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Thema: Kommentare zur Ukraine-Krise

  1. #2101
    Avatar von Reichsadler
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    Also ich denk

    wenn die Ukraine zerfällt, dann ist das vielleicht das Beste für die Bevölkerung. Nur sollt das ohne Mord und Totschlag passieren. Wie man aber im Westen da drauf reagiert, wenn der Bückenkopf nach Russland nimma steht? Ich befürcht halt recht schlimmes. Momentan lenkt man die Leut ja mit anderen Sachen von der Ukraine ab. Is so, wie wenns im Kinderzimmer ruhig wird. Dann weis man, es ist was am laufen.

  2. Nach oben   #2102
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    vor ungefähr 14 Tagen jubelten die deutschen Propagandamedien, dass Poroschenko mit der Absetzung des dnjepopetrowsker Gouverneurs Kolomoijski ein SIGNAL GESETZT HÄTTE:
    Auch wäre Kolomoijski aufgefordert worden, die Waffen seiner Privatarmee an die reguläre ukr. Armee zu übergeben.
    Bei einer regulären ukr. Armee - so Poroschenko - bedürfe es keiner Privatarmee in der Ukraine.

    völlig unbeachtet hierbei blieb allerdings, dass sich ein Kolomoijski nicvht so einfach in die Wüste schicken lässt.
    Wie aus gut unterrichteten Quellen berichtet wird, hat kolomoijski im Fall eines Angriffes der ukr. Arme auf die Stadt Dnjepropetrowsk mit einem Raid auf Kiev gedroht "würde er die Duma über den Köpfen der Putschisten anzünden"

    Wie weiter berichtet wird, sollen derzeit Schützengräben um die Stadt Dnjepopetrowsk gezogen werden, sich die Stadt gegen einen mil. Zugriff der ukr. Armee einigelt.

  3. Nach oben   #2103

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    es gibt Neues aus der Ukraine...

    ich bitte um milde Bestrafung:
    http://derstandard.at/2000019086618/...ing-1004579345

    Der Standard ist NATO - Propaganda pur. Erik Freys Hauspostille.

  4. Nach oben   #2104
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    beginnde bürgerkriegsänliche Zustände nun auch in der Westukraine, auch wenn diese voraussehbar waren, sollten nicht zur Häme verleiten.

    Poroschenko und cons werden sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, Die Geister, die sie riefen und mit deren Hilfe sie sich an die Macht geputscht haben und deren Hilfe sie bei ihrer ATO im Osten gerne nutzen, wenden sich nun gegen sie, der Abzug von Verbänden des rechten Sektors nach Kiev ist ein Alarmzeichen, bei dem Machtverfall Poroschenkos und cons sogar Hinweise auf einen Rechtsputsch.

    Es wäre den Ukrainern zu wünschen, dass Russland in den Tagen, in denen es dann zu einem Machtwechsel in der Ukraine kommen sollte, sowohl auf Mariopol und die Krim, als auch auf Charkow marschieren lässt.
    DAS kann dann immer mit dem Anspruch begründet werden, Schutzmacht der für die Gebiete zu sein.

  5. Nach oben   #2105

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    eine Moeglichkeit sollte nicht ausser Acht gelassen werden:

    so nach den Informationen die ich aus der Ukraine habe, werden bald und nach dem schnellen und von den USA unterstuetzten Rueckzug der ukrainischen Regierungsmafia, Zustaende wie in Libyen einkehren. Zu diesem Zweck wurde die "Nationalgarde" aufgebaut und geschult. Man wird vermutlich die Ostukraine Russland ueberlassen, inclusive einem Landzugang zur Krim. Das waeren die Bezirke Charkiv, Lugansk und Donezk. Die Ausbeutung der Westukraine wird umgehend stattfinden. Die einzige Chance fuer die Ukrainer, so sie nicht bleiben wollen, wird der Weg nach Osten sein. Der Westen wird keine Ukrainer reinlassen.
    Die Ukrainer tun mir echt leid.

