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Thema: Wochenendtrip nach Russland (ca. 3 Tage)

  1. #1

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    Wochenendtrip nach Russland (ca. 3 Tage)

    Hallo erstmal, ich habe mich gerade frisch angemeldet um ein paar Fragen zu klären, die ich nicht durch recherche abschließend klären konnte.

    Die Sache ist die: ich möchte im Juni für ein Wochenende nach Russland reisen um Freunde zu besuchen.

    Eine Einladung können die mir ausstellen denke ich (ich habe zwar keine Ahnung wie das geht und die haben das auch noch nicht wirklich gemacht, aber das wird sich wohl herausfinden lassen). Muss ich diese Einladung im Original haben, oder können die mir auch eine PDF schicken? Kann man die Einladung, wenn man keine PDF schicken kann per post versenden, oder geht das dann verloren? Welcher Weg ist der schnellste/beste/günstigste?

    Gibt es günstigere Visa für weniger Tage? Ich habe ja nur vor 3 Tage da zu bleiben, also wahrscheinlich so von Freitag bis Sonntag oder so. Ich glaube das letzte mal als ich ein Touristen Visum besorgen (Sommer 2013) musste hat das 90€ gekostet (jetzt weiß ich allerdings nicht, ob mit oder ohne Einladung, wahrscheinlich mit).

    Ich hoffe ihr könnt mir da ein bisschen licht ins dunkel bringen

    beste Grüße!

  2. Nach oben   #2
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    ... die von Ihnen angedachte Variante ...

    ... ist die unbequemste für alle Beteiligten. Selbst der russische Gesetzgeber ist von der "Privateinladung" nicht begeistert und deshalb ist dieses Visum mit viel Laufereien und großem Zeitaufwand und auf keinen Fall mit Kostenersparnis verbunden.
    Gehen Sie in eine Reisebürofirma oder wenden Sie sich an eine Visafirma. Das kostet höchstens 90 Euro und Sie können bequem zu Hause warten und Kaffee trinken, bis Ihr Pass mit eingeklebtem Touristenvisum wieder eintrudelt. Sie sollten dafür insgesamt 14 Tage einplanen.
    Bei einem so kurzen Aufenthalt, dazu noch über das Wochenende, brauchen Sie sich in Russland auch nicht zu registrieren und Ihre Gastgeber (die das für Sie machen müssen) haben also mehr Zeit für die angenehmeren Dinge des Lebens mit Ihnen.
    Uwe Niemeier
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  3. Nach oben   #3
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    Zitat Zitat von domizil Beitrag anzeigen
    ... ist die unbequemste für alle Beteiligten. Selbst der russische Gesetzgeber ist von der "Privateinladung" nicht begeistert und deshalb ist dieses Visum mit viel Laufereien und großem Zeitaufwand und auf keinen Fall mit Kostenersparnis verbunden.
    Gehen Sie in eine Reisebürofirma oder wenden Sie sich an eine Visafirma. Das kostet höchstens 90 Euro und Sie können bequem zu Hause warten und Kaffee trinken, bis Ihr Pass mit eingeklebtem Touristenvisum wieder eintrudelt. Sie sollten dafür insgesamt 14 Tage einplanen.
    Bei einem so kurzen Aufenthalt, dazu noch über das Wochenende, brauchen Sie sich in Russland auch nicht zu registrieren und Ihre Gastgeber (die das für Sie machen müssen) haben also mehr Zeit für die angenehmeren Dinge des Lebens mit Ihnen.
    Uwe Niemeier
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    Tatsache ist nun einmal, dass die für die Kaliningrader Oblast geplante Rücknahme der 72 Stundenvisa nun doch auch für das Jahr 2015 gilt und das Visum an der Grenze ausgestellt wird.
    Immerhin gibt es 5 Übergangsstellen: Baltisk, Mamonovo, Bezleiten ,Gronowo und die alte Reichsautobahn

