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Thema: Berlin-Magadan

  1. #1

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    Berlin-Magadan

    Hallo zusammen!

    Großartiges Forum hier, an das ich mich gleich mal mit einer Frage wenden muss.

    Und zwar: Ich plane eine große Fahrt von Berlin nach Magadan, ab Juli, so für zwei Monate. Ich werde mir hier in Deutschland einen Lada Niva kaufen (dachte daran, dass in Russland zu tun, aber die Aufgabe hört sich gewaltig an) und dann quer durch das Land düsen (na ja, düsen wohl eher nicht). Am Ende soll daraus ein Buch werden und natürlich würde ich jetzt gerne vorher abklären, was da so zu beachten ist, auf Russlands Straßen, aber auch mit deutschen Nummerschildern unterwegs sein, bei der Einreise, usw.

    Es wäre toll, von Leuten zu hören, die so eine ähnliche Tour schon mal gemacht haben und die ich vielleicht ein bisschen löchern dürfte. Das würde mir eine ganze Menge weiter helfen.

    Tausend Dank vorab; freue mich, von Euch zu hören!

    Jewgeni

  2. Nach oben   #2

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    wow.hört sich toll an...Hast Du die Reise unternommen?


  3. Nach oben   #3
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    Wo will der Mann hin ? nach Magadan und das mit einem Lada Niva ?
    Der Lade Niva kann ja in den entlegenden Gebieten der CCCP noch nicht einmal seinen Treibstoff schleppen, denn der Lada verbraucht. 15 Lt/100 . auf relativ schlechten Straßen, das sind rd. 300 km Reichweite bei einer Tankfüllung von 45 Ltr. 3 Kanister je 20 Ltr. hinten drin, da ist die 1/3 des Laderaumes weg. + 2 Kanister Trinkwasser + Ersatzteile, Werkzeug.
    Wo will der Mann schlafen ? Dachzelt ? geht auf dem Niva, geht aber auch auf den Verbrauch.
    Wenn Dachzelt, dann kein Gepäckträger.

    Nun bin ich auch schon mehrfach in der Zentralsahara mit dem Auto gewesen . da ist selbst Landrover nicht zu gebrauchen, weil untermotorisiert. Ihr wisst doch, Landrover, seit 1948 von Bastlern für Bastler gebastelt.
    Essen, Kocher , Geschirr , alles summiert sich.
    Solche Touren nach Asien (vor 50 Jahren hieß es. wir fahren nach Indien, Viele fuhren, viele blieben in Persien oder Afghanistan hängen ) sollte man tunlichst mit VW-Bully oder vergleichbarem Fahrzeug unternehmen, mit viel Stauraum, guter Lastmöglichkeit auf dem Dach und dem besten Gepäckträger, den es gibt, denn die herkömmlichen Gepäckträger geben ihren Geist nach 200 km Wellblechpiste auf.

  4. Nach oben   #4

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    Ich hatte im letzten Jahr einen Gast, der ist Hannover - Khabarovsk - Hannover mit einem 2WD Kangoo gefahren. Zu 100% im Auto gelebt. Geht also...

    Nebenbei, VW hat eine aehnliche Tour 2009 mit einem Caddy veranstaltet..

    http://autogramm.volkswagen.de/11_09...ndorte_07.html

  5. Nach oben   #5
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    Da scheine ich Dich mit meinem Beitrag ja wohl richtig getroffen zu haben, Dich wieder auf den Boden der Wirklichkeit zurückgeholt zu haben.

    VW-Werbung , 2 Leute, kein Solofahrer . Aussage: wenn die das mit nem Caddy können, dann ist der Caddy für Europa genau das richtige Auto, ergo: ein Jubelbeitrag von VW zur Ankurbelung des Verkaufs.
    Ihr unerfahrenen Abenteurer: ihr rechnet immer mit dem Positivsten. Ihr sollt Euch das Folgende verinnerlichen, wenn gesagt wird, dass es hätte schlimmer kommen können. Es kommt immer schlimmer

    Und so bleibt es, zum Glück, immer bei den Träumen, einmal ganz weit nach Osten zu fahren, wo man bewundert wird, weil man aus Alemanija kommt.

    Du kannst es mir glauben, ich habe in den nördlichen Sahara-Randgebieten emotionale und technische Zusammenbrüche von Personen und Fahrzeugen erlebt und so ähnlich dürfte es auch hinterm Ural aussehen.

    Bester Mann, Du kannst doch nen Niva nicht mit dem Kangoo vergleichen, der hat das doppelte Platzangebot des Nivas, für eine Fahrt nach Magadan sicher auch schon grenzwertig.
    Glaubst mir, ich bin auch schon Strecken von 700 km gefahren, auf denen ich kein anderes Fahrzeug gesehen habe, da MUSS man sich auf den Wagen verlassen können.

    Solche Touren untrnimmt man tunlichst mit 2 eingefahrenen Fahrzeugen von nicht mehr als 30.000 Laufleistung, einfacher Technik, die jeder Schmied reparieren kann. Nur, so etwas gibt es heute nicht mehr, wie z.B. VW T 3

    Die Buhanka, der UAZ 452 käme dann noch infrage. So etwas kannst Du in Polen mit sehr geringer Laufleistung von vielleicht 10.000 km für weniger als rd. 3000 Euro kaufen. Das ist ein geländegängiges Fahrzeug mit recht guter Bodenfreiheit und vor allen Dingen vernünftiger Heizung. Sonst gehts Dir wie so manch anderen in unserem Land, die plötzlich und unerwartet feststellen mussten, dass es in Russland sogar im Winter ganz schön kalt werden kann.

  6. Nach oben   #6

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    Mich getroffen? Weit gefehlt...))

    Ich bin mir sicher, Du bist russlanderfahren und hast schon viele km hier abgespult.

    Soll er mit einem Niva fahren, warum denn nicht. Kenne Leute, die fahren mit Ihren Nivas bis nach Vietnam. Geht als alles.

    Das die VW-Fahrt eine bis ins kleinste Detail durchorganisierte Werbeveranstaltung war, sollte eigentlich jedem klar sein...

    Ich hab gut 1 Mill km in den letzten 12 Jahren (ja, so lang bin ich schon hier ) auf den Strassen der ehemaligen Sowjetrepubliken verbracht. .
    Ob mit G, L200, Gazelle 4x4, Niva, UAZ oder mitterweile mit einem bequemen VW. Von minus 55 in Jamburg oder noerdlich des Baikal bis plus 50 in der Steppe Kazachstan... alles machbar mit einem Minimum an Vorbereitung. Bin im Strassenbau taetig... :

  7. Nach oben   #7
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    Ich bin mehr afrikaerfahren und im Naher Osten, Syrien und Iraq , im Osten nur bis zur Krim.
    Natürlich kann man bei entprechender Vorbereitung so manches veranstalten, aber das Risiko des Scheiterns potenziert sich mit der Schwachheit des Fahrzeuges.
    Warum fahren denn im Osten die URAL ? was Dir bekannt ist.

    Eine kleine Anekdote: Meine Frau und ich sind gerade auf dem Weg in das Vaterland der Werktätigen, Auf der Autobahn vor uns fährt ein Unimog der Bundeswehr, fragender Blick .
    Das sind die Standardfahrzeuge der Bundeswehr. Ungläubiges Staunen. "Und damit soll im Ernstfall Russland in die Knie gezwungen werden " ? Die Herren Vaterlandsverteidiger sollen sich einmal die russischen LKW ansehen.
    Aber es hat ja bei euch schon einmal einen gegeben, der sich bei den Straßen in Russland böse verschätzt hat.


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