    Es gibt in gewissen Kreisen Diskussionen darueber die baltischen Laender "der oestlichen Hemisphaere" zu ueberlassen. Da waeren einige hier maechtig ueberrascht. Damit die Balten nicht ganz so ohne Beschaefftigung sind, ueberlegt man so etwas wie einen "Volkssturm" hier aufzubauen. Angedacht wird der Schutz gegen den russischen Nachbarn (so quasi mit der Steinschleuder gegen Uragan) und das Verdraengen der Russen aus Ostpreussen. Nicht zuletzt wegen der dort stationierten Iskander-Systeme.
    Man muss schon verdammt skrupellos sein um solche Plaene zu entwickeln, und erst recht sehr schwer behaemmert solchen Plaenen hinterher zu laufen. Hoffen wir das Beste.

  6. Nach oben   #2106
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    Ich will da einmal prakmatisch rangehen
    Was die Ukraine angeht, denkbar in letzter Konsequenz.,
    Was der rechte Sektor dezeit in der Westukraine veranstaltet ist ja nicht der Wille des Volkes, Aber der rechte Sektor macht sich den Unmut des Volkes übrr Kiev zunutze. Wenn sich die Kiever Junta absetzt, abgesetzt wird, worauf es dann hinauslaufen würde, bleibt ein Machtvakuum zurück, das nur vom rechten Sektor ausgefüllt werden kann, eine ernsthafte personelle Alternative gibts ja nicht. Bei uns hieß es doch auch einmal, dass es die rechten machen sollten
    Frau Timoschenko ?
    Vielleicht Janukowitzsch, als reuhiger Sünder ?

    Die Ukraine braucht Geld, schnell, wer soll die Ukraine vertreten ? Gemessen an den Rechten der Ukraine ist Zipras lammfromm.
    Einer stramm rechten Regierung Geld geben , wäre DER Sündenfall.


    Dann schon lieber Russland zufrieden stellen.

    Was Pribaltika angeht, so kann ich mir das von Dir beschriebene Szenario nicht vorstellen. , nur dann, wenn die Wirtschaft dort zusammenbricht.

  7. Nach oben   #2107

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    in der ukraine...

    wird kein Machtvakuum zurueck bleiben. Dafuer haben die USA schon gesorgt. In Kiev ist alles in amerikanischer Hand. Und draussen werden die "Nationalgarde" schon fuer Ordnung, oder was immer darunter zu verstehen ist, sorgen.

    Ich befuerchte nur das die USA eher ein Problem mit der Mentalitaet der Menschen dort haben werden. Die Ukraine ist keine mittelafrikanische Bananenrepublik.

    Hier in Lettland wird seit Beginn des Jahres viel Wert auf die lettische Sprache gelegt. Bzw. das kein Russisch gesprochen wird. Gleiches erfaehrt man aus Litauen und Estland. In Estland muessen per Gesetz alle ueber 16 jaehrigen an einem Training zur Verteidigung der Heimat teilnehmen. So durch die Waelder latschen. In Litauen verteilt die Regierung in den Schulen Buecher mit Verhaltensregeln wenn Russland angreift. Ich sehe da schon so etwas wie eine heimliche Mobilmachung. Vor ein paar Wochen habe ich mit ein paar litauischen Bekannten diskutiert ueber solche Massnahmen. Ich habe dann mal gefragt wie man sich in Litauen einen russischen Angriff vorstellt. Da kamen dann so Meldungen wie mit vielen Soldaten und Panzern und so aehnlich. Ich bin dann vor Lachen vom Stuhl gefallen. Ich hab dann mal gefragt ob sie denn Ahnung vom Einsatz des Waffensystems URAGAN haetten. Nunja, da sei wohl als Luftabwehr. Ich habe ihnen gesagt das Litauen und Lettland bei einem russischen Angriff noch nicht einmal Zeit haetten Kaffeewasser zu kochen. Eine Viertelstunde nach dem ersten Knall waere Lettland Russisch. Die Ueberraschung war schon gross.

    Die haben ueberhaupt keine Ahnung auf was die sich da einlassen. Und vor allem: die USA ruesten auf. Aber die Mitgliedstaaten der NAto entscheiden fuer sich was sie machen. Da roll keine LAwine los. Erst recht nicht wenn die Angegriffenen provoziert haben. Mit Hilfe der USA.

  8. Nach oben   #2108
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    In der Beurteilung der möglichen Aktivitäten der Nationalgarden sehe ich bei Dir einen Widerspruch.
    Mag ja sein, was ich nicht glaube, dass die Nationalgarden, in wessen Auftrag auch immer, im Land für Ruhe und Ordnung sorgen werden/würden . Wenn du nun aber schreibst, dass die Rechnung nicht mit dem Volk gemacht wurde, dann können diese Nationalgarden eben doch nicht für Ruhe und Ordnung sorgen..