  4. Nach oben   #4
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    ... Sie haben Recht, aber ...

    ... die Fristverlängerung für den Kauf eines Visums direkt an der Grenze gilt nur bis 31.12.2015. Es ist nach wie vor nur möglich, dieses Visum "direkt an der Grenze" nach vorheriger Beantragung durch eine von drei registrierten (akkreditierten) Kaliningrader Tourismusfirmen zu erhalten, also losfahren und an der Grenze sagen: "Hoppla hier bin ich, ich hätte gern ein Visum" - geht leider nicht.
    Außerdem kann man dieses Visum nicht an allen Grenzübergängen erhalten, sondern nur am Airport Chrabrowo und in Mamonowa. Es gibt noch einen dritten Punkt, da bin ich mir aber unsicher (Baltisk-Hafen oder Bagrationowsk).
    Uwe Niemeier
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  5. Nach oben   #5
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    Zitat Zitat von domizil Beitrag anzeigen
    ... die Fristverlängerung für den Kauf eines Visums direkt an der Grenze gilt nur bis 31.12.2015. Es ist nach wie vor nur möglich, dieses Visum "direkt an der Grenze" nach vorheriger Beantragung durch eine von drei registrierten (akkreditierten) Kaliningrader Tourismusfirmen zu erhalten, also losfahren und an der Grenze sagen: "Hoppla hier bin ich, ich hätte gern ein Visum" - geht leider nicht.
    Außerdem kann man dieses Visum nicht an allen Grenzübergängen erhalten, sondern nur am Airport Chrabrowo und in Mamonowa. Es gibt noch einen dritten Punkt, da bin ich mir aber unsicher (Baltisk-Hafen oder Bagrationowsk).
    Uwe Niemeier
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    Schrieb ich etwas anderes ? Mach Dich ggf. etwas kundiger.

    Die von der Oblastverwaltung für Ende 2014 bekannt gegebene Abschaffung der Kurzzeitvisas über 72 STD wurde vom russischen Außenministerium kassiert.
    Diese Kurzzeitvisa werden weitehin direkt an der Grenze von Mamonovo/Heiligenbeil, Bragationowsk/Preußisch Eylau (Wo Napoleon fast "einen Gang "bekam und am Flughafen erteilt.

    Diese Regelung, die an die frühere Regelung in der DDR für Transitvisa erinnert, halte ich für eine Übergangsphase für den geplanten visafreien Verkehr nach Russland zur WM 2018

  6. Nach oben   #6
    Avatar von Tauroggen
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    Ohhh...

    Zitat Zitat von toto66 Beitrag anzeigen
    Schrieb ich etwas anderes ? Mach Dich ggf. etwas kundiger.

    Die von der Oblastverwaltung für Ende 2014 bekannt gegebene Abschaffung der Kurzzeitvisas über 72 STD wurde vom russischen Außenministerium kassiert.
    Diese Kurzzeitvisa werden weitehin direkt an der Grenze von Mamonovo/Heiligenbeil, Bragationowsk/Preußisch Eylau (Wo Napoleon fast "einen Gang "bekam und am Flughafen erteilt.

    Diese Regelung, die an die frühere Regelung in der DDR für Transitvisa erinnert, halte ich für eine Übergangsphase für den geplanten visafreien Verkehr nach Russland zur WM 2018
    Unser allgemein gebildeter Forumsteilnehmer kennt sich nicht nur besser in Visa-Angelegenheiten aus als der vor Ort lebende Freund Domizil. Nein, auch in Geschichte ist er beschlagen.

    Bewundernd
    Tauroggen

  7. Nach oben   #7
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    Halte Dich ...

    Zitat Zitat von Tauroggen Beitrag anzeigen
    Unser allgemein gebildeter Forumsteilnehmer kennt sich nicht nur besser in Visa-Angelegenheiten aus als der vor Ort lebende Freund Domizil. Nein, auch in Geschichte ist er beschlagen.

    Bewundernd
    Tauroggen
    ... bitte zurück mit zuviel Bewunderungen...
    Goehte fand für diese Gattung bereits treffliche Worte:
    """ Zum Rauchen gehört auch das Biertrinken, damit der erhitzte Gaumen wieder abgekühlt werde. Das Bier macht das Blut dick und verstärkt zugleich die Berauschung durch den narkotischen Tabaksdampf. So werden die Nerven abgestumpft und das Blut bis zur Stockung verdickt. Wenn es so fortgehen sollte, wie es den Anschein hat, so wird man nach zwei oder drei Menschenaltern schon sehen, was diese Bierbäuche und Schmauchlümmel aus Deutschland gemacht haben. An der Geistlosigkeit, Verkrüppelung und... """

  8. Nach oben   #8
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    ... Ihrer Empfehlung bin ich gefolgt ...

    Zitat Zitat von toto66 Beitrag anzeigen
    Schrieb ich etwas anderes ? Mach Dich ggf. etwas kundiger.

