kaluga werden bereits der Volkswagen Passat und der Skoda Octavia gebaut. Ab 2009 sollen der Skoda Fabia sowie ein für den russischen Markt entwickelter Kleinwagen auf Polo-Basis hinzukommen.

    Volkswagen hatte die Fertigung in dem Werk im November 2007 aufgenommen. Die Pläne sehen vor, im Jahr 2008 rund 66 000 Fahrzeuge der Marken Volkswagen und Skoda zu montieren. In der zweiten Ausbaustufe ab 2009 wird dann das Werk mit eigenem Karosseriebau, Lackiererei und Endmontage bei einer Kapazität von bis zu 150 000 Fahrzeugen die Produktion aufnehmen. (ar/Sm)


    Ihr werdets nicht glauben, seit 10 Tagen fahre ich russisch - und erst noch mit russischer Kohle

    http://www.skoda.ch/skoda/img/oct_mod_img_4x4.jpg Octavia 4x4


    super Fahrzeug und erst noch bezahlbar

    ...macht echt Spass

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    BMW Bank erhält Zulassung in Russland

    MOSKAU, 28. Mai (RIA Novosti).

    Die russische Zentralbank hat der OOO BMW Bank (Tochter des bayerischen Autobauers BMW) die Lizenz für Bankgeschäfte in Russland erteilt.

    Wie die Zentralbank am Mittwoch mitteilte, darf die im Moskauer Vorort Chimki ansässige Kreditanstalt Bankgeschäfte in der russischen und in fremden Währungen mit Ausnahme des Einlagengeschäfts mit Privatkunden betreiben.

    Das Stammkapital der OOO BMW Bank beträgt 340 Millionen Rubel (knapp zehn Millionen Euro).

    In Russland sind bereits Hausbanken von Daimler (Mercedes-Benz Bank Rus) und Toyota (Toyota Bank) tätig.

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    Deutscher Versandhändler Otto eröffnet Logistik-Zentrum in Zentralrussland

    http://russlandonline.ru/ruwir0010/i...versand200.jpg

    Der deutsche Versandhändler Otto Group hat in Twer, einer 400 000-Einwohner-Stadt nördlich von Moskau, ein Logistik-Zentrum für seine Produktpalette errichtet. Das Zentrum, das Otto Group 20 Millionen Euro gekostet hat, wurde am heutigen Mittwoch im Beisein des deutschen Botschafters in Russland, Dr. Walter Jürgen Schmid, und des Gouverneurs des Gebietes Twer, Dmitri Selenin, feierlich eingeweiht.

    Auf 26 000 Quadratmeter sind Lagerhallen entstanden, die mit modernen Logistik-Anlagen ausgestattet sind, erfuhr RIA Novosti aus der Gebietsverwaltung Twer. Das neue Logistik-Zentrum solle 350 Mitarbeiter beschäftigen und Otto die Möglichkeit bieten, jährlich zehn Millionen Wareneinheiten über ganz Russland zu versenden. RIA Novosti


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