    Und ob diese Nationalsgarden dann wirklich so homogen sind, wie erhofft oder dargestellt, das ist doch aufgrund der desolaten Wirtschaftslage der Ukraine fraglich.

    Ich kann mir sogar vorstellen, dass von russischer Seite die Aktivitäten des rechten Sektors darum unterstützt werden, um Kiev noch weiter zu destabilisieren.

    Kiev kann sicher Polizeiaktionen gegen Kritiker in der Westukraine als legale Sicherheitsmaßnahmen verkaufen. (das muss ja nicht unbedingt NUR der rechte Sektor sein, sondern auch Kritiker, die einfach kein Vertrauen mehr zur Kiever Regierung haben.)
    Nur wird damit das Chaos noch größer, wenn jeder Hans und Franz, jeder Oligarch dort eine kleine Privatarmee hat, die sich dann nicht unter die Führung Kievs zwingen lassen wollen. Genau DAS ist ja das Problem in der Ukraine, sachlich von den Kievern ja nicht falsch gedacht, dass es nur eine Armee in einem Land geben kann.

    Wir wissen natürlich auch, dass diese Privatarmeen aus eigener militärischer Schwäche von den Kievern geduldet wurden, um gegen die Freiheitskämpfer im Osten vorzugehen. DAS hat sich aber zwischenzeitlich
    als wenig effektiv erwiesen. Und wenn nun Teile dieser Privatarmeen - die ja in nicht geringem Umfang den russisch unterstützten Soldaten der Freiheitskämpfer pari bieten konnten, nun gen Kiev abgezogen werden, dann öffnet sich doch im Westen der Ukraine ein miltitärischer Konflikt zwischen regulärer ukrainischer Armee + Polizei gegen diese Gruppend es rechten Sektors.

  9. Nach oben   #2109

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    Gibt es übrigens Bewegung, neue Tendenzen in Sachen Ukraine?

  10. Nach oben   #2110
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    Die Kriegstreiberei der Russland-Gegner ist schon ein Bubenstück, ein ganz gefährliches sogar.
    Zum Glück gibt es in Russland nicht diese Narren, wie wir sie in der Ukraine oder in Pribalitka vorfinden.
    Was soll man denn allen Ernstes von einem Mann halten, der die Länder Europas warnt, dass Russland ganz Europa haben will. (Poroschenko gerade unlängst)
    Können solche Politiker wirklich noch ernst genommen werden ?
    Solche Äußerungen bestätigen die gute Hoffnung, dass die Götterdämmerung in der Ukraine bereits begonnen hat.

    Gerade hörte ich, dass in Rostock oder Stralsund eine Konferenz beginnt, die die geostrategische Situation in der Ostsee im Hinblick auf die Ukraine Krise zum Hintergrund hat.
    Was hat denn die Ostsee mit der Ukraine-Krise zutun ? Die können nicht mehr alle Tassen im Schrank haben.


  11. Nach oben   #2111
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    E r m a h n u n g

    Es ist schon traurig, dass wenn man den ganzen geschriebenen Müll aus dem letzten halben Jahr entfernt, letztlich GAR NICHTS übrig bleibt. Schämt euch, alle miteinander!

    Und nun bitte NUR NOCH SACHLICH mit dem Thema "Ukraine Krise" fortfahren OHNE vom Thema abzuweichen, OHNE unbewiesene Behauptungen und Hetze, OHNE unseriöse Quellen, OHNE Vollzitate Dritter (Urheberrechtsverletzung!) und OHNE persönliche Auseinandersetzungen!

    Die Forumsleitung

  12. Nach oben   #2112
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    Das Problem der Lösung des Ukraine-Konfliktes sehe ich NUR in einer Dreiteilung des Landes. Die neue Ukraine ist eine verkorkste Angelegenheit, aus der es nur durch enorme Anstrengungen ein Heraus gibt, zu denen ich aber die Ukrainer nicht für fähig und willens halte, oder aber ein Zerbrechen des Landes in einen Süd, Ost und Westteil.. Das ehemalige Jugoslavien hat es gezeigt, das so etwas möglich ist.