    Die von der Oblastverwaltung für Ende 2014 bekannt gegebene Abschaffung der Kurzzeitvisas über 72 STD wurde vom russischen Außenministerium kassiert.
    Diese Kurzzeitvisa werden weitehin direkt an der Grenze von Mamonovo/Heiligenbeil, Bragationowsk/Preußisch Eylau (Wo Napoleon fast "einen Gang "bekam und am Flughafen erteilt.

    Diese Regelung, die an die frühere Regelung in der DDR für Transitvisa erinnert, halte ich für eine Übergangsphase für den geplanten visafreien Verkehr nach Russland zur WM 2018
    ... obwohl ich mich für die Beantwortung Ihres Beitrages nicht extra kundig machen muss:

    Die Gebietsregierung (wir haben in Kaliningrad keine Verwaltung mehr, sondern seit zehn Jahren eine Regierung) hat mit der Änderung des Visaregimes für das Kaliningrader Gebiet nichts zu tun, da Visaregelungen in die föderale Verantwortung fällt. Das russische Außenministerium hatte dieses Visaregime annulliert und aufgrund zahlreicher Bitten, sowohl durch Tourismusfirmen, wie auch Unternehmerverbänden und der Kaliningrader Gebietsregierung wurde dieses spezielle Visaregime noch für ein weiteres Jahr verlängert. Es ist also genau andersherum, wie Sie es schreiben.

    Ihren Vergleich mit der Transitregelung für Westberlin kann ich nicht so richtig nachvollziehen. Die Transitregelung ermöglichte es von WESTdeutschland nach WESTberlin auf vorgegebenen Straßen zu fahren. Die Ausgabe des Visums für Kaliningrad direkt an der Grenze hat also keine Ähnlichkeit mit einem Transitvisum. Ein Transitvisum wäre, wenn Sie über Mamonowa nach Vilnius durch das Kaliningrader Gebiet reisen wollen.

    Dieses "Direkt-Grenze-Visa" hat auch überhaupt nichts zu tun mit irgendwelchen Testphasen für die visafreie Einreise nach Russland im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft. Hierfür gibt es bereits vorläufige gesetzliche Regelungen der Russischen Föderation. Dieses 72-Stunden-Visa für Kaliningrad besteht bereits seit 10 Jahren und vor zehn Jahren hatte man in Russland noch nicht an irgendwelche Weltmeisterschaften gedacht.

    Es gibt aber einen neuen Gesetzentwurf, der in der russischen Staatsduma vor über einem Jahr in erster Lesung genehmigt wurde. Dieser sieht vor, in 11 russischen Städten (darunter Kaliningrad) einen 72-Stunden-Aufenthalt visafrei zu ermöglichen. Hierbei handelt es sich um Städte, die im touristischen Sinne für Ausländer interessant sind. Wann zu diesem Gesetz die zweite und dritte Lesung kommt, ist bisher noch nicht bekannt. Erst vor wenigen Tagen wurde durch den russischen Vizepremier Akardi Dworkowitsch hierzu eine neue Initiative gestartet (wir haben darüber auf unserem Portal berichtet).

    Ich hoffe, dass nun alles Dinge eindeutig durch uns dargelegt worden sind. Wenn Sie aktuellere Informationen haben, sind wir sehr dankbar, wenn Sie uns diese zukommen lassen könnten.

    Uwe Niemeier
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  9. Nach oben   #9
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    Zitat Zitat von domizil Beitrag anzeigen
    ... obwohl ich mich für die Beantwortung Ihres Beitrages nicht extra kundig machen muss:

    Die Gebietsregierung (wir haben in Kaliningrad keine Verwaltung mehr, sondern seit zehn Jahren eine Regierung) hat mit der Änderung des Visaregimes für das Kaliningrader Gebiet nichts zu tun, da Visaregelungen in die föderale Verantwortung fällt. Das russische Außenministerium hatte dieses Visaregime annulliert und aufgrund zahlreicher Bitten, sowohl durch Tourismusfirmen, wie auch Unternehmerverbänden und der Kaliningrader Gebietsregierung wurde dieses spezielle Visaregime noch für ein weiteres Jahr verlängert. Es ist also genau andersherum, wie Sie es schreiben.

    Ihren Vergleich mit der Transitregelung für Westberlin kann ich nicht so richtig nachvollziehen. Die Transitregelung ermöglichte es von WESTdeutschland nach WESTberlin auf vorgegebenen Straßen zu fahren. Die Ausgabe des Visums für Kaliningrad direkt an der Grenze hat also keine Ähnlichkeit mit einem Transitvisum. Ein Transitvisum wäre, wenn Sie über Mamonowa nach Vilnius durch das Kaliningrader Gebiet reisen wollen.

    Dieses "Direkt-Grenze-Visa" hat auch überhaupt nichts zu tun mit irgendwelchen Testphasen für die visafreie Einreise nach Russland im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft. Hierfür gibt es bereits vorläufige gesetzliche Regelungen der Russischen Föderation. Dieses 72-Stunden-Visa für Kaliningrad besteht bereits seit 10 Jahren und vor zehn Jahren hatte man in Russland noch nicht an irgendwelche Weltmeisterschaften gedacht.

    Es gibt aber einen neuen Gesetzentwurf, der in der russischen Staatsduma vor über einem Jahr in erster Lesung genehmigt wurde. Dieser sieht vor, in 11 russischen Städten (darunter Kaliningrad) einen 72-Stunden-Aufenthalt visafrei zu ermöglichen. Hierbei handelt es sich um Städte, die im touristischen Sinne für Ausländer interessant sind. Wann zu diesem Gesetz die zweite und dritte Lesung kommt, ist bisher noch nicht bekannt. Erst vor wenigen Tagen wurde durch den russischen Vizepremier Akardi Dworkowitsch hierzu eine neue Initiative gestartet (wir haben darüber auf unserem Portal berichtet).

    Ich hoffe, dass nun alles Dinge eindeutig durch uns dargelegt worden sind. Wenn Sie aktuellere Informationen haben, sind wir sehr dankbar, wenn Sie uns diese zukommen lassen könnten.

    Uwe Niemeier
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    irgenwie scheinst Du nicht richtig lesen zu können.

    1.) Ich sprache von der nun WEITERHIN ! für das Jahr 2015 geltenden Kurzzeitvisa-Regelung, deren Visa direkt an der Grenze erstellt werden.
    Dieses wurde von Dir vehement verneint

    2.) Und wirkliche Kenntnisse scheinst Du von den Regelungen des Verkehrs zwiswchen der BRD und Westberlin nciht zu haben.
    Das 72-STD Visum galt NICHT ! für den Verkehr von der BRD nach Westberlin, wie Du schreibst . dafür gab es das Transit-Abkommen, der Benutzung der Autobahnen nach Westberlin, kostenfrei.

    Das 72 STD Visum galt für Transit durch die DDR in ein anderes Land, aber auch nicht zwingend vorgeschrieben. Den Grenzorganen war es piepe, ob der Transit abgebrochen wurde und der Reisende wieder an den Einreiseort zurück kam. So habe ich viele Orte in der DDR vor 1989 besucht., und den Transitweg nach Westberlin min 300 x

    Genau so verhält es sich in der Oblast, den Grenzer wird es nicht interessieren, ob der Einreisende nach Litwa oder Bjeloruss durchfährt.

    Im übrigen stammen meine Kenntnisse von der Komsomolskaya Prawda in Kaliningrad .
    Lies auch ruhig einmal in dem Blatt nach, in dem Du schreibst.

    Also Uwe, pflege Deinen Bart oder mach Dich kundig. Wer für Deutsches Engagement in der Oblast schreibt, sollte auch den Komperativ beherrschen.

  10. Nach oben   #10
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    ... es tut mir leid, wir sprechen zwar beide ...

    die deutsche Sprache, verstehen uns wohl aber trotzdem nicht. Ich werde mich also, so wie von Ihnen empfohlen, mit meiner Bartpflege beschäftigen und Ihnen überlassen, die ausländischen Besucher von Kaliningrad über aktuelle Visaereignisse hier in diesem Forum zu informieren.

    Uwe Niemeier
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  11. Nach oben   #11
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    Zitat Zitat von domizil Beitrag anzeigen
    die deutsche Sprache, verstehen uns wohl aber trotzdem nicht. Ich werde mich also, so wie von Ihnen empfohlen, mit meiner Bartpflege beschäftigen und Ihnen überlassen, die ausländischen Besucher von Kaliningrad über aktuelle Visaereignisse hier in diesem Forum zu informieren.

    Uwe Niemeier
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    So kann man natürlich auch versuchen, seine Unkenntnis über das Transitabkommen zwischen der DDR und der BRD zu kaschieren.