    Nur gehört auch seitens Westeuropas viel Mut und diplomatisches Fingerspitzengefühl dazu, einer ukrainischen Regierung Alternativen zu nennen, die da heißen muss: verzichtet auf die Krim, verzichtet auf die Ostukraine und setzt Euch mit Russland an einen Tisch, zum Wohle des Landes.
    So etwas wird natürlich von den Ukrainern, die in der Zentralukraine und in der Westukraine leben, als unzumutbar, als geradezu unanständig abgelehnt. Ich kann das verstehen, ich aber nur diese Lösung sehe, wenn die Ukraine (also jeder Teil in absehbarer Zeit wieder auf die Beine kommen will)

    Die aktuelle Situation in der Ukraine erinnert mich an das Kaninchen, das gebannt auf die Schlage starrt und sich nicht bewegt, abwartet, was als nächstes passiert. Das Experiment eines Staates der Ukraine nach dem Zusammenbruch der CCCP ist gescheitert. Es wäre mit Janukowiitch nicht gescheitert, das mögliche Scheitern bei einem anderen Weg als den mit Janukowitsch deutete sich ja bereits mit Justschenko und Frau Timoschenko an, mit Janukowitsch gab es dann eine Atempause.

    Die Ukraine als Ganzes, als ein Teil einer Konföderation mit Russland, das geht. aber nicht als Gegener Russlands.
    Wir haben doch hier in unserem Land das Beispiel mit Bayern. Bayern wäre auch nicht lebensfähgig, würde eine bayrisdche Regierung alle Verbindungfen zum Rest der BRD kappen.

    Eine Dreieilung des Landes wie folgt:

    Eine Zentralukraine mit der Westukraine, als Rest-Ukraine , die sich eng an Polen anlehnt, die sogar ein Kondominium mit Polen bilden könnte, Damit wäre dieser Teil der Ukraine sofort in der NATO und in der EU , so etwas kann man den Ukrainern verkaufen. Auch wäre das historisch vertretbar, und über die gegenseitigen Aversionen aus der Geschichte (Bandera, Aktion Weichsel,) käme man schnell überein, wennNATO und EU in greifbarer Nähe rückt.

    Eine Ostukraine, die als neuer Staat Neurussland sich auf eingene Füße stellen kann, und dann auch die Unterstützung der EU/IWF bekäme.

    Und dann der Süden der heutigen Ukraine mit Odessa als Hauptstadt.

  13. Nach oben   #2113
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    Zitat Zitat von toto66 Beitrag anzeigen
    Das Problem der Lösung des Ukraine-Konfliktes sehe ich NUR in einer Dreiteilung des Landes.
    Ich sehe das ähnlich, eventuell sogar in vier Verwaltungsgebiete, bzw. Beitritten zu Anrainerstaaten.

  14. Nach oben   #2114
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    wohin soll dann nach Deiner Meinung der vierte Teil sich orientieren ?
    Russland will (gibt es zumindest vor) den Donbass nicht, würde sich aber wahrscheinlich dann bereit erklären, den Donbass ins russische Staatsgebiet aufzunehmen, wenn mit der gesamt-Ukraine eine Lösung kommt.
    Die Alternative daraus wäre ein neuer Staat Neurussland, aber auch nur dann, wenn es zu einer Lösung mit der Ges. ukraine käme.

    Schwieriger würde es bei der Krim werden, die dann aus dem Staatsverband Russlands wieder entlassen werden müsste um sich dann entweder Neurussland anzuschließen oder mit der Südukraine/Odessa eine staatliche Einheit zu bilden, da aber in den Augen der Russen auch die Südukrainer Renegaten sind, wird es bei einer russischen Krim bleiben,

    Der Süden/Odessa würde sich kaum mit einem Transnistrien verbünden, vielleicht zu einem Staat Neurussland tendieren, dazwichen liegt aber noch die Krim und der Süden der Zentralukraine.
    Die Zentralukraine mit Kiev würde die Westukraine mit Lwow für ein Kondominium mit Polen nie freigeben, denn damit wäre Kiev zu einer Provinzhauptstadt degradiert. denn das würde bedeuten, bei der von Dir angerissenen 4-Teilung, dass die eigentliche Ukraine auf einen Zentralstaat schrumpft, mit einer Stadt Kiev und konkurierenden Städten wie Charkow oder Dnepropetrovsk

    Wenn es zu einer Teilung kommen sollte, dann sehe ich nur eine Dreiteilung, entweder bei zweien mit Anschluss an einen Nachbarstaat oder als 3 neue selbständige neue Staaten.