    Gerne darf ich Dich darüber informieren, dass meine Frau (mit Deutschem Pass) russischmuttersprachlich , ohne Sichtvermerk am 9.1 15 bis 12.1. über Moskau in Chabrowo in die Oblast einreiste und ein KurzzeitVisium erhielt.
    Ein kliner Tipp für Dich und Diejenigen, die sich auf falsche Informationen aus Deiner Feder verlassen und Angst vor Zurückweisung in Manomovo haben, Auf dem Landweg mit Zwischenstation in Danzig, gegenüber dem russischen Konsulat in Danzig gibt es ein Reisebüro, dass innerhalb von Stunden ein russisches Visum ausstellt.

    Offensichtlich gibt es in Danzig immer wieder ein Reisebüro, dass zu den Favoriten des russichen Konsulats dort gehört., ich erinnere an das Reisebüro "Kliff" über das ich früher meine Visa für die Oblast per Fax bestellt habe.

    Belassen wir es damit, gell ?

  12. Nach oben   #12
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    Wochenendtrip nach Russland, ?

    Sicher gehören viele Städte in Russland zu den Orten, die eine Reise wert sind.
    und ein Wochenendtrip über 3 Tage nach Russland scheitert sicher an den Entfernungen, zumindest dann, wenn mit eigenem PKW gereist wird.
    Die Deutschland zunächst liegende russiche Stadt in Königsberg/Kalliningrad. Näher an Berlin als Köln an Berlin.

    So gibt es heute zumeist zumutbare Flüge mit aeroflot über Moskau nach Kaliningrad.
    Busse brauchen rd. 24 STD. Es gibt aber auf den ersten Blick keine Bahnverbindung nach Kaliningrad.
    Theoretisch gibt es eine Bahnverbindung über Litauen , man dort fast 36 STD unterwegs wäre-
    Die einzige zumutbare Bahnverbindung wurde seitens der polnischen Staatsbahn kassiert, die nächtlichen Kurswagen mit Reisenden nach Kaliningrad, früher an den Kiev-Express angehängt, in Posen abgekoppelt und dann über Danzig nach Kaliningrad geführt, waren offensichtlich nicht im Interesse der polnischen Interessenlage bezüglich der Bindung des Kaliningrader Oblast an Deuschland.
    Wer´s interessant will, und Willkür erleben will, fährt von Berlin nach Braniewo(früher Brausberg (rd. 16 sTD) und fährt dann mit dem Zug von Braniewo in rd. 1 STD nach Kalningrad, sollte das allerdings mit einem ausgestellten Sichtvermerk machen, denn am Hauptbahnhof in Kaliningrad gibt es sicher keine Kurzzeitvisa.

    Nur ist diese Zugverbindung nirgendwo offiziel und eigentlich nur für den sog. Kleinen Grenzverkehr gedacht. 1 x pro Tag hin und zurück.l.

    Die Rückreise von Kainingrad nach Braniewo toppt vieles: da werden die aus Russland in Polen Einreisenden durch ein Spalier Bewaffneter geleitet, zumindest nicht in Schwarzen Uniformen mit Totenkopf am Revers, wie früher, aber im Stil vergleichbar.

    Wer also die tiefsitztende Zuneigung Polens nach Russland kennenlernen will, sollte sich dort ein gutes Bild machen.
    Sogar Kleinkinder werden von gierigen polnischen Zöllnerhänden auf versteckte Zigaretten abgetastet.
    Alles selber gesehen, alles mit Empörung laut kundgetan, dass sich das Russen bieten lassen.
    .

  13. Nach oben   #13
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    ... vielleicht eine kleine Ergänzung ...

    ... zu Ihrer Schilderung der Möglichkeiten nach Kaliningrad zu reisen.
    Seit rund drei Jahren gibt es eine direkte Flugverbindung der deutschen "AirBerlin". Täglicher Abflug ab Berlin-Tegel um 13.05 Uhr, Rückreise aus Kaliningrad nach Berlin um 15.55 Uhr. Flugzeit rund eine Stunde, Flugkosten ab 135 Euro aufwärts. Desweiteren gibt es Mini-Busse "von Tür zu Tür" und auch Linienbusse mit Umsteigemöglichkeiten in Berlin.

    Ich nehme keine Wertung Ihrer genannten anderen Möglichkeiten vor.

    Uwe Niemeier
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