  15. Nach oben   #2115
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    Ukraine = Polen

    Letztlich doch zum Thema gehörend.
    weil du Polen ansprichst: die Ukraine und Polen haben viele Gemeinsamkeiten, die , sehen wir sie politisch, immer negativ endeten, was merkwürdigerweise unbekannt ist.
    Gemeinsam ist z.B ist das Gefühl, immer der durch den östlichen Nachbarn unterdrückt worden zu sein, was nur uf den ersten Blick stimmt, denn Unterdrückung ist kausal zur Vorgeschichte.
    Ihre sog. Freiheitskämpfer , Terr*risten würde man heute sagen, Chmilnitzki in der Ukraine steht Koschut in Polen gegenüber, verschärften nur die Lage und nötigten die bestimmende Großmacht , sogar nach dem Gesetz ´(Wiener Kongress) zum Handeln.

    Beide, Polen und die Ukraine blickten auf eine Jahrhunderte lange nationale Identität , was sie als Rechtfertigung dieses Terr*rismus ansahen.

    Und diese Affront-Haltung gegenüber Russland hat sich bis heute nicht geändert. Anstatt sich mit dem Nachbarn zu arangieren, , verprellt man ihn.
    Und aus der langen nationalen Identität entwickelt sich in Polen un eine Vernationalisierung des Landes, Ansätze sind auch in der Ukraine zu finden, diese aber wirtschaftlich viel zu schwach ist, um Erfolg zu haben.

    Um die Krise in der Ukraine mit einem einzigen Satz zu klassifizieren: es ist eine durch Verblendung hausgemachte Krise, home-made, beendbar nur mit einer Cäsurm die da lautet: Teilung.

    Auch wir Deutsche kamen doch von unserem aggressiven , gefährlich hohen Ross auch erst durch eine Zäsur, durch eine Teilung runter, wie übrigens auch das aggressive Polen ab 1772. Das sollte zu denken geben., und, als es dann wieder ein neues Polen 1919 gab. legte sich dieses neue Polen, das 8 Ländergrenzen mit anderen Ländern hatte, mit fast allen Anrainern militärisch an., aus schlichter Landgier.

  16. Nach oben   #2116
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    Das Folgende passt so schön, wie die Faust aufs Auge.
    Im Zuge der ukrainischen Paranoia vor Russland kommt es in der Ukraine zu seltsamen Blüten, z.b der Umbenennung von Städtenamen., Dnepropetrowsk wird jetzt zu Dnipr, als Rücknahme einer sowjetischen Namensgebung sein soll, historisch falsch . Das heutige Dnepropetrovsk hieß früher Jekaterinaslaw, zu Ehren der Zarin, dann Nowo Russia(was sicher für die Ukraine nicht infrage käme)

    Ich hoffe, dass diese Verkleinerung des Stadtnamens nicht auch auf andere Städte der Ukraine angewand wird,
    Dass nicht aus Saporoschje dann SAPOR = Verstopfung wird, oder dass vom Namen Cherson nur noch CHER übrig bleibt.
    (hier sind Russischsprachler gefordert)

  17. Nach oben   #2117
    Avatar von Lagerfeld
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    Zitat Zitat von Ex toto66 Beitrag anzeigen
    Das Problem der Lösung des Ukraine-Konfliktes sehe ich NUR in einer Dreiteilung des Landes. Die neue Ukraine ist eine verkorkste Angelegenheit, aus der es nur durch enorme Anstrengungen ein Heraus gibt, zu denen ich aber die Ukrainer nicht für fähig und willens halte . . .
    Dann müßtest Du Deine Gedanken nach der gestrigen Wahl noch einmal gründlichst ändern, oder siehst Du das anders?
    Ich freue mich über den neuen Präsidenten - weiß aber auch nicht, wie er die Probleme im Osten angehen will? Entweder es werden autonome relativ selbständige Republiken, oder das Gleiche wie in Transdnistrien, Südossetien, Abchasien - eine andere Möglichkeit sehe ich nicht.
    Gruß v. Karl L.


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